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Der manager magazin Podcast informiert aktuell über die relevantesten Themen der Wirtschaft. Redakteurinnen und Redakteure geben Einblicke in ihre Recherchen zu den wichtigsten Konzernen und Wirtschaftstrends der globalen Ökonomie. Kurzweilig, informativ und in jedem Fall hilfreich für Ihre Karriere.

manager magazin - Der Podcast manager magazin

    • Business
    • 4.0 • 174 Ratings

Der manager magazin Podcast informiert aktuell über die relevantesten Themen der Wirtschaft. Redakteurinnen und Redakteure geben Einblicke in ihre Recherchen zu den wichtigsten Konzernen und Wirtschaftstrends der globalen Ökonomie. Kurzweilig, informativ und in jedem Fall hilfreich für Ihre Karriere.

    Wie kann Personio das größte Softwareunternehmen Europas werden, Hanno Renner?

    Wie kann Personio das größte Softwareunternehmen Europas werden, Hanno Renner?

    Wie das Münchner Start-up Personio einmal richtig groß werden könnte, erläutert Co-Gründer Hanno Renner im Podcast des manager magazins. Seine Zukunft sieht er irgendwann einmal in der Politik.

    Wohin das alles einmal führen würde, war dem Studenten Hanno Renner (31) 2015 nicht wirklich klar. Mit seinen Kommilitonen Roman Schumacher (29), Arseniy Vershinin (31) und Ignaz Forstmeier (32) arbeitete er in München an einer Idee für ein neues Softwareangebot. Allerdings stiegen zunächst keine Investoren bei dem Start-up ein, stattdessen gab es Absagen. Heute sieht das anders aus: Personio setzte nach Informationen des manager magazins 2020 rund 30 Millionen Euro um und wächst laut Renner weiter dreistellig. Renommierte Wagnisinvestoren wie Accel und Lightspeed bewerten sein Münchner Unternehmen mit 1,7 Milliarden Dollar.

    Renner und seine Co-Gründer entwickeln eine Software für Mittelständler, die ihr Personalwesen digitalisieren soll. Rund 4000 Kunden hat Personio inzwischen, laut Renner sollen es noch viel mehr werden.

    "Es gibt in Europa allein 1,7 Millionen Unternehmen zwischen 10 und 2000 Mitarbeitenden", sagt der Gründer im manager magazin Podcast. "Da sieht man schon, dass noch ungefähr ein 1200faches Wachstum möglich ist. Wenn wir irgendwann auch nur an annähernd 10 bis 15 Prozent des Markts haben würden, dann wären wir wahrscheinlich Europas größtes Softwareunternehmen."

    Renner sagt, in Sachen Wachstum gebe es deswegen keinen Zielpunkt für Personio. "Gleichzeitig heißt es aber nicht, dass wenn wir jetzt einfach dasitzen und warten, wir irgendwann so groß wie SAP werden. Das wird weiter sehr viel harte Arbeit. Wir müssen erst einmal beweisen, dass wir in anderen Märkten genauso schnell und gut wachsen können wie in Deutschland."

    Wie Personios Expansion gelingen soll, erklärt Hanno Renner im Podcast. Er spricht darüber, wie er schlechtem Investorenrat widerstanden hat, warum die Suche nach einem Chief People Officer zwei Jahre gedauert hat und wieso er nach Personio wohl kein zweites Unternehmen mehr gründen wird.

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    Weiterführende Links:
    Netzwerk: Die digitale Deutschland AG
    Achten Sie auf: André Christ: Der stille Softwarestar aus Bonn
    Rasantes Wachstum dank Corona: Kapitalspritze macht Personaler-Start-up Personio zum Einhorn
    Künstliche Intelligenz: Das sind Deutschlands Softwarestars von morgen
    Birgit Haderer wechselt zu Personio: Münchener Start-up holt Zalandos Top-Finanzerin

    Dieser Podcast wurde produziert von Philipp Fackler

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    • 1 hr 3 min
    100 Milliarden Dollar Umsatz – wie soll das gehen, Julian Teicke?

    100 Milliarden Dollar Umsatz – wie soll das gehen, Julian Teicke?

    Wie Wefox zu einem Mega-Insurtech werden soll, argumentiert Co-Gründer Julian Teicke im Podcast des manager magazins. Bis dahin hat er mit seiner Versicherungsfirma viele Hürden zu nehmen.

