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Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

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Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

    12.05.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    12.05.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Israel unter Dauer-Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen

    Militante Palästinenser im Gazastreifen haben nach Angaben der israelischen Armee bislang mehr als 1000 Raketen auf Israel abgefeuert. 850 Raketen seien abgefangen worden oder in Israel niedergegangen, etwa 200 weitere seien noch im Gazastreifen niedergegangen, sagte ein Militärsprecher. Nach seinen Angaben starben in Israel bislang fünf Menschen durch Raketenbeschuss. Mehr als 200 seien verletzt worden. Seit Montag beschießen Palästinenser Israel mit Raketen. Israel reagiert mit Angriffen auf Ziele im Gazastreifen. Palästinensische Quellen sprechen von Dutzenden Toten in dem Küstengebiet.



    Schwere Unruhen in israelischer Stadt Lod

    Nach Ausschreitungen in der Stadt Lod hat Israel dort den Ausnahmezustand verhängt. Laut Medienberichten hatten arabische Einwohner auch Synagogen in Brand gesetzt. Zudem seien Geschäfte und etliche Autos in Flammen aufgegangen. Der Bürgermeister von Lod, Jair Revivo, sprach im Fernsehen von einem "Bürgerkrieg". Auslöser war wohl der Tod eines 25-jährigen Arabers. Er soll von einem jüdischen Einwohner der Stadt erschossen worden sein.



    UN warnen vor dramatischer Hungersnot in Madagaskar

    Mehr als eine Million Menschen im Süden Madagaskars leiden nach Angaben der Vereinten Nationen an akutem Hunger. Fünf Jahre in Folge mit geringen Niederschlägen hätten den Zugang zu Nahrungsmitteln erschwert, erklärten das Welternährungsprogramm und die UN-Landwirtschaftsorganisation. Die Ernte von Reis, Mais, Maniok oder Hülsenfrüchten werde 2021 voraussichtlich weniger als die Hälfte des Fünf-Jahres-Durchschnitts betragen. Bauern müssten mit Saatgut und Werkzeugen versorgt werden, um die Nahrungsmittelproduktion anzukurbeln, fordern die beiden Organisationen.



    Maas zu Privataudienz beim Papst

    Bundesaußenminister Heiko Maas will an diesem Mittwoch mit Papst Franziskus bei einer Privataudienz auch über sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche reden. Dies sei eine Frage, die viele Menschen bewege und ihr Verhältnis zu ihrer Religionsgemeinschaft bestimme, sagte Maas nach seiner Ankunft in Rom. Es interessiere ihn, "wie die Katholische Kirche und wie insbesondere auch der Papst damit umzugehen gedenkt". Maas wird als erster deutscher Außenminister seit fast 20 Jahren vom Papst zu einer Privataudienz empfangen.



    Steinmeier richtet Corona-Botschaft an Muslime

    Zum Ende des Ramadan hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Muslime in Deutschland um Verständnis gebeten, dass sie das traditionelle Fastenbrechen erneut nur im kleinen Kreis feiern dürfen. Es sei bitter, dass das Zuckerfest nun das zweite Jahr in Folge lediglich unter Pandemie-Bedingungen möglich sei, sagte er in einer Videobotschaft. In vielen Religionen sei die innere Einkehr des Fastens mit dem Gedanken der Versöhnung verbunden, so Steinmeier weiter. Er wünsche sich, dass auch die gemeinsam durchlittene Corona-Zeit die Menschen einander näherbringe.



    Deutscher Fußball-Bund muss sich neu aufstellen

    Die Führungskrise im Deutschen Fußball-Bund hat eine neue Stufe erreicht. Nach anhaltender Kritik an einer internen Äußerung, mit der DFB-Präsident Fritz Keller seinen Stellvertreter Rainer Koch mit einem Nazi-Richter verglich, zieht der 64-Jährige die Konsequenzen und gibt sein Amt auf. Damit würden die Weichen für eine Neuausrichtung gestellt, teilte der Verband mit. Genau wie Keller will auch DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius am kommenden Montag aus dem Amt ausscheiden.

