35 Min.

Turtlezone Tiny Talks - Feel Good vs. Business Outfit‪?‬ Turtlezone Tiny Talks - 20 Minuten Zeitgeist-Debatten mit Gebert und Schwartz

    • Gesellschaft und Kultur

In der Episode 94 der Turtlezone Tiny Talks greifen Oliver Schwartz und Dr. Michael Gebert eine Debatte auf LinkedIn auf, die nicht neu ist und die man auch überflüssig finden kann. Aber sie bewegt viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Und das kann man nicht ignorieren. Es geht ganz konkret um die Frage, ob Jogginghose & Co. im Homeoffice den Feel Good Modus unterstützen und Bequemlichkeit -entgegen aller bisherigen Expertenstimmen- zu mehr Produktivität und Leistung führen.

Nun mag man locker vom Hocker sagen, dass das sicher sehr individuell ist und es ja genug Studien gibt, die den allgemeinen Zusammenhang zwischen Kleidung und Auftreten belegen. Aber dies wird nun bestritten. Mehr noch, Kolleginnen und Kollegen, die im Office gerne Business-Fashion tragen und auch bei Teams- oder Zoom-Meetings nicht im Freizeit-Look vor der Kamera sitzen, wird vorgeworfen sich zu „verkleiden“.

Da sind sie wieder die Vorurteile gegen „Business-Kasper“, „sprechende Anzüge“ oder Kolleginnen in Kostüm und Pumps. Und plötzlich bekommt die junge Liebe zum Homeoffice eine weitere Facette. Flexibilität und hybride Arbeitswelten sind gut und schön. Aber die Arbeit von zu Hause steht auch für die ersehnte Lockerheit beim Outfit. Das unterstreichen viele der Debattenbeiträge auf LinkedIn: „Wie konnte man früher bloß acht Stunden in Jeans auf einem Stuhl sitzen?“ wird gefragt und schon einmal der Knopf geöffnet um das flauschige Gefühl einer Jogginghose anzustreben. Dem Fashion-Item, dass Karl Lagerfeld stets verstörte.

In der Episode 94 der Turtlezone Tiny Talks greifen Oliver Schwartz und Dr. Michael Gebert eine Debatte auf LinkedIn auf, die nicht neu ist und die man auch überflüssig finden kann. Aber sie bewegt viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Und das kann man nicht ignorieren. Es geht ganz konkret um die Frage, ob Jogginghose & Co. im Homeoffice den Feel Good Modus unterstützen und Bequemlichkeit -entgegen aller bisherigen Expertenstimmen- zu mehr Produktivität und Leistung führen.

Nun mag man locker vom Hocker sagen, dass das sicher sehr individuell ist und es ja genug Studien gibt, die den allgemeinen Zusammenhang zwischen Kleidung und Auftreten belegen. Aber dies wird nun bestritten. Mehr noch, Kolleginnen und Kollegen, die im Office gerne Business-Fashion tragen und auch bei Teams- oder Zoom-Meetings nicht im Freizeit-Look vor der Kamera sitzen, wird vorgeworfen sich zu „verkleiden“.

Da sind sie wieder die Vorurteile gegen „Business-Kasper“, „sprechende Anzüge“ oder Kolleginnen in Kostüm und Pumps. Und plötzlich bekommt die junge Liebe zum Homeoffice eine weitere Facette. Flexibilität und hybride Arbeitswelten sind gut und schön. Aber die Arbeit von zu Hause steht auch für die ersehnte Lockerheit beim Outfit. Das unterstreichen viele der Debattenbeiträge auf LinkedIn: „Wie konnte man früher bloß acht Stunden in Jeans auf einem Stuhl sitzen?“ wird gefragt und schon einmal der Knopf geöffnet um das flauschige Gefühl einer Jogginghose anzustreben. Dem Fashion-Item, dass Karl Lagerfeld stets verstörte.

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