    Das Gefühl, wenn seinem Unternehmen das Geld ausgeht, kennt Julian Teicke (34) gut. In der Geschichte seines Versicherungs-Start-ups Wefox stand der Berliner Gründer schon öfter vor rapide schwindenden Cash-Reserven – mal aus Naivität, mal wegen eines Rechtsstreits.

    Mit Improvisationstalent ist Teicke allerdings das Überleben gelungen – mehr noch, heute wird seine Firma von Investoren mit drei Milliarden Dollar bewertet und wächst stetig, bisher zumindest.

    Geht es nach Teicke, soll sich dieses Wachstum noch um ein Vielfaches beschleunigen: Bis 2030 will er sein Unternehmen in eine massive digitale Plattform für Versicherungen ausbauen und 100 Milliarden Dollar umsetzen.

    "Viele sprechen diese Sachen nicht aus, weil sie Angst davor haben, dass dann Leute sagen: Du hast es ja nicht geschafft", sagt er im manager magazin Podcast. "Und aus dieser Angst heraus setzen sie sich die Ziele klein und erreichen nicht, was sie könnten. Vielleicht bin ich ein Extrembeispiel. Aber ich glaube, das gehört dazu."

    Mit welchem Geschäftsmodell der Masterplan gelingen soll, diskutiert Teicke im Podcast. Er spricht über die technologischen Herausforderungen – etwa für datengetriebene Versicherungsprodukte –; darüber, wieso sein Vater nicht mehr an Bord seines Start-ups ist und über die Lehren aus seiner Gründergeschichte.

    Weiterführende Links:
    Netzwerk: Die digitale Deutschland AG
    Start-ups: Wie Highperformer mit Panikattacken und Überforderung umgehen
    Staat mischt kräftig mit: Die wichtigsten Geldgeber deutscher Start-ups
    Nach Finanzierungsrunde: Versicherungs-Start-up Wefox jetzt drei Milliarden Dollar wert

    Dieser Podcast wurde produziert von Philipp Fackler

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    • 1 hr 8 min
    Das wertvollste Start-up Deutschlands – wie Celonis ein globaler Spieler werden will

    Das wertvollste Start-up Deutschlands – wie Celonis ein globaler Spieler werden will

    Es ist ein oft noch unbekannter Name, aber eine der außergewöhnlichsten Start-up-Storys in Deutschland: Celonis expandiert stark mit seiner Softwarelösung in die Welt und wird dafür von Investoren mit elf Milliarden Dollar bewertet. Wie er Probleme des Wachstums gelöst und die Firma technologisch weitergebracht hat, erklärt Co-Gründer Bastian Nominacher im Podcast des manager magazins.

    Celonis? Das ist alles andere als ein Haushaltsname. Lange Zeit fand der Underdog aus München nicht einmal Investoren, die an die Idee der drei Gründer Alexander Rinke (32), Bastian Nominacher (36) und Martin Klenk (34) glaubten. Also bauten die Uniabsolventen ihre Firma ohne fremde Hilfe auf. Heute bewerten Investoren das Start-up mit elf Milliarden US-Dollar.

    Damit ist Celonis das wertvollste deutsche Start-up in Privathand. Die Münchner, die inzwischen einen zweiten Hauptsitz in New York eröffnet haben, automatisieren mit ihrer Software Prozesse und wollen so Ineffizienzen ausmerzen, also zum Beispiel Verzögerungen in den Lieferketten finden und beseitigen. Kunden wie die Lufthansa, Siemens oder Uber geben an, dass sie mit Celonis jedes Jahr Millionen einsparen.

    Das Start-up verzeichnet zehn Jahre nach der Gründung einen geschätzten Umsatz im mittleren dreistelligen Millionenbereich und ist seit Beginn profitabel – eine Seltenheit in der von Wagniskapital befeuerten Branche, in der es zunächst vor allem ums Wachstum geht, ohne Rücksicht auf Verluste.

    Auf dem Weg nach oben mussten die Celonis-Macher allerdings auch einiges adjustieren. Co-Vorstandschef Bastian Nominacher spricht mit manager-magazin-Redakteurin Christina Kyriasoglou im Podcast darüber, wie er seine Firma in die Cloud brachte, den Vertrieb richtig aufstellte und was die Aufkündigung der wichtigen Partnerschaft durch Deutschlands größten Softwarekonzern SAP bedeutet.

