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Mein Name ist Nora. Und irgendwie fühlten sich Menschen in meiner Umgebung schon immer veranlasst, mich „Frau Nora“ zu nennen. In den unterschiedlichsten Gemütszuständen. Das kann ein „Mensch, Frau Nora!“ sein wie in: Schön, dass du da bist, lange nicht gesehen. Oder ein „Mensch, Frau Nora!“ wie in: Das ist ja mal ein dickes Ding. Oder ein „Mensch, Frau Nora!“ wie in: Was hast du denn da schon wieder angestellt?!

Es gibt da aber noch den anderen Teil in mir. Den Definitionsteil. Wer bin ich eigentlich? Und auch darauf kann ich nur im Dreiklang antworten: Mensch. Frau. Nora. Heißt im Klartext: In erster Linie bin ich ein Mensch – mit allen Vor- und Nachteilen, die das Menschsein so mit sich bringt. Dann bin ich biologisch betrachtet eine Frau. Das kann ich mit einiger Gewissheit wohl sagen. Für manche Menschen ist das wichtig, für andere weniger. Letzten Endes bin ich aber vor allem ich: Nora. Und das, was aus mir raus kommt: Gedanken in Texten und Tönen.

Mensch, Frau Nora! Nora Hespers

    • Gesellschaft und Kultur
    • 5.0, 19 Bewertungen

Mein Name ist Nora. Und irgendwie fühlten sich Menschen in meiner Umgebung schon immer veranlasst, mich „Frau Nora“ zu nennen. In den unterschiedlichsten Gemütszuständen. Das kann ein „Mensch, Frau Nora!“ sein wie in: Schön, dass du da bist, lange nicht gesehen. Oder ein „Mensch, Frau Nora!“ wie in: Das ist ja mal ein dickes Ding. Oder ein „Mensch, Frau Nora!“ wie in: Was hast du denn da schon wieder angestellt?!

Es gibt da aber noch den anderen Teil in mir. Den Definitionsteil. Wer bin ich eigentlich? Und auch darauf kann ich nur im Dreiklang antworten: Mensch. Frau. Nora. Heißt im Klartext: In erster Linie bin ich ein Mensch – mit allen Vor- und Nachteilen, die das Menschsein so mit sich bringt. Dann bin ich biologisch betrachtet eine Frau. Das kann ich mit einiger Gewissheit wohl sagen. Für manche Menschen ist das wichtig, für andere weniger. Letzten Endes bin ich aber vor allem ich: Nora. Und das, was aus mir raus kommt: Gedanken in Texten und Tönen.

    Corona-Apps: "Mir ist wichtig, dass möglichst viel offengelegt wird."

    Corona-Apps: "Mir ist wichtig, dass möglichst viel offengelegt wird."

    Es gibt inzwischen einen ganzen Zoo von Corona-Apps, sagt Marit Hansen. Die Diplom-Informatikerin ist Datenschutzbeauftragte des Landes Schleswig-Holstein und befasst sich gerade intensiv mit dem Thema. Denn egal ob Datenspende, Tracking oder Tracing - sobald personenbezogene Daten im Spiel sind, greifen die Datenschutzgesetze. Und es müssen entscheidende Fragen geklärt werden, denn Gesundheitsdaten sind besonders sensibel und damit schützenswert. Bei den aktuellen Entwicklungen geht es deshalb vor allem darum, welche Daten werden von wem zu welchem Zweck gesammelt? Wo werden die Daten gespeichert? Wie können sie geschützt werden? Und wer sollte überhaupt Zugriff auf solche Daten haben? Dabei ist das nicht nur eine rechtliche Frage, sondern auch eine Vertrauensfrage. Niemand möchte das Gefühl haben, überwacht zu werden. Und niemand möchte, dass die Daten, wenn sie schon mal gesammelt sind, nachher für andere Zwecke missbraucht werden.
    Mit Marit Hansen kläre ich den Unterschied zwischen Tracking und Tracing, was anonymisierte Daten sind, und wann wir pseudonymisierte Daten brauchen und wir besprechen die Vor- und Nachteile von zentraler und dezentraler Speicherung.

