43 Folgen

Wir zaubern Dir ein Lächeln in Deine Gedanken! :-)



Der Znipcast ist der Podcast der Znip Academy. Hier gehen Janina und Henry näher auf auf Themen wie Mindest, Agilität, Agile, New Work, Kultur, Holokratie, Team Entwicklung, Scrum, KanBan, XP, Psychologie und allem, was für Dich und Deine persönliche Entwicklung, wie auch Deinem Umfeld, Deiner Firma oder Deinem Team wichtig ist. Das entscheidende dabei ist Mindset und hier bekommst Du von uns neue Impulse! :-)



Janina und Henry arbeiten bereits seit 2011 mit Agilen Methoden im Umfeld großer Konzerne. Auf ihrem Weg haben sie zusätzlich noch weitreichendes Wissen über Projektmanagement, NLP, Testmanagement, Psychologie und Projektmanagement gesammelt um ihren Organisationen und Teams zu neuen Höchstleistungen zu verhelfen. Zusätzlich haben sie ihre Produktteams auf eine sich schnell ändernde Welt eingestellt und dabei den Kunden in den Fokus gestellt. Diese vielen Wissensgebiete geben Dir einen speziellen Mix, den sie gern mit Dir teilen. ;-) Hör rein und lass Dich inspirieren! :-)



Mehr Informationen bekommst Du auf www.znipcast.de

Schreib uns, wenn Du Anregungen, Feedback oder Fragen hast: hello@znipcast.de



In Liebe,

Henry & Janina

Podcast – Znipcast – Podcast der Znip Academ‪y‬ Znipcast.de

    • Selbstverwirklichung
    • 5.0 • 5 Bewertungen

Wir zaubern Dir ein Lächeln in Deine Gedanken! :-)



Der Znipcast ist der Podcast der Znip Academy. Hier gehen Janina und Henry näher auf auf Themen wie Mindest, Agilität, Agile, New Work, Kultur, Holokratie, Team Entwicklung, Scrum, KanBan, XP, Psychologie und allem, was für Dich und Deine persönliche Entwicklung, wie auch Deinem Umfeld, Deiner Firma oder Deinem Team wichtig ist. Das entscheidende dabei ist Mindset und hier bekommst Du von uns neue Impulse! :-)



Janina und Henry arbeiten bereits seit 2011 mit Agilen Methoden im Umfeld großer Konzerne. Auf ihrem Weg haben sie zusätzlich noch weitreichendes Wissen über Projektmanagement, NLP, Testmanagement, Psychologie und Projektmanagement gesammelt um ihren Organisationen und Teams zu neuen Höchstleistungen zu verhelfen. Zusätzlich haben sie ihre Produktteams auf eine sich schnell ändernde Welt eingestellt und dabei den Kunden in den Fokus gestellt. Diese vielen Wissensgebiete geben Dir einen speziellen Mix, den sie gern mit Dir teilen. ;-) Hör rein und lass Dich inspirieren! :-)



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In Liebe,

Henry & Janina

    043 Kamera an

    043 Kamera an

    Kamera an!

    Heute ein super spontanes Thema, welches Henry Schneider begegnet ist und am Herzen liegt. Mach die Kamera an.

    Henry hat schon lange für Remote Teams entschieden, dass er dort die Kamera an macht. Gerade jetzt mit den vielen LockDowns sind wir in unserem Job ja sogar noch mehr Remote unterwegs. Aus diesem Grund ist das Thema etwas auffällig und hat Henry diese Woche stark verfolgt. So ist es auch hier im Podcast gelandet.

    Ich glaube an die 60% an Information verschenken wir einfach dadurch, wenn wir unsere Videoübertragung nicht teilen.

    Auch das Agile Manifest für Softwareentwicklung spricht im 6. Prinzip davon, „dass quasi nichts da Gespräch von Angesicht zu Angesicht ersetzt“.