    Weiterführende Links:
    Netzwerk: Die digitale Deutschland AG
    Megafinanzierung für Celonis: Was Deutschlands 11-Milliarden-Start-up jetzt vorhat
    Digitalkonzern: Warum SAP den Anschluss verliert
    Spezialist für Prozessoptimierung: SAP kauft Berliner Start-up Signavio

    Dieser Podcast wurde produziert von Philipp Fackler

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    • 46 min
    Delivery Heros Investitionsschlacht – wie das Unternehmen "Amazon in schnell" werden will

    Delivery Heros Investitionsschlacht – wie das Unternehmen "Amazon in schnell" werden will

    Der neue Dax-Konzern Delivery Hero gibt das Geld mit vollen Händen aus, um um jeden Preis zu wachsen. Wie das Berliner Unternehmen "Amazon in schnell" werden will, erklärt Technologiechef Christian Hardenberg im Podcast des manager magazins.

    Es ist ein außergewöhnlicher Aufstieg: Das deutsche Unternehmen Delivery Hero ist kaum zehn Jahre alt und notiert inzwischen im Dax. Anleger bewerten den Lieferdienstkonzern derzeit mit rund 30 Milliarden Euro – deutlich höher als etwa die Deutsche Bank.

    Allerdings ist auch kaum ein Markt so umkämpft wie der der Essenslieferungen. Immer wieder muss Delivery Hero sich gegen neue Wettbewerber durchsetzen, die mit stetig fließenden Investorengeldern hochgepusht werden. Noch kein einziges Jahr in der Unternehmensgeschichte schloss Delivery Hero profitabel ab.

    Wo geht es hin mit dem digitalen Hoffnungsträger aus Deutschland? Sind die Wachstumschancen wirklich so groß, dass sich die hohen Investitionen – wie just in das gehypte Berliner Lebensmittel-Start-up Gorillas – auch lohnen? Technologiechef Christian Hardenberg erklärt im Podcast, dass Delivery Hero einmal hochprofitabel werde, aber auch ein riskanteres Unternehmen sei.

    Hardenberg spricht mit manager-magazin-Redakteurin Christina Kyriasoglou im Podcast darüber, wie er Delivery Hero technisch aufgebaut hat und die Plattform agil hält. Er erklärt, wieso Delivery Hero so viel Kapital verbrennt – und wie der Konzern sein großmundiges Ziel erreichen will, "Amazon in schnell" zu werden.

    Weiterführende Links:
    Zehn-Minuten-Lieferdienst: Delivery Hero will bei Gorillas einsteigen
    Volles Risiko, frei Haus: Delivery Hero – der größte Risikofall im Dax
    Netzwerk: Die digitale Deutschland AG
    Delivery-Hero-Chef Niklas Östberg: "Erfolgreich werden nur sehr wenige sein – wenn überhaupt"

    Dieser Podcast wurde produziert von Philipp Fackler

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    • 59 min
    Angriff auf die Berufssphäre – was Führungskräfte über die neuen Daten-Diebe wissen müssen

    Angriff auf die Berufssphäre – was Führungskräfte über die neuen Daten-Diebe wissen müssen

    Ein neues Geschäftsrisiko trifft die Konzernlenker mit zunehmender Wucht: Der massenhafte Diebstahl hoch sensibler Daten - von Kunden ebenso wie von Mitarbeitern. Warum die Gefahr wächst und was Unternehmen dagegen tun können, darüber informiert dieser Podcast.

    Im Internet, vor allem aber im Darknet, wächst eine Form der Wirtschaftskriminalität besonders stürmisch: Der Einbruch in die modernen Herzkammern von Unternehmen und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Die Datennetze. Gestohlen wird Hochvertrauliches: Konzerngeheimnisse, Interna über die Beschäftigten und über Kundinnen und Kunden.

    Und damit sich der Einbruch auch sicher lohnt, werden die Datennetze lahmgelegt und nur gegen ein Lösegeld wieder freigegeben. Das ist aber womöglich noch nicht einmal der größte Schaden: Denn weil in dieser Zeit oft das Geschäft brach liegt, bricht Umsatz weg und geht Vertrauen der Kunden verloren.

    Gerät die digitalisierte Wirtschaft also in den Zangengriff von Daten-Kriminellen? Wie groß ist die Gefahr durch die wachsende Armada der Hacker wirklich? Und was können Unternehmen und Beschäftigte, die um ihre Daten fürchten, tun?

    Darüber informiert in diesem Podcast manager-magazin-Redakteurin Mirjam Hecking im Gespräch mit Sven Clausen.

