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Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

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Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

    25.05.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    25.05.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.US-Regierung verbietet wegen Coronavirus Einreisen aus Brasilien

    Die USA reagieren mit Einreisebeschränkungen auf die steigenden Corona-Infektionszahlen in Brasilien. Nicht-US-Bürger, die in die USA einreisen wollten, dürften davor 14 Tage lang nicht in Brasilien gewesen sein, teilte das Weiße Haus mit. Der Schritt solle helfen, keine zusätzlichen Infektionen in die USA zu bringen. Brasilien ist nach den USA inzwischen das weltweit am stärksten von der Virus-Krise betroffene Land.



    Bolsonaro ignoriert erneut Abstandsregeln bei Kundgebung

    Ungeachtet der rasant steigenden Zahl der Corona-Infektionen in Brasilien verstößt Präsident Jair Bolsonaro weiter gegen die Abstandsregeln und die Hygienevorgaben. Am Sonntag suchte er die Nähe zu seinen Anhängern, die sich vor dem Präsidentenpalast in Brasília versammelt hatten. Der rechtsextreme Politiker gab Demonstranten die Hand und umarmte einige von ihnen. Die Atemmaske, die er anfangs trug, hatte er abgesetzt.



    Experten befürchten Biowaffen-Anschläge nach Corona-Pandemie

    Terrorexperten des Europarats warnen laut einem Zeitungsbericht vor einer wachsenden Gefahr von Anschlägen mit Biowaffen nach der Corona-Pandemie. Der neuartige Erreger habe gezeigt, "wie verwundbar moderne Gesellschaften durch Virusinfektionen sind", heißt es in einer Stellungnahme des Europarats-Ausschusses für Terrorbekämpfung, auf den sich Zeitungen der Funke Mediengruppe beziehen. Extremistische Gruppen würden diese Lektion aus der Pandemie nicht vergessen.



    Corona-Ausbruch in niederländischem Schlachthof

    In einem Schlachthof im niederländischen Groenlo nahe der Grenze zu Deutschland sind 147 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das hat die zuständige Gemeindeverwaltung mitgeteilt. Nach einem Bericht der Lokalzeitung "De Gelderlander" leben 79 der Infizierten in Deutschland. Bereits am Freitag hatten die Behörden für 600 Beschäftigte des Schlachthofs der Firmengruppe Vion Heim-Quarantäne angeordnet und den Betrieb geschlossen. Auch in Deutschland gab es zuletzt zahlreiche Corona-Infektionen in Schlachthöfen.



    BGH-Urteil im VW-Dieselskandal erwartet

    Im Dieselskandal bei Volkswagen entscheidet der Bundesgerichtshof an diesem Montag erstmals über die Schadensersatzklage eines Käufers. Das Urteil hat wegweisenden Charakter für tausende weitere Klagen, die noch anhängig sind. Im konkreten Fall hatte das Oberlandesgericht Koblenz dem Kläger, der seinen Wagen wegen manipulierter Software zurückgegeben hatte, Schadensersatz zugesprochen. Der BGH ließ bei der mündlichen Verhandlung Anfang Mai erkennen, dass er der Entscheidung der Vorinstanz im Wesentlichen folgen wird. VW hatte 2015 zugegeben, bei weltweit elf Millionen Fahrzeugen illegale Software verwendet zu haben.



    Waffenruhe in Afghanistan hält bislang

    Die Waffenruhe in Afghanistan wird bislang offenbar eingehalten. Am ersten Tag der dreitägigen Feuerpause wurden keine Kämpfe zwischen den radikalislamischen Taliban und den Regierungstruppen gemeldet. Die Taliban hatten angekündigt, während der Feiern zum Ende des Ramadan sämtliche Angriffe drei Tage lang einzustellen. Präsident Aschraf Ghani sagte daraufhin eine Kampfpause der Armee zu. Ghani kündigte zudem die Freilassung von bis zu 2000 gefangenen Taliban-Kämpfern an und erklärte sich zu Friedensgesprächen bereit.



    Köln rettet Punkt im Derby gegen Düsseldorf

    In den Sonntagsspielen der Fußball-Bundesliga gab es folgende Ergebnisse: Köln und Düsseldorf trennten sich unentschieden 2 zu 2. Schalke unterlag Augsburg 0 zu 3 und Mainz verlor gegen Leipzig mit 0 zu 5.

