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Mit ihren Veranstaltungen verfolgt die VolkswagenStiftung das Ziel, die Verbindung von Wissenschaft und Gesellschaft zu stärken und dem Transfer von Wissen in die Gesellschaft neue Impulse zu verleihen. Auf dem Podcast-Kanal "ListenToScience" können Sie die öffentlichen Vorträge jetzt jederzeit und überall nachhören!

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    • Wissenschaft
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Mit ihren Veranstaltungen verfolgt die VolkswagenStiftung das Ziel, die Verbindung von Wissenschaft und Gesellschaft zu stärken und dem Transfer von Wissen in die Gesellschaft neue Impulse zu verleihen. Auf dem Podcast-Kanal "ListenToScience" können Sie die öffentlichen Vorträge jetzt jederzeit und überall nachhören!

    Film trifft Wissenschaft: Künstliche Intelligenz erobert den Weltraum

    Film trifft Wissenschaft: Künstliche Intelligenz erobert den Weltraum

    Wenn aus Fiktion Wirklichkeit wird: Wie haben wir uns vor 50 Jahren Supercomputer vorgestellt und wo wird KI in der Raumfahrt bereits eingesetzt - das waren die Themen bei der Herrenhausen Science Movie Night "Künstliche Intelligenz erobert den Weltraum" am 7. Februar 2020 in Hannover. Wie ist der Stand der Raumfahrttechnik heute? Welche Visionen sind bereits Wirklichkeit geworden? Was planen die Wissenschaftler für die Zukunft? Und wer wird in 50 Jahren im Weltraum das Sagen haben - Mensch oder Maschine?

    Darüber diskutierten auf dem Podium:

    Prof. Dr. Reinhold Ewald, Institut für Raumfahrtsysteme, Universität Stuttgart, Kosmonaut der deutsch-russischen Weltraummission MIR 1997,

    Robotikprofessor Dr. Sami Haddadin, Direktor der Munich School of Robotics and Machine Intelligence, Technische Universität München,

    und Dr. Christian Karrasch, CIMON-Projektleiter der deutschen Raumfahrtagentur im DLR, Bonn.

    Es moderierte Roland Zag, Drehbuchberater und Drehbuchlehrer, "the human factor", München. 

    • 1 Std. 29 Min.
    Künstliche Intelligenz - menschlich, aber niemals Mensch?

    Künstliche Intelligenz - menschlich, aber niemals Mensch?

    Verschwimmt mit der rasanten Weiterentwicklung im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) die Grenze zwischen Mensch und Maschine? Die erste von drei Herrenhausen Science Movie Nights zum Thema KI fand am 22. November 2019 in Hannover statt: "Künstliche Intelligenz - menschlich, aber niemals Mensch?"

    Welche ethischen Fragen stellen sich, wenn die Grenzen zwischen Mensch und Maschine verschwimmen? Welche Regularien sollen für den Einsatz von KI gelten - was sollen die intelligenten Systeme können, aber was sollen sie keinesfalls dürfen? Wie könnte ein Verhaltenskodex für Künstliche Intelligenz aussehen? Dies diskutierten bei der 9. Herrenhausen Science Movie Night im Anschluss an die Vorführung eines Science-Fiction-Klassikers Expertinnen und Experten aus den Bereichen Ethik, Recht, Technik und IT.

    PROGRAMM

    Einführung und Vorstellung der Diskutanten, anschließend Filmvorführung und Diskussionsrunde mit

    Prof. Dr. Susanne Beck, Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Strafrechtsvergleichung und Rechtsphilosophie,Leibniz Universität Hannover

    Prof. Dr. Jutta Weber, Professorin für Mediensoziologie am Institut für Medienwissenschaft der Universität Paderborn

    Prof. Dr. Wolfgang Nejdl, Direktor L3S Research Center, Leibniz Universität Hannover

    Moderation: Roland Zag, Drehbuchberater und Drehbuchlehrer, "the human factor", München

    Foto: ©akarb-stock.adobe.com

    • 1 Std. 21 Min.
    Hannah Arendt Tage 2018 - Protest revisited

    Hannah Arendt Tage 2018 - Protest revisited

    Vertreterinnen und Vertreter zweier Generationen bezogen bei der Veranstaltung "Hannah Arendt Tage 2018 - Protest revisited" am 27. Oktober 2018 Stellung zur Rolle neuer Formen politischer Proteste. Daniel Cohn-Bendit und Sabrina Zajak diskutierten: Sind wir auf dem Weg in die interaktive Onlinegesellschaft - oder dort schon angekommen? Welche Stellung nehmen die gegenwärtigen Protestformen tatsächlich im politischen Geschehen ein? Und haben sie die Kraft, die Gesellschaft ebenso nachhaltig zu verändern, wie es vor 50 Jahren geschah? Der Audiomitschnitt beginnt mit einem Impulsvortrag von Daniel Cohn-Bendit.

