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Die Sendung ist vorbei, der Schreibtisch aufgeräumt. Jetzt diskutieren wir mit Ihnen über Ihre Fragen zu Journalismus und Medienthemen. „Nach Redaktionsschluss“ ist der Medienpodcast der Redaktion @mediasres - mit Hörerinnen und Hörern. Jeden Freitag neu.

Nach Redaktionsschluss – Der Medienpodcast Deutschlandfunk

    • Society & Culture
    • 4.7 • 34 Ratings

Die Sendung ist vorbei, der Schreibtisch aufgeräumt. Jetzt diskutieren wir mit Ihnen über Ihre Fragen zu Journalismus und Medienthemen. „Nach Redaktionsschluss“ ist der Medienpodcast der Redaktion @mediasres - mit Hörerinnen und Hörern. Jeden Freitag neu.

    Nicht das ganze Bild - Berichten über Russland

    Nicht das ganze Bild - Berichten über Russland

    Unser Hörer Julian Marineskov lebt und arbeitet seit einiger Zeit in Sibiren - und hat den Deutschlandfunk und andere deutsche Medien nach Russland mitgenommen. Russische Medien seien oft staatlich gelenkt und würden nicht objektiv informieren, sagt Marineskov, dessen Namen wir zu seinem Schutz verändert haben. Aber seine Kritik richtet sich auch an deutsche Medien. Nawalny und die Krim seien zwei Hauptthemen im Deutschlandfunk, sagt der Dlf-Hörer. Vor allem der Fall Nawalny werde in deutschen Medien sehr groß gemacht, obwohl er in Russland kaum eine Rolle spiele, moniert der Dlf-Hörer. Andere Themen dagegen würden in Deutschland  ausgeblendet.
    Ob das tatsächlich so ist und woran das liegen könnte, diskutiert Julian Marineskov mit Thielko Grieß, bis vor kurzem Russland-Korrespondent des Deutschlandradios, und mit Christoph Sterz aus der @mediasres-Redaktion.
    Den Podcast "Nach Redaktionsschluss" finden Sie auch in der DLF-Audiothek-App und in allen gängigen Podcast-Portalen. Mehr Informationen zur Mediensendung @mediasres finden Sie unter www.dlf.de/mediasres.

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    Sportberichterstattung - Mitjubeln oder aufdecken: Welchen Sportjournalismus wollen wir?

    Sportberichterstattung - Mitjubeln oder aufdecken: Welchen Sportjournalismus wollen wir?

    Im Profi-Sport geht es um spannende Wettkämpfe, viele Tore und neue Weltrekorde. Aber es geht eben auch ums Geld – und manchmal auch um Dinge, die ethisch fragwürdig oder sogar illegal sind. Unser Hörer Luis Gottwald wünscht sich, dass sich Medien mit diesen Hinter- und Abgründen des Sports noch deutlich mehr als bisher beschäftigen. Seiner Meinung nach sollte es solche Berichte außerdem nicht in der späten Nacht geben, sondern angedockt an die millionenfach geschauten Live-Übertragungen.
    Was von dieser und weiteren Ideen zu halten ist, diskutiert Luis Gottwald mit ZDF-Sportchef Thomas Fuhrmann, DLF-Sportredakteurin Marina Schweizer und @mediasres-Redaktionsmitglied Christoph Sterz.
    Den Podcast "Nach Redaktionsschluss" finden Sie auch in der DLF-Audiothek-App und in allen gängigen Podcast-Portalen. Mehr Informationen zur Mediensendung @mediasres finden Sie unter www.dlf.de/mediasres.

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    Prügelknaben? - Ein Redaktionsgespräch über das Männerbild in den Medien

    Prügelknaben? - Ein Redaktionsgespräch über das Männerbild in den Medien

    "Alte weiße Männer" geistern durch die Medienlandschaft wie Wiedergänger, unlösbar mit Forderungen nach mehr Diversität, Geschlechtergerechtigkeit und Teilhabe verbunden. "Das ist ein Code", sagen Feministinnen, "wir meinen nicht die Männer generell." Es gehe um die, die sich dem Fortschritt entzögen, die an alten Machtstrukturen festhalten wollten. Trotzdem fühlen sich auch manche Männer, die nicht so sind, mitgemeint und ärgern sich. Sie kritisieren, dass Medien diese Schublade begeistert offenhalten und eben nicht differenzieren.
    Solche Kritik gab es auch innerhalb unserer Redaktion nach einem Podcast über Diversität. Und deshalb haben wir die Redaktion ins Studio geschickt, um einen neuen Podcast aufzunehmen. Über "alte weiße Männer", Journalismus, Kollateralschäden und das Gefühl, als Prügelknabe herhalten zu müssen.
    Ein Podcast mit Brigitte Baetz, Stephan Beuting, Annika Schneider, Michael Borgers und Bettina Schmieding aus der Medienredaktion des Dlf.
    Diesen Podcast finden Sie in unserer kostenlosen Dlf Audiothek App und in den gängigen Podcast-Apps. 
     

