27 Folgen

Nefeli Kavouras und Anselm Neft sprechen über das, was sie bewegt. Von Edgar Allan Poe bis Sally Rooney. Mal schlägt Nefeli ein Buch vor, mal Anselm. Und manchmal laden sie Gäste ein, die Bücher mitbringen, über die sie unbedingt sprechen wollen. Am Ende geht es immer um Themen, die uns alle betreffen: Was uns verbindet, was uns trennt, was uns lieben lässt, was uns daran hindert, was uns glauben und was uns zweifeln lässt. Und was das sein könnte: Gerechtigkeit.

laxbrunch. der literaturschnack Nefeli Kavouras, Anselm Neft

    • Gesellschaft und Kultur
    • 4,9 • 16 Bewertungen

Nefeli Kavouras und Anselm Neft sprechen über das, was sie bewegt. Von Edgar Allan Poe bis Sally Rooney. Mal schlägt Nefeli ein Buch vor, mal Anselm. Und manchmal laden sie Gäste ein, die Bücher mitbringen, über die sie unbedingt sprechen wollen. Am Ende geht es immer um Themen, die uns alle betreffen: Was uns verbindet, was uns trennt, was uns lieben lässt, was uns daran hindert, was uns glauben und was uns zweifeln lässt. Und was das sein könnte: Gerechtigkeit.

    Kinder. Ja? Nein? Weiß nicht?

    Kinder. Ja? Nein? Weiß nicht?

    Diesmal sprechen wir über den kurzen Roman "Eine beiläufige Entscheidung" von Maren Wurster und über Linda Boström Knausgårds Autofiktion "Oktoberkind". In beiden Büchern lernen wir emotional herausgeforderte Kinder und eben solche Mütter kennen. Wir sprechen über abwesende Väter, Elektrokrampftherapie, Regretting Motherhood, Brustentzündungen in der Stillzeit und kettengesägte Holzskulpturen. Vor allem aber gehen wir der Frage nach, welcher sprachlicher Zugriff auf relevante Themen wie Mutterschaft und psychische Erkrankungen uns anspricht und welcher nicht. Knausgård-Gossip gibt es kaum. Stattdessen lästert Anselm über "Ein simpler Eingriff" von Yael Inokai und Nefeli liest eine wunderbare Passage mit Reh-Erwartung vor.

    • 1 Std. 6 Min.
    "Der Fänger im Roggen". Phony oder fein?

    "Der Fänger im Roggen". Phony oder fein?

    Diesmal haben wir den Hamburger Autor Stefan Beuse ("Das Buch der Wunder", "Meeres Stille" u.a.) zu Gast, und da er gerade so etwas wie ein Jugendbuch geschrieben hat, hat er uns "Der Fänger im Roggen" mitgebracht. Anhand dieses Klassikers von J.D. Salinger sprechen wir über Jungbleiben und Erwachsenwerden, Gesellschaftskritik und Psychose, Jugendsprache und Ambivalenz. Und auch ein bisschen über uns und den schillernden Mr. Salinger himself. Eine Folge voller pubertärer Energie und erwachsener Abgeklärtheit.

    • 55 Min.
    Untoter Hitler oder schwarzes Skinheadgirl?

    Untoter Hitler oder schwarzes Skinheadgirl?

    Feridun Zaimoglu hat sich mit seinem neuen Roman "Bewältigung" viel vorgenommen. Er schildert die zunehmende Obsession eines Autors mit dem Subjekt seines Schreibprojektes: Adolf Hitler. Dabei schildert er sein eigenes gescheitertes bzw. unveröffentlichtes Projekt, einen Roman ganz aus der Sicht Hitlers zu schreiben, sich das "Menschenschwein" also anzuverwandeln. Birgit Weyhe wiederum erzählt in ihrer Graphic Novel "Rude Girl" die Lebensgeschichte von Priscilla Layne, einer Afroamerikanerin mit karibischen Wurzeln, die aus einfachen Verhältnissen stammt, eine prägende Phase als linker Skinhead erlebte und heute Germanistikprofessorin ist. Wir sprechen über kulturelle Aneignung, Intersektionalität, die Frage, ob Klasse oder "Rasse" (race) trennender ist, die entmenschende Sprache der Nationalsozialisten und die zugängliche Schlichtheit von Comics. Einer Meinung sind wir dabei diesmal nicht sehr oft.