    • 8 Min.
    23.05.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    23.05.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Robert-Koch-Institut meldet 638 neue Corona-Fälle in Deutschland

    Das Robert-Koch-Institut hat für Deutschland 638 neue Corona-Fälle registriert. Damit steigt die Gesamtzahl der nachgewiesenen Ansteckungen in Deutschland auf 177.850, wie das RKI mitteilte. Die Zahl der Todesfälle legte binnen 24 Stunden um 42 auf 8216 zu. Die Zahl der nachweislich Genesenen liegt dem RKI zufolge bei etwa 159.900, rund 800 mehr als am Vortag. Zum Vergleich: In den derzeit am schlimmsten betroffenen Ländern USA und Brasilien stieg die Zahl der Neu-Infektionen binnen eines Tages um jeweils mehr als 20.000.



    Trump verlangt sofortige Öffnung von Gotteshäusern

    US-Präsident Donald Trump hat die Gouverneure der Bundesstaaten aufgefordert, Gotteshäuser trotz der Corona-Pandemie umgehend wieder zu öffnen. Er bezeichnete Kirchen, Synagogen und Moscheen als "essenzielle Orte, die essenzielle Dienste leisten". Wenn die Gouverneure diese nicht öffneten, werde er sich über sie hinwegsetzen, betonte Trump. "In Amerika brauchen wir mehr Gebete, nicht weniger", so der Präsident wörtlich. Konservative Christen sind eine wesentliche Wählergruppe Trumps, deren Unterstützung er für eine Wiederwahl im November benötigt.



    WHO blickt mit Sorge nach Südamerika

    Südamerika ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu einem neuen Epizentrum der Corona-Pandemie geworden. Der Chef des WHO-Programms für Gesundheitsnotfälle, Mike Ryan, sagte, derzeit sei Brasilien sicherlich am meisten betroffen. Dort wurden inzwischen schon mehr als 330.000 infizierte Personen offiziell registriert, wie das Gesundheitsministerium in Brasilia mitteilte. Damit zog der Staat in der weltweiten Rangliste vorbei an Russland auf Platz zwei hinter den USA. Die Zahl der Corona-Todesfälle in Brasilien stieg auf mehr als 21.000.



    Autovermieter Hertz meldet Insolvenz in den USA und Kanada an

    Der Autovermieter Hertz hat in der Corona-Krise in den USA und Kanada Insolvenz angemeldet. Der Rückgang von Reisen habe zu einem massiven Einbruch bei Umsätzen und Buchungen geführt, teilte das Unternehmen mit Sitz in Estero im US-Bundesstaat Florida mit. Während der wegen der Krise erforderlichen Umstrukturierungen würden die Geschäfte weitergeführt, dafür habe man mehr als eine Milliarde Dollar (920 Millionen Euro) an Barbeständen zur Verfügung. Internationale Operationen des Autovermieters in Europa, Australien oder Neuseeland seien von dem Insolvenzantrag nicht betroffen.



    NATO richtet Appell an russische Regierung

    Die NATO hat Russland angesichts des angekündigten Ausstiegs der USA zur Einhaltung des Rüstungskontrollvertrages "Open Skies" aufgerufen. Die USA hätten erklärt, ihren Rückzug zu überdenken, sofern sich Russland wieder an die Vertragsbestimmungen halte, sagte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg. Das Abkommen erlaubt den Unterzeichnern kurzfristig angekündigte Aufklärungsflüge im Luftraum der anderen Vertragspartner. Das Weiße Haus ist verärgert darüber, dass Russland die US-Luftwaffe einige Gebiete nicht überfliegen lässt, in denen Washington atomare Mittelstreckenraketen vermutet.



    Viele Tote bei Absturz eines Airbus in Pakistan

    Bei dem Flugzeugabsturz in Pakistans größter Stadt Karatschi sind nach Angaben der Behörden 97 Insassen ums Leben gekommen. Zwei Menschen überlebten das Unglück, wie das Gesundheitsministerium des Landes mitteilte. Unklar ist, ob auch Bewohner der am Boden zerstörten Gebäude getötet wurden. Kurz vor dem Absturz hatte der Pilot per Funkspruch einen Ausfall beider Triebwerke gemeldet. Der Airbus der Pakistan International Airlines mit 99 Menschen an Bord war in Lahore gestartet und befand sich im Landeanflug auf Karatschi.



