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Frankfurt Main Finance vereint als Finanzplatzinitiative alle maßgeblichen Akteure, die den Standort auch im internationalen Wettbewerb voranbringen. Dabei geht es um weit mehr als einen Markt. Es geht um die Menschen, die ihn bewegen und attraktiv machen. In diesem Podcast führen sie an ihre „Lieblingsorte“ in Frankfurt. Dadurch präsentieren sie den Standort auf eine ganz persönliche Weise und aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln - ohne aktuelle Finanzthemen aus den Augen zu verlieren. So ergibt sich über die Vielfalt der Mitglieder von Frankfurt Main Finance ein buntes Panorama des Finanzplatzes und seiner Wegbereiter.

Mein Finanzplatz - Der Podcast von Frankfurt Main Finance Frankfurt Main Finance

    • Wirtschaft
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Frankfurt Main Finance vereint als Finanzplatzinitiative alle maßgeblichen Akteure, die den Standort auch im internationalen Wettbewerb voranbringen. Dabei geht es um weit mehr als einen Markt. Es geht um die Menschen, die ihn bewegen und attraktiv machen. In diesem Podcast führen sie an ihre „Lieblingsorte“ in Frankfurt. Dadurch präsentieren sie den Standort auf eine ganz persönliche Weise und aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln - ohne aktuelle Finanzthemen aus den Augen zu verlieren. So ergibt sich über die Vielfalt der Mitglieder von Frankfurt Main Finance ein buntes Panorama des Finanzplatzes und seiner Wegbereiter.

    Tilmann Bolze, Deloitte: „Der Wandel im Banking muss europäisch gedacht werden“

    Tilmann Bolze, Deloitte: „Der Wandel im Banking muss europäisch gedacht werden“

    Die hohe Geschwindigkeit, mit der sich unsere Welt verändert, zwingt Unternehmen zu raschen Anpassungen in vielerlei Hinsicht, sagt Tilmann Bolze, Director Banking & Finance bei Deloitte. Das stellt Banken und Finanzinstitute vor die Herausforderung, Trends zu erkennen, bevor sie zu dauerhaften Veränderungen werden.
    Doch Bolze und seine Kollegen haben festgestellt, dass die Branche nur schwer zwischen Hypes, also kurzfristigen Phänomen, und dem, was bleibt, zu unterscheiden vermag. Der Brexit habe zwar die Finanzszene in Europa verändert, sei aber kein Trend, so Bolze.
    Dies habe Deloitte dazu inspiriert, einen systematischen Prozess für die Trendbeobachtung und -bewertung im Bankwesen zu erstellen und Marktteilnehmern zu helfen, mit Unsicherheiten umzugehen. European Banking Trend Radar heißt das System dahinter.
    Im Frankfurter Ruderclub Germania erklärt Tilmann Bolze, wie es funktioniert und welche Parallelen es zwischen der Arbeit an zukünftigen Entwicklungen und einem Traditionssport gibt.
     

    • 29 Min.
    Prof. Dr. Ulf Moslener: „Wir brauchen die unternehmerische Diskussion um Zukunftsfähigkeit und keine Appelle an das Gewissen“

    Prof. Dr. Ulf Moslener: „Wir brauchen die unternehmerische Diskussion um Zukunftsfähigkeit und keine Appelle an das Gewissen“

    Ulf Moslener ist Ökonom und beschäftigt sich mit dem wohl prominentesten Problem seiner Wissenschaft: der Knappheit von Ressourcen – und wie man diese managt. Kaum etwas ist derzeit aktueller. Lieferengpässe behindern schon kurzfristig die Unternehmen. Hinzu kommt aber der drohende Klimakollaps, der einen anderen Umgang mit den Rohstoffen zwingend macht.
    Moslener ist Professor für Sustainable Energy Finance an der Frankfurt School of Finance and Management. Dort leitet er auch das FS-UNEP Centre. Dessen Mission ist, die Wissens- und Kapazitätslücken bei den Finanzakteuren zu überbrücken, um positive Veränderungen zu bewirken und die Klimakrise zu neutralisieren. 
    Wie das gelingen könnte, erzählt er beim Spaziergang an einem seiner Frankfurter Lieblingsorte, dem Park zu Füßen der EZB. Ausgerechnet. Denn der so genannten Lenkung von Kapital, wie sie unter anderem Vertreter der Europäischen Zentralbank anstreben, erteilt er dabei eine Absage.
     

    • 38 Min.
    EDW-Chef Dr. Christian Thun: „Wir wollen den Europäern die Angst nehmen, die sie vor der Nutzung ihrer eigenen Daten haben“

    EDW-Chef Dr. Christian Thun: „Wir wollen den Europäern die Angst nehmen, die sie vor der Nutzung ihrer eigenen Daten haben“

    Mit dem European Data Warehouse beherbergt Frankfurt das größte Verbriefungsregister in Europa. Und das seit genau 10 Jahren. Damals drohte der Verbriefungsmarkt in Folge der Finanzkrise zusammenzubrechen, daher sollte die neu geschaffene Institution Transparenz schaffen und Vertrauen zurückbringen. Heute ist Transparenz durch Standardisierung und Vergleichbarkeit insbesondere in Bezug auf nachhaltige Finanzierungen gefragt, denn noch legen die europäischen Staaten sehr unterschiedliche Messlatten an, um Nachhaltigkeit zu bewerten, sagt Dr. Christian Thun. Er ist CEO des European Data Warehouse – und damit so etwas wie der Hüter eines riesigen Datenschatzes. Der aber vorrangig von Amerikaner und Briten genutzt wird. Warum das so ist, welche Möglichkeiten europäische Finanzinstitute besser nutzen könnten, und wie der Finanzplatz Frankfurt seine Ausnahmestellung weiter stärken könnte, erklärt der ehemalige Banker in einem ganz besonderen Kamingespräch – in der Frankfurter Villa Kennedy.