    • 6 Min.
    11.05.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    11.05.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.EU sieht Eskalation im Nahost-Konflikt mit Sorge

    Die Europäische Union hat die massiven Raketenangriffe militanter Palästinenser auf Israel verurteilt und ein Ende der Gewalt in Ost-Jerusalem gefordert. Der Abschuss von Raketen aus dem Gazastreifen auf die israelische Zivilbevölkerung sei "völlig inakzeptabel" und fache die Eskalationsdynamik weiter an, kritisierte ein Sprecher des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell. Als Vergeltungsmaßnahme hatte Israels Luftwaffe am Montagabend Ziele im Gazastreifen angegriffen. Dabei seien 20 Menschen getötet worden, darunter Kinder, teilte das palästinensische Gesundheitsministerium mit.



    Mütter von Vermissten demonstrieren in Mexiko

    Tausende Mütter von Vermissten sind in Mexiko auf die Straße gegangen und haben von den Behörden Aufklärung über das Schicksal ihrer Kinder verlangt. In Mexiko gelten etwa 87.000 Menschen als verschwunden. Sie wurden entweder von Kriminellen verschleppt oder verschwanden, während sie sich in den Händen von Soldaten oder Polizisten befanden. Die Angehörigen fordern die Schaffung einer Spezialabteilung der Generalstaatsanwaltschaft, die sich um die Fälle kümmert, sowie ein Programm zur Unterstützung der betroffenen Familien.



    BioNTech-Impflinge in USA werden jünger

    Nach Kanada haben auch die USA den Corona-Impfstoff von BioNTech-Pfizer für Kinder und Jugendliche ab einem Alter von zwölf Jahren zugelassen. Die entsprechende Freigabe erteilte die US-Arzneimittelbehörde FDA. Die bereits bestehende Notfallzulassung für Menschen ab 16 Jahren wurde entsprechend angepasst und erweitert. Das sei ein "bedeutender Schritt im Kampf gegen die COVID-19-Pandemie", so die geschäftsführende FDA-Chefin Janet Woodcock. Auch die EU-Arzneimittelbehörde EMA prüft derzeit die Zulassung des BioNTech-Vakzins für 12- bis 15-Jährige.



    Massiver Geburtenrückgang in China

    China kämpft mit einem massiven Geburtenrückgang und einer rapide alternden Bevölkerung. In den vergangenen zehn Jahren ist die Bevölkerung nach amtlichen Angaben nur noch um jährlich 0,53 Prozent auf 1,41 Milliarden Menschen gewachsen und droht jetzt zu schrumpfen. Wie die jüngste Volkszählung ergab, ist knapp jeder fünfte Chinese schon älter als 60 Jahre, während die Bevölkerungsgruppe im arbeitsfähigen Alter weiter zurückgeht. Experten warnen, die demografische Entwicklung werde die zweitgrößte Volkswirtschaft bremsen.



    "Darkside" soll Colonial Pipeline lahmgelegt haben

    Die USA haben die Hackergruppe "Darkside" für den Cyberangriff auf die größte Pipeline des Landes verantwortlich gemacht. Bei der Attacke auf den Betreiber Colonial Pipeline sei sogenannte Ransomware eingesetzt worden, teilte die Bundespolizei FBI mit. Damit versuchen Hacker, Computersysteme zu sperren und von den Nutzern Geld für die Freigabe der Daten zu erpressen. US-Präsident Joe Biden sagte, es gebe derzeit keine Indizien für eine Verantwortung der russischen Regierung. Wohl aber gebe es Hinweise, dass die verantwortlichen "Akteure" in Russland seien und die Schadsoftware von dort stamme.



    NASA-Sonde tritt langen Heimweg an

    Mit einer Probe vom Asteroiden "Bennu" im Gepäck hat sich die NASA-Sonde "Osiris-Rex" auf den Weg zurück zur Erde gemacht. Sie habe die Umlaufbahn von "Bennu" verlassen, teilte die US-Raumfahrtbehörde mit. Die Probe hatte "Osiris-Rex" dem Asteroiden bei einem mehrstündigen komplizierten Manöver im Oktober entnommen. Der Rückflug der NASA-Sonde dauert mehr als zwei Jahre. Wissenschaftler erhoffen sich von der rund eine Milliarde Dollar teuren Mission Erkenntnisse über die Entstehung des Sonnensystems vor mehr als 4,5 Milliarden Jahren.