    Argentinien will Gläubiger

    • 8 Min.
    22.05.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    22.05.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.China plant Milliardenausgaben im Kampf gegen Coronavirus

    Mit zusätzlichen Milliardenausgaben und neuen Schulden will Chinas Regierung gegen die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie ankämpfen. Das kündigte Premierminister Li Keqiang zum Auftakt des Pekinger Volkskongresses an. Vorgesehen ist demnach die zusätzliche Ausgabe von Staatsanleihen im Wert von einer Billion Yuan (rund 128 Milliarden Euro), mit denen die Wirtschaft neuen Schwung erhalten soll. So sollen auch die Militärausgaben in diesem Jahr um 6,6 Prozent steigen.



    US-Präsident lässt für Corona-Tote Flaggen auf halbmast hängen

    Wegen der Zehntausenden Toten in der Corona-Pandemie in den USA lässt Präsident Donald Trump die Flaggen an allen öffentlichen Gebäuden auf halbmast hängen. So solle an den kommenden drei Tagen an die Amerikaner erinnert werden, die das Land wegen des Virus verloren habe, erklärte Trump im Kurznachrichtendienst Twitter. Bei einem Besuch einer Ford-Fabrik in Ypsilanti trug der Präsident erneut keine Schutzmaske, obwohl ihn die Justizministerin des Bundesstaates Michigan ausdrücklich dazu aufgefordert hatte.



    Gesundheitsminister Spahn will mehr Corona-Tests in Kliniken und Pflegeheimen

    In Deutschland sollen nach dem Willen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn künftig mehr Corona-Tests in Krankenhäusern und Pflegeheimen durchgeführt werden. Wenn Patienten und Bewohner aufgenommen oder verlegt würden, sollten Sars-CoV-19-Tests die Regel sein, sagte der CDU-Politiker der Zeitung "Die Welt". Unterdessen hat der Deutsche Städtetag Krankenkassen und Kassenärzten vorgeworfen, teilweise eine Ausweitung von Corona-Tests zu bremsen.



    Maas kritisiert US-Abkehr von gemeinsamer Luftüberwachung

    Bundesaußenminister Heiko Maas hat die Ankündigung der US-Regierung bedauert, aus dem internationalen Militärabkommen zur Luftüberwachung austreten zu wollen. Der Pakt trage zu Sicherheit und Frieden auf praktisch der gesamten Nordhalbkugel bei, erklärte der SPD-Politiker. US-Präsident Donald Trump hatte den Schritt mit dem Vorgehen Russlands begründet. Der Vertrag zum Offenen Himmel, "Open Skies", zwischen den Nato-Staaten und ehemaligen Mitgliedern des Warschauer Pakts erlaubt den 34 Unterzeichnerstaaten unter anderem mehrere Beobachtungsflüge pro Jahr im Luftraum der Vertragspartner.



    Türkei schiebt mutmaßliche IS-Anhängerinnen nach Deutschland ab

    Die Türkei hat zwei mutmaßliche deutsche Anhängerinnen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in die Bundesrepublik abgeschoben. Die Frauen und ihre insgesamt vier Kinder landeten mit einem Flug aus Ankara in Frankfurt, wie ein Sprecher der Bundespolizei bestätigte. Gegen eine der Frauen ermittelt der Generalbundesanwalt wegen des Verdachts der Mitgliedschaft im IS. Sie wurde bei ihrer Ankunft festgenommen, wie ein Sprecher der Bundesanwaltschaft bestätigte. Die Festgenommene stammt aus Berlin, die zweite Frau aus Hamburg.



    Mittelstandsverband warnt vor Übernahmen durch chinesische Firmen

    Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft plädiert für ein befristetes Verbot der Übernahme von einheimischen Unternehmen. Verbandspräsident Mario Ohoven sagte der Deutschen Presse-Agentur, infolge der Corona-Krise drohe weiten Teilen des deutschen Mittelstands die Insolvenz. Man müsse daher die Übernahme krisengeschwächter Firmen durch Profit-suchende Investoren, insbesondere durch chinesische Schnäppchenjäger, verhindern. Um Wettbewerbsfähigkeit, Widerstandskraft und Innovationsfähigkeit zu erhalten, sei ein befristetes Übernahme-Moratorium der Europäischen Union dringend nötig.



