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SWR2 lesenswert - Literatu‪r‬ SWR

    • Kunst
    • 4.0 • 85 Bewertungen

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    Neue Nazis in der Literatur. Wer von der Gegenwart erzählt, kommt an den Rechten nicht vorbei

    Neue Nazis in der Literatur. Wer von der Gegenwart erzählt, kommt an den Rechten nicht vorbei

    Rechtsradikale Übergriffe und Anschläge, rechte Kräfte in den Parlamenten: Auch Schriftsteller*innen spüren dem gesellschaftlichen Rechtsruck nach. Ihre Bücher erzählen mal subtil, mal ganz direkt von atmosphärischen Verschiebungen und großem zeitgenössischem Unbehagen. Ihre literarischen Texte suchen nach neuen Perspektiven und stellen dem medialen Blick komplexe Innenansichten zur Seite.

    • 54 Min.
    Sophia Boddenberg - Revolte in Chile. Ein Wendepunkt im Musterland des Neoliberalismus

    Sophia Boddenberg - Revolte in Chile. Ein Wendepunkt im Musterland des Neoliberalismus

    Chile galt jahrzehntelang als das Musterland des Neoliberalismus und als ein Paradies für ausländische Investoren. Doch der Wohlstand führte zu extremer sozialer Ungleichheit und zur zunehmenden Verarmung eines Großteils der Bevölkerung. Im Oktober 2019 explodierte die Situation.
    Rezension von Peter B. Schumann.
    Unrast Verlag, 144 Seiten, 14 Euro
    ISBN 978-3-89771-081-8

    • 4 Min.
    Andreas Malm - Wie man eine Pipeline in die Luft jagt. Kämpfen lernen in einer Welt in Flammen

    Andreas Malm - Wie man eine Pipeline in die Luft jagt. Kämpfen lernen in einer Welt in Flammen

    Muss sich die Klimagerechtigkeitsbewegung radikalisieren, um erfolgreich zu sein? Der Aktivist und Humanökologe Andreas Malm meint in seiner neu erschienenen Streitschrift: Unbedingt! Dafür schlägt er einen Bogen von früheren Freiheitskämpfen zur aktuellen Klimabewegung und erklärt nebenbei, wie man einem SUV die Luft aus den Reifen lässt.
    Rezension von Maja Pfeifle.
    Aus dem Englischen von David Frühauf
    Matthes & Seitz Verlag, 211 Seiten, 18 Euro
    ISBN 978-3-75180-305-2

    • 4 Min.
    Dana Grigorcea - Die nicht sterben

    Dana Grigorcea - Die nicht sterben

    Dana Grigorceas neuer Roman ist eine kunstvolle Dracula-Geschichte, ein Künstlerinnen-Roman, eine Farce, und das alles erzählt mit großer Sprachkraft.
    Rezension von Ulrich Rüdenauer.
    Penguin Verlag, 272 Seiten, 22 Euro
    ISBN 978-3-328-60153-1

    • 5 Min.
    Angekommen! Jüdische Autor*innen schreiben in Deutschland

    Angekommen! Jüdische Autor*innen schreiben in Deutschland

    „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ – das wird dieses Jahr gefeiert. Denn ein Edikt des römischen Kaisers Konstantin aus dem Jahr 321 belegt, dass damals bereits Jüdinnen und Juden in Köln lebten. Trotz der schweren Pogrome zu Beginn des Ersten Kreuzzugs (1096), während der Pest (1349) und auch trotz des noch immer unfassbaren Holocaust im 20. Jahrhundert leben bis heute Jüdinnen und Juden in Deutschland. In den letzten Jahrzehnten nimmt ihre Zahl sogar stark zu: durch den Zuzug osteuropäischer Juden aus der ehemaligen Sowjetunion und auch weil Berlin bei Israelis besonders beliebt ist. Viele Autorinnen und Autoren sind darunter, und sie bereichern das literarische Leben in Deutschland. Der Kritiker Carsten Hueck kennt die Details.
    Carsten Hueck freut sich auf den Roman „Schicksal“ von Zeruya Shalev, der Ende Mai im Berlin-Verlag erscheint, und empfiehlt:
    Chaim Grade: „Von Frauen und Rabbinern“
    Aus dem Jiddischen von Susanne Klingenstein, Die Andere Bibliothek, 44 Euro.
    Tomer Gardi: „Sonst kriegen Sie Ihr Geld zurück“
    Aus dem Hebräischen von Anne Birkenhauer, Droschl, 20 Euro.

    • 11 Min.
    J. M. A. Biesheuvel – Reise durch mein Zimmer

    J. M. A. Biesheuvel – Reise durch mein Zimmer

    In seiner „Reise durch mein Zimmer“ erzählt der niederländische Autor J. M. A. Biesheuvel (1939-2020) von den Geschichten hinter den Dingen in seinem Arbeitszimmer.
    Katharina Borchradt im Gespräch mit Hanna Engelmeier.
    Aus dem Niederländischen von Ulrich Faure
    Faber und Faber, 120 Seiten, 20 Euro
    ISBN 978-3-86730-198-5

    • 15 Min.

Kundenrezensionen

4.0 von 5
85 Bewertungen

85 Bewertungen

Leftie23 ,

Was wünscht man mehr?

Der SWR-Podcast und die verschiedenen Literaturformate des Senders, die man darin findet, wärmen mir auf (Dienst-)Reisen Ohr und Herz. Die Belletristik wird umfänglich beleuchtet, interessante Autorengespräche und Lesungen finden statt, Kritikerdisput fehlt nicht. Einziger Wermutstropfen ist, dass ich im Auto nicht gleich zum Buch weiterstöbern kann.

Tippfehlerteufel ,

Keine Pause in Journalistinnen

In der Kritik zu Sabine Rückerts „ZEIT Verbrechen“ wird die Sprecherin der Autorin „Haltung“, nämlich eine altbacken konservative, und dass Rückert kritisiert würde - von wem bleibt unklar -, ihre Sprache nicht zu gendern. Dabei vergisst die Sprecherin ihre Pause zwischen Journalistinnen. Mainstramsprache, die Inklusion durch Pausen vorgaukelt und Inklusion mit Vermeiden von Exklusion verwechselt ...

mokli12 ,

Speedreading von Literatur ist wie Schnellfressen im Sternelokal.

Ich stimme dem Autor voll und ganz zu: Lesen von Literatur ist Genuss, dabei hetzt man nicht.

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