33 Min.

013 Interview mit Mari Rapp: Eine Network-Marketerin zeigt, wie Mitarbeiterbindung funktioniert Retain Young Professionals Podcast

    • Karriere

Key-Take-Aways
 
Führungskräfte sollten nicht einen Weg vorschreiben: „Ich lass die Leute ihren Weg finden.“ (Mari Rapp) „Wer möchte ich in 15 Jahren sein?“ sollte die Leitfrage sein, mit der Führungskräfte Mitarbeiter motivieren sollten. Vorwurfsfreies Sprechen etablieren: Statt zu sagen, was schlecht war, mit den eigenen Erfahrungen in der Sache argumentieren und versuchen, den Standpunkt des anderen einzunehmen.  
Zur Person: Mari Rapp
 
Network-Marketing-Professional und Coach Ehemals bei Ernst & Young und Hugo Boss Sie ist eine Expertin für Mitarbeiterbindung, denn als Network-Marketerin muss Mari Rapp über andere Methoden Mitarbeiterbindung erzielen als über die klassischen Mittel, wie Gehalt und Boni.  
Shownotes: Die wichtigsten Inhalte aus meinem Interview mit Mari Rapp
Mari Rapp über die Rolle von Führungskräften
 
Führungskräfte sollten ein Vorbild sein, deshalb versucht Mari Rapp in ihrem eigenen Arbeitsalltag immer nach dem Credo zu handeln: „Das Vorbild sein, das vorangeht und das nicht die Dinge tut, die es erwartet, sondern die, die funktionieren.“ Es gibt unterschiedliche Menschentypen, deshalb rät Mari Rapp allen Führungskräften: Weg vom eigenen Ego! Hin zum Geschäftspartner oder Mitarbeiter: Was braucht er? Was sind seine Bedürfnisse? Manche bräuchten eine Herausforderung, andere Sicherheit, Dritte ein Team, dem sie sich zugehörig fühlen dürfen.  Mari Rapp zieht ein Managing by goals and dreams dem Managing by fear vor: Die intrinsische Motivation, die sich aus dem Streben nach eigenen Zielen, die deckungsgleich mit denen des Unternehmens sind, ergibt, ist eine viel stärkere Garantin für Erfolg, als jedes Zuckerbrot-und-Peitsche-System es je sein könnte. Es braucht, gerade in Deutschland, eine andere Kultur gegenüber Fehlern, nämlich eine der Fehlertoleranz: Menschen sollten Fehler machen dürfen, sie sollten daran wachsen, sich austauschen können und damit neue Erfahrungen machen.  
Mari Rapp über ihre Art, die intrinsische Motivation, das Warum eines Mitarbeiters, zu wecken
 
Die meisten Menschen würden ihr Warum gar nicht kennen, deshalb versucht Mari Rapp es in (Vorstellungs-) Gesprächen herauszufinden und zwar durch persönliche, emotionale Fragen. Dort, wo sie merkt, dass jemand berührt ist von einem Thema, hakt sie nach und findet so sein Warum heraus. Solche Fragen wären z. B.: Was hast Du als Kind vor der Schule gemacht? Wobei geht Dir das Herz auf? Was willst Du denn in Deinem Leben wirklich? Besonders die Fragen nach der Kindheit weckten bei Mari Rapps Gesprächspartnern emotionale Erinnerungen und sind meist die sicheren Wege zum Warum. Insgesamt aber, beklagt Mari Rapp, würden uns solche Fragen schon recht früh abtrainiert, meist bereits in der Schule. Somit ist es kein Wunder, dass die meisten Menschen im Berufsleben ihr Warum nicht kennen und mit einer solchen Frage überfordert sind. Eine andere erfolgreiche Frage, die intrinsische Motivation weckt, lautet: „Wer möchte ich in 15 Jahren sein?“ Wenn hier eine ehrliche Antwort entwickelt wird, lässt sich daraus das Warum ableiten. Aus dem Warum wiederum lässt sich die Persönlichkeit eines jeden Mitarbeiters entwickeln und stärken.  
Mari Rapp über den richtigen kommunikativen Umgang mit Mitarbeitern
 
Mari Rapp erzählt, dass sie täglich mit ihren Schlüsselmitarbeitern im Austausch steht. Das dauert unterschiedlich lang und ist von unterschiedlicher Intensität, trägt aber unglaublich zur Persönlichkeitsentwicklung bei. Das müssen keine großen Gespräche sein. Oftmals sind es Zwei-Minuten-Gespräche, Sprachnachrichten oder eine WhatsApp. Mari Rapp vertritt die Ansicht, dass einmal im Jahr Feedback zu geben, nicht ausreicht. Es braucht kontinuierlich ehrliches Feedback. Deshalb legt sie auch Wert darauf, von Mentoren umgeben zu sein, die sie spie

