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Gespräche mit Pädagog:innen, deren Ziel es ist, Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu unterstützen und auf ihrem Weg in die Zukunft zu begleiten. Gespräche über gegenwärtige Themen in ihrer Bedeutung für heutige Kinder und Jugendliche. Gespräche über die sich daraus ergebenden Herausforderungen und Möglichkeiten gesunder und nachhaltiger Bildungsangebote.

waldorflernt - Gegenwart hören, Zukunft gestalten waldorflernt

    • Bildung
    • 5,0 • 1 Bewertung

Gespräche mit Pädagog:innen, deren Ziel es ist, Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu unterstützen und auf ihrem Weg in die Zukunft zu begleiten. Gespräche über gegenwärtige Themen in ihrer Bedeutung für heutige Kinder und Jugendliche. Gespräche über die sich daraus ergebenden Herausforderungen und Möglichkeiten gesunder und nachhaltiger Bildungsangebote.

    Innere Freiheit pflegen - Strukturen verändern und Raum für Neues öffnen

    Innere Freiheit pflegen - Strukturen verändern und Raum für Neues öffnen

    Die Herausforderungen des Lockdowns waren in verschiedenen Regionen unterschiedlich groß und lang. Im heutigen Gespräch teilt eine Kollegin aus Prag ihre Gedanken und Ideen, die in dieser Zeit entstanden und die es wert sind, auch über diese Zeit hinaus weiter entwickelt zu werden. Nach 1 1/2 Jahren Lockdown haben sich Perspektiven verändert und es wird uns bewusst, auf welche Qualitäten es ankommt im gemeinsamen Lern- und Arbeitsprozess von Schüler:innen, Eltern und Kollegien. Wie können wir Räume schaffen, in denen Schülerinnen und Schüler sich selbst sowie anderen begegnen können, in denen sie lernen Entscheidungen zu treffen und sich mit deren Folgen auseinander zu setzen?  Wie steht es um die innere Freiheit von Lehrer:innen und Schüler:innen und sind wir bereit diese Freiheit zu nutzen, um alte Strukturen zu hinterfragen und mit innerer Flexibilität gemeinsam Neues zu entwickeln? Was ist eigentlich Respekt und wie können wir unsere Wahrnehmung dafür schärfen?  Auch in diesem Gespräch wird die besondere Bedeutung von Beziehungen hervorgehoben - zwischen Lehrkräften und Schüler:innen ebenso wie zwischen Eltern und Schule sowie  innerhalb des Kollegiums. Und es wird die Frage nach dem gegenseitigen Vertrauen gestellt, das die Basis jeder lernenden Gemeinschaft bildet. 

    Wie immer freuen wir uns über Rückmeldungen an u.sievers@e-learningwaldorf.de  oder direkt in den #waldorflernt Online Dialogen. 

    Zugang hierzu findet Ihr auf:  www.waldorflernt.de

    • 38 Min.
    Offene Lernräume, Projekte, Praktika - Diversität trifft Einzigartigkeit

    Offene Lernräume, Projekte, Praktika - Diversität trifft Einzigartigkeit

    In Projekten und Praktika können junge Menschen sich selber erproben und erleben. Freie Lernräume bieten Gelegenheiten, um sich selbst und die Welt besser kennen zu lernen,  eigene Schwächen und Stärken besser einschätzen zu lernen und das eigene Potential zu entwickeln. Die besondere Schönheit von Projekten, bei denen die Schülerinnen und Schüler sich selber Themen und Arbeitsweise wählen können liegt darin, dass der geöffnete Raum Diversität einlädt und es allen Kindern und Jugendlichen ermöglicht, am Lernen der Gemeinschaft teilzuhaben. Gleichzeitig bieten sie den Raum, eigene Interessen einzubringen und bisherige Grenzen zu erweitern. Zudem stärken sie die Erkenntnis, Teil eines Ganzen und gleichzeitig besonders und einzigartig zu sein. 

    www.waldorflernt.de 

    • 36 Min.
    De-Kolonisierung geht uns alle an

    De-Kolonisierung geht uns alle an

    Black-lives-matter Proteste, Gender Diskussionen, Fridays-for-Future Aktionen - die Welt ist in Bewegung und viele unserer Schülerinnen und Schüler sind aktiv mit dabei. Sie fühlen sich angesprochen, wollen bestehende Umstände verändern, sich für eine bessere Welt engagieren. Es handelt sich hierbei um Gegenwartsthemen von großer Reichweite und Relevanz und auch wir sind gefragt - als Privatpersonen, Lehrkräfte und Teil der Waldorf Schulbewegung - uns mit diesen Themen auseinander zu setzen. Das Gespräch mit Martyn Rawson lädt dazu ein, einige grundlegende Fragen zu stellen: Wie kam es zum Kolonialismus, was sind die zugrundeliegenden Haltungen und welche Auswirkungen sind heute noch spürbar? Was bedeutet Post-Kolonialismus? Was ist struktureller Rassismus?  Wie können wir dazu beitragen, eingeschliffene Strukturen aufzudecken, bewusst zu machen und ihnen die zerstörerische Kraft zu nehmen? Was hat all das mit Waldorfpädagogik zu tun? Warum ist es nicht egal welche Märchen wir erzählen oder welches Kulturverständnis wir in unseren Erzählungen transportieren? Und welche Konsequenzen sollte das für den Lehrplan haben? 