    Weiterführende Links:
    Ransomware-Attacken: Das Geschäftsmodell der Daten-Kidnapper
    Erpressungstrojaner: Was die neuen Cyberattacken bedeuten
    Bewährungsprobe für neuen Chef: Hacker erbeuten Daten von Millionen T-Mobile-US-Kunden
    Ransomware-Attacke: Hackergruppe Revil erpresst bis zu 1500 Unternehmen
    Datensicherheit: Cyberrisiken richtig einschätzen

    Dieser Podcast wurde produziert von Philipp Fackler

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    • 22 min
    Klima-Alarm – was können Führungskräfte und Privatanleger tun

    Klima-Alarm – was können Führungskräfte und Privatanleger tun

    In den Unternehmen wird Klimarettung zur Chefsache - allein schon aus Karrieregründen. Welche Unternehmen Vorbilider werden und wie Privatanleger ihr Geld investieren können - darüber informiert dieser Podcast.

    Der Auftrag des sechsten Weltklimaberichts ist glasklar: Wenn die Emission der Treibhausgase nicht schleunigst sinkt, setzt die Weltbevölkerung ihr Überleben aufs Spiel.

    Die Politik schreitet mit Verboten ans Werk, aber auch Verbraucher und Investoren werden aktiv. Top-Managerinnen und Top-Manager, die jetzt nicht selbst umweltaktiv werden, dürften demnächst aus ihren Ämtern gefegt werden.

    In diesem Podcast informieren die manager-magazin-Redakteure Mark Böschen, Sven Clausen und Martin Noé, mit welch unterschiedlichen Strategien Führungskräfte in der Wirtschaft jetzt versuchen, das Tempo der Erderwärmung zu stoppen. Sie diskutieren, was ernsthaft Aussicht auf Erfolg hat - und wo lediglich sinnloser Aktionismus herrscht. Und schließlich: Was Privatanleger tun können, um mit ihrem Geld umweltaktiv zu werden und sich gleichzeitig eine erkleckliche finanzielle Rendite zu sichern.

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    Weiterführende Links:
    Emissionshandel: Die fragwürdigen CO2-Deals der Konzerne
    Podcast: Klima schützen und Geld verdienen: Geht das?
    Aktieninvestments: Wie Nachhaltigkeitskriterien die Börse verändern
    Überflutungen, Dürre, Hitze: Warum retten wir nicht einfach das Klima?

    Dieser Podcast wurde produziert von Philipp Fackler

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    • 23 min

Customer Reviews

4.0 out of 5
174 Ratings

174 Ratings

weeeeli ,

Leider etwas dünn im Inhalt und mit fragwürdigen Aussagen

Eigentlich ist es mehr als Schade, dass der Podcast nicht die Qualität erfüllt, die man vom MM erwarten darf. Bei den Themen Führung und Unternehmertum kommt eine Sichtweise zum Tragen, die mit dem Alltag in Unternehmen nicht viel zu tun hat, sondern eher Wunschdenken ist.

Bei Finanzthemen sind die Glaubenssätze praktisch greifbar. Am Ende ist dort alles ein großes Risiko und am besten überlässt man das doch lieber den Profis - also Banken. Wenigstens wird nicht das Sparbuch empfohlen - immerhin...

Die Krönung ist dann die Folge über den Bitcoin, die nicht nur falsche, sondern auch gefährliche Informationen enthält. Beispielsweise liegt der Bitcoin nicht auf der Festplatte, sondern ist mit dem Private Key verbunden. Der mag vielleicht auf der Festplatte sein, vielleicht aber auch nicht. Und Bitteschön: wer in den Bitcoin investieren will, soll das bitte direkt machen und nicht über ein empfohlenes Zertifikat, das schon zu Lehman Zeiten vielen Sparern einen Totalverlust beschert hat. Eine solche Empfehlung ist fast schon unverantwortlich.

Ich bleibe dennoch als Hörer dabei. Die Gäste sind teils sehr gut, die Themen ja auch. Aber bitte nehmt die ideologische Brille ab und redet mal Tacheles. Dann gibt es auch 5- Sterne.

dschungelcamp für die ohren ,

Schade

Dieser Podcast wäre eine fehlende Perspektive (der wirtschaftlich, unternehmerischen) in der Podcast Landschaft aber dieser Chef Redakteur ist unheimlich unsympathisch und wirkt als hätte er einfach besseres zutun.. jedenfalls in der aktuellen Folge

Fahrraddame ,

Uninspiriert und hölzern

Reden da wirklich Chefredakteure?

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