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„Religion und Politik“: Ein Forschungspodcast aus dem gleichnamigen Exzellenzcluster der Uni Münster. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler berichten persönlich, aktuell und anschaulich aus ihrer Arbeit in der interdisziplinären Religionsforschung. Umfragen über Corona, Religion und gesellschaftlichen Zusammenhalt, Untersuchungen über Verschwörungserzählungen oder 1.700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland – unsere Forscherinnen und Forscher decken in den Geistes- und Sozialwissenschaften eine große Bandbreite an Themen, Fächern und Epochen ab. Der Podcast begleitet die laufenden Themenjahre am Exzellenzcluster.

Religion und Politik Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der WWU Münster

    • Wissenschaft
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„Religion und Politik“: Ein Forschungspodcast aus dem gleichnamigen Exzellenzcluster der Uni Münster. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler berichten persönlich, aktuell und anschaulich aus ihrer Arbeit in der interdisziplinären Religionsforschung. Umfragen über Corona, Religion und gesellschaftlichen Zusammenhalt, Untersuchungen über Verschwörungserzählungen oder 1.700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland – unsere Forscherinnen und Forscher decken in den Geistes- und Sozialwissenschaften eine große Bandbreite an Themen, Fächern und Epochen ab. Der Podcast begleitet die laufenden Themenjahre am Exzellenzcluster.

    Judaskuss, Königsmorde, Whistleblowing: Verräter machen Geschichte

    Judaskuss, Königsmorde, Whistleblowing: Verräter machen Geschichte

    Ob Königsmord, Whistleblowing oder „Volksverräter“-Rufe von Querdenkern – Verrat prägt Historikern zufolge die politischen Geschicke seit der Antike bis heute. Und er hat viele Gesichter: Der Judaskuss, der zur Kreuzigung Jesu führt, gilt als heilsnotwendiger Verrat. Der Hochverrat dagegen leitet Umstürze ein und gilt als das ultimative politische Verbrechen. Whistleblowing wiederum sehen viele als guten Verrat im Sinne der Aufklärung. Heute paaren sich Verratsvorwürfe mit Verschwörungstheorien – oft als gefährliche Hetze in sozialen Medien. Der Historiker André Krischer vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ gibt Einblicke in die schillernde Geschichte des Verrats.

    • 15 Min.
    Jüdisches Leben 8: Erinnerung an die Shoah heute

    Jüdisches Leben 8: Erinnerung an die Shoah heute

    1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland – dazu gehört auch die dunkle Zeit der Shoah: Wie lässt sich 75 Jahre danach an die Verbrechen erinnern, wie können wir der Opfer gedenken? Der Judaist Walter Schiffer spricht im Podcast über jüdisches Gedenken seit Kriegsende, und darüber, wie wir heute die Erinnerung wachhalten können. Seine Folge führt uns auf den Friedhof des Konzentrationslagers Bergen-Belsen.

    • 11 Min.
    Jüdisches Leben 7: Der Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens

    Jüdisches Leben 7: Der Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens

    Was tun gegen den wachsenden Antisemitismus? Diese Frage stellten sich Jüdinnen und Juden im Kaiserreich und in der Weimarer Republik. Eine Antwort war die Gründung des Central-Vereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens, dessen Mitglieder größtenteils bürgerlich waren und sich der deutschen Kultur zugehörig fühlten. Mit Aufklärungsarbeit über das Judentum wollten sie ihre Mitbürger gegen antisemitische Hetze immunisieren. Die Judaistin Regina Grundmann schildert in unserem Podcast zu "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" die Abwehrarbeit des Centralvereins gegen antisemitische Ideologien.

    • 13 Min.
    Jüdisches Leben 6: Die deutsch-jüdische Presse in der Weimarer Republik

    Jüdisches Leben 6: Die deutsch-jüdische Presse in der Weimarer Republik

    Zeitungen sind eine beliebte Quelle für die geschichtliche Forschung, weil sie wertvolle Einblicke in vergangene Debatten und Meinungen geben. Die deutsch-jüdische Presse vor dem Zweiten Weltkrieg war von einer großen Vielfalt geprägt – einer Vielfalt, die noch Mitte der 1930er Jahre auf deutschen Straßen ins Auge fiel, wie der Religionswissenschaftler Martin Herholz in der neuen Folge unserer Podcastreihe „Zugehörig oder ausgegrenzt? 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ schildert.

    • 10 Min.
    Jüdisches Leben 5: Antisemitische Feindbilder im Katholizismus

    Jüdisches Leben 5: Antisemitische Feindbilder im Katholizismus

    Vor 150 Jahren begann in Deutschland der Kulturkampf – eine Auseinandersetzung des Deutschen Kaiserreiches mit der katholischen Kirche. Davon blieb auch das jüdische Leben in Deutschland nicht unberührt, denn auch antisemitische Feindbilder prägten diesen Streit, wie der Historiker Olaf Blaschke vom Exzellenzcluster "Religion und Politik" in der neuen Folge unserer Reihe „Zugehörig oder ausgegrenzt?“ anhand einer katholischen Karikatur von 1872 zeigt.

    • 13 Min.
    Fake News im Mittelalter

    Fake News im Mittelalter

    Fake News gab es schon lange vor Donald Trump und den sozialen Medien. Ob höfische Komplotte oder Verschwörungstheorien angesichts der Pest: Bereits im Mittelalter diskutierten die Menschen lebhaft über den Wahrheitsgehalt von Nachrichten, die sie etwa über Flugblätter und Briefe oder durch Pilger und Spielleute erreichten. Der Historiker Marcel Bubert vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ schildert anhand historischer Beispiele, wie Falschmeldungen im Mittelalter verbreitet und aufgenommen wurden.

    • 15 Min.

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