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ENGLISH // DEUTSCH

How did we get to where we are in life and what does food have to do with it:
I'm Meike Peters, I write cookbooks, and I love to talk about food. For my Meet in My Kitchen podcast, I invite people to my tiny Berlin kitchen whose journey in life I find inspiring, to find out how they got to where they are in life, to learn about the struggles they had to overcome, how the highs and lows shaped them – and what food has to do with it. My guests are chefs and home cooks, bakers, farmers, and artists, they are all curious adventurers who share a deep zest for food and life. I also visit each guest in her or his kitchen where they share a recipe with me, which you can find on my blog: meikepeters.com/meet-in-your-kitchen
//
Wie sind wir an den Punkt in unserem Leben gekommen, an dem wir uns gerade befinden, und was hat Essen damit zu tun:
Ich bin Meike Peters, ich schreibe Kochbücher und unterhalte mich liebend gerne über Essen. Für meinen Meet in My Kitchen Podcast treffe ich Menschen in meiner kleinen Berliner Küche, dessen Lebensreise ich spannend finde, um herauszufinden, wie sie an den jetzigen Punkt in ihrem Leben gekommen sind, um von den Herausforderungen zu erfahren, die sie gemeistert haben, wie sie die Höhen und Tiefen geformt haben - und was Essen damit zu tun hat. Meine Gäste sind professionelle und private Köche, Bäcker, Bauern und Künstler, sie sind alle neugierige Abenteurer mit einer tiefen Leidenschaft für Essen und Leben. Ich besuche jeden Gast auch in ihrer / seiner Küche, wo sie ein Rezept mit mir teilen, das auf meinem Blog zu finden ist: meikepeters.com/meet-in-your-kitchen

Meet in My Kitchen Meike Peters

    • Gesellschaft und Kultur
    • 5,0 • 7 Bewertungen

ENGLISH // DEUTSCH

How did we get to where we are in life and what does food have to do with it:
I'm Meike Peters, I write cookbooks, and I love to talk about food. For my Meet in My Kitchen podcast, I invite people to my tiny Berlin kitchen whose journey in life I find inspiring, to find out how they got to where they are in life, to learn about the struggles they had to overcome, how the highs and lows shaped them – and what food has to do with it. My guests are chefs and home cooks, bakers, farmers, and artists, they are all curious adventurers who share a deep zest for food and life. I also visit each guest in her or his kitchen where they share a recipe with me, which you can find on my blog: meikepeters.com/meet-in-your-kitchen
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Wie sind wir an den Punkt in unserem Leben gekommen, an dem wir uns gerade befinden, und was hat Essen damit zu tun:
Ich bin Meike Peters, ich schreibe Kochbücher und unterhalte mich liebend gerne über Essen. Für meinen Meet in My Kitchen Podcast treffe ich Menschen in meiner kleinen Berliner Küche, dessen Lebensreise ich spannend finde, um herauszufinden, wie sie an den jetzigen Punkt in ihrem Leben gekommen sind, um von den Herausforderungen zu erfahren, die sie gemeistert haben, wie sie die Höhen und Tiefen geformt haben - und was Essen damit zu tun hat. Meine Gäste sind professionelle und private Köche, Bäcker, Bauern und Künstler, sie sind alle neugierige Abenteurer mit einer tiefen Leidenschaft für Essen und Leben. Ich besuche jeden Gast auch in ihrer / seiner Küche, wo sie ein Rezept mit mir teilen, das auf meinem Blog zu finden ist: meikepeters.com/meet-in-your-kitchen

    Vadim Otto Ursus - Otto Berlin

    Vadim Otto Ursus - Otto Berlin

    Rauchende Pfannen und loderndes Feuer beim Noma Pop Up in Tulum, Schreien, Hetzen, die Luft mit Adrenalin gefüllt wie ein Ballon kurz vor dem Zerbersten, eine Pinzette in der Hand, um Teller bis zur zerbrechlichen Perfektion anzurichten - Vadim Otto Ursus wollte all das und hat es bekommen. Geboren in Berlin, aufgewachsen in Berlin, doch obwohl er die Chance hatte, weiter beim Noma und bei anderen illustren Restaurants zu arbeiten, ist er in seine Stadt zurückgekehrt.