    • 48 Min.
    Maskenpflicht: Die Macht der kleinen Gesten

    Maskenpflicht: Die Macht der kleinen Gesten

    Eigentlich könnte es doch mal langsam gut sein, ständig nur über Corona zu sprechen. Auf der anderen Seite wirkt die Pandemie in so viele unserer Lebensbereiche hinein, dass es durchaus sinnvoll ist, doch nochmal einen Blick darauf zu werfen, was das eigentlich mit uns macht. Zum Beispiel, was das eigentlich für eine Herausforderung ist, ständig neue Regeln befolgen zu müssen. Oder dass die Lockerungen nicht allen sinnvoll erscheinen und je nach Bundesland unterschiedlich gehandhabt werden. Auch die Maskenpflicht ist für viele eine Herausforderung. Nicht nur, weil die Wirksamkeit, eine Maske zu tragen, noch nicht hinreichend wissenschaftlich belegt ist - sie schränkt uns auch in unserer Kommunikation sein. Ganz besonders zu spüren bekommen das schwerhörige oder gehörlose Menschen. Aber auch für Menschen, die keine Probleme mit ihrem Gehör haben, ist die Kommunikation jetzt eine Herausforderung: Denn die Maske verdeckt einen großen Teil unserer Mimik - das erschwert uns zu entziffern, wie unser Gegenüber etwas gemeint haben könnte. Ulrike Sckaer rät deshalb, sich vermehrt Gedanken über unterstützende Gesten zu machen - nicht nur in der direkten Kommunikation miteinander.

    • 30 Min.
    Ich darf jetzt mal einfach 'ne Scheißlaune haben

    Ich darf jetzt mal einfach 'ne Scheißlaune haben

    Wer gerade in Zeiten der Corona-Pandemie schlechte Laune hat oder Ängste oder keine Energie, die Krise für sich positiv zu wenden, hat es schwer. Denn in den sozialen Netzwerken wird vor allem die kreative Energie sichtbar, die einige Menschen zur Bewältigung der Krise in sich entdecken. Das ist auf der einen Seite schön, für all diejenigen, die so einen Strategie für sich gefunden haben. Es übt aber auch einen unglaublichen Druck auf all jene aus, die das eben gerade nicht können. Die sich niedergeschlagen fühlen, die nicht weiter wissen und die sich isoliert fühlen. Gefühle, die eine Berechtigung haben, sagt die Psychotherapeutin Ulrike Sckaer - und kämpft in dieser Podcast-Episode für ein Recht auf "Scheißlaune".

    • 25 Min.
    "Der Faktor Information ist ein ganz entscheidender Faktor gewesen."

    "Der Faktor Information ist ein ganz entscheidender Faktor gewesen."

    Golineh Atai ist Journalistin und arbeitet für den WDR. Vielleicht kennt ihr sie aus Monitor. Oder aber aus ihrer Zeit als Russland-Korrespondentin. Denn von 2013 bis 2018 war sie für die ARD in Moskau und hat von dort berichtet. Ihr Leben und ihre Arbeit als Korrespondentin hatte sich Golineh Atai aber ganz anders vorgestellt. Sie wollte das Land bereisen, die Menschen zeigen, lange Reportagen machen, zum Beispiel für den Weltspiegel. Dann bricht der Krieg in der Ukraine aus - und Golineh Atai befindet sich als Journalistin im Kriegseinsatz.

    • 1 Std. 1 Min.
    "Mathematische Modelle sind nicht eins zu eins übertragbar."

    "Mathematische Modelle sind nicht eins zu eins übertragbar."

