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Erfahrungen, Gedanken und Informationen rund um das Vater sein. Im papa online Podcast findest Du genau das. Wir sind keinen Experten die alles wissen. Was Du hier bekommst sind Gedanken, Fehler und Erfahrungen, die wir gemacht haben.Wir sind auf dem Abenteuer Vatersein gemeinsam unterwegs. Einige starten den Weg gerade erst, andere sind schon ein paar Schritte weiter. Lass uns von einander lernen und so alles besser werden. Für unsere Kinder.

papa online Podcast Andreas Lorenz

    • Kinder und Familie
    • 5,0 • 4 Bewertungen

Erfahrungen, Gedanken und Informationen rund um das Vater sein. Im papa online Podcast findest Du genau das. Wir sind keinen Experten die alles wissen. Was Du hier bekommst sind Gedanken, Fehler und Erfahrungen, die wir gemacht haben.Wir sind auf dem Abenteuer Vatersein gemeinsam unterwegs. Einige starten den Weg gerade erst, andere sind schon ein paar Schritte weiter. Lass uns von einander lernen und so alles besser werden. Für unsere Kinder.

    Können wir uns ein Kind leisten?

    Können wir uns ein Kind leisten?

    „Wir können uns keine Kinder leisten.“
    Häufig wird diese Floskel genutzt, um das leidige Thema schnell abzuwürgen.
    „Kann ich mir Kinder leisten?“ Das ist dennoch eine wichtige Frage, die sich viele Paare stellen, bevor sie Kinder bekommen. Richtiger formuliert müsste sie eigentlich lauten: „Was kann ich mir zukünftig außer Kindern noch leisten?“.
    In der Tat ist die Entscheidung zu einem Kind auch eine finanzielle Entscheidung. Es sind hierbei nicht die „Anschaffungs-„, sondern vielmehr die ‚Betriebskosten‘ die ins Geld gehen. Geld, dass zukünftig nicht mehr für andere Dinge zur Verfügung stehen wird.
    WAS KOSTET EIN KIND?Das Statistische Bundesamt hat vor einiger Zeit ermittelt, dass ein Kind im Bundesdurchschnitt ca. 148.000 € kostet bis es 18 Jahre alt ist
    Wenig verwunderlich ist, dass die jährlichen Kosten steigen, je älter Deine Kinder werden. sin des in den ersten 6 Jahren ca. 7.000 € pro Jahr und 8.200 € im Jahr zwischen 6 und 12 so steigen die Kosten bis auf 9.400 € im Jahr in den Teenagerjahren bis zu Volljährigkeit
    Realistisch gesehen ist hier aber nicht Schluss. Im Alter von 18 Jahren sind viele Kinder noch lange nicht finanziell unabhängig. Studium, Ausbildung und Co. kosten weiter Geld.
    WIE SIND KINDER FINANZIERBAR?
    Wenn ich Dich bis hierher ziemlich geschockt haben dürfte (kaum jemand macht sich Gedanken darüber, was ein Kind wirklich kostet), gibt es doch viele Möglichkeiten ein Kind zu finanzieren.
    Zunächst einmal ist es wichtig, alle Ausgaben zu kennen, aber auch alle Einnahmen. Richtig, mit Kindern hast Du auch Einnahmen, die Du vorher nicht hattest und die helfen sollen, das 37 %-Loch in Deinem Haushaltsbudget zu schließen.
    Ich empfehle, eine genaue Aufstellung aller Einnahmen und Ausgaben zu erstellen und Dir so einen Überblick über Deine finanzielle Situation zu verschaffen. Dabei musst Du überlegen, welche Kosten Du mit Kind haben wirst. Es wird sich auf der Ausgabenseite einiges verändern. Du wirst mehr Geld für Baby- und Kindersachen ausgeben, aber weniger für privaten Konsum wie Kino, Restaurant oder andere Dinge. Vielleicht fällt ja ein Arbeitsweg weg, was Spritkosten spart oder gar ein Auto überflüssig macht, das verkauft werden kann?
    Grundsätzlich hat sich bei uns folgende Faustregel bewährt:
    70 % des Haushaltsbudgets für Lebenshaltung ausgeben (also Miete, Lebensmittel, etc.)20 % für den Abbau von Schulden ausgeben (wenn Du keine Schulden hast, spar das Geld für größere Anschaffungen oder Investitionen wie Urlaub oder ein neues Auto)10 % für Kapitalaufbau anlegenFakt ist und bleibt: mit einem Kind hast Du weniger Geld für Dich und Deine Bedürfnisse zur Verfügung.
    Wird das Geld knapper, müssen die Ausgaben besser geplant werden und disziplinierter mit dem Geld umgegangen werden.
    Wenn Du den Wunsch hegst, Vater zu werden, lohnt sich ein Blick auf Deine finanzielle Situation, um Dich darauf einzustellen, ob und wie ein Kind Eure persönliche Gesamtsituation verändern wird.
    WIE VIEL IST DIR EIN KIND WERT?Bei all der Rechnerei darfst Du eines nicht vergessen. Es ist nicht alles kalkulierbar. Kinder zu bekommen und zu haben, ist und bleibt ein kleines Abenteuer.
    Die wichtigste Frage ist nicht, ob Du Dir ein Kind leisten kannst oder was Du Dir außer einem Kind dann noch leisten können wirst.
    Die Frage ist, was ist Dir, es wert ein Kind zu haben?