    Vadims Eltern haben in einem besetzten Haus gewohnt, eines der vielen leerstehenden Häuser in den 90ern, wo man einfach ein Schloss vor die Tür gehangen und es sein Zuhause genannt hat. Keine Heizung und fließend Warmwasser, aber viel Freiheit und alles war möglich. Vadims Mutter ist Künstlerin, sein Vater Bildwissenschaftler, die Mauer war gerade gefallen und da sind sie kurzerhand nach Berlin gezogen. Galerien und Ausstellungen waren an jeder Straßenecke - und der kleine Vadim war mittendrin.

    Bevor er auch nur die Chance hatte, in der Berliner Partywelt verloren zu gehen, hat seine Mutter ihn in ihre Kunstprojekte involviert und sein Vater hat ihm ein kleines Restaurant auf der Schönhauser Allee vorgestellt. Ein Haufen junger Köche, Pioniere im kulinarisch damals noch wilden Osten, haben etwas in Vadim geweckt. Für ein Kunstprojekt ist das Mutter-Sohn Duo gemeinsam nach Mexico gereist. Zwei Monate lang hat Vadim in einem Food Truck auf einem Markt in Mexico City gekocht und seine Mutter für einen steten Fluss an unterschiedlichsten Menschen gesorgt, die Zutaten, oder auch nur ihre Geschichten, zu dem Truck gebracht und dann am Mittagstisch gemeinsam gesessen haben. Mit lokalen Produkten zu arbeiten, auf Feuer zu kochen, Techniken zu verwenden, die er in Deutschland gelernt hat - so langsam hat sich das Puzzle zusammen gefügt.

    Trotz oder gerade wegen all der Freiheit und Harmonie, war der junge Koch neugierig, wie die andere Seite aussieht, die der schreienden Köche in dampfenden Küchen, mit fliegenden Töpfen, wo Teller penibel mit Pinzette angerichtet werden. Das führte ihn ins Quintonil, Nr. 27 der World’s 50 Best, und dessen Küche auch René Redzepi zu der Zeit besucht hat, kurz bevor sein Pop Up in Tulum begonnen hat. Zufall oder Schicksal, Vadim ist zu seinem Team dazugestoßen und hat im berühmtesten Pop Up der Welt gekocht. Es war mit die intensivste Erfahrung seines Lebens, die ihn an kühne Techniken und wilde Freiheit beim Kochen herangeführt hat, wie er sie so noch nie zuvor erlebt hatte.

    Nach Stationen im Koks auf den Färöer Inseln, Maaemo in Oslo, Loco in Lissabon, hat Vadim 2019 mit 25 Jahren sein eigenes Restaurant in Prenzlauer Berg eröffnet: das Otto. Die Zutaten sind lokal, die Techniken international, die Atmosphäre ist entspannt und Gemeinschaft - auf beiden Seiten der Küche - ist die Seele seines Restaurants. Verschiedene Teller zum Teilen füllen die Tische, ein ehrliches Feuerwerk, fast bescheiden und nie prätentiös, überzeugen den Gaumen innerhalb von Sekunden, dass das Beste oft ganz in unserer Nähe liegt.

    Für den Podcast hat Vadim das Rezept für eines seiner Signature Dishes geteilt: Rote Beet mit Schlehensaft, Labneh und Brauner Butter. Der englische Text und alle Rezepte meiner Podcast Gäste sind auf meikepeters.com unter 'Meet in Your Kitchen' zu finden.

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    Martin Stumpf

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    Ferrari Trento

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    Kraatz Studios

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    • 1 Std. 42 Min.
    Kristiane Kegelmann - Pars Pralinés

    Kristiane Kegelmann - Pars Pralinés

    Wann immer wir etwas kreieren, benutzen wir unsere Sinne. Ob Kunst oder Handwerk, wir sehen, wir fühlen, wir riechen, und wenn es um Essen geht, benutzen wir noch unseren Geschmack. Kristiane Kegelmann liebt es mit dem ganzen sensorischen Spektrum zu arbeiten, in ihrer Kunst und in dem Essen, das sie kreiert - und ganz besonders dann, wenn sich beide überschneiden.