Key-Take-Aways
 
Führungskräfte sollten nicht einen Weg vorschreiben: „Ich lass die Leute ihren Weg finden.“ (Mari Rapp) „Wer möchte ich in 15 Jahren sein?“ sollte die Leitfrage sein, mit der Führungskräfte Mitarbeiter motivieren sollten. Vorwurfsfreies Sprechen etablieren: Statt zu sagen, was schlecht war, mit den eigenen Erfahrungen in der Sache argumentieren und versuchen, den Standpunkt des anderen einzunehmen.  
Zur Person: Mari Rapp
 
Network-Marketing-Professional und Coach Ehemals bei Ernst & Young und Hugo Boss Sie ist eine Expertin für Mitarbeiterbindung, denn als Network-Marketerin muss Mari Rapp über andere Methoden Mitarbeiterbindung erzielen als über die klassischen Mittel, wie Gehalt und Boni.  
Shownotes: Die wichtigsten Inhalte aus meinem Interview mit Mari Rapp
Mari Rapp über die Rolle von Führungskräften
 
Führungskräfte sollten ein Vorbild sein, deshalb versucht Mari Rapp in ihrem eigenen Arbeitsalltag immer nach dem Credo zu handeln: „Das Vorbild sein, das vorangeht und das nicht die Dinge tut, die es erwartet, sondern die, die funktionieren.“ Es gibt unterschiedliche Menschentypen, deshalb rät Mari Rapp allen Führungskräften: Weg vom eigenen Ego! Hin zum Geschäftspartner oder Mitarbeiter: Was braucht er? Was sind seine Bedürfnisse? Manche bräuchten eine Herausforderung, andere Sicherheit, Dritte ein Team, dem sie sich zugehörig fühlen dürfen.  Mari Rapp zieht ein Managing by goals and dreams dem Managing by fear vor: Die intrinsische Motivation, die sich aus dem Streben nach eigenen Zielen, die deckungsgleich mit denen des Unternehmens sind, ergibt, ist eine viel stärkere Garantin für Erfolg, als jedes Zuckerbrot-und-Peitsche-System es je sein könnte. Es braucht, gerade in Deutschland, eine andere Kultur gegenüber Fehlern, nämlich eine der Fehlertoleranz: Menschen sollten Fehler machen dürfen, sie sollten daran wachsen, sich austauschen können und damit neue Erfahrungen machen.  
Mari Rapp über ihre Art, die intrinsische Motivation, das Warum eines Mitarbeiters, zu wecken
 
Die meisten Menschen würden ihr Warum gar nicht kennen, deshalb versucht Mari Rapp es in (Vorstellungs-) Gesprächen herauszufinden und zwar durch persönliche, emotionale Fragen. Dort, wo sie merkt, dass jemand berührt ist von einem Thema, hakt sie nach und findet so sein Warum heraus. Solche Fragen wären z. B.: Was hast Du als Kind vor der Schule gemacht? Wobei geht Dir das Herz auf? Was willst Du denn in Deinem Leben wirklich? Besonders die Fragen nach der Kindheit weckten bei Mari Rapps Gesprächspartnern emotionale Erinnerungen und sind meist die sicheren Wege zum Warum. Insgesamt aber, beklagt Mari Rapp, würden uns solche Fragen schon recht früh abtrainiert, meist bereits in der Schule. Somit ist es kein Wunder, dass die meisten Menschen im Berufsleben ihr Warum nicht kennen und mit einer solchen Frage überfordert sind. Eine andere erfolgreiche Frage, die intrinsische Motivation weckt, lautet: „Wer möchte ich in 15 Jahren sein?“ Wenn hier eine ehrliche Antwort entwickelt wird, lässt sich daraus das Warum ableiten. Aus dem Warum wiederum lässt sich die Persönlichkeit eines jeden Mitarbeiters entwickeln und stärken.  
Mari Rapp über den richtigen kommunikativen Umgang mit Mitarbeitern
 
Mari Rapp erzählt, dass sie täglich mit ihren Schlüsselmitarbeitern im Austausch steht. Das dauert unterschiedlich lang und ist von unterschiedlicher Intensität, trägt aber unglaublich zur Persönlichkeitsentwicklung bei. Das müssen keine großen Gespräche sein. Oftmals sind es Zwei-Minuten-Gespräche, Sprachnachrichten oder eine WhatsApp. Mari Rapp vertritt die Ansicht, dass einmal im Jahr Feedback zu geben, nicht ausreicht. Es braucht kontinuierlich ehrliches Feedback. Deshalb legt sie auch Wert darauf, von Mentoren umgeben zu sein, die sie spie

33 Min.

Top‑Podcasts in Karriere