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Jeden Montag diskutiert Roger Schawinski engagiert, kontrovers und analytisch scharfsinnig mit führenden Exponenten aus Politik und Wirtschaft.

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Jeden Montag diskutiert Roger Schawinski engagiert, kontrovers und analytisch scharfsinnig mit führenden Exponenten aus Politik und Wirtschaft.

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    Schawinski vom 23.03.2020

    Schawinski vom 23.03.2020

    Die letzte Sendung von «Schawinski» steht unter dem Zeichen des Coronavirus. Roger Schawinski bespricht das Thema mit drei prominenten Überraschungsgästen: Moritz Leuenberger, Katja Stauber und Urs Rohner. 338 Sendungen waren es am Ende: Von 2011 bis 2020 empfing Roger Schawinski bei SRF Exponenten aus der Politik, der Wirtschaft, der Unterhaltung oder dem Sport zum kontroversen Gespräch. In der Dernière wusste der Talkmaster im Vorfeld nicht, wer ihm gegenübersitzen würde. Moritz Leuenberger, Katja Stauber und Urs Rohner überraschten den abtretenden Medienpionier.

    Das derzeit dominierende Gesprächsthema war auch für diese Sendung gesetzt: Das grassierende Coronavirus beeinflusst das gesellschaftliche Leben. Auch die drei Überraschungsgäste sind privat oder beruflich davon betroffen.

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    Schawinski vom 16.03.2020

    Schawinski vom 16.03.2020

    Mitten in der Coronakrise hinterlässt die SVP einen erratischen Eindruck. Die Bundeshausfraktion ist uneins, die Parteispitze noch nicht neu besetzt. Wie will man den aktuellen Herausforderungen entgegentreten? Zum zehnten und letzten Mal steht Christoph Blocher bei «Schawinski» Red und Antwort. Im Kampf gegen das Coronavirus werden weltweit immer drastischere Massnahmen ergriffen. Grenzschliessungen, wie sie SVP-Exponenten bereits vor Wochen forderten, sind in der politischen Realität angekommen. Überzeugend agiert die wählerstärkste Partei beim derzeit wichtigsten Thema jedoch nicht. Auf Magdalena Martullo-Blochers Auftritt mit Schutzmaske im Parlament folgte der Antrag von Fraktionschef Thomas Aeschi, die Session zu verschieben. Beides sorgte für Kopfschütteln, selbst in den eigenen Reihen.

    Kritikerinnen und Kritiker werfen der SVP eine Instrumentalisierung der Krise für die anstehende Abstimmung über die Begrenzungsinitiative vor. Gerade das momentan stark beanspruchte medizinische Personal wäre ohne die Personenfreizügigkeit aber kaum verfügbar, monieren sie.

    Wie stellt sich SVP-Übervater Christoph Blocher zur Debatte? Wo stossen nationalstaatliche Konzepte bei einer Pandemie an ihre Grenzen? Und wer soll eigentlich als Nachfolgerin oder Nachfolger des abtretenden Parteipräsidenten Albert Rösti die chronischen Misserfolge bei Abstimmungen und Wahlen beenden? Showdown in der letzten regulären Sendung von «Schawinski», in der Blocher zum zehnten Mal gastiert.

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    Schawinski vom 09.03.2020

    Schawinski vom 09.03.2020

    Nathalie Wappler fasste bei ihrem Stellenantritt als Direktorin von SRF heikle Dossiers und einen Sparauftrag. Wie ist sie damit umgegangen? Und was ist ihre Strategie? Bei Roger Schawinski gibt sie ihr erstes grosses TV-Interview. Arrogant, abgehoben und einseitig sei die SRG durch die üppigen Gebühren geworden, viel zu gross und mächtig. Das war der Grundtenor der Befürworterinnen und Befürworter der No-Billag-Initiative vor zwei Jahren. Das Volk erteilte ihr mit über 70 Prozent Nein-Stimmen zwar eine Absage, doch die Angriffe wirkten nach.

    Nathalie Wappler versprach in ihrem ersten Interview nach ihrer Wahl als SRF-Direktorin «ein Programm, das informiert, aber nicht polarisiert». Als vormalige Chefin des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) kennt sie die Vorbehalte rechtsgerichteter Kreise gegenüber öffentlichen Sendeanstalten nur zu gut: In den Bundesländern Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen ist die AfD stark verankert.

    Fruchten ihre Sparmassnahmen? Und verfolgt sie dabei einen klaren Plan, der langfristig wirkt? Roger Schawinski fragt nach.

