38 Folgen

Die Palliativversorgung ist sehr breit aufgestellt und betrifft uns alle irgendwann. Sie stellt einen relevanten Teil in unserer Gesundheitsversorgung dar und ist ebenfalls ein bedeutender Teil in unserem privaten Leben.

Aus diesen Gründen stellt sich der Palliativ.Detektiv die Aufgabe, gemeinsam mit Euch und erfahrenen Interviewpartner*innen, nützliche Informationen und Wissenswertes rund um die verschiedenen Themen in der Palliativversorgung unter die Lupe zu nehmen 🔍

Palliativversorgung ist kein Tabu-Thema, also lass uns darüber sprechen ❤️

Schön, dass Du mit dabei bist!

Palliativ.Detektiv | Geht der Palliativversorgung auf die Spur Palliativ.Detektiv

    • Gesundheit und Fitness
    • 5,0 • 1 Bewertung

Die Palliativversorgung ist sehr breit aufgestellt und betrifft uns alle irgendwann. Sie stellt einen relevanten Teil in unserer Gesundheitsversorgung dar und ist ebenfalls ein bedeutender Teil in unserem privaten Leben.

Aus diesen Gründen stellt sich der Palliativ.Detektiv die Aufgabe, gemeinsam mit Euch und erfahrenen Interviewpartner*innen, nützliche Informationen und Wissenswertes rund um die verschiedenen Themen in der Palliativversorgung unter die Lupe zu nehmen 🔍

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    #038 grievy: Dein digitaler Begleiter in der Trauer – Interview mit Nele Stadtbäumer

    #038 grievy: Dein digitaler Begleiter in der Trauer – Interview mit Nele Stadtbäumer

    In dieser Podcastfolge geht es um grievy. Das ist eine App, die Menschen in ihrer Trauer begleitet. Nele ist Mitgründerin dieser App und erzählt uns wie sie überhaupt auf die Idee gekommen ist ein digitales Trauerangebot zu entwickeln.

    Das Ziel von grievy ist es, Trauernde digital zu begleiten - egal in welchem Alter und egal wie lang ein Verlust zurückliegt. Das Programm basiert auf der kognitiven Verhaltenstherapie und zielt darauf ab, die Nutzer*innen möglichst individualisiert mit einzelnen Kursmodulen zu begleiten. Diese Kursmodule gibt es zu verschiedenen Themen, beispielsweise Gefühle, Gedanken und auch zur Zukunftsperspektive.

    Aktuell ist das grievy-Team im fine-tuning: es gibt eine Testversion und die letzten Kurse werden derzeit fertiggestellt. Wenn du grievy auch vorab schon testen möchtest kannst du dich ganz einfach auf www.grievy.de anmelden.

    Wie findest du die Idee Trauer digital mit einer App zu begleiten? Kannst du dir das für dich oder Menschen in deinem Umfeld vorstellen? Schau gerne auf meinem Instagram-Account @palliativ.detektiv vorbei und teile deine Gedanken dazu unter dem neuen Beitrag

    Website grievy: www.grievy.de

    Musik: www.adrian-karperien.de

    • 12 Min.
    #037 Wie soll ich mich gegenüber Menschen, die in einer palliativen Situation sind, verhalten? – Interview mit Britta Schröder-Buttkewitz

    #037 Wie soll ich mich gegenüber Menschen, die in einer palliativen Situation sind, verhalten? – Interview mit Britta Schröder-Buttkewitz

    In dieser Podcastfolge sprechen Britta Schröder-Buttkewitz und ich über verschiedene Situationen, in denen die Themen Palliativversorgung, Trauer und Tod eine Rolle spielen und wie wir uns in solchen Situation z.B. gegenüber einer trauernden Person verhalten sollten. Britta arbeitet seit über 13 Jahren als Sterbeamme und hat dementsprechend schon viel Erfahrung in der Begleitung von Menschen in palliativen Situationen.

