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Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

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Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

    17.05.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    17.05.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Wieder heftige Luft- und Raketenangriffe in Nahost

    Israelische Kampfjets haben in der Nacht erneut rund 35 Ziele im Gazastreifen bombardiert. Laut Armee galten die Angriffe vor allem dem Tunnelsystem der Hamas sowie Wohnhäusern von neun hochrangigen Hamas-Kommandeuren. Dabei wurden auch Straßen und eine Stromleitung getroffen. In der Nacht hatte die islamistische Terrororganisation erneut Raketen auf mehrere israelische Städte abgefeuert. Die internationalen Rufe nach einem Ende der Feindseligkeiten zwischen der radikal-islamischen Palästinenserorganisation Hamas und Israel wurden am Wochenende lauter, verhallten aber bei den Konfliktparteien.



    Linksruck bei Abstimmung in Chile

    Bei der Wahl zur verfassunggebenden Versammlung in Chile hat die Partei des konservativen Präsidenten Sebastian Pinera eine schwere Niederlage hinnehmen müssen. Nach Auszählung von 90 Prozent der Stimmen kommt Pineras "Vamos por Chile" nur auf gut 21 Prozent. Linksgerichtete Parteien und Mitte-Links-Gruppierungen erzielten insgesamt gut 56 Prozent. Die Versammlung hat historische Bedeutung. Sie soll eine neue Verfassung ausarbeiten, welche die derzeit noch gültige aus der Zeit der Militärdiktatur von 1973 bis 1990 ersetzt. Im kommenden Jahr soll dann über die Verfassung abgestimmt werden.



    Demonstrierende in Kolumbien stellen Forderungen

    In Kolumbien haben Vertreter der Protestbewegung eine Liste mit Forderungen an die Regierung übergeben. Diese umfassen unter anderem ein Ende des Schusswaffengebrauchs der Polizei, Maßnahmen gegen sexualisierte Gewalt von Seiten der Sicherheitskräfte und die Aufarbeitung von Gewalttaten gegen Demonstrierende. An Gesprächen zwischen Regierung und Demonstrierenden sollen auch Vertreter von UN und Kirche teilnehmen. Bei den seit Ende April andauernden Protesten gegen eine inzwischen zurückgenommene Steuerreform sowie für den Friedensprozess sind mindestens 42 Menschen ums Leben gekommen.



    Infektionsgeschehen in Deutschland weiter rückläufig

    Die Corona-Lage in Deutschland entspannt sich weiter. Wie das Robert Koch-Institut mitteilte, wurden 5412 weitere Infektionen registriert, das sind gut 1500 weniger als am Montag vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner lag unverändert bei 83,1. Zudem wurden 64 weitere Todesfälle gemeldet. Seit Beginn der Pandemie haben sich in Deutschland rund 3,6 Millionen Menschen infiziert, mehr als 86.000 sind gestorben. In Deutschland haben bis zum Wochenende mehr als 30 Millionen Menschen mindestens eine Impfung erhalten, gut neun Millionen sind vollständig geimpft.



    UN-Studie: Hunderttausende Tote wegen Überarbeitung

    Lange Arbeitszeiten kosten einer UN-Studie zufolge jährlich Hunderttausende Menschenleben. Die Weltgesundheitsorganisation WHO und die Internationale Arbeitsorganisation gehen davon aus, dass im Jahr 2016 weltweit rund 398.000 Menschen an Schlaganfällen und etwa 347.000 an koronarer Herzerkrankung starben, weil sie 55 Wochenstunden oder mehr gearbeitet hatten. Die beiden Behörden veröffentlichten hierzu erstmals globale Schätzungen. Die Corona-Krise könnte diese Entwicklung noch verstärken, warnte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. Im Homeoffice verschwömmen Arbeit und Freizeit häufig.