    • 6 Min.
    Mein Kind hört nicht

    Mein Kind hört nicht

    „Mein Kind hört nicht auf mich… “ – es klingt wie die ultimative Kapitulation und ein Eingeständnis der eigenen, elterlichen Unfähigkeit. 

    Jeder Vater kommt irgendwann an den Punkt, an dem sein Kind einfach nicht hört. 

    Wie kommt es dazu und was können wir tun? Das schauen wir uns heute an. 

    Wir wollen alle ein entspannes und harmonisches Familienleben. 

    Gleichzeitig gehört es zu unserer Rolle als Vater, auch mal Dinge zu dirigieren und moderieren. Dabei ist es unvermeidlich, dass wir unserem Kind sagen, was es zu tun oder zu lassen hat. 

    Soweit so gut. 

    Blöd nur, wenn es dann eben genau das nicht tut oder lässt. 

    Denn das bringt uns auf die Palme. Wir fühlen uns nicht respektiert. Ich will nicht gleich behaupten, dass wir an uns zweifeln. Aber es nervt, wenn es nicht klappt. 

    Dabei gibt es ein paar Fragen, die Du Dir als Papa in dieser Situation stellen kannst, um der Angelegenheit eine andere Perspektive zu geben. 

    ## Ist es nicht eigentlich gut, dass Dein Kind nicht auf die hört?

    Wenn Dein Kind nicht direkt springt, wenn Du etwas sagst, heißt auch, dass es Dinge hinterfragt. 

    Den Ungehorsam interpretierst Du hinein. Für Dein Kind ist es vielleicht nur ein Moment, in dem es versucht zu verstehen, warum es jetzt gerade sein Zimmer aufräumen oder aufhören soll, seinem Bruder an den Haaren zu ziehen. 

    Also im Grunde genommen ein positives Verhalten, dass Du negativ bewertest. 

    ## Was könnte dahinterstecken?

    Du siehst, es gibt immer eine zweite Ebene. 

    Es könnte auch sein, dass Dein Kind nicht hört, weil es Dir etwas sagen will. Wenn Dein Kind sich nicht wahrgenommen fühlt, versucht es auf sich aufmerksam zu machen. Es gibt Kinder, die zerstören absichtlich etwas oder hören einfach nicht, auf das, was Du sagst. 

    Ungehorsam als Rebellion gegen mangelnde Aufmerksamkeit also. 

    Das kannst Du abchecken. 

    Kann es sein, dass Du in letzter Zeit wenig zu Hause warst? Oder warst Du zwar körperlich anwesend, aber oft abgelenkt und deswegen nicht voll da? 

    ## Liegt es an Dir?

    Bist Du vielleicht einfach nur überempfindlich? 

    Genau wie das Verhalten Deines Kindes verschiedene Ebenen haben kann, so kann auch Deine Wahrnehmung verschiedene Ebenen haben. Wenn Du gerade eine stressige Phase durchlebst, bringen Dich auch Kleinigkeiten auf die Palme. 

    Ein kleiner, ehrlicher Selbstcheck hilft da ungemein. 

    Oder hast Du Deine Meinung mal wieder geändert? 

    Unsere Erziehung hat einen Konditionierungseffekt auf Kinder, den wir nicht unterschätzen dürfen. Das führt oft in eine gemeine Falle, wenn wir inkonsequent sind. Wenn Du in der Vergangenheit häufiger Ansagen gemacht, aber diese nie in die Tat umgesetzt hast, merkt das Dein Kind. 

    Kein Wunder also, dass Dein Kind irgendwann nicht mehr hört. 

    Mit diesen 3 Fragestellungen, bekommst Du eine etwas andere Perspektive darauf, warum Dein Kind gerade nicht gehorcht. 

    Aber wie schaffst Du es denn nun, dass Dein Kind auf Dich hört? 

    Da gibt es zwei Ansätze, die idealerweise zusammengehen. 

