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Not your Opfer – das sind Birte, Jule und Lilly. Uns eint der Aktivismus gegen sexualisierte Gewalt und der Glaube daran, dass selbstbestimmtes Sprechen über sexualisierte Gewalt notwendig ist, um patriarchale Normen, Vergewaltigungsmythen und schädliche Erwartungen an Betroffene wirksam bekämpfen zu können. Daher melden wir uns mit dem Podcast zu Wort! Wir wollen Betroffene unterstützen und Empowermentstrategien teilen, Informationen für alle (anderen) zur Verfügung stellen und deutlich machen, dass Sprechen über sexualisierte Gewalt nur dann beschämend und verletzend ist, wenn Betroffene nicht selbst entscheiden können, wie gesprochen wird. Birte und Lilly sprechen entweder gemeinsam oder laden weitere spannende Gäste zu sich ein.­

Not your Opfer. Der Podcast über sexualisierte Gewalt Not your Opfer

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Not your Opfer – das sind Birte, Jule und Lilly. Uns eint der Aktivismus gegen sexualisierte Gewalt und der Glaube daran, dass selbstbestimmtes Sprechen über sexualisierte Gewalt notwendig ist, um patriarchale Normen, Vergewaltigungsmythen und schädliche Erwartungen an Betroffene wirksam bekämpfen zu können. Daher melden wir uns mit dem Podcast zu Wort! Wir wollen Betroffene unterstützen und Empowermentstrategien teilen, Informationen für alle (anderen) zur Verfügung stellen und deutlich machen, dass Sprechen über sexualisierte Gewalt nur dann beschämend und verletzend ist, wenn Betroffene nicht selbst entscheiden können, wie gesprochen wird. Birte und Lilly sprechen entweder gemeinsam oder laden weitere spannende Gäste zu sich ein.­

    #8 Grenzen verteidigen. Praktisches über Selbstverteidigung: Empowermentstrategien IV

    #8 Grenzen verteidigen. Praktisches über Selbstverteidigung: Empowermentstrategien IV

    Juhu, nach einer kleinen Sommerpause sind wir zurück! Diesmal quetscht Lilly Birte über ihr Wissen zu Selbstverteidigung aus. Die erzählt, warum es nicht nur total empowernd ist, die eigene Wut, Entschlossenheit und Kraft zu spüren, sondern auch, warum es (überlebens)wichtig sein kann, zu wissen, wie man sich Notfall selbst verteidigt. Wir klären die wichtigsten Punkte über Selbstverteidigung: Was ist das eigentlich und was ist der Unterschied zu Selbstbehauptung? Wann darf ich mich wehren? Wie geht das überhaupt? Und wo kann ich das lernen? Dies ist der erste, praktische Teil einer Doppelfolge zu Selbstverteidigung.







    Die Studie über den Erfolg von Gegenwehr, von der Birte spricht, heißt:„Studie der Polizeidirektion Hannover zum Gegenwehrverhalten bei Sexualstraftaten für die Jahre 1991 bis 1994“







    Die rechtlichen Aspekte zu Notwehr könnt ihr hier nochmal nachlesen:https://www.koerperverletzung.com/grenzen-der-notwehr/







    Die Seite vom Bundesfachverband feministische Selbstbehauptung und Selbstverteidigung e.V. findet ihr hier. Dort gibt es eine Übersicht über qualifizierte Trainer*innen in eurer Nähe:https://bvfest.de/trainerin-vor-Ort.html

    • 59 Min.
    #7 Warum ihr “Sprechen und Schweigen über sexualisierte Gewalt” von Lilly lesen solltet

    #7 Warum ihr “Sprechen und Schweigen über sexualisierte Gewalt” von Lilly lesen solltet

    Lilly hat ein Buch geschrieben – und hier ist der Werbeblock dazu! Nein Spaß, natürlich investigative Recherche und kritische Nachfragen von Birte dazu, was es mit dem Buch auf sich hat, worum es geht, was die wichtigsten Thesen sind und für wen es geschrieben wurde.Die zweitwichtigste Aussage im Buch: Betroffene von sexualisierter Gewalt werden durch sprachliche Gewalt auf ganz verschiedene Weisen zum Schweigen gebracht. Die wichtigste Aussage im Buch: Wir können etwas dagegen tun, und der Untertitel dient schon mal als Wegweiser: “Ein Plädoyer für Kollektivität und Selbstbestimmung”. Für alles weitere hört ihr am besten mal rein und/oder bestellt euch das Buch:Lilian Schwerdtner: Sprechen und Schweigen über sexualisierte Gewalt. Ein Plädoyer für Kollektivität und Selbstbestimmung. Erschienen im Mai 2021 beim Verlag edition assemblage. https://www.edition-assemblage.de/buecher/sprechen-und-schweigen-ueber-sexualisierte-gewalt/”