    Dritte Festnahme wegen Tötung von farbigem Jogger in den USA

    Im US-Bundesstaat Georgia ist wegen der tödlichen Schüsse auf e

    • 9 Min.
    21.05.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    21.05.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Neun Milliarden Euro zur Rettung der Lufthansa

    Für die schwer angeschlagene Lufthansa zeichnet sich ein milliardenschweres Rettungspaket ab. Kanzlerin Angela Merkel sagte bei einer Pressekonferenz, es sei "in Kürze mit einer Entscheidung zu rechnen". Der Luftfahrt-Konzern bestätigte, das noch nicht final vereinbarte Rettungspaket sehe Stabilisierungsmaßnahmen im Umfang von bis zu neun Milliarden Euro vor, davon drei Milliarden als KfW-Darlehen. Hinzu komme eine direkte Beteiligung des Staates von 20 Prozent sowie eine Wandelanleihe im Wert von fünf Prozent plus einer Aktie. Der Bund werde im Aufsichtsrat über zwei Mandate vertreten sein.



    USA liefern Torpedos nach Taiwan

    Kurz nach der Vereidigung von Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen hat die US-Regierung die Genehmigung eines neuen Rüstungsdeals mit Taipeh bekanntgegeben. Geliefert werden 18 schwere Torpedos zum Preis von insgesamt 180 Millionen Dollar (164 Millionen Euro), wie das Außenministerium in Washington mitteilte. Die Torpedos des Typs MK-48 können von U-Booten aus abgefeuert werden. Das Rüstungsgeschäft dürfte die auch durch die Corona-Pandemie gestörten Beziehungen zwischen den USA und China zusätzlich belasten. Peking betrachtet Taiwan als abtrünnige Provinz und strebt eine Wiedervereinigung an.



    Europäer dürfen weiterhin nicht in die USA einreisen

    Die USA wollen am Einreisestopp für Europäer bis auf weiteres festhalten. Die Sprecherin des Weißen Hauses, Kayleigh McEnany, erklärte, dass das vorrangige Anliegen des Präsidenten die Sicherheit der Amerikaner sei. Diese Reisebeschränkungen hätten Leben gerettet. Reisende aus dem Schengenraum, Großbritannien und Irland dürfen somit weiter nicht in die USA einreisen. Trotzdem zieht US-Präsident Donald Trump offenbar in Erwägung, den für Juni geplanten G7-Gipfel doch real in Camp David stattfinden zu lassen und ihn nicht per Videokonferenz abzuhalten.



    Spanien verlängert Ausnahmezustand um zwei Wochen

    Trotz des heftigen Widerstands der Opposition hat das Parlament in Spanien den Ausnahmezustand wegen der Corona-Pandemie zum fünften Mal verlängert. Die Abgeordneten in Madrid nahmen den entsprechenden Antrag der linken Minderheitsregierung unter Ministerpräsident Pedro Sánchez mit knapper Mehrheit an. Der bereits seit Mitte März bestehende Notstand samt strenger Ausgehbeschränkungen gilt nun bis zum 6. Juni. Kurz nach der Abstimmung protestierten Hunderte Menschen in mehreren Städten dagegen. Sie skandierten "Freiheit" und schlugen auf Töpfe ein.



    Das neuartige Coronavirus breitet sich in Brasilien immer rasanter aus

    Brasilien hat erstmals fast 20.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen 24 Stunden registriert. Das Gesundheitsministerium in Brasília meldete außerdem 888 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. Insgesamt haben sich in dem einwohnerreichsten Land Lateinamerikas bislang mehr als 290.000 Menschen nachweislich infiziert. Fast 19.000 Menschen sind mit oder an COVID-19 gestorben. Dem brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro wird vorgeworfen, die Corona-Krise in seinem Land herunterzuspielen und sich nicht genügend für den Schutz der Bevölkerung einzusetzen.