    • 37 Min.
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    Schawinski vom 02.03.2020

    Schawinski vom 02.03.2020

    Nach über einem Jahr als Gemeindepräsident von St. Moritz ist Christian Jott Jenny aktuell gefordert. Ein Knatsch mit dem regionalen Tourismusverband ist noch nicht ausgesessen und das Coronavirus ist in Graubünden angekommen. Wie geht der Zürcher Sänger und Entertainer mit der Situation um? Im Herbst 2018 entdeckte Christian Jott Jenny die Politik als weitere öffentliche Bühne für seine Ideen. Der umtriebige gelernte Opernsänger und Konzertveranstalter wurde als Quereinsteiger ziemlich überraschend zum Gemeindepräsidenten von St. Moritz gewählt. Seither reibt er sich an amtlichen Pflichten auf, ohne jedoch seinen Elan verloren zu haben. Als erste Amtshandlung setzte er ein neues Gemeindelogo durch. Was aber verbucht er sonst als Erfolg seiner über einjährigen Tätigkeit?

    Angetreten als jovialer Brückenbauer, der die verhärteten Fronten im alteingesessenen Engadiner Nobelkurort aufweichen und den stagnierenden Tourismus wieder auf Kurs bringen wollte, sieht er sich nun mit Realitäten konfrontiert, die keine lockere Handhabe dulden. Der Engadiner Skimarathon wurde wegen des Coronavirus bereits abgesagt. Welche wirtschaftlichen Folgen sind absehbar?

    Auch hausgemachte Probleme gibt es für Jenny: Der Verwaltungsrat der Engadin St. Moritz Tourismus AG trat kürzlich auf Druck der Gemeinde St. Moritz in corpore zurück. Jenny wünscht mehr Einfluss, verärgert damit aber die Nachbargemeinden. Stellt sich die Frage: Mag er seinen neuen Job wirklich?

    • 25 Min.
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    Schawinski vom 24.02.2020

    Schawinski vom 24.02.2020

    Fünf Programme, gegen eine Million Zuschauende: Jonny Fischer und Manu Burkart setzen in der Schweizer Comedyszene eigene Massstäbe. Warum reissen sich die Leute um das Cabaretduo DivertiMento? Wie anstrengend ist die «Dauerbespassung» des Publikums? Roger Schawinski fragt nach. Kultfiguren, Wortwitz, Gesang und teilweise Akrobatik: Die Komiker von DivertiMento fügen ihre zahlreichen Talente zu einem bunten Strauss zusammen und treffen damit den Nerv des Publikums perfekt. Über 100'000 Leute haben ihr aktuelles Erfolgsprogramm «Sabbatical» bereits gesehen, die Tour wurde bis Anfang 2021 verlängert. Unbeirrt strömen die Leute weiter in die Deutschschweizer Theatersäle und Messehallen, wenn Manu Burkart und Jonny Fischer ihre Aufwartung machen.

    Die Begeisterung des Publikums scheint der grosse Gradmesser von DivertiMento zu sein. «Wir haben einfach das grosse Glück, dass andere auch lustig finden, was wir selbst lustig finden», sagen sie. Spielen sie ihre Programme deshalb so lange, bis auch der letzte Fan ein Ticket für eine ihrer Shows ergattern konnte? Wie steht es nach 300 Vorstellungen um die eigene Motivation?

    Seit bald 20 Jahren sind die beiden nun zusammen unterwegs. Den 40. Geburtstag haben sie hinter sich, doch auf der Bühne bedienen sie laut Kritikerinnen und Kritikern immer noch den etwas einfachen kindlichen, aber sehr populären Schenkelklopf-Humor aus ihrer Anfangszeit. Das ist manchmal klischeehaft, manchmal etwas gar voraussehbar, dann aber wieder mit brillanten und unkonventionellen Ideen durchsetzt. Haben Comedians ein Ablaufdatum? Bei Roger Schawinski werden den Überfliegern für einmal auch kritische Fragen gestellt.

    • 27 Min.
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    Schawinski vom 17.02.2020

    Schawinski vom 17.02.2020

    Als Ombudsmann der SRG Deutschschweiz beurteilt Roger Blum seit vier Jahren SRF-Sendungen, die dem Publikum sauer aufstossen. Auch «Schawinski» rügte er in dieser Funktion mehrfach. Nun dreht Roger Schawinski den Spiess um: Für einmal werden Blum selbst und seine Arbeit kritisch hinterfragt. Roger Blum kennt das Mediensystem. Er war Journalist, Medienprofessor und Präsident des Presserats und der Unabhängigen Beschwerdeinstanz UBI. Seit 2016 bekleidet er das Amt des Ombudsmannes für die Deutschschweizer SRG-Programme. Roger Schawinski kennt das Mediensystem auch. Er ist Journalist, Medienunternehmer und Autor. Seit 2011 moderiert er die Sendung «Schawinski» auf SRF.

    Per Ende März scheiden beide aus dem SRG-Universum aus. Vorher sitzen sie sich aber noch einmal in einer Sendung gegenüber. Gesprächsstoff gibt es reichlich: Blum hiess in seiner Amtszeit Beanstandungen gegen drei Ausgaben von «Schawinski» gut. Zuletzt monierte er im Frühling 2019, die Menschenwürde von Talkgast Salomé Balthus sei verletzt worden. Auch sonst gab es für den Ombudsmann einiges zu tun, steigt doch die Anzahl der Publikumsbeschwerden ständig.

    • 27 Min.

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