    Aussöhnungsabkommen mit Namibia offenbar vor Abschluss

    Die Verhandlungen über den Umgang mit den Verbrechen der deutschen Kolonialmacht im ehemaligen Deutsch-Südwestafrika stehen offenbar vor dem Abschluss. Deutschland und Namibia haben sich laut Informationen des Deutschlandfunks auf ein Rahmenabkommen geeinigt. Der namibische Unterhändler Ueriuka Tjikuua teilte der Deutschen Presse-Agentur nach Abschluss der jüngsten Gesprächsrunde mit, ein entsprechender Verhandlungsbericht werde nun

    • 8 min
    15.05.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    15.05.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Hamas feuert weiter Raketen auf Israel

    Im seit Tagen eskalierenden Konflikt zwischen Israel und der palästinensischen Hamas hat die israelische Armee nach erneutem Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen ihre Gegenangriffe ausgeweitet. In der Nacht zum Samstag wurden durch das Bombardement der Luftwaffe in Gaza-Stadt mehrere Häuser zerstört oder schwer beschädigt. "Es ist noch nicht vorbei", hatte Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu nach einer Sitzung im Verteidigungsministerium mit Blick auf die radikalislamische Hamas gesagt. Er deutete eine mögliche nochmalige Verstärkung der israelischen Vergeltungsangriffe an.



    Solidarität bei jüdischem Gottesdienst in Berlin

    Nach antisemitischen Vorfällen haben Vertreter der Bundespolitik einen Sabbat-Gottesdienst besucht. Israel und der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland versicherten sie dabei ihre Solidarität. Bundesjustizministerin Christine Lambrecht sagte bei dem Solidaritätsgottesdienst des Berliner Jüdischen Bildungszentrums Chabad, in ganz Israel, besonders in Jerusalem und Tel Aviv, übten Extremisten Gewalt aus. Dieser Terror mache fassungslos und wütend. Mit Blick auf Kundgebungen und antisemitische Angriffe in Deutschland betonte die Ministerin, diese seien eine Schande für unser Land.



    Kreml stuft USA als "unfreundlichen Staat" ein

    Russland hat die USA auf eine neue Liste "unfreundlicher ausländischer Staaten" gesetzt. Gleiches gilt für Tschechien. Mit der Einstufung gehen Einschränkungen für die Arbeit der Botschaften einher. Die Negativliste geht auf einen Auftrag von Kremlchef Wladimir Putin zurück. Die russisch-amerikanischen Beziehungen werden unter anderem durch die wachsenden Spannungen im Ukraine-Konflikt und Moskaus Umgang mit dem inhaftierten Kreml-Kritiker Alexej Nawalny belastet. Zwischen Tschechien und Russland tobt derzeit ein heftiger Streit um eine Geheimdienstaffäre.



    WHO fordert Impfstoff für ärmere Länder statt für Kinder

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat an reiche Nationen appelliert, Corona-Impfstoff an ärmere Länder zu spenden, statt jetzt damit Kinder zu impfen. Derzeit stünden nur 0,3 Prozent des globalen Angebots an Impfstoffen Ländern mit niedrigem Einkommen zur Verfügung, sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf. In vielen Ländern sei noch nicht einmal medizinisches und Pflegepersonal gegen COVID-19 geschützt. Die Dosen sollten zum jetzigen Zeitpunkt besser der Initiative Covax zur Verfügung gestellt werden. Das Ziel von Covax ist eine gerechte Verteilung von Impfstoffen.



    Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 87,3

    Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Fälle in Deutschland ist weiter gesunken. Wie das Robert Koch-Institut mitteilte, wurden in den vergangenen sieben Tagen landesweit 87,3 Infektionen pro 100.000 Einwohner nachgewiesen. Vor einer Woche hatte dieser Wert noch bei 121,5 gelegen. Nach Angaben des RKI haben die Gesundheitsämter in Deutschland binnen eines Tages 7894 Corona-Neuinfektionen gemeldet. 177 weitere Todesfälle wurden im Zusammenhang mit dem Krankheitserreger verzeichnet.



    US-Familie bekommt Millionen-Entschädigung

    Nach tödlichen Polizeischüssen auf den unbewaffneten Afroamerikaner Andre Hill in Columbus im US-Bundesstaat Ohio zahlt die Stadt den Angehörigen zehn Millionen Dollar Entschädigung. Ein weißer Polizist hatte den 47-Jährigen im vergangenen Dezember erschossen. Die Polizei war gerufen worden, weil ein Mann nachts in einer offenen Garage ein Auto wiederholt startete und ausmachte. Der inzwischen wegen Mordes angeklagte Schütze gab an, er habe geglaubt, Hill habe eine Waffe bei sich gehabt. Eine Waffe wurde allerdings nicht gefunden.