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    • 37 min
    Kommentare aus Tageszeitungen - Was ein Hörer von der Presseschau erwartet

    Kommentare aus Tageszeitungen - Was ein Hörer von der Presseschau erwartet

    Sechsmal täglich kann man im Deutschlandfunk Kommentare aus Tageszeitungen hören - nicht nur aus Deutschland, sondern aus der ganzen Welt. Unser Hörer Rainer Grund, der sich als Deutschlandfunk-Stammhörer und "News Junkie" bezeichnet, fragt sich, nach welchen Kriterien die Ausschnitte aus Kommentaren ausgewählt werden. "Wie läuft bei euch Ausgewogenheit?"
    Wie stellt die Redaktion ein politisches Gleichgewicht her, wie bildet sie ostdeutsche und westdeutsche Zeitungen ab, wie sorgt sie für Meinungsvielfalt? Und wie ist das überhaupt mit Zeitungen in Diktaturen: "Bei chinesischem Staatsjournalismus kriege ich einen dicken Hals", sagt Rainer Grund. Sollte der Deutschlandfunk dazusagen, wenn er in seiner Presseschau aus einem Staatsmedium zitiert oder wenn die SPD an der erwähnten Zeitung beteiligt ist? Und warum gibt es eigentlich nur Kommentare aus der sterbenden Mediengattung Zeitung anstatt aus dem Internet?
    Fragen, über die Rainer Grund mit Dlf-Nachrichtenredakteurin Milena Reimann und Stefan Fries aus der Medienredaktion diskutiert.
    Diesen Podcast finden Sie auch in unserer Dlf Audiothek App, unter und in den gängigen Podcast-Apps.
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    • 38 min
    Schuld und Bühne - Die mediale Fixierung auf Fehler und wie man sie überwindet

    Schuld und Bühne - Die mediale Fixierung auf Fehler und wie man sie überwindet

    Je komplexer die Welt, desto größer der Wunsch nach einfachen Antworten. Wir sehnen uns nach klaren Zuständigkeiten und - idealerweise - nach einer Person, die zur Rechenschaft gezogen werden kann, wie in der Coronakrise zuletzt häufig NRW-Ministerpräsident Armin Laschet. Personalisierung und Skandalisierung, das ist nicht neu. Doch gerade in Pandemiezeiten fällt auf, dass solche medialen Diskurse unsere Gesellschaft und unser Denken auf eine ungute Weise beeinflussen.
    So sieht es zumindest unser Hörer Florian Städtler, der uns schreibt: "Die Gesellschaft muss sich klar werden, dass auch Politik zu einem gewissen Grad Experiment, Versuch und Irrtum ist." Sein Wunsch: "Wir brauchen in den Medien eine Balance aus Kontroverse und Hinterfragen."
    Gemeinsam mit der Neurowissenschaftlerin und Journalistin Maren Urner und Stephan Beuting aus der DLF-Medienredaktion sprechen wir mit dem Hörer über die Mechanismen hinter diesem "Blame-Game" und über mögliche Alternativen.
    Diesen Podcast finden Sie auch in unserer Dlf Audiothek App, unter www.deutschlandfunk.de/medienpodcast und in den gängigen Podcast-Apps.
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    • 41 min
    Weiß, bürgerlich, männlich - Wie steht's um Diversität in der Berichterstattung?

    Weiß, bürgerlich, männlich - Wie steht's um Diversität in der Berichterstattung?

    Die deutsche Gesellschaft ist wesentlich bunter und vielfältiger als die deutschen Medienhäuser. Dort finden sich vor allem Journalist*Innen aus der gut situierten Mittelschicht. Es fehlt die Sicht von Menschen aus armen Familien, von Menschen mit Behinderung, von Menschen mit Migrationsgeschichte. Das Problembewusstsein für diese Schieflage wächst. Doch reicht es, Menschen mit nicht deutsch klingenden Namen in die Redaktionen zu holen? Über den Stand der Diversität in Deutschlands Medien diskutiert unser Hörer Maximilian Weidauer mit der Tagesspiegel-Kolumnistin Hatice Akyün und Brigitte Baetz aus der Medienredaktion des Deutschlandfunks.
    Mehr Infos zum Podcast finden sie unter deutschlandfunk.de/medienpodcast
    @mediasres finden Sie auch im Internet unter deutschlandfunk.de/mediasres

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    • 31 min

Customer Reviews

4.7 out of 5
34 Ratings

34 Ratings

Yogateacher2020 ,

COVID-19 Impfung

Ein hörenswerter Podcast, der mir sehr aus dem Herzen spricht! Vielleicht sollten wir weniger diskutieren u einfach mal abwarten. Geduld ist auch eine Tugend.

iLiese ,

Ist das echt?

Der Beitrag „privilegierte Quelle“ wirkt auf mich gescripted. Die Zuschauermeinung hat einen deutlich geringeren Anteil als der Abgesandte der Journalist, der hier brav das Bild des objektiven Berichterstatter zeichnet und gegen Ende die Polizeigewalt bei G20 relativiert.

horizont44 ,

Folge 2 ist perfekt

Applaus für die zweite Folge. Alle vier beteiligten Personen habe super gesprochen. Es wurde gelacht. Es war zu hören, dass alle Vergnügen an dem Diskurs hatten. Konkret, lockere Sprache. Das Konzept, dass zwei aus der Medienredaktion mit einer Expertin und einem Hörer diskutieren ist das, was ich mir schon lange gewünscht habe, zu hören. Sehr kurzweilig, unterhaltsam und informativ.

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