    Während ihrer frühen Konditorinnen-Jahre bei der 1786 gegründeten Konditorei Demel in Wien, hat Kristiane oft die Grenzen ihres Handwerks ausgereizt. Obwohl die Budgets für handgefertigte Torten beinah grenzenlos waren, die Freiheit, die Erwartung, wie eine süße Kreation aussehen soll, war limitiert. Oft größer als sie selber, die Kosten im Bereich eines Kleinwagens, doch ihre Kreativität wurde in ein Korsett gedrängt, in das starre Korsett der klassischen Patisserie, über Jahrhunderte klar definiert.

    Es gab keine Toleranz dafür, als sich ihr ästhetisches Empfinden, und ihre Neugier, von üppigen Sahnehäubchen und Zucker-Rosen entfernt hat. Kristiane mag kubistische Formen, die an die Beton-Architektur der 60er und 70er erinnern, an Brutalismus, Le Corbusier und Gottfried Böhm, oder an die kantigen Formen eines Daniel Liebeskind Bauwerks. Ihr Ansatz ist weit entfernt von süß, niedlich und gefällig. Ihre Ästhetik ist definitiv eine Herausforderung für den sturen Traditionalisten.

    Nur durch die Künste konnte sie sich befreien und über ihre eigenen Erwartungen an ihr Handwerk hinauswachsen. Die Arbeit mit einem österreichischen Bildhauer, Experimente mit architektonischen Formen und Strukturen, die Verbindung essbaren und nicht-organischen Materials in Kunst und Patisserie, und am Ende der Umzug von Wien nach Berlin, waren notwendige Schritte, um die Künstlerin und Konditorin zu werden, die sie werden wollte.

    Für den Podcast hat Kristiane das Rezept für einen österreichischen Klassiker mit mir geteilt: Kaiserschmarrn mit Haselnüssen und Apfelmus. Der englische Text und alle Rezepte meiner Podcast Gäste sind auf meikepeters.com unter 'Meet in Your Kitchen' zu finden.

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    • 1 Std. 29 Min.
    Bénédict Berna - Rhinoçéros Bar

    Bénédict Berna - Rhinoçéros Bar

    Bénédict Bernas musikalische Reise reflektiert die Kapitel seines Lebens. Jedes musikalische Genre ist mit seinen Arbeitsprojekten verwoben, die musikalischen Fragmente wurden zur Melodie seines Lebens. Als Musikproduzent in Frankreich war es der Beat und die politische Message des Raps, die ihn ins Studio getrieben haben. Das und die Tatsache, dass es als Teenager für ihn keinen Ort gab, wo er ausgehen konnte, hat ihn mit 16 dazu bewegt, eigene Events zu organisieren. Er wollte in Bands spielen und so hat er sich bei seinen eigenen Parties und Konzerten einfach selber zum Line Up hinzugefügt - und an die Drum Machine platziert. Es hat ihn sofort gepackt. Die Energie, die bei diesen Events entstanden ist, hat ihn fasziniert. Einen Ort, eine Zeitspanne zu kreieren, in der Menschen einfach nur glücklich sind, sollte zu seiner Berufung und seinem Beruf werden.

    Geboren in Valence, aufgewachsen in Donzère, einer nicht allzu aufregenden Stadt im Rhonetal zwischen Lyon, Montpellier und Marseille, hat sich Béné daran gewöhnt, immer mobil zu sein, zu netzwerken und Konzerte zu organisieren, wo auch immer die hungrige Party Crowd danach verlangt hat. Sein eigener Appetit ist dabei genauso gewachsen, doch hat er immer mehr die kreativen Grenzen der Provinz zu spüren bekommen. Paris war für ihn keine Option - zu snob und starr, alle Plätze wurden schon vor langer Zeit besetzt. Aber Berlin war das genaue Gegenteil davon.

    2003 war alles noch recht wild in der Hauptstadt, besonders in der Party Welt. Als Béné also angekommen ist, hat es nicht allzu lange gedauert, bis er seinen Weg in die Clubs gefunden hat. Er sollte sich bald um Setlisten, Bands und DJs bei Clubs wie Maria und Chez Jacki kümmern. Die Clubs und Bars waren das pulsierende Herz der Stadt, für sie gab es weder Grenzen noch Regeln. Absolute Freiheit - und Unschuld - zumindest für kurze Zeit.