    Für Henry ist es nun so, dass er gerade in der Onlinezeit sehr viel auf einen schwarzen Bildschirm schaut, da er als einer der wenigen die Kamera anhat. Wenn Du also Deine Kamera auch anhast, gehörst Du also schon zu einem innovativen kleinen Kreis. 😉

    Es gibt auch triftige Gründe, die dagegen sprechen die Kamera an zu machen. Und genau dieses Thema möchten wir heute mal miteinander diskutieren.

    Wie ist es bei Janina?

    Janina Wohlert geht da ähnlich. sie hat auch in 90% der Fälle die Kamera an. Wenn Janina konzentrierte Arbeitstermine hat, oder wie sie sie nennt produktive Termine, dann hat sie die Kamera an. Sie ermutigt andere die Kamera auch an zu machen. Häufig sehr subtil. Beispielsweise indem sie vorweg weg.

    Es gibt auch Termine in denen sie die Kamera nicht an hat. Reine Informationsrunden zum Beispiel. Auch, weil sich häufig nebenbei andere Aufgaben erledigen lassen, die keine kognitiven Fähigkeiten voraussetzen. Diese Informationsrunden sind vergleichbar mit einem Podcast. Eben wie Du ihn gerade hörst und vielleicht machst Du auch gerade etwas anderes nebenbei. 🙂

    Das geht natürlich nicht in Terminen in denen wir moderieren oder aktiv mitgestalten.

    Anhand dieses Beispiels merkst Du auch, welcher Vorteil darin steckt die Kamera an zu haben. Du kannst nämlich erkennen, wenn jemand gerade keinen Beitrag leisten kann und andere Dinge erledigt. Dann hast Du die Chance ihn wieder mit einzubinden, vielleicht wurde er oder sie auch nur abgehängt. Vielleicht braucht es die Person auch nicht in dem gerade stattfindenden Termin, dann kannst Du ihn verschlanken und den Menschen mehr freie Zeit zur Arbeit zur Verfügung stellen. Schau genau hin, was es braucht und was ihr gemeinsam erreichen möchtet.

    Arbeitstermine sind meistens nur bis vier Personen. Darüberhinausgehende Personengruppen werden oft – und nicht immer – unproduktiver.

    Hier kannst Du viel Verschwendung vermeiden!

    Experimente

    Von Lars Vollmer (Intrinsify) kommt das witzige Experiment, was wohl passiert, wenn wir die Meetingzeit generell auf die Hälfte senken. Dies beruht auf der Grundannahme, dass sich Arbeit in dem Maß ausdehnt, wie wir Zeit zur Verfügung haben. Tolle Erkenntnis: Die Termine werden produktiver.

    Wie werden sie produktiver? Es gibt häufig vor dem Termin eine Agenda, ein klares Ziel für den Termin und es wird zielgesichtet auf diese Lösung hingearbeitet statt drumherum zu diskutieren.

    Gleichzeitig darfst Du dann auch Ausgleichsräume für Dein Team schaffen in denen sie das Socialising nachholen können, welches sonst im Termin stattfinden würde. Die gewonnene Zeit darfst Du also dem Team wieder zur Verfügung stellen, damit sie beispielsweise in der Kaffeeküche aufeinandertreffen können. Die Gewonnene Zeit mit neuen Terminen zu verplanen ist keine gute Idee.

    • 43 Min.
    042 OKR

    042 OKR

    OKR

    Heutes Themea auf Hörerwunsch, OKR, also Objectives & KeyResults.

    Hört sich ähnlich an wie KPIs, also Key Performance Indicators und passt auch in diese Ecke. Wörter wie Objectives, also Ziele und KeyResults, also Kernergebnisse oder Messwerte, begnen uns eher im Management Bereich.

    Bei OKR handelt es sich um ein strategisches Werkzeug. Wir kommen also nun raus aus der Operative. Bei Scrum, KanBan und Design Thinking reden wir ja eher von der Operative. Es geht eher in Richtung Unternehmensstrategie. Die Portfolioebene befindet sich irgendwo dazwischen.