    • 8 Min.
    10.05.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    10.05.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Proteste in Ost-Jerusalem reißen nicht ab

    In Ost-Jerusalem ist es auch am Sonntagabend zu Zusammenstößen zwischen Palästinensern und israelischen Sicherheitskräften gekommen. Dabei wurden sieben Menschen verletzt. Die Polizei stand an verschiedenen Orten überwiegend jungen Demonstranten gegenüber, unter anderem am Damaskus-Tor am Rande der Altstadt und im Viertel Scheich Dscharrah. Dabei setzte sie auch Blendgranaten und Wasserwerfer ein. Am Wochenende war es infolge drohender Zwangsräumungen zu massiven Protesten von Palästinensern in Ost-Jerusalem gekommen. Dabei wurden mehr als 300 Menschen verletzt.



    Ehemaliger Nawalny-Arzt verschwunden

    Ein russischer Arzt wird vermisst, in dessen Krankenhaus der Kreml-Kritiker Alexej Nawalny direkt nach einem Giftanschlag im vergangenen Jahr behandelt wurde. Alexander Murachowski, der mittlerweile Gesundheitsminister der sibirischen Region Omsk ist, kam von einem Jagdausflug am Freitag nicht zurück. Das hat die Polizei inzwischen bestätigt. Im vergangenen Jahr hatten Untersuchungen mehrerer Labore ergeben, dass Nawalny mit dem Kampfstoff Nowitschok vergiftet worden war. Murachowski hatte damals bei dem Gegner von Staatschef Wladimir Putin lediglich eine Stoffwechselstörung diagnostiziert.



    Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland weiter rückläufig

    Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) knapp 7000 Corona-Neuansteckungen innerhalb von 24 Stunden gemeldet. Das sind rund 2000 weniger als vor einer Woche. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg allerdings leicht auf 119,1 nach 118,6 am Vortag. Deutschlandweit wurden den Angaben zufolge außerdem 54 neue Todesfälle im Zusammenhang mit einer COVID-19-Erkrankung registriert. An Montagen sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird.



    Lockdown soll Corona-Zahlen in Tunesien drücken

    Angesichts der angespannten Corona-Lage in Tunesien ist dort ein einwöchiger Lockdown in Kraft getreten. Moscheen, Märkte und die meisten Geschäfte müssen während dieser Zeit geschlossen bleiben. Öffentliche Zusammenkünfte und private Feiern sind verboten. Zudem greift die nächtliche Ausgangssperre bereits ab 19 Uhr und nicht wie bisher ab 22 Uhr. Regierungschef Hichem Mechichi hatte vergangene Woche vor einem Zusammenbruch des Gesundheitssystems in dem nordafrikanischen Land gewarnt. Wegen der Überlastung der Krankenhäuser mussten vielerorts Feldlazarette aufgebaut werden.



    Taliban wollen Waffen ruhen lassen

    Anlässlich des bevorstehenden muslimischen Zuckerfestes haben die radikalislamischen Taliban in Afghanistan eine dreitägige Feuerpause angekündigt. Die Bürger sollten das traditionelle Fastenbrechen nach dem Ramadan friedlich und sicher feiern können, erklärte ein Taliban-Sprecher. Eine Verantwortung für den schweren Anschlag vor einer Mädchenschule in Kabul hatten die Islamisten zuvor zurückgewiesen. Dabei waren am Samstag mehr als 50 Menschen getötet worden, unter ihnen viele Schülerinnen.



    Blutbad bei Geburtstagsfeier in den USA

    Ein bewaffneter Mann hat bei einer Geburtstagsparty im US-Bundesstaat Colorado sechs Menschen erschossen. Anschließend nahm er sich selbst das Leben, wie die Polizei der Stadt Colorado Springs mitteilte. Der mutmaßliche Täter ist demnach der Freund einer Frau, die sich unter den Opfern befindet. Sein Motiv ist unklar. Die bei der Feier auf einem Wohnmobil-Park anwesenden Kinder blieben unverletzt und kamen in die Obhut von Verwandten.