    Wenn beispielsweise eine Person aus der Nachbarschaft schwer erkrankt und palliativ versorgt wird, sind sich viele Menschen unsicher, wie sie sich verhalten sollen und ziehen sich oftmals zurück. Britta erklärt uns warum sich die meisten Menschen so verhalten und welche Alternativen es gibt, um es besser zu machen und für die betroffene Person da zu sein.

    Das wichtigste ist, mit grader Haltung auszudrücken „Ich bin hier und ich sehe dich“. Und dann ist es auch völlig angebracht die Wahrheit zu sagen. Wenn du nicht weißt was du sagen sollst, weil dir die Worte fehlen, dann kannst du genau das sagen.

    Hauptsache du bist da. Sei da und sei mutig!

    Ich hoffe, dass du neue Ideen und Impulse aus dieser Folge mitnehmen kannst. Schau gerne mal auf meinem Instagram-Account @palliativ.detektiv vorbei und teile deine Gedanken zum Thema unter dem neuen Beitrag. Welche Erfahrungen hast du in solch einer Situation gemacht?

    Wenn du mehr über Brittas Tätigkeit als Sterbeamme wissen möchtest, dann hör doch mal in die Folge #020 rein.

    Website Britta Schröder-Buttkewitz: www.lebensnah.eu

    Musik: www.adrian-karperien.de

    • 15 Min.
    #036 Menschen mit Beeinträchtigung in der Palliativversorgung – Interview mit Kristin Fellbaum und Prof. Dr. Sven Jennessen

    #036 Menschen mit Beeinträchtigung in der Palliativversorgung – Interview mit Kristin Fellbaum und Prof. Dr. Sven Jennessen

    In dieser Podcastfolge sprechen Kristin Fellbaum, Prof. Dr. Sven Jennessen und ich über die Palliativversorgung von Menschen mit Beeinträchtigung. Die beiden arbeiten an der Humboldt Universität zu Berlin im Institut für Rehabilitationswissenschaften und forschen dort zum Thema Palliative Care von Menschen mit Beeinträchtigung.

    Vor allem für Menschen mit Beeinträchtigung gibt es Hürden, die den Zugang zur Palliativversorgung erschweren. Zum einen haben sie ihr Leben lang Erfahrung mit Fremdbestimmung gemacht, so dass es ungewohnt wird wenn sie gefragt werden wie sie ihr Lebensende verbringen wollen. Zudem haben viele Menschen mit Beeinträchtigung nicht die Chance sich vorher mit den Themen Sterben und Tod auseinander zu setzen, da ihnen die Auseinandersetzung oft nicht zugetraut.

    Fachkräfte in der Hospiz- und Palliativversorgung müssen sich kein konkretes Fachwissen aneignen, viel wichtiger ist es Angehörige oder Mitarbeiter*innen von Wohneinrichtungen usw. in den Prozess miteinzubeziehen, um die Bedürfnisse der Menschen mit Beeinträchtigung adäquat adressieren zu können.

    Kristin und Sven berichten von dem PiCarDi-Projekt. Dort geht es um die palliative Versorgung und hospizliche Begleitung von Menschen mit geistiger und schwerer Behinderung. Sie schauen sich die Versorgung gemeinsam mit zwei weiteren Universitäten aus verschiedenen Blickwinkeln an. Im Teilprojekt der Humboldt Universität zu Berlin geht es darum, welche Erfahrungen und Erwartungen Fachkräfte der Palliativversorgung an die Versorgung von Menschen mit Beeinträchtigung haben.

    Die beiden teilen erste Ergebnisse des Projektes mit uns. Unter anderem auch, dass die meisten Erfahrungen in der Versorgung von Menschen mit Beeinträchtigung in der Kinder- und Jugendpalliativversorgung ist.