    Also wo möchte ich mit meinem Unternehmen hin? Vission, Mission, Purpose ist die richtige Richtung wo OKRs einzusortieren sind.

    Bevor Du beginnst

    Schau Dir an ob Du eine Vision hast, die sattelfest ist. Hast Du einen Zweck, einen Nordstern, oder was Du willst, der Dein Unternehmen ausrichtet.

    Es muss absolut klar sein, wo Dein Unternehmen hin will und wozu es dahin will.

    Dies erleichtert den ganzen Rest enorm!

    Annäherung

    Objectives & keyResults gibt es auf verschiedenen Ebenen. Auf der persönlichen Ebene. Du allein kannst OKRs haben. Wir können auch als Team OKRs haben oder als Unternehmenung.

    OKRs sind genau einen Zyklus gültig. Dier Zyklus ist häufig drei Monate lang. Damit passt es schön zu Quartalen oder Jahreszeiten. 🙂

    Sie sind genau so lange gültig. Nicht länger und auch nicht kürzer.

    Es handelt sich um strategische Entwicklungspunkte und nicht um operative Aufgaben.

    Wie gerade gesagt, haben OKRs eine genaue Haltbarkeit. Damit stehen sie im Kontrast zu mittelfristigen Zielen, zur Vision und all denm großen strategischen Ausrichtungen, die unser Unternehmen trotzdem braucht.

    Prisanz des Handelns

    OKRs wurden bei Intel entwickelt um mit der schnellen Entwicklung von Computern schritthalten zu können. Durch OKRs war Intel nun in der Lage die Prisanz des Handelns schnell runterzubrechen von ihren langfristigen Zielen. Heutzutage benutzen viele große Unternehmen, wie LinkedIn, Google oder Instagram OKrs um eine strategische Ausrichtung vorzunehmen.

    Nochmal: Es ist ein strategisches Tool.

    Durchführung

    Ein Chef kommuniziert, dass er in den nächsten zwei bis drei Jahren folgendes erreichen möchte. Und in den nächsten drei Monaten hätte er gern, dass wir Seminare anbieten, die Menschen buchen können. Du merkst schon, es hat Sinn, dass die Znip Academy Seminare anbietet. 😀 Ist aber noch etwas vage für ein Objective.

    Seminare haben und Buchen sind schon fast zwei Objectives.

    Die nächste Frage ist: Woran merke ich, dass wir Seminare haben? Also woran messen wir das?

    Dies kann ich messbar machen indem ich auf der Homepage der Znip Academy mindestens 2 Seminare finde und habe es so direkt messbar.

    Das Buchbar können wir mit 20 beantworten.

    Nun wissen wir deutlich genauer, wo ich mit Znip hin möchte.

    Jetzt können die Menschen im Unternehmen ihre Arbeit entsprechend dieses Ziels ausrichten.

    Alignment

    Diese Ausrichtung nennen wir Alignment (ist nur Englisch haha). Die Menschen schauen sich also an, wo möchte ich als Chef hin und richten sich entsprechend danach aus.

    Jetzt kommt die Frage: Was kann jeder einzelne oder wir als Team dazu beitragen? Das Team stellt sich diese Frage selbst. Es ist ein bisschen wie Scrum, denn nun gibt es ein Planning Event zu dem ausgegebenem Ziel.

    Bei diesem Planning wird wieder über Mission, Vision und kurzfristige Ziele (MidTermGoal – Moal) gesprochen.

    Nun sprechen wir darüber, was kann ich als Team dazu beitragen um dieses Ziel zu erreichen? Beim Ziel der Seminare könnten internetaffine Menschen zum Beispiel sagen, dass sie die Webseite vorbereiten könnten.

    • 34 Min.
    041 Kanban Prinzipien

    041 Kanban Prinzipien

    KanBan Prinzipien

    In den letzten beiden Folgen haben wir bereits über die KanBan Praktiken gesprochen und heute schließen wir die Serie mit den KanBan Prinzipien ab.

