entFALTEN

Warum wir zu lange an Low Performern festhalten – Loss Aversion einfach erklärt

Warum halten Unternehmer und Führungskräfte oft viel zu lange an C-Mitarbeitern bzw. Low Performern fest, obwohl die Probleme längst sichtbar sind? Genau darum geht es in dieser Folge des entFALTEN-Podcasts. Im Mittelpunkt steht das psychologische Phänomen der Loss Aversion – also Verlustaversion. Vereinfacht gesagt: Verluste empfinden wir emotional deutlich stärker als gleich große Gewinne. Genau das führt im Führungsalltag dazu, dass viele Entscheider nicht handeln, obwohl sie eigentlich wissen, dass es nötig wäre.

In dieser Folge erfährst Du:

  • warum sich Nicht-Handeln kurzfristig oft angenehmer anfühlt als Konsequenz
  • weshalb Führungskräfte bei C-Mitarbeitern häufig in die Falle von Loss Aversion, Status-quo-Bias und Sunk Cost Fallacy tappen
  • weshalb Nicht-Handeln fatale Folgen für Teamkultur, Glaubwürdigkeit und Performance hat
  • und wie moderne Führung mit Klarheit, Verantwortung und langfristigem Denken gegensteuern kann

Außerdem zeige ich Dir anhand einfacher Beispiele, warum wir oft an Dingen festhalten, die längst nicht mehr funktionieren – sei es ein alter Drucker, eine gefallene Aktie oder eben ein Mitarbeitender, der dauerhaft unter den Erwartungen bleibt. Du bekommst in dieser Folge auch konkrete Leadership-Maßnahmen an die Hand:

  • die eigene Verlustangst bewusst erkennen
  • Risiken rational analysieren
  • das Framing verändern
  • langfristig statt kurzfristig denken
  • und glasklar führen: mit klaren Erwartungen, messbaren Zielen, Feedback, Unterstützung und Konsequenzen

Der Kern dieser Folge ist eindeutig: Nicht-Handeln ist auch eine Entscheidung – und oft die teuerste von allen.

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