    Grundlegend unterscheidet sich die Palliativversorgung von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung nur im Bereich des Symptom- und Schmerzmanagements und in der Kommunikation. Denn am Lebensende geht es eben um die Individualität und die Bedürfnisse des*der Einzelnen und diese sind unabhängig von einer Beeinträchtigung. Das Sterben unterscheidet sich gar nicht so groß, wie man vielleicht denkt.

    Ich hoffe, dass du neue Infos und Impulse aus dieser Folge mitnehmen kannst. Schau gerne mal auf meinem Instagram-Account @palliativ.detektiv vorbei und teile deine Gedanken zum Thema unter dem neuen Beitrag.

    Website PiCarDi: www.picardi-projekt.de

    Musik: www.adrian-karperien.de

    • 17 Min.
    #035 Kommunikation von Angehörigen und Sterbenden – Interview mit Lena Breidenbach

    #035 Kommunikation von Angehörigen und Sterbenden – Interview mit Lena Breidenbach

    „Man kann nicht nicht kommunizieren“ – diese Aussage haben wir alle schon einmal gehört. Und auch in der Palliativversorgung nimmt Kommunikation eine zentrale Rolle ein.

    Lena Breidenbach kennt sich sehr gut mit Kommunikation am Lebensende aus und erklärt in dieser Podcastfolge zunächst welche Rolle Kommunikation in der Palliativversorgung spielt und worauf man als Angehörige*r in der Kommunikation mit Sterbenden achten sollte.

    Für eine gelungene Kommunikation ist es wichtig nicht in die Bewertung zu gehen, sondern in die Akzeptanz. Des Weiteren sollten die Rahmenbedingungen sowohl für Angehörige als auch für die sterbende Person stimmen, damit sich alle wohl und gut fühlen. Vor allem der Faktor Kreativität kann die Kommunikation unterstützen. Was genau sich dahinter versteckt erklärt uns Lea im Gespräch.

    Wir sprechen verschiedene Szenarien und Fragen durch, wie man als Angehörige*r schwierige Themen der sterbenden Person gegenüber adressieren kann. Ich hoffe du kannst etwas aus Lenas Tipps und Anregungen für dich mitnehmen.

    Welche Erfahrungen hast du als Angehörige*r in der Kommunikation mit Sterbenden gemacht? Schau gerne mal auf meinem Instagram-Account @palliativ.detektiv vorbei und teile sie mit uns unter dem neuen Beitrag.

    Website Lena Breidenbach: www.gelassengeleitenpflegen.de

    Instagram-Account von Lena: www.instagram.com/lena_breidenbach.g.g.p

    Musik: www.adrian-karperien.de

    • 17 Min.
    #034 Was ist ein stationäres Hospiz? – Interview mit Hospizleitung Alexander Kulla

    #034 Was ist ein stationäres Hospiz? – Interview mit Hospizleitung Alexander Kulla

    In dieser Podcastfolge sprechen Alexander Kulla und ich über das stationäre Hospiz. Alexander leitet das Hospiz am Ohmplatz in Erlangen.

    Ein Hospiz ist eine stationäre Einrichtung, in der unheilbar kranke Menschen mit einer absehbaren Lebenszeit ihren letzten Aufenthalt in Würde verbringen können. Sie werden nicht Patient*innen, sondern Gäste genannt und können ihre Zimmer nach Belieben einrichten, schmücken und auch Bilder aufhängen. Das Wichtigste ist, dass sie sich wohl und zuhause fühlen.

    Bundesweit ist vorgeschrieben, dass ein Hospiz mindestens 8 und maximal 16 Betten haben soll. Dadurch kann das Gefühl von Zuhause besser vermittelt werden. Im Hospiz am Ohmplatz in Erlangen gibt es neben den Zimmern für die Gäste auch ein Wohnzimmer, in dem man beispielsweise für Feierlichkeiten zusammenkommen kann oder in dem sich auch die Angehörigen treffen und austauschen können.