    Die Prinzipien sind eine Art Leitplanken, die Dir KanBan mitgibt.

    Bevor es losgeht, haben wir erst einmal die 41. Folge zu feiern! Seit 41 Folgen geben wir dir wertvolles Wissen mit, welches Du für modernes Projektmanagement und Teamentwicklung gebrauchen kannst. Dabei gehen wir sehr viel auf das Mindset ein, da dies die Grundlage für unser Wirken und Handeln bietet. Wir gehen dabei tiefer als es eine Scrum Schulung vermag und haben Dir ganz nebenbei eine Schulung geschenkt. Du könntest jetzt nämlich in einer Woche einfach 40 Folgen hören und das Wissen daraus aufsaugen und anwenden. Cool oder? Und das for free. Wir von der Znip Academy wollen nämlich Gesellschaft gestalten. 🤗🎉🎉🎉

    Ziele träumen mit Annette Schütze ist dabei aktuell unsere beliebteste Folge.

    Die nächste Folge ist sogar ein Hörerwunsch. Es wird um OKR gehen.

    Die kleine Scrum Schule findest Du übrigens auch auf der Znip Academy Seite.

    Die 6 KanBan Prinzipien sind clever in je 3 unterteilt. Zwischen Transformationsprozess und Lieferfähigkeit.

    Diese Trennung ist genial! Im Framework selbst ist eingebaut, wie Du es einführst. Mindblowing! Dann auch noch, wie man es lieferfähig bekommt.

    Transformationsprozess

    Der Transformationsprozess ist der Veränderungsprozess zum Einführen von KanBan.

    Beginn mit dem was Du gerade tust

    Oder

    Starte dort, wo Du stehst.

    Häufig kommen wir in Veränderungsprozesse, in denen die Menschen etwas überfordert damit sind, was sich plötzlich alles ändert und wie viele neue Regeln es plötzlich gibt.

    Der neue Framework wird mit einem Big Bang eingeführt. Das hat Vorteile und auch Nachteile. Janina Alisa Wohlert und Henry Schneider gehen da einen anderen Weg.

    Oft wollen die Menschen gar nicht im Veränderungsprozess mit. Es hat doch vorher schon alles gut funktioniert und wir Coaches haben wenig Ahnung von der eigentlichen Arbeit, die dort erledigt wird. Das stimmt sogar. Gleichzeitig wird das Erreichte in der Firma nicht genug gewürdigt. Das ist Anmaßend von vielen Coaches. Die Firmen sind da wo sie heute stehen, eben weil sie gute Arbeit geleistet haben. Wir starten also genau dort wo sie gerade sind, würdigen den Weg, den sie gegangen sind und machen die aktuelle Arbeit erst einmal transparent. Wir passen noch nichts an. Das kommt erst in den Folgeschritten oder schon allein durch die Visualisierung des Arbeitsflusses.

    Wenn wir alles von einem auf den nächsten Tag umwerfen hat es den Vorteil die Menschen aus ihrem Trott zu bringen und auch den Change-Prozess nach einigen Kapriolen, die ersten Monate, schnell zu beenden. In diesen Monaten wird dann aber kein Outcome mehr produziert. Außerdem ist es uns Menschen oft viel zu Anstrengend aus unserer Komfortzone zu kommen und die Blaupausen umzusetzen. Warum also diesen Weg gehen und die Komplexität unnötig steigern?

    Die Einführung über einen Big Bang ist zusätzlich sehr direktiv. Es wird eine hierarchische Machposition benötigt, die es auf diese Weise durchdrückt. Die Haltung dahinter ist,

    • 40 Min.
    040 Mehr Kanban Praktiken

    040 Mehr Kanban Praktiken

    Mehr KanBan Praktiken

    Da wir in der letzten Folge nicht fertig geworden sind mit den KanBan Praktiken, gibt es in dieser Folge die restlichen.

