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Kopflos im Salatbeet - 169 Gartenradio – Der Garten-Podcast

    • Heim und Garten

Nichts gegen Kopfsalat in weißer Soße, aber die Zeit, in der diese Kombination als Beilagen-Salat das Monopol auf deutschen Tischen innehatte, ist längst vorbei. Heute sind es lose Blattsammlungen in rot und grün, geädert und gepunktet, die mal mild, mal sauer und mal scharf die ganz persönliche Geschmacksmischung für Auge und Gaumen garantieren. Jedenfalls für diejenigen, die bereit sind, zur Staatgut-Tüte zu greifen. Denn als Jungpflanze sind seltene Sorten in den Gärtnereien kaum zu bekommen. Postelein - Dagmars Liebling Alexianer-Gärtnermeisterin Dagmar Hauke ist eine ausgewiesene Gemüseliebhaberin und probiert in ihrem eigenen Garten nicht nur die unterschiedlichsten Sorten aus. Sie legt auch Wert auf ein entspanntes Miteinander von Pflanze und Mensch. Deshalb hat es der lebensfrohe Postelein auf ihrer Beliebtheitsskala ganz weit nach oben gebracht. Wer ihn einmal aussät und ein bis zwei Jahre nicht „stört“ und ihn sich aussamen lässt, hat bald Postelein in Hülle und Fülle. Und zwar genau dann, wenn sich andere Salate rar machen. Über den Winter wächst Postelein immer wieder von ganz allein und ist im März/April erntereif. Mizuna – die Senfkohlblätter Es ist nicht alles Salat, was wie Salat aussieht. Viele schmackhafte Blätter, die wir heute genießen, gehören botanisch nicht zu den Salaten. Die sogenannten Asia-Salate, wie zum Beispiel Mizuna, gehören zu den Senfkohlen. Sie sind die exotischen Verwandten des heimischen Stielmus. Auch dieses fast vergessene Gemüse, gelangt im Windschatten der „Asia-Salate“ wieder auf den Pflanzplan der Gärtner und Gärtnerinnen. Worauf man bei Anbau und Ernte der unterschiedlichen „Blattsalate“ achten sollte, welche Salate sich sogar als Bodendecker eignen, warum es ein Vorteil ist, dass der Feldsalat botanisch gesehen kaum Verwandte hat und was den Salat knackig und würzig wachsen lässt – verrät Dagmar Hauke in dieser Folge.

Nichts gegen Kopfsalat in weißer Soße, aber die Zeit, in der diese Kombination als Beilagen-Salat das Monopol auf deutschen Tischen innehatte, ist längst vorbei. Heute sind es lose Blattsammlungen in rot und grün, geädert und gepunktet, die mal mild, mal sauer und mal scharf die ganz persönliche Geschmacksmischung für Auge und Gaumen garantieren. Jedenfalls für diejenigen, die bereit sind, zur Staatgut-Tüte zu greifen. Denn als Jungpflanze sind seltene Sorten in den Gärtnereien kaum zu bekommen. Postelein - Dagmars Liebling Alexianer-Gärtnermeisterin Dagmar Hauke ist eine ausgewiesene Gemüseliebhaberin und probiert in ihrem eigenen Garten nicht nur die unterschiedlichsten Sorten aus. Sie legt auch Wert auf ein entspanntes Miteinander von Pflanze und Mensch. Deshalb hat es der lebensfrohe Postelein auf ihrer Beliebtheitsskala ganz weit nach oben gebracht. Wer ihn einmal aussät und ein bis zwei Jahre nicht „stört“ und ihn sich aussamen lässt, hat bald Postelein in Hülle und Fülle. Und zwar genau dann, wenn sich andere Salate rar machen. Über den Winter wächst Postelein immer wieder von ganz allein und ist im März/April erntereif. Mizuna – die Senfkohlblätter Es ist nicht alles Salat, was wie Salat aussieht. Viele schmackhafte Blätter, die wir heute genießen, gehören botanisch nicht zu den Salaten. Die sogenannten Asia-Salate, wie zum Beispiel Mizuna, gehören zu den Senfkohlen. Sie sind die exotischen Verwandten des heimischen Stielmus. Auch dieses fast vergessene Gemüse, gelangt im Windschatten der „Asia-Salate“ wieder auf den Pflanzplan der Gärtner und Gärtnerinnen. Worauf man bei Anbau und Ernte der unterschiedlichen „Blattsalate“ achten sollte, welche Salate sich sogar als Bodendecker eignen, warum es ein Vorteil ist, dass der Feldsalat botanisch gesehen kaum Verwandte hat und was den Salat knackig und würzig wachsen lässt – verrät Dagmar Hauke in dieser Folge.

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