    Dr. Gudrun Thäter ist Privatdozentin am KIT in Karlsruhe. Mathematische Modelle zur Ausbreitung einer Pandemie gehören für die Mathematikerin zum Lehrstoff. Trotzdem weist die Coronavirus-Pandemie einige Besonderheiten auf. Eine einfache Exponentialfunktion, die eine Aussage über eine mögliche Verbreitung treffen kann, reicht da nicht mehr. Denn wir wollen natürlich auch möglichst schnell wissen, wie wir Einfluss auf diese exponentielle Verbreitungsgeschwindigkeit nehmen können. Nämlich durch die Maßnahmen, die wir als Gesellschaft kennen.

    Für alle, die - wie ich - keine Mathefreaks sind - erklärt Gudrun Thäter einmal grundsätzlich, was mathematische Modelle eigentlich sind, wofür sie eingesetzt werden können und wie gut sie überhaupt geeignet sind, Aussagen über zukünftige Entwicklungen zu treffen. Und sie erklärt auch, welchen Einfluss unser Weltbild darauf hat, was wir aus mathematischen Modellen herauslesen. Eine Sache kann ich sicherlich jetzt schon spoilern: Eine "einfache" Exponentialfunktion, mit der auf Grundlage der Gesamtbevölkerung einer Region oder eines Landes, Ansteckungsgeschwindigkeit und Letalität von SARS-Cov-2 berechnet werden kann, gibt es nicht. Auch wenn sich die immer wieder in der ein oder anderen Diskussion im Netz finden lässt.

    • 30 Min.
    Mit der inneren Chefin reden

    Mit der inneren Chefin reden

    Die erste Woche mit Kontaktsperre ist um. Und für jede:n ist sie ein bisschen anders verlaufen. In den sozialen Netzwerken sprechen viele Menschen von ihren Erfahrungen mit dieser ersten Woche. Über Erschöpfung, Langeweile, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen - und die Erfahrungen im Homeoffice.

    Vieles davon kenne ich auch und deshalb habe ich noch mal mit meiner Freundin Ulrike Sckaer darüber gesprochen. Sie arbeitet als ärztliche Psychotherapeutin in Köln und natürlich haben die Kontaktbeschränkungen und die Corona-Pandemie auch Auswirkungen auf ihre Arbeit mit ihren Patient:innen.

    • 33 Min.

Kundenrezensionen

5.0 von 5
19 Bewertungen

19 Bewertungen

Lara Studer ,

Interessante Gespräche mit sehr kompetenten Moderatorin

Nora Hespers wählt sehr geschickt ihre Gäst*innen für diese informative wie auch unterhaltsame Podcastformat aus. Über dieses Podcastformat lernt der Hörende soviele interessante Menschen kennen, die er unter normalen Umständen niemals kennen lernen würden. Frau Hesper steckt sehr viel Herzblut in dieses Projekt und sie macht ihre Sache sehr gut. Noch nie hatte ich das Gefühl sie hätte sich nicht ausreichend vorbereitet und nicht im Vorfeld Gedanken darüber gemacht wie sie die Sendung gestalten will. Eine ganz klare Hörempfehlung!

Chreeeele ,

Mensch, Frau Nora!

Es gibt so Podcasts, in die man gern selbst mal eingeladen werden würde. Mensch, Frau Nora! gehört definitiv dazu. Hier findet man großartige, horizonterweiternde Gespräche mit Frauen mit den unterschiedlichsten Expertisen und eine unglaublich sympathische Gastgeberin. Immer wieder neuartig, immer wieder familiär, immer wieder toll!

PXchic ,

Tolle Frauen, die was zu sagen haben

Absolut geistreich! Mal ernst, mal hitzig, mal witzig, immer natürlich und ungezwungen. Einfach intelligent und klug (ja - da gibts einen Unterschied bei den Wörtern und hier trifft beides zu!)
Die Gespräche machen richtig süchtig :-) In jeder Folge ganz viel Input, Inspiration und Neues. Man bekommt Einblicke in spannende Perspektiven. Ihr rockt und solltet alle mehr Einfluss haben💪 Es macht Mut & empowert auf eine ganz feine, tolle Art und Weise.😍 Ich liebe diesen Podcast!!!!

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