    Chinesisches Raumfahrzeug landet auf Mars

    China ist erstmal

    • 8 min
    14.05.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    14.05.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Israel attackiert Tunnelsystem der Hamas

    Das israelische Militär hat in der Nacht seine Angriffe auf den Gazastreifen ausgeweitet. Dabei kamen nach Armeeangaben sowohl Luft- als auch Bodentruppen zum Einsatz. Die Bodentruppen seien aber nicht in den Gazastreifen vorgedrungen. Ziel der Attacken sei ein Tunnelsystem der radikalislamischen Hamas gewesen. Militante Palästinenser beschossen unterdessen weiter israelische Städte mit Raketen. Am Sonntag will sich nach Angaben von Diplomaten der UN-Sicherheitsrat mit der Eskalation der Gewalt im Nahen Osten befassen.



    Maskenpflicht für Geimpfte in den USA entfällt

    Die Vereinigten Staaten haben die Maskenpflicht für vollständig gegen das Coronavirus geimpfte Menschen weitgehend aufgehoben. Immunisierte müssen nach neuen Richtlinien der Gesundheitsbehörde CDC ab sofort weder im Freien noch in geschlossenen Räumen einen Mund-Nasen-Schutz tragen, von wenigen Ausnahmen abgesehen. Auch die Distanzregeln gelten für sie nicht mehr. US-Präsident Joe Biden sprach von einem "Meilenstein" im Kampf gegen die Corona-Pandemie und einem "großartigen Tag für Amerika".



    US-Pipeline wird nach Hacker-Angriff wieder hochgefahren

    Nach dem Hacker-Angriff auf eine der wichtigsten Kraftstoff-Pipelines in den USA fährt der Betreiber Colonial die Anlagen wieder hoch. Durch das knapp 9000 Kilometer lange Röhren-Netzwerk fließt normalerweise die Hälfte der Versorgung der US-Ostküste an Benzin, Diesel und Kerosin. Die Cyber-Attacke hatte die Pipeline vergangenen Freitag lahmgelegt. Das hatte auf dem Weltmarkt zu einem Anstieg der Öl-Preise geführt. Im Südosten der USA gab es Hamsterkäufe an den Zapfsäulen. Inzwischen sickerten Informationen über eine Lösegeldzahlung von fast fünf Millionen Dollar von Colonial an die Hacker durch.



    Kolumbiens Außenministerin geht

    Nach internationaler Kritik an exzessiver Gewalt gegen Demonstranten ist die kolumbianische Außenministerin Claudia Blum zurückgetreten. Offiziell nannte sie keine Gründe für ihre Entscheidung. Örtliche Medien und Oppositionspolitiker erklärten indes, der Schritt sei unausweichlich gewesen. Blum ist bereits das zweite Kabinettsmitglied, das im Zuge der Protestwelle aus dem Amt scheidet. Als Nachfolgerin ist die stellvertretende Ministerin Adriana Mejía nominiert. Bei den Polizeieinsätzen gegen regierungskritische Kundgebungen waren seit Ende April mindestens 42 Menschen getötet worden.



    Maas schließt neue Rückholaktion aus

    Urlauber, die in der Corona-Krise im Ausland stranden, können nicht mehr damit rechnen, dass sie von der Bundesregierung nach Deutschland zurückgeholt werden. Bundesaußenminister Heiko Maas sagte der Funke-Mediengruppe, wenn sich in bestimmten Ländern die Pandemielage verschlechtern sollte, dürfe das heute, anders als im vergangenen Jahr, niemanden mehr überraschen. Maas hatte Mitte März vergangenen Jahres zusammen mit Reiseveranstaltern und Fluggesellschaften eine Rückholaktion gestartet. Binnen mehrerer Wochen wurden rund 240.000 Menschen nach Deutschland zurückgebracht.



    FDP-Parteitag beginnt

    Die FDP kommt an diesem Freitag zu einem digitalen Parteitag zusammen. Auf dem dreitägigen Treffen wollen die Liberalen ihr Programm für die Bundestagswahl im Herbst beschließen und sich auf den Wahlkampf einstellen. Die 662 Delegierten wählen außerdem das Präsidium und den Parteivorstand neu. Als Parteichef tritt erneut Christian Lindner an. Dass er bei der Abstimmung in seinem Amt bestätigt wird, gilt als sicher. Lindner will die FDP auch als Spitzenkandidat in die Bundestagswahl führen.