    Schwerste Zerstörung durch Zyklon "Amphan"

    Der Zyklon "Amphan" ist in der Grenzregion zwischen Indien und Bangladesch auf Land getroffen und hat eine Schneise der Zerstörung hinterlassen. Starke Winde und schwerste Regenfälle verwüsteten Küstendörfer und Städte. Laut Medienberichten rollte eine Sturmflut mehrere Kilometer landeinwärts. Nach ersten Berichten kamen mindestens 22 Menschen ums Leben. "Die Situation ist besorgniserregender als die Coronavirus-Pandemie. Wir wissen nicht, wie wir damit umgehen sollen", sagte die Regierungsche

    • 8 Min.
    20.05.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    20.05.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Zyklon "Amphan" nähert sich Indien und Bangladesch

    Einer der stärksten Tropenstürme der Geschichte bedroht Bangladesch und das indische Westbengalen samt der Millionenstadt Kalkutta. Hunderttausende Menschen sind aus der Küstenregion in Sicherheit gebracht worden. Um dabei in Corona-Zeiten für genügend Abstand zu sorgen, nutzen die Behörden auch Schulen und Regierungsgebäude als provisorische Notunterkünfte. Beim Auftreffen auf Land im Grenzgebiet von Indien und Bangladesch drohen an diesem Mittwoch eine extreme Sturmflut, Winde um 200 Kilometer pro Stunde und bis zu 400 Liter Regen pro Quadratmeter.



    Militante Islamisten greifen Armeestützpunkt im Niger an

    Mutmaßliche Kämpfer der Terrorgruppe Boko Haram haben im Südosten des Niger einen Stützpunkt der Streitkräfte überfallen. Mindestens zwölf Soldaten wurden getötet und viele verwundet, wie das Verteidigungsministerium mitteilte. Zudem seien rund 20 Angreifer getötet worden. Der Stützpunkt Blabrine liegt nahe der Stadt Diffa in der Grenzregion zu Nigeria. Boko Haram terrorisiert vor allem die Bevölkerung im Nordosten Nigerias, greift aber auch immer wieder Zivilisten und Sicherheitskräfte in Kamerun, Tschad und Niger an.



    Abbas kündigt Abkommen mit Israel und USA auf

    Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat alle Abkommen mit Israel und den USA für ungültig erklärt. Seine Regierung sei "ab heute" von all diesen Vereinbarungen entbunden, sagte Abbas nach einem Treffen der Palästinenserführung in Ramallah. Dies gelte auch für die Kooperation in Sicherheitsfragen. Er reagierte damit auf Pläne des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu, die jüdischen Siedlungen sowie das wirtschaftlich bedeutende Jordantal im besetzten palästinensischen Westjordanland zu annektieren.



    Weltbank befürchtet Zunahme extremer Armut durch Corona

    Die Weltbank hat vor einer deutlichen Zunahme der extremen Armut als Folge der Corona-Pandemie gewarnt. Nach Schätzungen könnten durch die Pandemie bis zu 60 Millionen Menschen in bitterste Not abrutschen. Weltbank-Direktor David Malpass erläuterte, man gehe davon aus, dass die Weltwirtschaft in diesem Jahr um fünf Prozent schrumpfe. Dies treffe die ärmsten Länder besonders hart. Er nannte die Wiederbelebung des Tourismus einen wichtigen Faktor, um Entwicklungsländern bei der Bewältigung der Krise zu helfen.



    Facebook startet Plattform für Online-Shops

    Das Online-Netzwerk Facebook steigt in den Internethandel ein. Wie das Unternehmen mitteilte, können Händler künftig über eine neue Funktion unkompliziert Online-Shops erstellen. Das Projekt solle vor allem kleineren Firmen helfen, in der Corona-Krise zu überleben, erklärte Facebook-Chef Mark Zuckerberg. Beobachter trauen der neuen Plattform zu, sich zu einem ernst zu nehmenden Konkurrenten für große Online-Marktplätze wie Amazon und eBay zu entwickeln.



    Mediziner für schnellere Öffnung von Schulen und Kitas

    Mehrere medizinische Fachgesellschaften fordern ein Ende des Notbetriebs in deutschen Kindergärten und Schulen sowie eine umgehende und unbeschränkte Wiederöffnung der Einrichtungen. In einer gemeinsamen Stellungnahme rufen unter anderem die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene und der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte trotz der Corona-Pandemie zu dem Schritt auf. Der Schutz von Lehrern, Erziehern, Betreuern und Eltern und die allgemeinen Hygieneregeln stünden dem nicht entgegen, heißt es in dem Papier. Dagegen seien die sozialen und gesundheitlichen Folgen der Schließung gravierend.