    De-Kolonisierung ist vor allem ein Bewusstseinsprozess! Dieser Beitrag kann nur ein Anfang sein, er will zum Dialog einladen und Mut machen, sich selber auf den Weg zu begeben, über den Tellerrand zu schauen, mit anderen ins Gespräch zu gehen und dabei vor allem auch das Zuhören zu üben. Er ist ein Plädoyer dafür, offen zu sein, das eigene Tun kritisch zu reflektieren und voneinander lernen zu wollen.   

    https://e-learningwaldorf.de/waldorflernt

      

    • 37 Min.
    Handgemacht - nicht perfekt, aber besonders

    Handgemacht - nicht perfekt, aber besonders

    Individuell und nachhaltig ist wichtiger als perfekt! Das gilt nicht nur für selbstgestrickte Strümpfe und handgewebte Tischdecken. In einer Zeit von Textverarbeitung und Photoshop, in der alles im Überfluss zu haben ist und das Optimierungsdenken sich auch auf den eigenen Körper, die Freunde und den beruflichen Lebensweg ausdehnt, ist es besonders wichtig, dass Kinder und Jugendliche ermutigt werden kreativ mit ihren Händen tätig zu sein, verschiedenste handwerkliche Techniken zu üben, dabei selbstständig arbeiten zu lernen und selber Dinge herzustellen. Im Gespräch mit Andrea Nüssgen-Langbehn wird deutlich, was Kinder und Jugendliche beim Handarbeiten alles lernen können, welche Herausforderungen eine zunehmende Individualisierung für den Unterricht bedeutet, und wie sich manche Themen mit anderen Unterrichtsfächern verknüpfen lassen. 

    Wir freuen uns über Euer Feedback oder Anregungen für weitere Themen.

    www.waldorflernt.de 

    • 40 Min.
    Damit das Ziel nicht im Weg steht!

    Damit das Ziel nicht im Weg steht!

    Wer die Zukunft hören will, muss den Mut aufbringen, innezuhalten und hineinzulauschen - in die Welt, in den anderen, in sich selbst. Das hat mit Loslassen zu tun, erfordert gleichzeitig aber auch Gegenwärtigkeit. Theater Clowning kann uns dabei helfen, nicht nur ein Gespür für die Welt um uns herum zu entwickeln, sondern auch uns selbst kennenzulernen und besser  wahrzunehmen. Wir erproben das, was unsere schnell-lebige Welt fortwährend von uns fordert: neuen Situationen mit Offenheit und liebevoller Neugier zu begegnen, authentisch zu sein, Neues auszuprobieren und Flexibilität zu entwickeln. Theater Clowning bietet eine Möglichkeit den Mut zu entwickeln, uns vertrauensvoll auf uns selbst und auf die Welt einzulassen. Wir erleben die Kraft, die darin steckt, Raum für die Zukunft zu schaffen, durch wertschätzendes Feedback das Positive zu stärken und so miteinander zu wachsen. Im Gespräch mit Catherine Bryden und Angela Hopkins geht es um die Frage, wie das Theater Clowning Lehrkräften helfen kann, Präsenz und Achtsamkeit zu üben, Kraft aus dem spielerischen Tun zu schöpfen und Beweglichkeit und Offenheit für ihre Arbeit mit Schüler:innen und Kolleg:innen zu entwickeln. 

    www.clownforschung.de

    www.waldorflernt.de 

    • 35 Min.
    Medienmündig, im Kontakt mit der Welt, auf dem Weg zu sich selbst

    Medienmündig, im Kontakt mit der Welt, auf dem Weg zu sich selbst

    In einer von digitalen Medien stark geprägten Welt ist es einerseits wichtig, dass Jugendliche in der Schule lernen, das ganze Spektrum an analogen und digitalen Medien zu verstehen und auch als Ausrucksmittel für ihre eigenen Gedanken nutzen zu können. Andereseits gehört es auch zu den Aufgaben der Schule zu erkennen, wie diese digitalen Welt auf Jugendliche wirkt und dann ein gesundendes Gegenwicht zu schaffen. In einer Welt mit zunehmendem Erwartungsdruck ist es umso wichtiger, dass es in der Schule Räume für ergebnisoffenes Forschen und kooperatives Arbeiten gibt; dass junge Menschen Zeit und Gelegenheit haben, der realen Welt zu begegnen, und dass es genug Freiräume gibt, sich gegenseitig zuzuhören und gemeinsam darauf zu lauschen, was die Zukunft für uns bereit hält. Wie können wir Schule als Lernort für transformierendes Lernen gestalten, an dem junge Menschen sich selbst und den anderen vorurteilsfrei und ohne Leistungsdruck begegnen dürfen? Haben wir den Mut, loszulassen und Raum zu schaffen, damit echte Weltbegegnung wieder möglich wird? Diese und andere Fragen stehen im Zentrum dessen, worüber Ulrike Sievers zum Thema Medienpädagogik im Jugendalter in dieser Podcast Episode spricht. Auf www.e-learningwaldorf.de findet Ihr weitere Anregungen zum Thema Medien und Medienmündigkeit.   

    • 45 Min.

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