    Du hilfst Deinem Kind zu verstehen was Du von Ihm möchtest. Paralell schaffst Du eine ausreichende Motivation, auf Dich hören zu wollen. 

    Klingt einfach, oder? 

    Aber der Reihe nach. 

    Wie bekommst Du Dein Kind dazu besser zu verstehen, was Du von ihm möchtest? 

    Ganz einfach - in dem Du es erklärst. 

    Wenn wir unsere Kinder um etwas bitten, oder ihnen sagen, was sie bitte tun oder lassen sollen, belassen wir es bei der schlichten Aussage. Was wir vergessen zu erwähnen ist das “Warum”. Und damit laufen wir in den Punkt rein, den ich zuvor schon ausgeführt habe - Kinder hinterfragen alles. 

    Wenn Du dieses Hinterfragen, durch die

    • 6 Min.
    Sex in der Ehe / Partnerschaft

    Sex in der Ehe / Partnerschaft

    Wenn ich Dich frage, ob Du ein erfülltes Sexleben hast. Wie lautet Deine Antwort?
    Und wenn ich Dich dann frage, was für Dich ein erfülltes Sexleben ausmacht, was antwortest Du dann?
    Darum geht es heute und wir werden mit einigen alten Klischees aufräumen.
    Warum?
    Weil Sex wichtig ist. Nicht nur um Vater zu werden, sondern auch um eine glückliche Beziehung zu führen.
    Und das ist kein Klischee, sondern bewiesen. Die Paare, die ein erfülltes Sexleben haben sind, glücklicher miteinander und führen eine bessere und stabilere Beziehung?
    Beweise notwendig?
    Sex bzw. der Mangel an Sex ist eines der Top-Streitthemen unter Paaren, knapp gefolgt von Geldthemen.
    Ich denke, dass es dann auch nicht verwunderlich ist, wenn Sex im Allgemeinen auch ein häufiger Grund für gescheiterte Beziehungen ist.
    Also Grund genug, sich über Dein erfülltes Sexleben Gedanken zu machen, oder?
    Aber was steht Deinem erfüllten Sexualleben im Weg?
    Meist sind es zwei Dinge,
    Ihr redet zu wenig miteinanderWir haben falsche Vorstellungen davon, was ein gutes Sexleben ausmacht... 

    • 6 Min.
    Ab wann dürfen Kinder vorne sitzen - und sollten Sie das überhaupt?

    Ab wann dürfen Kinder vorne sitzen - und sollten Sie das überhaupt?

    Die allermeisten Kinder lieben es Auto zu fahren. Es ist kann wie Medizin sein. Beispielsweise gibt es viele Schreibabies, die sich nur beim Autofahren entspannen können. Also laden die Eltern die Kids ins Auto und fahren um den Block.
    Ich war selbst auch so ein Autokind. Bei mir war es nicht das Einschlafen. Meine Eltern haben mich ins Auto gesetzt und sind mit mir an Bauernhöfen vorbeigefahren, um mir mein Abendbrot zu verabreichen.
    Aber egal ob Du Dein Kind aus solch besonderen Gründen umherkutschierst oder einfach nur aus „Transportgründen“, musst Du Dir überlegen, wo Du Dein Kind im Auto plazierst.
    Hinten ist der erste Reflex, oder?
    Hinten hat aber auch viele Nachteile.
    Dein Kind ist weit weg, was die Kommunikation erschwert. Gerade wenn Du etwas zeigen möchtest oder Dein Kind Dir etwas zeigen möchte.
    Hinten ist auch dann unpraktisch, wenn Deinem Kind etwas wegfällt. Dann musst Du anhalten, evenutell sogar aussteigen. Oder aber - und davon rate ich dringend ab - Du wirst verleitet während der Fahrt gefährliche Verrenkungen zu machen um den Schnuller von der Rückbank oder dem Fahrzeugboden zu fischen.
    Daher ist dann doch vorne besser - besonders wenn Du alleine unterwegs bist, oder?
    Ich habe meine Kinder eigentlich immer vorne transportiert. Eben genau aus diesen Gründen.
    Aber darf man das eigentlich?
    Die Frage habe ich mir lange nicht gestellt. Bis ich eines Tages einen Kollegen im Auto mitnehmen wollte.
    Während ich den Kindersitz vom Vordersitz umbaue fragt er mich - ob ich mein Kind „tatsächlich“ auf dem Vordersitz transportiere.
    Das wäre doch verboten.
    In der Tat hatte ich mich bis dahin gar nicht damit beschäftigt. Machen doch alle.
    Seine Frage hat aber einige Erinnerungen wach gerufen. War es nicht früher so, dass Kinder unter 12 Jahren gar nicht vorne sitzen dürfen.
    Ach herrje.
    Zu Hause habe ich dann erst einmal recherchiert, wie die Gesetzeslage ist.
    Tatsächlich ist es so, dass es früher diese Regelung gab und mein Kollege scheinbar auch noch in dieser Welt festhing. Die Regel, dass Kinder unter 12 nur hinten sitzen dürfen, ist aber längst überholt.
    Generell darfst Du Dein Kind überall im Auto transportieren - solange Du auf dem Fahrersitz sitzt.
    Was heute geregelt ist, ist, ob Dein Kind eine Sitzerhöhung oder einen Kindersitz braucht. Und hier ist ausschließlich die Körpergröße ausschlaggebend.
    Also ist Dein Kind kleiner als 1,50 m, braucht es eine passende Sitzerhöhung, kann aber überall im Auto Platz nehmen. Ist es größer, fällt auch die Sitzerhöhung weg.
    Wenn Du Dein Kind auch lieber vorne transportierst, noch ein paar Tipps.
    Schalte den Airbag aus. Airbags sind auf Personen von 75 kg Körpergewicht optimiert. Für kleinere Kinder sind sie also eher Gefahr als SicherheitBei Kleinkindern empfiehlt sich ein sogenannter Reboarder. Bei diesen speziellen Kindersitzen sitzt Dein Kind entgegen der Fahrtrichtung. Im Falle eines Aufpralls wird die Energie über den gesamten Rücken verteilt. Das ist schonender als frontal in einen Gurt oder Fangkörper geschleudert zu werden. Besonders der Kopf und Nackenbereich wird dabei sehr entlastet.Statistisch der sicherste Ort für Kinder immer noch hinten im Auto. Die letzten Statistiken führen hierfür die Airbag-Thematik ins Feld. Wenn Du den ausschaltest, spricht aber auch gegen einen Transport vorne im Auto nichts.
    Wo fährt Dein Kind am meisten - hinten oder vorne? Freue mich über Dein Feedback.