    • 33 Min.
    „Internationalität und Vielfalt in einem überschaubaren Umfeld machen Frankfurt zu einem attraktiven Finanzplatz“, Ulrike Bischoff, Senior Economist Helaba Landesbank Hessen Thüringen

    „Internationalität und Vielfalt in einem überschaubaren Umfeld machen Frankfurt zu einem attraktiven Finanzplatz“, Ulrike Bischoff, Senior Economist Helaba Landesbank Hessen Thüringen

    Fragt man Ulrike Bischoff nach besonderen Qualitäten von Frankfurt als Finanzstandort, dann nennt die Volkswirtin der Helaba vor allem den facettenreichen Charakter und den intensiven Austausch in der Community. Was von der Konkurrenz in London gern als kleinstädtisch abgetan wird – die räumliche Nähe der Akteure –, erweist sich seit Jahren als wichtiges Asset Frankfurts.
    Derzeit gibt es allerdings mehrere Herausforderungen im Finanzwesen, wie Corona-Krise, geopolitische Risiken, Niedrigzinsumfeld sowie die beiden Megatrends Digitalisierung und Dekarbonisierung. Vor diesem Hintergrund basteln die Finanzplatz-Akteure an neuen Arbeitsplatzmodellen. Die sich herauskristallisierende Bandbreite für mobiles Arbeiten reicht bei ausgewählten deutschen Banken von 40 % bis 100 %. So ergab es die jüngste Studie zum deutschen Finanzzentrum, die die Finanzplatz-Expertin der Helaba im Februar veröffentlicht hat.
    In dieser Studie prognostiziert Ulrike Bischoff auch einen vier-prozentigen Rückgang der Bankbeschäftigung in Frankfurt bis Ende 2023. 
    Einblicke in ihre Beschäftigungsprognose und persönliche Beziehung zu Frankfurt, gibt die gebürtige Rheinländerin auf dem Dach des Maintowers, dem Sitz der Helaba. Nicht zuletzt, weil man von hier oben den besten Überblick über den Finanzplatz hat.

    • 25 Min.
    „Blockchain, Digitale Assets und ESG werden das Asset Management komplett umkrempeln“ Maren Schmitz, Partnerin KPMG, Frankfurt am Main

    „Blockchain, Digitale Assets und ESG werden das Asset Management komplett umkrempeln“ Maren Schmitz, Partnerin KPMG, Frankfurt am Main

    Es gab eine Zeit, da wurden Finanzplätze an der Zahl und der Größe der dort ansässigen Player bemessen. Diese Zeit ist längst vorbei. Die Frage nach Zahl und Volumen der Transaktionen – inzwischen eher eine unter vielen statt wirklich entscheidend. Die gesamtgesellschaftlichen Themen und Herausforderungen haben den Sektor erreicht, der sich genau hier lange zurückhielt. 

    Das Asset Management wird in zehn Jahren ein völlig anderes sein, sagt Maren Schmitz, die als Partnerin bei KPMG speziell Finanzdienstleister berät. Sie verweist zum einen auf die digitale Transformation, die alte Geschäftsmodelle in Frage stellt. Zum anderen hat sie die Regulierung im Blick. Spätestens seit dem Green Deal der Europäischen Union geht diese weit über Standards für korrektes Bankgeschäft hinaus. 

    ESG und insbesondere Nachhaltigkeitsanforderungen werden zur neuen Richtschnur, so Schmitz. Gerade in diesem Wandel sieht sie eine Chance auch für den Finanzplatz Rhein-Main. Warum, das erläutert sie in dieser Episode von Mein Finanzplatz – und macht dabei ganz nebenbei deutlich, warum dieser Wandel gerade auch mit Diversität gelingen kann.

    • 27 Min.
    Thorsten Müller, DVFA: "Beim Thema Nachhaltigkeit und deren Bewertung haben vor allem kleine und mittlere Unternehmen Nachholbedarf."

    Thorsten Müller, DVFA: "Beim Thema Nachhaltigkeit und deren Bewertung haben vor allem kleine und mittlere Unternehmen Nachholbedarf."

    Nachhaltigkeit hat in der öffentlichen Wahrnehmung extrem an Aufmerksamkeit gewonnen. Das Thema wird für viele fassbar, wenn sie sich zwischen Fahrrad oder Auto entscheiden sollen, wenn sie beim Einkauf zwischen dem Bio-Apfel aus der Region oder einer Edelfrucht aus Spanien oder Südafrika wählen. Die Finanzindustrie kreist um das Thema Geld, das an sich ja neutral ist und erst durch seine Verwendung nachhaltig wird oder auch nicht.

    Etliche Regulierungsprojekte sollen das ändern. Über die Kreditvergabe und die entsprechenden Vorgaben sollen Unternehmen zur Klimaneutralität gedrängt werden. Diese zu bewerten, ist eine ganz neue Aufgabe für Analysten. Und die müssen darauf vorbereitet sein, sagt Thorsten Müller, Vorstand in der Berufsvereinigung DVFA. Auf dem Weg durch die Streuobstwiesen am Frankfurter Lohrberg erläutert er, vor welchen Veränderungen die Branche steht - und vor allem ihre Kunden.

    • 37 Min.

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