    Wir starten mit einer Anekdote: KanBan wird in einigen Kirschblütenhainen eingesetzt. Am Eingang gibt es eine kostenlose Eintrittskarte, die man am Ausgang wieder abgibt. Wozu das Ganze, wenn die Karte doch kostenlos ist? Das ist ganz einfach. Die Japaner können so die Menge an Menschen in dem Hain steuern und tragen dafür Sorge, dass alle ausreichend Platz haben um den Park zu genießen.

    Wie vermeide ich Verschwendung? – die Praktiken in KanBan

    Schritt 3: Manage den Arbeitsfluss

    Bei manage den Arbeitsfluss ist die Grundannahme, dass Du Dich bereits mit dem Wertstrom Deines Teams oder Unternehmens auseinander gesetzt hast. Dieser Arbeitsfluss ist also schon visualisiert und limitiert. Wir kennen auch dies aus der Produktion. Hier schauen wir uns beispielsweise den Takt an oder wo sich Dinge aufstauen. Langweilt sich vielleicht jemand?

    Im Kirschblütenbeispiel sind die Maßnahmen dafür da, dass der Fluss im Hain selbst zum besten erlebnis beiträgt. Es bilden sich keine Trauben an besonders schönen Fotospots.

    Dafür darf ich auch schauen, wo die Menschenansammelungen in meinem System (Kirschhain) sind, mich fragen ob ich sie dort haben kann und was ich unternehmen kann um dies zu ändern.

    Vielleicht kennst Du es aus Deinem Arbeitsleben, dass wir öfter einmal auf andere warten dürfen, wenn sie uns zuarbeiten. Dies könnte ein Indikator für genau diese Praktik sein, denn hier ist der Fluss gestört.

    Das wird ungemein von den vorhergehenden Praktiken unsterstützt. Zum einen kannst Du so überhaupt erst Deinen Wertstrom sehen und durch die Limitierung (WiP) langweilen sich nun vielleicht einige Positionen im Wertstrom, da sich nicht mehr Arbeit darin befinden darf.

    Wir haben auch einen psychologischen Effekt: Wenn die Arbeit auf unserem Schreibtsich nicht weniger wird, sondern sich immer wieder auftürmt, dann geraten wir häufig in Stress. Wenn dieser Arbeitsberg klein bleibt, dann fällt es uns leichter diese abzuarbeiten. Das erleichtert auch Priorisierung und reduziert Komplexität.

    An diese Stelle passt super das Pull-Prinzip. Dieses ist implizit im KanBan eingebaut und bedeutet, dass ich nicht mehr die Arbeit vom Chef oder vorangegangen Prozessschritt auf meinen Arbeitsstapel bekomme, sondern mir die jeweils nächste Aufgabe abhole. Aus meiner alten Arbeit kenne ich (Henry Schneider) es noch sehr gut, wie mein Chef mir an manchen Tagen sagte „Das machst Du jetzt auch noch und dies und das auch.“.

    Das passt super zu Schritt 4.

    Schritt 4: Mach die Regeln explizit

    Das bedeutet, dass die Regeln, die im KanBan-System existieren, wie Pull oder WiP, dass diese präzise ausgedrückt und eingehalten werden. Also wann darf gezogen (Pull) werden? Wann wird die nächste Aufgabe nachgezogen? Dies hatten wir auch in Folge 17, als es um Selbstorganisation ging. Dort ging es darum, dass nicht über die Zubettgehzeit verhandelt wird, wenn Zubettgehzeit ist. Das bedeutet, wir haben eine eindeutige Regel, diese wird in dem Moment eingehalten und sie ist jedem bekannt. Die Verhandlung über die Regel machen wir an einer anderen Stelle.

    Hier kannst Du beliebig ins Detail gehen. Also welche Policies werden explizit gemacht und welche nicht. Zum Beispiel auch, welche Qualitätskriterien die Aufgaben erfüllen müssen an den Schnittstellen. Da kommen wir schnell in das Gebiet der Definition of Done. Also wann ist eine Aufgabe wirklich fertig?

    Eine weitere wichtige Regel: Wie gehen wir mit Risiken im Team um?