    • 35 Min.
    #6 Banden bilden: Empowermentstrategien III

    #6 Banden bilden: Empowermentstrategien III

    Wie bildet man eigentlich eine Bande gegen sexualisierte Gewalt? Birte und Lilly sprechen in dieser Folge das erste Mal zu dritt mit Jule über die politische Selbstorganisation von Betroffenen. Sie tauschen sich darüber aus, was für sie daran empowernd ist, im Kollektiv zu sexualisierter Gewalt zu arbeiten und welche besondere Kraft in genau dieser Organisationsform liegt.Thema sind aber auch ganz praktische Fragen und Fallstricke, denn die Folge ist Teil unserer Reihe Empowermentstrategien: Welche Arten von Gruppen gibt es überhaupt? Wie kann man potenzielle Mitstreiter*innen kennenlernen? Welche Rolle spielen Verletzlichkeit und Stabilität in der Zusammenarbeit als Betroffene?







    Die Links zu Folge:Zum Blog Ansichtssache: http://ansichtssache.blogsport.eu/Zu Wildwasser Berlin: http://www.wildwasser-berlin.de/ASL – Antisexistischer Support Leipzig: https://antisexistischersupport.blackblogs.org/Zum Podcast Zärtlich und Zornig: https://www.mixcloud.com/z%C3%A4rtlichundzornig Timo Luthmann: Politisch aktiv sein und bleiben. Handbuch nachhaltiger Aktivismus. Unrast Verlag, Münster 2019.

    • 55 Min.
    #5 Vergewaltigungsmythen auf dem Prüfstand

    #5 Vergewaltigungsmythen auf dem Prüfstand

    Vergewaltigungsmythen sind vorurteilsbehaftete, stereotype oder falsche Auffassungen über sexualisierte Gewalt, Betroffene und Täter*innen, die sexualisierte Gewalt verharmlosen oder leugnen. Eigentlich kann man sich das heutzutage kaum noch vorstellen – aber viele von ihnen schwirren als vermeintliches Halbwissen nach wie vor durch die Gegend. Birte und Lilly knöpfen sich in dieser Folge die wichtigsten Vergewaltigungsmythen vor und klären sie auf.Welche Gründe gibt es aber dafür, dass es so einfach ist, an Vergewaltigungsmythen zu glauben? Birte und Lilly machen sich auch darüber Gedanken: Vergewaltigungsmythen machen es möglich, daran zu glauben, dass sexualisierte Gewalt im eigenen Umfeld keine Rolle spielt und dass das Risiko, sie selbst zu erleben, kontrollierbar ist.







    Die Links zur Folge: – Judith hat gewusst, dass “rape myth” im Englischen schon 1980 zuerst von Martha R. Burt verwendet wurde und der Begriff “Vergewaltigungsmythen” dann 1996 durch Gerd Bohner im deutschen Sprachraum verbreitet wurde. Burt, Martha R. Cultural Myths and Supports for Rape. In: Journal of Personality and Social Psychology 1980, Vol. 38, No. 2, S. 217-230. Bohner, Gerd. Vergewaltigungsmythen: Sozialpsychologische Untersuchungen über täterentlastende und opferfeindliche Überzeugungen im Bereich sexueller Gewalt. Habilitationsschrift. Frankfurt am Main 1996.– Eine Zusammenfassung der wichtigsten Vergewaltigungsmythen und ihre Richtigstellung gibt es in dieser Broschüre von LARA: https://www.lara-berlin.de/fileadmin/Downloads/LARA_Mythen_DE.pdf– Eine Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse der Schröttle-Studie gibt es hier: https://www.bmfsfj.de/blob/84316/10574a0dff2039e15a9d3dd6f9eb2dff/kurzfassung-gewalt-frauen-data.pdf – Dass 10-25 Prozent der Täter*innen bei sexualisierter Gewalt gegen Kinder weiblich sind, steht zum Beispiel bei Ursula Enders: Zart war ich, bitter war’s. Handbuch gegen sexuellen Missbrauch. Kiepenheuer & Witsch 2003, S. 106.– In diesem Artikel wird das Thema Falschbeschuldigen mit Zahlen unterfüttert und laut den meisten (seriösen) Studien bewegt sich die Zahl der falschen Anzeigen zwischen zwei und acht Prozent. Lilly hat zwei Prozent aber schon sehr häufig gehört und sich deswegen in der Folge auf diese Zahl bezogen: https://www.vox.com/2015/6/1/8687479/lie-rape-statistics – Die Medienwissenschaftlerin Marian Meyers hat die Dynamiken der Berichterstattung über Gewalt an Frauen Ende der 1990er Jahre analysiert. Obwohl sich einiges verändert hat seitdem, treffen die grundsätzlichen Ergebnisse ihrer Studie nach wie vor zu: Meyers, Marian. News Coverage of Violence Against Women. Engendering Blame. Sage. Thousand Oaks, CA 1997. – Zur Vertiefung des Themas Kontrollierbarkeit des Risikos, selbst sexualisierte Gewalt zu erleben, ist ein Aufsatz von Rachel Hall einschlägig: Hall, Rachel. “It Can Happen to You”: Rape Prevention in the Age of Risk Management. In: Hypatia 2004, 19 (3). S. 1-18.