    Impulsvorträge:

    "Philosophie und Logik des Protestes"Daniel Cohn-Bendit, Publizist und Politiker, MdEP bis 2014

    "Protest im Wandel - Neue soziale Bewegungen"Jun.-Prof. Dr. Sabrina Zajak, Institut für soziale Bewegungen, Ruhr-Universität Bochum und Abteilungsleiterin für Konflikt und Konsens am Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung

    anschl. Diskussion mit den Vortragenden

    Moderation: Dirk Altwig, Referent und Redakteur "Themenraum", Evangelische Medienarbeit (EMA)

    Die HANNAH ARENDT TAGE 2018 reflektierten aktuelle Formen des politischen Protests und fragten nach, in welchem Maße sich Protestbewegungen seit 1968 verändert und wechselseitig beeinflusst haben. Während Demonstrationen und Straßenkampf in der Zeit der 68er ein wichtiges Mittel des Widerstandes waren, können soziale Bewegungen heute auf weitere vielfältige Maßnahmen zugreifen. Protest als Mittel der Artikulation politischer Meinungen mündet oftmals in der Gründung von Nicht-Regierungsorganisationen, in künstlerischen Interventionen oder Veranstaltungen jedweder Art. Professionelle Internetkampagnen zu Themen wie Degrowth (der Reduktion des Konsum- und Produktionswachstums), internationaler Handelspolitik oder Privatisierung der Wasserversorgung nehmen immer mehr zu. Zudem beschleunigen Digitalisierung und Globalisierung transnationale Protestereignisse.

    • 1 Std. 53 Min.
    Audio: Zukunft denken - Welt erhalten! 50 Jahre Club of Rome

    Audio: Zukunft denken - Welt erhalten! 50 Jahre Club of Rome

    Wann sind die Grenzen des Wachstums überschritten? Ernst Ulrich von Weizsäcker, Ko-Präsident, Club of Rome/Universität Freiburg, und Mojib Latif, Leiter, Forschungseinheit Maritime Meteorologie, GEOMAR - Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, diskutierten diese Frage auf dem Herrenhäuser Forum "Zukunft denken - Welt erhalten! 50 Jahre Club of Rome" am 28. August in Hannover mit Petra Künkel, Mitgründerin und geschäftsführende Direktorin, Collective Leadership Institute, Potsdam.

    Der 1972 von der VolkswagenStiftung geförderte Bericht "Die Grenzen des Wachstums" markierte den Beginn der kritischen Zukunfts- und Umweltforschung. Er brachte Themen wie Industrialisierung, Bevölkerungsdichte, klimatische Veränderungen sowie Energie- und Nahrungsmittelressourcen auf die politische und die wissenschaftliche Agenda. Eindringlich forderte der Bericht die Menschheit zum Handeln auf: Die Autoren, ein Team um den damals 30-jährigen amerikanischen Wissenschaftler Dennis Meadows, zeigten auf, dass kontinuierliches wirtschaftliches und demographisches Wachstum an die Grenzen verfügbarer Ressourcen stößt und sehr wahrscheinlich zum globalen Kollaps führt.

    In Auftrag gegeben wurde der Bericht vom Club of Rome, einem 1968 gegründeten Zusammenschluss von Expertinnen und Experten, die sich für eine gerechte und nachhaltige Entwicklung einsetzen. Welche Lehren zogen und ziehen Politik und Wissenschaft sowie der Club of Rome als Initiator aus dem Bericht? Und welche Prognosen von damals haben für unsere Zukunft weiterhin Bestand?

    Kurzvorträge

    - Prof. Dr. Mojib Latif, Leiter, Forschungseinheit Maritime Meteorologie, GEOMAR - Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

    - Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Ko-Präsident, Club of Rome/Universität Freiburg

    anschließend Podiumsdiskussion mit den Vortragenden und

    - Dr. Petra Künkel, Mitgründerin und geschäftsführende Direktorin, Collective Leadership Institute, Potsdam

    Moderation: Dr. Wilhelm Krull, VolkswagenStiftung

    • 1 Std. 15 Min.
    Islam, Gewalt und Medien. Wer macht Dschihadisten?