    In einem stationären Hospiz arbeiten viele verschiedene Berufsgruppen: die Leitung, Pflegekräfte, der Sozialdienst, ehrenamtliche Hospizbegleiter*innen, Musiktherapeut*innen, Kunsttherapeut*innen, Klinikclowns, Reinigungspersonal, Seelsorger*innen, die Verwaltung und auch die Hausärzt*innen der Gäste sind an der Versorgung beteiligt.

    Bei so einem hohen Personalschlüssel kann man sich vorstellen, dass man als Gast und/oder Angehörige*r sicherlich viel für den Aufenthalt zahlen muss – tatsächlich muss kein Eigenanteil gezahlt werden, die Kosten werden nämlich von der Kranken- und Pflegekasse getragen.

    Des Weiteren räumt Alexander in dieser Folge mit dem Vorurteil, dass im Hospiz nur geweint wird auf: natürlich wird auch mal geweint, aber es wird vor allem viel gelacht denn es geht ums Leben und da gehört Lachen auf jeden Fall dazu. Es ist wichtig transparent mit dem Thema umzugehen und so gibt es beispielsweise auch ein Ritual um zu zeigen, wenn jemand im Hospiz verstorben ist.

    Hospiz ist ein Ort an dem gestorben wird aber eben auch ein Ort, an dem das Leben stattfindet. Wie siehst du das? Schau gerne mal auf meinem Instagram-Account @palliativ.detektiv vorbei und teile deine Gedanken unter dem neuen Beitrag.

    Website Hospiz am Ohmplatz Erlangen: www.diakonie-erlangen.de/ich-brauche-hilfe/hilfen-im-alter/seniorenheime-hospiz/hospiz-am-ohmplatz

    Musik: www.adrian-karperien.de

    • 15 Min.
    #033 Trauer von und mit Kindern – Interview mit Stella Reichmann

    #033 Trauer von und mit Kindern – Interview mit Stella Reichmann

    In dieser Podcastfolge geht es um die Trauer von und mit Kindern. Stella Reichmann ist u.a. Künstlerin und Erzieherin im Kindergarten und sie verarbeitet Trauer am besten mit Kreativität und bunten Farben.

    Die Trauer von Kindern ist anders als die Trauer von Erwachsenen, sie ist nämlich nicht immer sofort ersichtlich. Daher ist es besonders wichtig, dass wir auch dafür unsere Augen öffnen und hinschauen. Stella erklärt uns im Gespräch wie Kinder, je nach Alter, den Tod verstehen und wie sie ihre Trauer ausdrücken.

    Ganz besonders ist die Situation, wenn ein Geschwisterkind stirbt. Kinder brauchen in dieser Zeit besonders viel Liebe und Sicherheit. Stella zeigt uns Ideen, wie man Kinder in den gesamten Prozess einbeziehen und auch in ihrer eigenen Trauer unterstützen kann.

    Für sie geht das am besten mit Kreativität. Zum einen, weil man dadurch etwas abgelenkt wird und etwas tun kann, zum anderen drückt man mit der Kreativität die eigenen Gefühle aus. Stella hat passend dazu das Buch „Kinder trauern bunter“ und auch ein Workbook veröffentlicht. Dort sind 85 Ideen und Anleitungen zum Basteln, Gestalten, Mal usw. für einen kreativen Umgang mit der Trauer.

    Das Buch und Workbook kannst du auf Stellas Website bestellen. Wenn du dich nur für das Workbook interessierst kannst du Stella einfach eine Mail an info@kinder-trauern-bunter.deschreiben.

    Welche Erfahrungen hast du bereits in Trauer von und mit Kindern gemacht? Hast du einen Tipp, was dir und deinem Kind geholfen hat? Schau gerne mal auf meinem Instagram-Account @palliativ.detektiv vorbei und teile deine Gedanken unter dem neuen Beitrag.

    Website Stella: www.kinder-trauern-bunter.de

    Instagram-Account von Stella: www.instagram.com/kinder.trauern.bunter

    Musik: www.adrian-karperien.de

    • 15 Min.

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