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Lehm als Baustoff: Eine Nische, drei Gewinner: Kunde, Mitarbeiter, Chef

Karl Preißer war mal Zimmerer, dann Dachausbauer, dann seine eigene Firma – im wahrsten Sinne: "Ich war die Firma", sagt er im Gespräch. Heute steht er mit Erdraum GmbH für einen Baustoff, den viele noch mit Sandkasten und Mittelalter verbinden: Lehm.

Was mich an der Folge gepackt hat: Die Spezialisierung auf einen Nischen-Werkstoff zahlt sich auf drei Ebenen aus. Beim Kunden, der ein echtes Argument bekommt statt Standard-Ware. Beim Mitarbeiter, der nicht nur wegen dem Stundenlohn bleibt. Und bei Karl selbst – der offen sagt, dass ihn die Arbeit mit dem Material einfach zufrieden macht.

Darum geht's Wie Karl über Naturfaserdämmstoffe zu Lehm kam – und warum er als "Influencer" seiner eigenen Firma angefangen hat Kunden-Ebene: warum ein Nischen-Werkstoff das Verkaufsgespräch leichter macht statt schwerer Mitarbeiter-Ebene: warum jüngere Bewerber zunehmend nach dem Material fragen, nicht nur nach dem Lohn Chef-Ebene: was es für Karl persönlich bedeutet, mit einem Material zu arbeiten, hinter dem er steht – der Geruch, das Gefühl, keine Schutzausrüstung Die Lücke, die selbst Karl noch nervt: Lehmbau ist kein eigener Ausbildungsberuf

Erdraum GmbH