    Islam, Gewalt und Medien. Wer macht Dschihadisten?

    Vortrag von Prof. Dr. Dr. Ina Wunn, Institut für Theologie und Religionswissenschaft, Leibniz Universität Hannover

    In Deutschland leben heute mehr als vier Millionen Muslime. Die meisten Muslime bekennen sich zum deutschen Staat und zur europäischen Wertegemeinschaft. Ihre Religion verstehen sie eher als Traditionshintergrund. Oft sind sie sogar gänzlich säkular. In der Öffentlichkeit werden Muslime dennoch häufig als rückwärtsgewandte, latent gewaltaffine Gemeinschaft wahrgenommen, die unsere demokratische Grundordnung bedroht. Wer ist für dieses verzerrte Bild vom Islam verantwortlich und wie kommt es zustande? Welche Rolle spielen die Konflikte im Nahen und Mittleren Osten? Und welche Bedeutung haben die Medien für die Wahrnehmung des Islam und wie haben sie zu seinem Bild in der Bevölkerung beigetragen?

    In ihrem Vortrag geht Prof. Dr. Dr. Ina Wunn auf genau diese Fragen ein und versucht, Antworten auch vor dem Hintergrund aktueller Debatten zu geben. Er fand im Rahmen des Herrenhäuser Forums "Islam, Gewalt und Öffentlichkeit - Wer macht Dschihadisten?" am 27. Februar 2018 im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover, statt. Link zum Veranstaltungsbericht.

    Foto: Philip Bartz für VolkswagenStiftung

    • 21 Min.
    Können wir HIV besiegen?

    Können wir HIV besiegen?

    Infektionen mit HIV sind nach wie vor weltweit von großer Bedeutung. Wo die Forschung bei der Behandlung und Heilung dieser Erkrankung derzeit steht, wurde in einem Abendvortrag von Prof. Dr. Hendrik Streeck, Institut für HIV Forschung, Universitätsklinikum Essen, am 2. November in Hannover erörtert.

    Kaum ein medizinisches Forschungsfeld entwickelt sich so schnell wie das der HIV-Forschung. Gerade einmal 35 Jahre ist es her, dass eine seinerzeit neue tödliche Erkrankung beschrieben wurde. Nur zwei Jahre später, 1984, wurde das dafür verantwortliche Humane Immunodefizienz Virus (HIV) isoliert. Bis in die 90er-Jahre kam eine HIV-Infektion einem Todesurteil gleich, mittlerweile ist sie zu einer beherrschbaren Erkrankung geworden. Mehr noch: HIV-positive Menschen haben nicht nur die gleiche Lebenserwartung wie HIV-negative, sondern können auch andere nicht mehr infizieren, sofern sie gut therapiert sind. Trotz dieser Erfolge ist HIV aber nach wie vor nicht heilbar, Patient(inn)en sind auf die tägliche Einnahme von Medikamenten angewiesen. Weltweit stecken sich jährlich immer noch rund eine Millionen Menschen vor allem im südlichen Afrika an. Hoffnungen ruhen auf der HIV-Impfstoffentwicklung, da bislang nur Impfstoffe Epidemien von derartigem Ausmaß eindämmen konnten. Darüber hinaus zeigen Chemoprophylaxen (Präexpositionsprophylaxen, sogenannte PrEP) erstaunliche Erfolge, bei der HIV-negative Menschen HIV-Medikamente einnehmen, um sich beim Kontakt mit HIV-positiven Menschen vor einer Ansteckung zu schützen. Aber auch diese Art der Prophylaxe birgt Risiken wenn es um das konsequente und nachhaltige Eindämmen der weltweiten HIV-Epidemie geht.
    In seinem Vortrag zeigte Prof. Dr. Hendrik Streeck vom Institut für HIV-Forschung Erfolge und Misserfolge der HIV-Impfstoff- und Heilungsforschung auf und machte anhand von ausgesuchten Beispielen deutlich, was in Zukunft die HIV-Epidemie besiegen könnte.

    Donnerstag, 2. November 2017, 19 Uhr, Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover

    Public Lecture im Rahmen des Herrenhausen Symposiums "HIV Immunity and Eradication" (Link zum Symposium)

    Foto: Die rasterelektronenmikroskopische Aufnahme zeigt einen aus einer Wirtszelle knospenden HI-1-Virus (in grün) aus kultivierten Lymphozyten. (Foto: C. Goldsmith/CDC via Wikimedia Commons)

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