Layla-Macher bekommen fette Nachzahlung

Das 17. Bundesland - Der Mallorca Podcast

DJ Robin im Interview

Spannender Streit um DEN Mallorca-Hit den letzten Jahres. Mit ihrem Song „Layla“ eroberten DJ Robin und Schürze die Tanzflächen - und die deutschen Charts. Das bescherte ihnen eine Debatte über Sexismus in der Musik, aber auch gute Einnahmen.

Im Frühjahr darauf spitze sich ein Zoff unter den Machen zu. Jetzt wurde er entschieden - mit erheblichen Folgen. Über den Ausgang berichtet Sänger DJ Robin im BILD-Podcast „Das 17. Bundesland“.

„Das Lied ‚Layla‘ wurde von Michael Müller alias Schürze geschrieben, sein Kollege Robin Leutner, der als DJ Robin auftritt, nahm kleine Verfeinerungen vor“, fasst Mallorca-Reporter Ingo Wohlfeil zusammen. Am Text habe aber nach eigenem Bekunden auch Müllers Weggefährte Dominik Holl mitgearbeitet. Die beiden traten bis 2019 als Duo „Kommando Vollgas“ auf, haben sich über den Erfolg von „Layla“ aber überworfen.

Layla entstand im Corona-Lockdown

„Die Grundidee mit der Puff-Zeile hatten Michael und ich im Januar 2020 - aber wegen Corona haben wir daran erstmal nicht mehr gearbeitet. Monate später brachten wir Text und Melodie bei ein paar abendlichen Bierchen zu Ende“, erinnert sich Robin im Interview. Ihr Bekannter Dominik Holl sei erst bei den Aufnahmen im Studio dabei gewesen und habe ein paar Anregungen geäußert.

„Als Layla herauskam, gab es erstmal auch gar keinen Streit über die Rechte. Aber nach ein paar Wochen auf Platz 1 forderte er über einen Anwalt plötzlich Anteile an den GEMA-Einnahmen", berichtet der Musiker. Da sich die Musiker nicht einigen konnten, fror die Rechteverwertungsgesellschaft ihre Zahlungen im Frühjahr 2023 ein - gespielt wurde der Song trotzdem weiter.

„Ideengeber, aber nicht Urheber“

„Wir haben vor Gericht nun grundsätzlich Recht bekommen“, betont Leutner im Podcast. Kollege Holl dürfe sich zwar als Ideengeber bezeichnen, nicht aber als gleichberechtigter Urheber. Deshalb werde die GEMA die einbehaltenen Tantiemen jetzt auszahlen. „Die Höhe der Nachzahlung ist uns nicht bekannt - es kann eine Million sein, aber auch nur 200.000 Euro“, mutmaßt Leutner.

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