120 Folgen

Die MEDIENTAGE für die Ohren: Bei „This is Media NOW“ werfen wir einmal im Monat einen Blick auf ein Thema, das die Branche bewegt - von technologischen Entwicklungen über Bewegungen auf dem Werbemarkt bis hin zu Medienpolitik und der Lage des Journalismus. Außerdem gibt es hier vor, während und nach den MEDIENTAGEN MÜNCHEN im Herbst alle wichtigen Infos rund um DAS Branchenevent des Jahres.

This is Media NOW - der Podcast der MEDIENTAGE MÜNCHEN Medien.Bayern GmbH

    • Gesellschaft und Kultur
    • 5,0 • 5 Bewertungen

Die MEDIENTAGE für die Ohren: Bei „This is Media NOW“ werfen wir einmal im Monat einen Blick auf ein Thema, das die Branche bewegt - von technologischen Entwicklungen über Bewegungen auf dem Werbemarkt bis hin zu Medienpolitik und der Lage des Journalismus. Außerdem gibt es hier vor, während und nach den MEDIENTAGEN MÜNCHEN im Herbst alle wichtigen Infos rund um DAS Branchenevent des Jahres.

    Folge 119: Auf der Suche nach der Balance, 2. Teil – Herausforderungen der Privaten im dualen Rundfunksystem

    Folge 119: Auf der Suche nach der Balance, 2. Teil – Herausforderungen der Privaten im dualen Rundfunksystem

    Das Spannungsverhältnis zwischen Kooperation und Konkurrenz ist im dualen Rundfunksystem nicht neu. Doch durch die immer größere internationale Konkurrenz und die insgesamt schwierige Lage durch Preissteigerungen, drohende Werbeeinschränkungen und die allgemeine Weltlage stellt sich die Frage wieder neu – und dringender. Können es sich private Medienanbieter und der öffentlich-rechtliche Rundfunk überhaupt noch leisten, sich vor allem als Konkurrenten zu definieren? Vielleicht kann ein Blick ins Nachbarland helfen: Eine Kooperation zwischen dem ORF und privaten Sendern in Österreich zeigt neue Wege auf. Markus Breitenecker, CEO von ProSiebenSat.1 PULS 4 und Joyn Österreich, sprach bei den MEDIENTAGEN MÜNCHEN davon, dass das auch ein Modell für Deutschland sein könnte.
    Ein weiteres großes Thema ist für die Privaten ein Vorschlag von Bundesernährungsminister Cem Özdemir, Werbung für ungesunde Kinderprodukte zu verbieten. Inga Leschek, Programmgeschäftsführerin RTL, spricht sich vehement dagegen aus. Das würde die Medien zusätzlich schwer belasten. Und auch um einen weiteren Dauerbrenner des dualen Rundfunksystems geht es in dieser Ausgabe von This is media NOW: Welche und wie viel Unterhaltung sollten die Öffentlich-rechtlichen senden und wann graben sie damit den Privaten, deren Kerngeschäft die Unterhaltung ist, das Wasser ab?

    • 24 Min.
    Folge 118: Auf der Suche nach der Balance – öffentlich-rechtlicher Rundfunk unter Druck

    Folge 118: Auf der Suche nach der Balance – öffentlich-rechtlicher Rundfunk unter Druck

    Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) empfiehlt in Deutschland die zukünftige Höhe des monatlichen Rundfunkbeitrags. Dieses Mal schlägt sie eine Erhöhung um 58 Cent vor auf 18,94 Euro (Stand 23.11.2023). Ob die aber wirklich kommt, ist ungewiss. Mehrere Landesregierungen haben ein Veto angekündigt und ohne die Zustimmung aller Ministerpräsident:innen und Landesparlamente wird die Erhöhung nicht ratifiziert. Nicht auszuschließen also, dass das Verfahren wie 2021 wieder vor dem Bundesverfassungsgericht landet. Die Diskussionen um die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sind in vollem Gange und werden kontrovers geführt. Interessant ist ein Vorschlag von Rainer Robra (CDU), Chef der Staatskanzlei in Sachsen-Anhalt, den er bei den MEDIENTAGEN MÜNCHEN geäußert hat: Das Bundesverfassungsgericht solle sich das Verfahren zur Anpassung des Rundfunkbeitrags anschauen und es wäre denkbar, eine unabhängige Stelle zu haben, die die Anpassung in einem bestimmten Rahmen unabhängig von den Ländern beschließen kann. Damit stieß er bei den Intendanten von WDR und ZDF, Tom Buhrow und Norbert Himmler, auf offene Ohren, sie sich beide wünschten, die Verfahren zu entpolitisieren. Neben der Frage der Finanzierung geht es bei den Diskussionen um die Öffentlich-Rechtlichen um Veränderungen der Programmstruktur, die Digitalstrategie und ganz grundsätzlich um die Rolle, die der Rundfunk in einer Gesellschaft hat, die sich so stark wandelt. Dazu kommen in dieser Ausgabe von This is media NOW unter anderen zu Wort BR-Intendantin Dr. Katja Wildermuth, der Leiter der bayerischen Staatskanzlei, Dr. Florian Herrmann und Prof. Bettina Reitz, Präsidentin der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF) und Mitglied im Zukunftsrat für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