    Franzosen verlangen mehr Klimaschutz-"Ehrgeiz"

    In Frankreich haben zehntausende Menschen gegen die Klimapolitik der Regierung demonstriert. Der Entwurf für ein neues Klimaschutzgesetz war kürzlich von der Na

    • 10 Min.
    08.05.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    08.05.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Viele Verletzte bei Unruhen in Jerusalem

    Bei schweren Zusammenstößen zwischen Palästinensern und der israelischen Polizei in Ost-Jerusalem sind am letzten Freitag des Fastenmonats Ramadan mindestens 163 Palästinenser und sechs Polizisten verletzt worden. Vor der Al-Aksa-Moschee auf dem Tempelberg attackierten Gläubige die Sicherheitskräfte mit Steinen, während die Polizei Gummigeschosse abfeuerte. Zuletzt verschärften sich die Spannungen wegen der drohenden Zwangsräumung von Häusern palästinensischer Familien im Ostteil Jerusalems, den Israel annektiert hat. Seit Tagen kommt es deswegen täglich zu teils gewaltsamen Protesten.



    EU-Gipfel legt sich auf konkrete Sozialziele fest

    Beim Sozialgipfel in Portugal haben sich Vertreter der EU-Staaten, von Gewerkschaften und Arbeitgebern zu einem gerechten Aufschwung nach der Corona-Krise und zu einem sozialeren Europa bekannt. Sie billigten konkrete Ziele, um die soziale Lage bis 2030 spürbar zu verbessern. So soll bis zum Ende des Jahrzehnts eine Beschäftigungsquote von mindestens 78 Prozent in der EU erreicht werden. Mindestens 60 Prozent der Erwachsenen sollen jährlich Fortbildungskurse belegen und die Zahl der Menschen, die von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht sind, soll um mindestens 15 Millionen sinken.



    WHO: Anderen Ländern droht gleiche Corona-Krise wie Indien

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor dem Risiko weiterer verheerender Corona-Ausbrüche nach dem Muster Indiens. WHO-Nothilfekoordinator Mike Ryan sagte, das Virus habe eine enorme Bewegungsenergie und eine massive Infektionskraft. In manchen Ländern entwickele sich die Lage schon ähnlich wie in Indien, sagte Ryan, ohne Namen zu nennen. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus verwies auf die angespannte Lage in Brasilien und Nepal.



    Schottische Nationalpartei steuert Wahlsieg an

    In Schottland hat die für Unabhängigkeit kämpfende Nationalpartei SNP bei der Regionalwahl einen Großteil der ausgezählten Parlamentssitze gewonnen. Am Abend gewann sie 38 von 47 Mandaten. Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon (SNP) zeigte sich zuversichtlich, dass ihre Partei zum vierten Mal in Folge die Wahl gewinnen werde. Nur wenn die SNP die absolute Mehrheit erringt, will sie Ende 2023 eine neue Abstimmung über die Abtrennung vom Vereinigten Königreich ansetzen. Daher gilt die Wahl als entscheidend für die Zukunft Großbritanniens.



    Bundespräsident Steinmeier wirbt für Bürgerbeteiligung in Debatten über Europa

    Zum Europatag am Sonntag hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für eine europaweite Bürgerbeteiligung geworben. Mit 20 weiteren Staatsoberhäuptern der EU-Staaten rief er die Bürger auf, sich in die Diskussion über die Zukunft Europas einzubringen. Die Corona-Pandemie habe Fragen aufgeworfen, die unsere Art zu leben betreffen. Sie habe die Stärken der europäischen Integration aufgezeigt, aber auch ihre Schwächen. Ab Sonntag sollen ein Jahr lang Bürgerdebatten auf europäischer, nationaler und regionaler Ebene stattfinden, die Handlungsempfehlungen zu zentralen Fragen entwickeln können.



    Fußball: Augsburg patzt auch in Stuttgart

    Die Lage des FC Augsburg im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga hat sich auch durch die Rückkehr des Trainers Markus Weinzierl nicht entschärft. Das Team verlor mit 1 zu 2 beim VfB Stuttgart und wartet nun seit fünf Spielen auf einen Sieg. Der Aufsteiger Stuttgart wahrte mit dem Sieg seine Mini-Chance auf die Teilnahme am Europapokal.

    • 7 Min.
    07.05.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    07.05.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.China überholt Industrieländer bei Emissionen

    Chinas Ausstoß von Treibhausgasen übersteigt nach einer Studie erstmals die Emissionen aller anderen Industrieländer zusammen. Nach einer Schätzung der US-Denkfabrik Rhodium Group entfielen 2019 allein auf die Volksrepublik 27 Prozent der weltweiten CO2-Äquivalente (CO2e). Die USA liegen auf Platz zwei mit elf Prozent, Indien auf Platz drei mit knapp sieben Prozent. CO2-Äquivalente sind eine Messgröße für Treibhausgase mit unterschiedlicher Klimawirkung. Der Studie zufolge haben sich Chinas Emissionen seit 1990 verdreifacht. Hauptursachen sind das starke Wachstum und die Kohleverstromung.