    Borussia Dortmund ist DFB-Pokal-Sieger

    Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat zum fünften Mal den DFB-Pokal gewonnen. Der BVB besiegte im Fi

    • 9 min
    13.05.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    13.05.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Biden betont Recht Israels auf Selbstverteidigung

    Angesichts der Gewalteskalation im Nahen Osten hat US-Präsident Joe Biden mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu telefoniert. Nach dem Gespräch erklärte Biden, er hoffe, dass der Konflikt bald ende. Zugleich betonte der US-Präsident, Israel habe das Recht, sich zu verteidigen, wenn tausende Raketen auf sein Territorium niedergingen. Die USA schickten einen Spitzendiplomaten in die Region, der mit Vertretern Israels und der Palästinenser sprechen soll. Die radikalislamische Hamas feuert seit Tagen Raketen auf Israel ab. Die israelische Armee reagiert mit massiven Luftangriffen im Gazastreifen.



    Maas fordert besseren Schutz von Synagogen

    Bundesaußenminister Heiko Maas hat zu einem besseren Schutz jüdischer Gotteshäuser in Deutschland aufgerufen. Für Angriffe auf Synagogen dürfe es keine Toleranz geben, sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Zugleich appellierte Maas an die Bürger, nicht zu akzeptieren, dass Juden in der Bundesrepublik für Ereignisse im Nahen Osten verantwortlich gemacht würden. Zuletzt waren vor Synagogen in Nordrhein-Westfalen israelische Flaggen verbrannt worden. Hintergrund war der eskalierende Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern.



    EU fordert striktere Einreisesperre für Menschen aus Indien

    Wegen der dramatischen Corona-Lage in Indien fordert die EU-Kommission noch striktere Beschränkungen für Reisende aus dem südasiatischen Land. Die Brüsseler Behörde appellierte an alle 27 EU-Mitgliedsstaaten, damit die Ausbreitung der zuerst in Indien entdeckten Virusvariante zu bremsen. Nur noch Menschen mit zwingendem Reisegrund sollen dem Vorstoß zufolge in die EU gelassen werden. Auch EU-Bürger und in den Mitgliedsländern ansässige Menschen sollen weiter einreisen dürfen, allerdings unter verschärften Test- und Quarantänepflichten.



    Dreitägige Waffenruhe in Afghanistan

    In Afghanistan hat in der Nacht zu Donnerstag eine dreitägige Waffenruhe begonnen. Während der Eid-Feiertage zum Ende des Fastenmonats Ramadan sollen die Waffen schweigen. Die militant-islamistischen Taliban hatten die Feuerpause Ende vergangener Woche angekündigt. Sie hatten mit Beginn des offiziellen Abzugs der US- und NATO-Truppen am 1. Mai Offensiven in mehreren Provinzen gestartet. Die Sicherheitskräfte versuchten, diese Angriffe abzuwehren, was teils auch gelang. Allerdings fielen zwei Bezirke an die Islamisten.



    Start des Ökumenischen Kirchentags

    Mit einem Eröffnungsgottesdienst beginnt an diesem Donnerstag in Frankfurt am Main der Ökumenische Kirchentag. Es ist der dritte gemeinsame Kirchentag von Katholiken und Protestanten in Deutschland. Ziel ist eine Annäherung der beiden christlichen Konfessionen. Wegen der Corona-Pandemie findet das Treffen hauptsächlich digital statt. Bis zum Sonntag stehen mehr als 100 Veranstaltungen auf dem Programm. Ihre Teilnahme zugesagt haben auch mehrere prominente Politiker, unter ihnen Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Bundeskanzlerin Angela Merkel.



    IOC: "Große Mehrheit" der Olympia-Teilnehmer wird geimpft sein

    Das Internationale Olympische Komitee rechnet für die Sommerspiele in Tokio mit einer hohen Impfquote bei den Teilnehmern. Eine große Mehrheit im Athletendorf werde geimpft sein, sagte IOC-Sprecher Mark Adams. Dies schließe neben den Sportlerinnen und Sportlern auch die Trainer und Betreuer ein, die während der Spiele im olympischen Dorf wohnen würden. Adams bekräftigte, die Spiele in Japan "können und werden stattfinden". Sie sollen am 23. Juli eröffnet werden.