    • 29 Min.
    Folge 117: Verantwortung, Technologie und Finanzierung – TV und Streaming im Wandel

    Folge 117: Verantwortung, Technologie und Finanzierung – TV und Streaming im Wandel

    Die Medientage München sind neben vielem anderen der Ort für Appelle an das anwesende Publikum. Da sitzen Entscheider*innen aus allen Teilen der Branche, speziell auch aus dem TV-Bereich. Und an die wandte sich Joko Winterscheidt, als er mehr Mut und Einsatz forderte, wenn es um Formate geht, die die Klimakrise behandeln. Er selbst hat seine Klima Dokumentation „The world´s most dangerous show” für Amazon gedreht und nicht für seinen Stammsender ProSieben. Da gebe es für traditionelle TV-Anbieter viel Nachholbedarf, sagt Joko. Die Zahlen stützen seine Aussage. Laut einer Studie der „malisa Stifung“ von Schauspielerin Maria Furtwängler drehen sich 1,8 Prozent der Sendeminuten im deutschen Fernsehen um das Klima. In dieser Folge von This is media NOW gehen wir der Frage nach, wie man das Bewusstsein für das Thema in unterschiedlichen Formaten stärken kann. Aber gerade wenn um aufwendige Dokumentationen über die Klimakrise oder andere relevante Themen geht, steht oft die Budgetfrage im Weg. Warum die ARD daher mehr auf Klasse als auf Masse setzt und was sie sich davon verspricht, darüber sprachen bei den MEDIENTAGEN MÜNCHEN Christine Strobl, Programmdirektorin für das ARD-Gemeinschaftsprogramm und Thomas Hinrichs, Programmdirektor Information beim Bayerischen Rundfunk. Außerdem geht es darum, wie KI im Bewegtbildbereich helfen kann Kosten zu sparen, die Zielgruppenanalyse zu verbessern und neue Formatansätze zu finden. Ebenfalls wichtig: Die Bedeutung von lokalem Content für den hiesigen Markt – sogar für YouTube.

    • 30 Min.
    Folge 116: AI means Audio Intelligence – über künstliche Intelligenz und menschliche Bäckerei-Geschichten

    Folge 116: AI means Audio Intelligence – über künstliche Intelligenz und menschliche Bäckerei-Geschichten

    In dieser Folge: Welche Auswirkungen KI in der Audio-Praxis hat, wie die Diskussion um UKW weitergeht und warum sich Podcaster öfters beim Bäcker anstellen sollten.

    • 30 Min.
    Folge 115: Mediennutzung, Verhältnis Medien-Mensch, Finanzen: Medienentwicklungen 2023

    Folge 115: Mediennutzung, Verhältnis Medien-Mensch, Finanzen: Medienentwicklungen 2023

    Das Medienverhalten hat sich dramatisch verändert. Digitale Medien, insbesondere Smartphones und Plattformen, sind auf dem Vormarsch. Magnus Gebauer, Vernetzer für die Bewegtbildbranche und Trendexperte beim MedienNetzwerk Bayern, hat diesen Wandel bei den MEDIENTAGEN MÜNCHEN durch Daten und Studien untermauert. Während die Nutzung digitaler Medien steigt, sind klassische Medien rückläufig. Bemerkenswert ist aber, dass der Anstieg bei Audio insbesondere dem klassischem Radio zuzurechnen ist, da die Mobilität nach der Pandemie wieder zugenommen hat und Menschen im Auto und in den Büros vermehrt das Radio einschalten. Ein weiterer Trend, den Magnus identifiziert: Das Interesse an Nachrichten sinkt, begleitet von einem wachsenden Misstrauen in die Medien. Diese und viele weitere Erkenntnisse hat Magnus in seinem Vortrag „MTM Medienentwicklungen 2023“ zusammengefasst, den es in dieser Folge von This is media NOW komplett zum Nachhören gibt

    • 26 Min.
    Folge 114: Das war Tag 3 der MEDIENTAGE MÜNCHEN

    Folge 114: Das war Tag 3 der MEDIENTAGE MÜNCHEN

    Am letzten Tag der Medientage stand der Journalismus im Fokus. Beim Journalism Summit hat Autor und Journalist Richard C. Schneider, der seit vielen Jahren aus dem Nahen Osten berichtet, über seinen Blick auf die Situation in Israel und dem Gazastreifen gesprochen und Medienschaffenden unter anderem geraten, bei der Berichterstattung über solche Situation immer auch die eigenen Vorurteile und das eigene (Un-)wissen zu hinterfragen. Über einen anderen Konfliktherd spricht die Russland-Korrespondentin der Deutschen Welle, Emily Sherwin, im Gespräch mit Host Lukas Schöne. Sie arbeitet seit Februar 2022, nachdem das Büro der DW in Moskau von den Behörden geschlossen wurde, in Berlin und in der Exil-Redaktion in Riga. Sie berichtet darüber, welche Schwierigkeiten das mit sich bringt, wie sie und ihre Kolleg*innen selbst im Fokus der russischen Behörden stehen und welche Veränderungen sie in den vergangenen Jahren in der Gesellschaft in Russland beobachtet hat. Um ein ganz anderes wichtiges Thema ging es auch noch zum Abschluss der Medientage: Wie können Journalist*innen TikTok richtig für sich und ihre Inhalte nutzen?

    • 40 Min.

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