    • 4 Min.
    10 praktische Unternehmungen mit Baby, die Spass und Sinn machen

    10 praktische Unternehmungen mit Baby, die Spass und Sinn machen

    „Väter können mit Babies nichts anfangen“ – dieses Vorurteil wollen wir mal beiseite räumen. In diesem Podcast zeige ich Dir 10 tolle Unternehmungen mit Deinem Baby, die Euch beiden Spaß machen und gut für Eure Bindung sind.
    Lange Zeit hast Du gewartet, Du hast Dich gut vorbereitet, hast viel gelesen, Du warst mit bei den Vorbereitungskursen, hast Deine Frau bei der Geburt unterstützt so gut es nur ging – jetzt ist es endlich soweit. Du bist Papa.
    Und nun?
    In den ersten Monaten macht Euer neues Familienmitglied nicht viel außer schlafen, essen und verdauen. Nebenbei wird sie oder er mit der neuen Welt und seinen Reizen ziemlich überfordert sein und regelmäßig schreien. Meist ist die Mama gefragt, besonders bei der zweistündlichen Fütterung.
    Viele Männer meinen sie können, gerade in der ersten Zeit, mit dem Baby nicht viel anfangen.
    Du musst aber nicht warten bis Dein Nachwuchs krabbeln oder Fußball spielen kann, um Dich mit ihm zu beschäftigen. Damit Du nicht nur Zuschauer bist, sondern von Beginn an Deine Vaterfreuden erleben kannst, habe ich meine Lieblings- Unternehmung mit Baby aufgeschrieben.

    • 6 Min.
    Darum haben so viele Paare keinen Sex nach der Geburt (und was Du anders machen kannst).

    Darum haben so viele Paare keinen Sex nach der Geburt (und was Du anders machen kannst).

    Ja, heute geht es wieder einmal um Sex. Und zwar geht es um den Sex nach der Geburt oder besser um das Thema kein Sex nach der Geburt.
    Viele Paare haben das Problem, dass das Intimleben nach der Geburt langsam, wenn überhaupt in Schwung kommt. Dass es Zeit braucht, wussten wir vorher. Gefährlich wird es, wenn gar nichts mehr passiert.
    Einige Paare lassen über den Fakt der Geburt hinaus, ihr Sexleben weiterhin verkümmern oder es ganz sterben. Das ist gefährlich, weil Beziehungen ohne Sex ebenfalls sterben.
    Damit es bei Dir nicht so weit kommt, gehen wir das Thema in zwei Schritten an.
    Schritt 1: Ursachenforschung – Warum habt Ihr keinen Sex?
    Schritt 2: Gegenmaßnahmen einleiten – Was kannst Du tun, damit es wieder rund geht?

    • 7 Min.

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Kurz & knackig

Kurzer, knackiger und dennoch informativer Podcast.

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