    • 7 min
    12.05.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    12.05.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Israel unter Dauer-Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen

    Militante Palästinenser im Gazastreifen haben nach Angaben der israelischen Armee bislang mehr als 1000 Raketen auf Israel abgefeuert. 850 Raketen seien abgefangen worden oder in Israel niedergegangen, etwa 200 weitere seien noch im Gazastreifen niedergegangen, sagte ein Militärsprecher. Nach seinen Angaben starben in Israel bislang fünf Menschen durch Raketenbeschuss. Mehr als 200 seien verletzt worden. Seit Montag beschießen Palästinenser Israel mit Raketen. Israel reagiert mit Angriffen auf Ziele im Gazastreifen. Palästinensische Quellen sprechen von Dutzenden Toten in dem Küstengebiet.



    Schwere Unruhen in israelischer Stadt Lod

    Nach Ausschreitungen in der Stadt Lod hat Israel dort den Ausnahmezustand verhängt. Laut Medienberichten hatten arabische Einwohner auch Synagogen in Brand gesetzt. Zudem seien Geschäfte und etliche Autos in Flammen aufgegangen. Der Bürgermeister von Lod, Jair Revivo, sprach im Fernsehen von einem "Bürgerkrieg". Auslöser war wohl der Tod eines 25-jährigen Arabers. Er soll von einem jüdischen Einwohner der Stadt erschossen worden sein.



    UN warnen vor dramatischer Hungersnot in Madagaskar

    Mehr als eine Million Menschen im Süden Madagaskars leiden nach Angaben der Vereinten Nationen an akutem Hunger. Fünf Jahre in Folge mit geringen Niederschlägen hätten den Zugang zu Nahrungsmitteln erschwert, erklärten das Welternährungsprogramm und die UN-Landwirtschaftsorganisation. Die Ernte von Reis, Mais, Maniok oder Hülsenfrüchten werde 2021 voraussichtlich weniger als die Hälfte des Fünf-Jahres-Durchschnitts betragen. Bauern müssten mit Saatgut und Werkzeugen versorgt werden, um die Nahrungsmittelproduktion anzukurbeln, fordern die beiden Organisationen.



    Maas zu Privataudienz beim Papst

    Bundesaußenminister Heiko Maas will an diesem Mittwoch mit Papst Franziskus bei einer Privataudienz auch über sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche reden. Dies sei eine Frage, die viele Menschen bewege und ihr Verhältnis zu ihrer Religionsgemeinschaft bestimme, sagte Maas nach seiner Ankunft in Rom. Es interessiere ihn, "wie die Katholische Kirche und wie insbesondere auch der Papst damit umzugehen gedenkt". Maas wird als erster deutscher Außenminister seit fast 20 Jahren vom Papst zu einer Privataudienz empfangen.



    Steinmeier richtet Corona-Botschaft an Muslime

    Zum Ende des Ramadan hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Muslime in Deutschland um Verständnis gebeten, dass sie das traditionelle Fastenbrechen erneut nur im kleinen Kreis feiern dürfen. Es sei bitter, dass das Zuckerfest nun das zweite Jahr in Folge lediglich unter Pandemie-Bedingungen möglich sei, sagte er in einer Videobotschaft. In vielen Religionen sei die innere Einkehr des Fastens mit dem Gedanken der Versöhnung verbunden, so Steinmeier weiter. Er wünsche sich, dass auch die gemeinsam durchlittene Corona-Zeit die Menschen einander näherbringe.



    Deutscher Fußball-Bund muss sich neu aufstellen

    Die Führungskrise im Deutschen Fußball-Bund hat eine neue Stufe erreicht. Nach anhaltender Kritik an einer internen Äußerung, mit der DFB-Präsident Fritz Keller seinen Stellvertreter Rainer Koch mit einem Nazi-Richter verglich, zieht der 64-Jährige die Konsequenzen und gibt sein Amt auf. Damit würden die Weichen für eine Neuausrichtung gestellt, teilte der Verband mit. Genau wie Keller will auch DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius am kommenden Montag aus dem Amt ausscheiden.

    • 6 min
    11.05.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    11.05.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.EU sieht Eskalation im Nahost-Konflikt mit Sorge

    Die Europäische Union hat die massiven Raketenangriffe militanter Palästinenser auf Israel verurteilt und ein Ende der Gewalt in Ost-Jerusalem gefordert. Der Abschuss von Raketen aus dem Gazastreifen auf die israelische Zivilbevölkerung sei "völlig inakzeptabel" und fache die Eskalationsdynamik weiter an, kritisierte ein Sprecher des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell. Als Vergeltungsmaßnahme hatte Israels Luftwaffe am Montagabend Ziele im Gazastreifen angegriffen. Dabei seien 20 Menschen getötet worden, darunter Kinder, teilte das palästinensische Gesundheitsministerium mit.