    Doch auch Berlin musste irgendwann erwachsen werden, wenigstens ein bisschen, aber Veränderung muss ja nicht grundsätzlich schlecht sein. Béné lies die Clubs hinter sich und wurde Manager einer Weinbar, dem Brut, auf der Torstraße. Es war einer der früheren Orte, wo Wein, Käse und Brot endlich mal fantastisch geschmeckt haben.

    All diese Jahre und Erfahrungen haben an der Formel für Bénés eigene Bar, die er 2017 zusammen mit seiner Frau Martina eröffnet hat, gefeilt und geschliffen. Es ist also keine Überraschung, dass Rhinoçéros eine Bar ist, die alles richtig macht. Französischer Wein und Käse, japanischer Whiskey, die Atmosphäre immer warm und intim. Es fühlt sich ein bisschen wie zuhause an, nur halt besonders. Auch wenn das schon ausreichen würde, so hat Bénés Liebe für Jazz, Schallplatten und Vintage HiFi Systeme die Türen zu einem japanischen Phänomen geöffnet: die Jazz Kissa Tokyos. Das ist eine Bar, in der Menschen Schallplatten anhören während sie Tee, Whiskey oder Wein trinken. Im Rhinoçéros gibt es daher besondere Abende, kuratierte Listening Sessions, bei denen die Gäste vor 1976er Bowers & Wilkins Lautsprechern sitzen, um legendäre Jazz Alben anzuhören. Béné sagt, dass er selber manchmal von der Intimität dieser Nächte ergriffen ist.

    Für den Podcast hat Béné das Rezept für einen 80er Klassiker mit mir geteilt: Shrimp Cocktail. Der englische Text und alle Rezepte meiner Podcast Gäste sind auf meikepeters.com unter 'Meet in Your Kitchen' zu finden.

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    • 1 Std. 24 Min.
    Erik Spiekermann - Designer / Typographer

    Erik Spiekermann - Designer / Typographer

    Erik Spiekermann‘s greatest gift is that he never stopped thinking like a child. He’s still driven by the same stubborn persistence, by a tireless curiosity, and the imperturbable will to find out what lies underneath the surface. The acclaimed designer and typographer, responsible for the corporate looks of brands like Audi, Bosch, and Deutsche Bahn, creator of Meta – the Helvetica of the 90s – and the man who decided that the BVG, Berlin’s public transportation system, needs to be yellow, is basically still a child, just in the body of a man.

    As a teenage boy, Erik was already fascinated by press printing. He got his first printing machine from his father, a mechanic who Erik thinks passed his strong passion for heavy machinery and their mysteries on to him. Whenever he got the chance, he sneaked into a friend’s printing firm at night, trying to figure out how all of this works. Setting type and ruining one plate after the other until he internalized the concept – letting any proof of his failed attempts vanish by dawn – but when he finally filled the white pages with his own hands and ideas he was hooked.

    Post-war Germany wasn’t an easy playing field for a pubescent boy and young man, chances had to be made by yourself and Erik created plenty of them. First in Berlin, then he moved to London in the 60s with his young family, always managing to convince the people around him that he has the ideas that they need.

    It only takes a few seconds to understand how Erik always manages to get people’s full attention – and their trust. He is very charming but he is also a road roller. For the podcast recording at my place, he ran up the stairs with his racing bicycle on his shoulder (mind he’s born 1947), he wasn’t out of breath at all but ready to dive into hours of talking about design, life, and food. Erik used to often bake with his mother, never measuring anything, but sensitively adjusting texture, taste, and smell by feeling. Even then he didn’t need anyone to tell him what to do, just a mother who taught him to refine his senses and listen to them. He is still very protective of his ideas and visions, fighting for them if need be, summed up in one of his many popular quotes: “Don’t work for assholes. Don’t work with assholes.“

    After years of designing and teaching, Erik decided to go back to his roots. All his printing equipment burnt in a severe fire in London in the 70s. A painful chapter that he never felt he had closed, a story he still wanted to continue writing, so he founded p98a a few years ago. It’s a Berlin based non-profit experimental letterpress workshop stuffed with old equipment dedicated to letters, printing, and papers. Together with a group of designers, he passes his knowledge and skills on to the next generation and enjoys the play of old traditional analogue equipment and new digital techno­logies. You can order books, or posters and postcards with Erik’s quotes and wisdoms, and join workshops with the master himself.