    Washington sagt Ukraine weitere Hilfe zu

    US-Außenminister Antony Blinken hat der Ukraine bei einem Besuch größeren Beistand im Konflikt mit Russland in Aussicht gestellt. Die USA bemühten sich aktiv darum, die Unterstützung in Sicherheitsbelangen auszubauen, sagte er. Blinken traf sich mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Beide Politiker wiesen darauf hin, dass Russland an der Ostgrenze der Ukraine nach wie vor zahlreiche Truppen stationiert hat. Die USA beobachteten die Lage "sehr, sehr genau", sagte Blinken.



    USA halten Wiederbelebung des Atomabkommens für machbar

    Die USA halten eine Wiederbelebung des Atomabkommens mit dem Iran in den kommenden Wochen für realistisch. Die bisherigen Gesprächsrunden in Wien seien "produktiv" gewesen, sagte ein ranghoher Mitarbeiter des US-Außenministeriums in Washington. Die Verhandlungen in der österreichischen Hauptstadt zwischen den verbliebenen Unterzeichnerstaaten werden an diesem Freitag fortgesetzt. Die 2015 geschlossene Vereinbarung soll verhindern, dass der Iran die Fähigkeit zum Bau einer Atombombe erlangt. Die USA waren 2018 unter dem damaligen Präsidenten Donald Trump aus dem Abkommen ausgestiegen.



    25 Tote bei Razzia in Rio de Janeiro

    Bei einem Polizeieinsatz in einer Favela der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro sind mindestens 25 Menschen getötet worden. Bei den Opfern handelt es sich nach offiziellen Angaben um 24 Verdächtige und einen Polizisten. Die Sicherheitskräfte sollten Verdächtige festnehmen, die Kinder für den Rauschgifthandel anwerben. Es gab heftige Schusswechsel und Explosionen. Anwohner konnten ihre Häuser nicht verlassen. Die Razzia erfolgte im Armenviertel Jacarezinho mit seinen 40.000 Einwohnern im Norden der Stadt. Es steht unter der Kontrolle eines großen Drogen- und Verbrechersyndikats.



    Konservative jagen Labour Hartlepool ab

    Erstmals seit Jahrzehnten haben die Tories des britischen Premierministers Boris Johnson das Unterhausmandat in der nordostenglischen Stadt Hartlepool errungen. Bei einer als Stimmungstest eingestuften Nachwahl machte die Kandidatin Jill Mortimer das Rennen. Das Ergebnis im Labour-Stammland gilt als großer Erfolg für die Konservativen. Für Labour-Chef Keir Starmer, der seit gut einem Jahr im Amt ist, bedeutet die Niederlage dagegen einen herben Rückschlag. Die Nachwahl wurde notwendig, weil der amtierende Labour-Abgeordnete Mike Hill nach Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs zurückgetreten war.



    Bundestag beschließt Helmut-Kohl-Stiftung

    An das Leben und Wirken des langjährigen deutschen Bundeskanzlers Helmut Kohl soll künftig eine Stiftung erinnern. Das beschloss der Bundestag gegen den ausdrücklichen Willen der Witwe Maike Kohl-Richter. Zu den Aufgaben der Stiftung, deren Einrichtung der Bundestag ohne Gegenstimmen billigte, gehört unter anderem die Errichtung einer öffentlich zugänglichen Erinnerungsstätte in Berlin. Der vor vier Jahren verstorbene CDU-Politiker bekleidete von 1982 bis 1998 das Amt des Bundeskanzlers und gilt als "Kanzler der deutschen Einheit".

    • 8 Min.
    06.05.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    06.05.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Weitere Haftstrafe für Hongkonger Aktivist Joshua Wong

    Der inhaftierte Hongkonger Aktivist Joshua Wong ist zu einer zusätzlichen Haftstrafe von zehn Monaten verurteilt worden. Der 24-Jährige wurde wegen der Teilnahme an einer nicht genehmigten Demonstration zum Jahrestag der Niederschlagung der Demokratiebewegung in China 1989 bestraft. Wegen der Corona-Pandemie war die jährliche Kerzenandacht 2020 erstmals verboten worden, trotzdem versammelten sich 20.000 Teilnehmer. Wong - das "Gesicht" der Demokratiebewegung in Hongkong - sitzt derzeit schon wegen seiner Rolle bei Protesten 2019 in Haft. Im November wäre er eigentlich auf freien Fuß gekommen.