    • 6 Min.
    19.05.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    19.05.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.US-Präsident richtet Warnung an die WHO

    Im Streit um den Umgang mit der Corona-Pandemie hat US-Präsident Donald Trump mit einem Austritt seines Landes aus der Weltgesundheitsorganisation gedroht. Sollte sich die WHO nicht innerhalb von 30 Tagen zu "größeren substanziellen Verbesserungen" in ihrer Arbeit verpflichten, werde seine Regierung ihre Beitragszahlungen permanent einstellen, warnte Trump. Auch die WHO-Mitgliedschaft würden die USA dann "überdenken". Der Präsident hatte bereits Mitte April eine vorläufige Aussetzung der Beitragszahlungen angekündigt. Er wirft der UN-Unterorganisation seit Wochen "Missmanagement" vor.



    Trump setzt auf tägliche Corona-Prophylaxe

    US-Präsident Donald Trump nimmt nach eigenen Angaben seit eineinhalb Wochen zur Vorbeugung gegen COVID-19 das Malaria-Medikament Hydroxychloroquin ein. Es sei gut möglich, dass die Arznei etwas bewirke, sagte Trump vor Journalisten. Er habe "viele gute Geschichten" darüber gehört. EU-Experten sehen dagegen keinen Beleg, dass es gegen COVID-19 wirkt. Gegenwärtig laufen mehrere Studien zur Klärung der Frage. Hydroxychloroquin hat Nebenwirkungen und kann etwa zu schwerwiegenden Herzrhythmusstörungen führen.



    Türkei steht vor landesweiter Ausgangssperre

    Wegen der Corona-Pandemie hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan eine viertägige Ausgangssperre über die Feiertage nach dem Fastenmonat Ramadan angekündigt. Diese beginne am Vorabend des muslimischen Zuckerfestes Eid al-Fitr in der Nacht zum 23. Mai und ende am 26. Mai, sagte Erdogan in Istanbul. Die Maßnahme gelte für das ganze Land. Bislang wurden Ausgehverbote im Kampf gegen das Coronavirus stets nur über einzelne Regionen oder gewisse Städte wie Istanbul und Ankara verhängt.



    Lagarde begrüßt deutsch-französischen Wiederaufbauplan

    Die Chefin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, hat den deutsch-französischen Vorschlag für einen Wiederaufbaufonds in der Corona-Krise begrüßt. Die Initiative sei "ehrgeizig, gezielt und willkommen", sagte Lagarde vier europäischen Zeitungen, darunter dem "Handelsblatt". Kanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron plädieren für einen 500 Milliarden Euro schweren Wiederaufbaufonds für besonders schwer getroffene EU-Staaten. Die Milliardensumme soll demnach im Namen der EU am Kapitalmarkt aufgenommen werden.



    Britisches Unterhaus beschließt Ende der Freizügigkeit

    Dreieinhalb Monate nach dem Brexit hat das britische Unterhaus den Gesetzentwurf zur Beendigung der Freizügigkeit für europäische Arbeitskräfte verabschiedet. Das Papier wurde mit den Stimmen der konservativen Mehrheit gebilligt. Ab Januar 2021 haben Arbeitskräfte aus der EU sowie aus Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz nicht mehr freien Zugang zum britischen Arbeitsmarkt. Welche Kriterien dann für die Zuwanderung europäischer Arbeitskräfte gelten sollen, wird in dem Gesetzentwurf nicht präzisiert.

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Kundenrezensionen

4.5 von 5
174 Bewertungen

174 Bewertungen

fagattisss ,

Langsam gesprochene Nachrichten.. Klasse!

Ich liebe diese Sendung. Man lernt sehr schnell! Ich höre und lese die Nachrichten jeden Tag im Zug.
Weiter so!

Lavergota ,

Toll

Sehr gut zu deutsch lernen!!!

borhan manouchehri ,

borhan manouchehri

sehr guten informationen , und sehr guten aussprachen ... ich habe viele von Ihnen gelernt , ich wunsche Ihnen alle Besten ... prost <3 ;)

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