    Erik and his wife, Susanna, shared the recipe for their Lemony Mushroom Risotto with me. You can find all the blog posts about the podcast episodes including my guests' recipes on meikepeters.com under 'Meet in Your Kitchen'.

    INSTAGRAM:
    https://www.instagram.com/meetinmykitchenpodcast

    GUEST:
    https://spiekermann.com/en
    https://www.instagram.com/espiekermann
    https://www.instagram.com/p98a

    RECIPE:
    https://www.meikepeters.com/meet-in-your-kitchen-erik-spiekermanns-lemony-mushroom-risotto

    MUSIC:
    Martin Stumpf

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    Ferrari Trento

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    https://kraatzstudios.com

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    • 1 Std. 44 Min.
    Alfredo Sironi - Sironi il Pane di Milano

    Alfredo Sironi - Sironi il Pane di Milano

    Es gibt zwei Beschäftigungen, denen Alfredo Sironi konstant nachgeht: reden und essen, ohne auch nur eine Sekunde still zu stehen. Sei es in seinem Sironi La Pizza, während wir draußen am Tisch sitzen und ein beständiger Fluss an Kindern, Nachbarn, Mitarbeitern und Gästen seine volle Aufmerksamkeit bekommt, oder in seiner Sironi il Pane di Milano Bäckerei in Kreuzbergs Markthalle Neun, wo er flott eine Pfeffermühle vom Stand nebenan gegen ein Stück Pizza und einen kurzen Plausch mit dem Koch eintauscht. Im Vorbeigehen genießt er ein paar Bissen warmer Salsiccia vom Blech und gestattet sich einige Minuten, um zusammen mit mir die Pizza Bianca zu essen, die wir gerade gebacken haben. Aber er wird nicht stillsitzen. Nur ein paar kurze Momente stiller Genuss bevor die nächste Aufgabe Alfredos Aufmerksamkeit verlangt.

    Alfredo sagt, er sei ein besserer Koch als Esser. Das schiebt er auf seine Kindheit. Wächst man mitten in einem Familienrestaurant auf, ist man immer auf dem Sprung, immer wachsam, Probleme zu bemerken und zu lösen. Er nennt es eine Familienkrankheit.

    Aufgewachsen ist er auf einem Bauernhof in der Lombardei, zwischen Mailand und Como, nahe des pulsierenden industriellen Zentrums Italiens, doch zur gleichen Zeit ist man dort auch von üppigen grünen Wiesen, Koppeln und Pferden umgeben. Sein Leben war das Restaurant der Eltern, seine Familie und Freunde, und die Stammgäste des Restaurants. Frauen haben dabei immer eine wichtige Rolle gespielt. Obwohl sein Vater das Unternehmen gegründet hat und der leidenschaftlichste Koch in der Familie ist, so war es Alfredos Mutter, die sanft den Motor am Laufen gehalten hat. Dank des wirtschaftlichen Erfolgs der Region haben die Frauen im Norden Italiens schon in den 50er Jahren florierende Unternehmen geleitet. Das Klischee der kochenden Mutter am Herd war nicht Alfredos Realität.

    Die Familie Sironi kommt aus den Regionen Piemont, Lombardei, Venetien und Emilia-Romagna, das Kochen in der Familie spiegelt das Beste wieder, das diese Regionen zu Tisch bringen. Brot und Pasta sind bei jeder Mahlzeit dabei und immer selbstgemacht. Jeder weiß, wie es zubereitet wird, es liegt in ihrem Blut. Und genau das sollte Alfredos größte Stärke werden.
    Als er mit 30 nach Berlin gezogen ist, hat er seine Erinnerungen an die Menschen und das Essen Italiens genutzt, um seine eigene Bäckerei zu gründen. Obwohl er in Mailand Geschichte studiert hat, und eine akademische Karriere schon vor Augen hatte, kam doch alles anders.