    Unabhängigkeitsbefürworter Schottlands hoffen auf Wahlerfolg

    In Großbritannien finden an diesem Donnerstag Regionalwahlen statt. Es sind die ersten Urnengänge seit Beginn der Corona-Pandemie und dem Brexit-Vollzug. Im Fokus steht vor allem die Parlamentswahl in Schottland. In dieser Provinz hoffen die Unabhängigkeitsbefürworter um Regierungschefin Nicola Sturgeon auf einen Sieg der Schottischen Nationalpartei (SNP) und ihrer Verbündeten. Auf dieser Grundlage wollen sie dann ein neues Unabhängigkeitsreferendum durchsetzen. Neu bestimmt werden zudem das Regionalparlament von Wales sowie Bürgermeister und Räte in vielen Städten und Kreisen Englands.



    USA unterstützen Aussetzung von Patenten auf Corona-Impfstoffe

    Im Kampf gegen das Coronavirus plädiert die US-Regierung für eine vorübergehende Aussetzung des Patentschutzes für Impfstoffe. Die außergewöhnlichen Umstände der COVID-19-Pandemie verlangten nach außergewöhnlichen Maßnahmen, erklärte die US-Handelsbeauftragte Katherine Tai. Nichtregierungsorganisationen sowie Entwicklungs- und Schwellenländer fordern seit längerem vehement die vorübergehende Ausnahmeregelung, damit die weltweite Impfstoff-Produktion angekurbelt werden kann. Das wurde von Industrienationen, in denen die großen Pharmakonzerne ansässig sind, bislang abgelehnt.



    Kanada lässt Corona-Impfstoff für Kinder zu

    Als eines der ersten Länder der Welt hat Kanada den Corona-Impfstoff von BioNTech/Pfizer für Kinder ab zwölf Jahren zugelassen. Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Ottawa sagte, Daten einer klinischen Studie in den USA mit rund 2000 Kindern und Jugendlichen hätten ergeben, dass der Impfstoff für sie genauso sicher sei wie für Erwachsene. Bislang war das Vakzin nur für Jugendliche ab 16 Jahren zugelassen. Auch die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) und die zuständigen Stellen in den USA prüfen derzeit die Zulassung des Corona-Impfstoffs für Kinder zwischen zwölf und 15 Jahren.



    "Starship"-Rakete erstmals nicht explodiert

    Nach vier fehlgeschlagenen Versuchen ist ein Prototyp der "Starship"-Rakete des Milliardärs Elon Musk nach einem Testflug erfolgreich wieder gelandet. Kurz nach der Landung waren Flammen am Fuß der SN-15-Rakete zu sehen, die ein Kommentator von SpaceX - des Raumfahrtunternehmens von Musk - jedoch als nicht ungewöhnlich bezeichnete. Für die Testflüge nutzt SpaceX ein Wüstengelände im US-Bundesstaat Texas. Musk hofft, dass die neue Rakete eines Tages Menschen und Fracht auf den Mars befördern wird. Im Jahr 2023 soll sie bereits bei einer bemannten Mondumrundung eingesetzt werden.



    Chelsea im Finale der Champions League

    Der FC Chelsea mit dem deutschen Trainer Thomas Tuchel ist Manchester City in das Endspiel der Champions League gefolgt. Das Team aus London gewann das Halbfinal-Rückspiel gegen Real Madrid 2 : 0 und steht damit erstmals seit 2012 wieder im Finale der Fußball-Königsklasse. Das Endspiel findet am 29. Mai in Istanbul statt.

    • 8 Min.

Kundenrezensionen

4.5 von 5
225 Bewertungen

225 Bewertungen

fagattisss ,

Langsam gesprochene Nachrichten.. Klasse!

Ich liebe diese Sendung. Man lernt sehr schnell! Ich höre und lese die Nachrichten jeden Tag im Zug.
Weiter so!

Hadeel Humaid ,

Humaid

Kann jemand Bitte mir sagen von wo kann ich lesen ?

Lavergota ,

Toll

Sehr gut zu deutsch lernen!!!

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