    • 47 Min.
    #4 Familie: Empowermentstrategien II

    #4 Familie: Empowermentstrategien II

    Puh, wir haben Weihnachten und all die anderen saisonalen Feiertage überstanden! Der Umgang mit der eigenen Familie bleibt aber leider das ganze Jahr über ein herausforderndes Thema – nicht nur für Betroffene sexualisierter Gewalt. Lilly und Birte sprechen daher in dieser Empowermentfolge über einige Strategien, wie wir die (Groß-)Familie bei sexistischen und diskriminierenden Aussagen oder sexualisierten Übergriffen konfrontieren können. Wir überlegen gemeinsam, wie wir überhaupt mit der Familie über sexualisierte Gewalt sprechen können, was es bedeutet, sich vor ihnen zu “outen”, und ob Familienmitglieder auch Verbündete sein können.







    Eine Alternative zum “Familismus” (was das genau ist, besprechen wir natürlich auch) ist die freund*innenzentrierte Lebensweise – eine Lebensweise, die Formen des Füreinander-Sorge-Tragens in den Vordergrund stellt, die unabhängig von der (biologischen) Kernfamilie sind.







    Die Links zur Folge:







    Antwortmöglichkeiten zu klassischen antifeministischen und vielfaltsfeindlichen Behauptungen:https://genderdings.de/argumente/







    Zwei Beispiele, um rechte Aussagen zu kontern: https://verdi-drupa.de/2017/02/06/argumente-gegen-rechte-parolen-2/https://verdi-drupa.de/2017/04/12/argumente-gegen-rechte-parolen/







    Interview dazu, warum es gut ist, etwas gegen Stammtischparolen zu sagenhttps://www.fes.de/akademie-management-und-politik/veroeffentlichungen/mup-interviews/argumentation-gegen-stammtischparolen







    Artikel über freund*innenschaftszentrierte Lebensweise:Doreen Kruppa: In guten wie schlechten Zeiten. Missy Magazine, Ausgabe 03/18; https://missy-magazine.de/blog/2018/08/03/in-guten-wie-in-schlechten-zeiten/ (leider hinter der Paywall versteckt)







    Mehr über freund*innenschafteszentrierte Lebensweise gibts hier:https://freundschaftszentriertleben.com







    Deborah Antmann: Weihnachten ist ein Emo-Zirkus. https://missy-magazine.de/blog/2020/01/07/weihnachten-ist-ein-emo-zirkus/







    Gisela Notz: Kritik des Familismus. Theorie und soziale Realität eines ideologischen Gemäldes. Schmetterling Verlag. Stuttgart 2015.







    Die genaue Formulierung der Coronaregeln über Weihnachten in Mecklenburg-Vorpommern, auf die Lilly in der Folge verweist, haben wir leider nicht mehr gefunden.

    • 1 Std. 2 Min.
    #3 Fußnoten zum Tag gegen Gewalt an Frauen

    #3 Fußnoten zum Tag gegen Gewalt an Frauen

    Seit 1981 gibt es den 25.11. als Gedenk- und Aktionstag gegen Gewalt an Frauen. Aber ein einziger Tag im Jahr reicht ja wohl nicht aus im Kampf für Emanzipation und Selbstbestimmung?! Über wen reden wir eigentlich genau, wenn wir “Gewalt an Frauen” anprangern – und wen vergessen wir vielleicht? Und was heißt es, “gegen Gewalt” zu sein? Birte und Lilly versehen den Tag mit ein paar “Fußnoten”, um diese und weitere Fragen zu klären.







    Die Links zur Folge:







    Über die Schwestern Mirabal könnt ihr euch zum Beispiel auf Wikipedia informieren: https://de.wikipedia.org/wiki/Schwestern_Mirabal







    Den Blog “Ansichtssache”, der sich auch um sexualisierte Gewalt dreht, findet ihr unter http://ansichtssache.blogsport.eu/

    • 18 Min.

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vitamin___sea ,

Yeah! Mehr Podcasts von Frauen*

Die beiden schaffen es sympathisch, authentisch und mit Leichtigkeit eine relevante und leider auch bedrückende Thematik zu besprechen. Liefern Fakten und Expert*innen-Wissen. Machen neugierig auf mehr (Gäst*innen). Mensch kann gut zuhören (Soundqualität, Sprache!).

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