    • 1 Std. 4 Min.
    "Girl, interrupted" und "März". Echt durchgeknallt?

    "Girl, interrupted" und "März". Echt durchgeknallt?

    Zwei Jahre laxbrunch! In unserer 24. Folge sprechen wir über "Girl, interrupted" von Susanna Kaysen und "März" von Heinar Kipphardt. Beide Bücher spielen in der Psychiatrie und gehen jeweils der Frage nach, was "psychisch gesund" und "psychisch krank" bedeuten könnte und wie sich Individuum und Gesellschaft gegenseitig bedingen, Wir sprechen über Diagnosen und Analysen, Gehirn und Geist, Psychiatrie und Antipsychiatrie, Gesellschaftskritik, Art brut und Winona Ryder.

    Während Anselm sich fragt, wo die Grenze zwischen seinen Charaktereigenschaften und einer "Borderline-Persönlichkeitsstörung" verläuft, erzählt Nefeli, dass sie es als Schülerin nicht glücklich sein wollte. Stabil hätte gereicht.

    • 1 Std. 17 Min.
    Jahre mit Martha oder Wochen im Beichtstuhl?

    Jahre mit Martha oder Wochen im Beichtstuhl?

    Diesmal sprechen wir noch vor Erscheinungstermin über den zweiten Roman von Martin Kordić. In "Die Jahre mit Martha" berichtet der Icherzähler im Rückblick von seiner erotischen Beziehung zu einer deutlich älteren Frau. Er, ein Kind hart arbeitender Einwanderer aus der Herzegowina, sie eine Literaturprofessorin. Ist das Kitsch oder eine große Liebesgeschichte? Hat der Roman zu viele Themen oder verbindet er sie kunstvoll? Was erfahren wir über (Bildungs-)Migration? Und was hat das mit Nefeli zu tun?

    Außerdem reden wir über "Die Summe des Ganzen", eine Novelle von Steven Uhly, die größtenteils in einem Beichtstuhl spielt und sich der nach wie vor aktuellen Thematik "sexualisierte Gewalt in der katholischen Kirche" annimmt. Wir fragen uns: Sind der Priester und der beichtende "Sünder" psychologisch plausibel? Sind die Twists toll oder unnütz? Was transportiert die Sprache in Hinblick auf Geisteshaltungen? Und was weiß Anselm über Betroffene sexualisierter Gewalt in der katholischen Kirche?

    • 1 Std. 8 Min.
    Christian Kracht: Couchsurfing im Iran?

    Christian Kracht: Couchsurfing im Iran?

    In dieser Folge haben wir endlich wieder einen Gast: den Weltenwanderer und Reiseschriftsteller Stephan Orth (u.a. "Couchsurfing im Iran"). Wie es sich für einen Reiseschriftsteller gehört, ist er während der Aufnahme im Ausland (Kreta) und stellt einen Roman zur Diskussion, der an aus unserer Sicht exotische Orte führt: Iran, Tibet, China. Christina Krachts "1979" ist zwar schon über 20 Jahre alt, aber eine erstaunlich frisch gebliebene Lektüre. Wir sprechen über verschiedene Arten zu reisen, Sinnsuche und Selbstzerstörung, verschiedene Arten des Ekels, Berluti-Schuhe, Popliteratur, antiwestliche Westler und die Sehnsucht nach totalitären Systemen. Und natürlich über die Frage: Was halten wir von diesem Kracht?

    • 1 Std. 2 Min.

Kundenrezensionen

4,9 von 5
16 Bewertungen

16 Bewertungen

Reina del campo ,

Super Podcast, kann ich nur empfehlen!

Der Podcast ist so gut gelungen. Die beiden haben eine sehr angenehme, lustige und kompetente Art über zeitgenössische sowie klassische Literatur zu reden. Durch die Analyse bzw. Beleuchtung der Inhalte und der verschiedenen Komponenten lernt bzw. erfährt man viel über literarische Auseinandersetzung. Eine gute Begleitung für meine langen Fahrten. Klasse!

Celicalu ,

Ein Meisterstück

Ein wundervolles Hörerlebnis! Nefeli Kavouras und Anselm Neft spielen sich gegenseitig Eindrücke und Gedanken zu, dass es kracht! Immer wieder eine große Freude! ✨

ohne worte 123 ,

Hear this

Weiter so, ich bin auf die nächste Folge gespannt.
Viele Grüße

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