    Schritt 5: Feedback

    Etabliere Feedback-Schleifen.

    • 25 Min.
    039 Kanban Praktiken

    039 Kanban Praktiken

    KanBan Praktiken Teil 1

    Heute haben wir endlich unsere KanBan Praktiken Folge. Es geht gezielt darum Arbeit zu erledigen.

    „Getting Shit Done!“

    Dies ist die Folge dazu. Wir starten mit den Praktiken und es gibt noch eine gesondere Folge nur zu dem Thema „Getting Shit Done!“.

    KanBan ist eine Strategie, die den Flow managed und optimiert. Dies wird in einem Prozess gemacht, der visuell arbeitet (Transparenz) und auf den Work in Progress schaut. Dies passiert in einem Pull System. Also einer Wertschöpfungskette.

    Kanban ist neben Scrum ein weiteres Framework mit einem etwas anderem Ziel. In diesem Framework geht es darum den Wertstrom zu optimieren. Der Ursprung des Frameworks stammt aus der Produktion von Toyota. Es geht also darum möglichst gut viele Produkte zu produzieren. Es wird dabei nicht der Wert des Produktes optimiert, sondern der Prozess, der dieses Produkt erstellt.

    Wie wird denn der Wertstrom optimiert?

    Dies geschieht beispielsweise durch das absolute Vermeiden von Verschwendung. In jedem kleinen Teilbereich will dieser Framework Verschwendung vermeiden.

    Ich schaue mir genau den Prozess an, wie mein Service oder Produkt erstellt wird. Von der Bestellungsaufgabe bis zur endgültigen Auslieferung vor Kunde.

    Nun schaue ich auf die Verschwendung. An welcher Stelle sind beispielsweise Lagerzeiten? Wo sind Übergabepunkte? Wo können Fehler entstehen? Wo produziere ich Müll? Wo habe ich unzuverlässige Lieferanten? Startet mein Prozess vielleicht schon holprig?

    Im Kaizen findest Du dazu Arten der Verschwendung, die Dir sehr gute Hinweise darauf geben, worauf Du achten solltest.

    Nun kennst Du das grundsätzliche Wesen von KanBan. Dies optimiert schon wahnsinnig viel vom Wertschöpfungsstrom.

    Easy oder?

    Meine Erfahrung ist, dass gerade die kleinen Grundregeln, die es im KanBan sind ihre Tücke in der Umsetzung haben. Hier empfehle ich Dir erfahrene Coaches. Denn im Gegensatz zu Scrum gibt es hier keine so engen Leitplanken und viel Interpretation. Das hat natürlich auch super viele Vorteile, weshalb KanBan Henry Schneider Lieblingsframework ist.

    Wie vermeide ich Verschwendung? – die Praktiken in KanBan

    Schritt 1: Visualisieren

    Über Visualisieren haben wir bereits in der Empirie– und Transparenzfolge gesprochen. Also mach es sichtbar!

    Oft heißt es „Visualisiere den Flow“. Eine hervorragende Praktik und gleichzeitig kannst Du viel mehr visualisieren, als nur den Flow. Beispielsweise wo ist denn Arbeit? Also wo entsteht Arbeit, wird sie abgeleistet oder wartet.

    Dabei kann Dir eine Systemaufstellung hilfreich sein.

    Diese Visualisierung machen dann möglichst viele am Prozess Beteiligte oder alle. Du kannst auch ein personal KanBan durchführen und Deine eigene Arbeit visualisieren. Das klappt auch super im Privatleben.

    Dabei kann es hilfreich sein entlang des Wertstromes Kanban einzuführen und nicht nur in einer Abteilung, denn oft haben die Menschen in einer Abteilung nicht so viel miteinander zu arbeiten. Wir sprechen dabei von Crossfunktionalität. Darüber haben wir auch in der Teams Folge gesprochen.

    Jetzt kann ich auch Risiken visualisieren. Also welche Aufgaben sind ein potentielles Risiko für meinen Erfolg.