    2010 ist die Berliner Food Szene explodiert und war hungrig nach Neuem. Kohlenhydrate sind Alfredos Leidenschaft, täglich hat er im familiären Restaurant ausgeholfen, für ihn sind gutes Brot, Focaccia und Pizza keine Wissenschaft, sondern Wissen und Erfahrung. Er wusste, dass Berlin nicht annähernd etwas wie die Backwaren hatte, mit denen er aufgewachsen ist, doch war er sich auch der Risiken bewusst. Am Ende ging alles gut, man findet ihn regelmäßig auf den Listen der Besten Brote Berlins und seine Pizzen verursachen wahre Pilgerreisen nach Kreuzberg. Alfredo Sironi kennt seinen Teig, vielleicht ist es doch so einfach.

    Für den Podcast hat Alfredo das Rezept für seine Pizza Bianca mit Cima di Rapa und Salsiccia mit mir geteilt. Der englische Text und alle Rezepte meiner Podcast Gäste sind auf meikepeters.com unter 'Meet in Your Kitchen' zu finden.

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    • 1 Std. 38 Min.
    Vitalie Taittinger - Champagne Taittinger

    Vitalie Taittinger - Champagne Taittinger

    Vitalie was born in Reims, she's the great-granddaughter of Champagne Taittinger's founder Pierre Taittinger and now she is the President of the champagne house. Two years ago, she took over from her father, Pierre-Emmanuel. When I first met the young woman a few years ago, I asked myself if it's a gift or a burden to be born into one of the world's most famous champagne families, if it's freedom or pressure.

    Clovis is Vitalie's brother, he's the company's Managing Director. When it came to the decision who of the two children would follow into their father's footsteps, the father specifically didn't want to be part of the final decision making process. Instead, for a whole year, the entire team, including the two siblings, pondered on what would be best for the company. For them it was neither about ego nor about clever career moves. It was simply about finding a solution that would be best for Champagne Taittinger; that would be best to keep a tradition alive and thriving. This story says so much about a family and about a region and its mystified product. It says so much about what champagne is about.

    The Champagne region is a tiny cosmos built on history, values, tradition, and trust. It goes beyond family although the families that founded the big houses and cultivated champagne over hundreds of years are at the core of this cosmos. It's important to understand that all the champagne houses on their own can't cover the demand of grapes for their production just by using the produce from their own vineyards. It's just not enough. They depend on a large network of small independent growers in the region. There are contracts yet if the growers don't want to cooperate with a champagne house, the champagne house won't survive. They both depend on each other, which is fruitful and only works when their cooperation is built on trust, respect, and the same values. Land is precious and limited - and a UNESCO world heritage since 2015. It's one of the most expensive in the wine world. € 1 million per acre, only topped by Bordeaux's and Burgundy's top appellations.

    When Taittinger was sold by the extended family in 2005 - a step Vitalie's father didn't agree with - it only took him a year to have the support from a local bank and the backup from the growers to buy the company back and be assured that he would manage to keep producing outstanding champagne. So when Vitalie joined the company in 2007 quite spontaneously, after studying art and establishing a life independent of Taittinger, she was aware of the responsibility given into her hands but also about the chance she got to keep the story of her family's champagne alive so that one day she could pass it on to the next generation.

    For this podcast episode, Vitalie shared a recipe with me that's both cozy and sumptuous. Squash Soup with Chestnut Purée and Scallop Carpaccio with Spinach Pesto and Caviar - easy to prepare in advance and perfect for a New Year's Eve dinner! You can find all the blog posts about the podcast episodes including my guests' recipes on meikepeters.com under 'Meet in Your Kitchen'.

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    GUEST:
    https://www.taittinger.com

    RECIPE:
    https://www.meikepeters.com/meet-in-your-kitchen-champagne-scallops-squash-soup-with-vitalie-taittinger

    MUSIC:
    Martin Stumpf

    SOUND MIX:
    Kraatz Studios
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    • 1 Std. 4 Min.

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