    Mütter von Vermissten demonstrieren in Mexiko

    Tausende Mütter von Vermissten sind in Mexiko auf die Straße gegangen und haben von den Behörden Aufklärung über das Schicksal ihrer Kinder verlangt. In Mexiko gelten etwa 87.000 Menschen als verschwunden. Sie wurden entweder von Kriminellen verschleppt oder verschwanden, während sie sich in den Händen von Soldaten oder Polizisten befanden. Die Angehörigen fordern die Schaffung einer Spezialabteilung der Generalstaatsanwaltschaft, die sich um die Fälle kümmert, sowie ein Programm zur Unterstützung der betroffenen Familien.



    BioNTech-Impflinge in USA werden jünger

    Nach Kanada haben auch die USA den Corona-Impfstoff von BioNTech-Pfizer für Kinder und Jugendliche ab einem Alter von zwölf Jahren zugelassen. Die entsprechende Freigabe erteilte die US-Arzneimittelbehörde FDA. Die bereits bestehende Notfallzulassung für Menschen ab 16 Jahren wurde entsprechend angepasst und erweitert. Das sei ein "bedeutender Schritt im Kampf gegen die COVID-19-Pandemie", so die geschäftsführende FDA-Chefin Janet Woodcock. Auch die EU-Arzneimittelbehörde EMA prüft derzeit die Zulassung des BioNTech-Vakzins für 12- bis 15-Jährige.



    Massiver Geburtenrückgang in China

    China kämpft mit einem massiven Geburtenrückgang und einer rapide alternden Bevölkerung. In den vergangenen zehn Jahren ist die Bevölkerung nach amtlichen Angaben nur noch um jährlich 0,53 Prozent auf 1,41 Milliarden Menschen gewachsen und droht jetzt zu schrumpfen. Wie die jüngste Volkszählung ergab, ist knapp jeder fünfte Chinese schon älter als 60 Jahre, während die Bevölkerungsgruppe im arbeitsfähigen Alter weiter zurückgeht. Experten warnen, die demografische Entwicklung werde die zweitgrößte Volkswirtschaft bremsen.



    "Darkside" soll Colonial Pipeline lahmgelegt haben

    Die USA haben die Hackergruppe "Darkside" für den Cyberangriff auf die größte Pipeline des Landes verantwortlich gemacht. Bei der Attacke auf den Betreiber Colonial Pipeline sei sogenannte Ransomware eingesetzt worden, teilte die Bundespolizei FBI mit. Damit versuchen Hacker, Computersysteme zu sperren und von den Nutzern Geld für die Freigabe der Daten zu erpressen. US-Präsident Joe Biden sagte, es gebe derzeit keine Indizien für eine Verantwortung der russischen Regierung. Wohl aber gebe es Hinweise, dass die verantwortlichen "Akteure" in Russland seien und die Schadsoftware von dort stamme.



    NASA-Sonde tritt langen Heimweg an

    Mit einer Probe vom Asteroiden "Bennu" im Gepäck hat sich die NASA-Sonde "Osiris-Rex" auf den Weg zurück zur Erde gemacht. Sie habe die Umlaufbahn von "Bennu" verlassen, teilte die US-Raumfahrtbehörde mit. Die Probe hatte "Osiris-Rex" dem Asteroiden bei einem mehrstündigen komplizierten Manöver im Oktober entnommen. Der Rückflug der NASA-Sonde dauert mehr als zwei Jahre. Wissenschaftler erhoffen sich von der rund eine Milliarde Dollar teuren Mission Erkenntnisse über die Entstehung des Sonnensystems vor mehr als 4,5 Milliarden Jahren.

    • 8 min

Customer Reviews

4.5 out of 5
225 Ratings

225 Ratings

fagattisss ,

Langsam gesprochene Nachrichten.. Klasse!

Ich liebe diese Sendung. Man lernt sehr schnell! Ich höre und lese die Nachrichten jeden Tag im Zug.
Weiter so!

Hadeel Humaid ,

Humaid

Kann jemand Bitte mir sagen von wo kann ich lesen ?

Lavergota ,

Toll

Sehr gut zu deutsch lernen!!!

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