    Aus der Toyota Produktion stammt daher auch der Spruch „Wir ziehen jetzt die Reißleine“. Dies ist Risiko visualisieren.

    • 27 Min.
    038 Messen und Überprüfen

    038 Messen und Überprüfen

    Messen und Überprüfen

    Wir haben uns das letzte Mal über StoryPoints unterhalten um eine Grundlage für das Messen und Überprüfen zu haben. Worum es heute geht.

    Messen und Überprüfen ist dabei der zweite Baustein für Empirie und somit die Grundlage für agiles Vorgehen im komplexen Bereich.

    Wozu machen wir das?

    Henry Schneider misst sehr gern um herauszufinden ob er auf dem richtigen Weg ist. Schafft er das, was er erreichen möchte.

    Genauso ist Messen wichtig um festzustellen ob die gemachten Experimente positive oder negative Auswirkungen haben. Dies ist vor allem im komplexen Umfeld enorm wichtig, da wir hier Ursache und Wirkung nicht genau im Vorfeld bestimmen können. Deshalb ist es ja komplex.

    Bei Manchen Dingen haben wir ein Bauchgefühl, wie es werden könnte. Doch woran bestimmen wir es dann genau?

    Beispielsweise Fluktuation von Mitarbeitern. Ich denke mal, dass sich viele vorstellen können, dass es nicht gut ist. Wie machst Du das nun mit objektiven Zahlen oder Messungen anderen transparent? Wie teuer ist es z.B. wirklich? Wir an der Znip Academy können das, weil wir uns im Vorfeld darüber Gedanken machen, was wertvoll zu messen ist. Auch Du darfst Dir dementsprechend vorher Gedanken machen. Hinterher ist es nicht mehr so leicht und objektiv, da Messdaten fehlen. Gleichzeitig sollten wir nicht zu viel messen und überprüfen.

    Die vier Horrorszenarien

    Janina Alisa Wohlert hat vier Horrorszenarien fürs Messen gesammelt, die Du bestimmt auch kennst.

    Messdschungel

    Projekte die den Anspruch haben hochprofessionell zu sein und hohen Qualitätsstandards zu genügen oder wo keine Fehler passieren sollten neigen zu einem wilden Messdschungel.

    Viele Affen schwirren wild über die Bäume und tragen irgendwelche Zahlen zusammen. Tiger stolzieren durch diesen Dschungel und gucken wie die Zahlen zusammenpassen. Manchmal passen sie nicht und werden laut.

    Gefühlt ist das gesamte Projekt nur mit Zahlen und Messungen beschäftigt, während kaum noch jemand am eigentlichen Produkt arbeitet.

    Im Wilden Messdschungel geht es primär um die Erreichung guter Zahlen, statt Projektziele. Wir erleben daher viel SNAFU.

    Kennst Du auch diese Verführung, einfach viel zu viele verschiedene Dinge zu messen?

    Dabei gibt es auch zwei passende Glaubenssätze, die Du einmal für Dich überprüfen kannst.

    Das was gemessen wird, das wird auch erreicht.

    Was ich messe ist wahr.

    Oft verlassen sich dann Menschen nur darauf, was die Zahlen sagen. Darin steckt eine gewisse Gefahr.

    Schau Dir auf jeden Fall das Kosten/Nutzen Verhältnis zu Deiner Messung an.

    Der Blindflug

    Wie ist es mit Projekten wo gar nix gemessen wird? Also dem Gegenteil zum wilden Messdschungel.

    Es gibt keine Ahnung, wo das Projekt geradesteht, ob es Fortschritt in eine Richtung macht oder ob erreicht wird, was zu erreichen ist.

    Dies sehen wir oft in Projekten, die Agilität falsch verstanden haben.

    Ab wie viel Komplexität fange ich an zu messen und überprüfen?

    Der Blindflug kann auch sehr gut gehen. Betrachte es also mit Augenmaß.

    Du kannst auch noch einmal in die a href="https://znipcast.

    • 51 Min.

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