25 Min.

Wie gehe ich mit unangemessener Sprache um? Familienrat mit Katia Saalfrank

    • Kinder und Familie

Sophie* fragt: “Liebe Frau Saalfrank, ich habe eine Frage, die fürchte ich viele Familien betrifft. Wie gehe ich mit "Ausdrücken", den dazu passenden "Zeichen" und was wir früher als "Assi-Sprache" bezeichnet hätten um? Vielleicht kurz als Hintergrund: wir haben zwei 8 Jahre alte Jungs (Zwillinge) und ein zweijähriges Mädchen, sind also eine fünfköpfige Familie. Bis zur Einschulung hielt sich alles noch im Rahmen. Die Jungs sind in England geboren worden und haben dort den Großteil ihrer Kindergartenzeit verbracht. Zwar gab es dort im Kindergarten auch den sogenannten "Toilet Humor", aber es hielt sich alles in Grenzen. Doch sobald sie eingeschult worden sind hier in Deutschland, dauerte es wenige Wochen und sie hatten die gesamte Palette an Ausdrücken und Zeichen drauf – von Mittelfinger, ‘Halt die Fresse’, ‘Hey Digger’ und so weiter. Ich muss es wahrscheinlich nicht weiter ausführen...
Wir hatten schon etliche Gespräche, aber auch Streits wegen dem Thema. Vor allem, weil sich die Sprache nicht nur auf den Schulhof begrenzt, sondern auch im Familienalltag leider Einzug erhalten hat. Natürlich schnappt auch die Kleine die Sprache ihrer Brüder auf, ohne zu wissen was sie da eigentlich sagt. Daher meine Frage, wie geht man damit um, in einer Gesellschaft in der es ok zu sein scheint, dass ATU mit dem Mittelfinger direkt neben dem Schwimmbad Reklame macht? Wir als Eltern versuchen den Kindern zu vermitteln, dass eine solche Umgangssprache unpassend und oft respektlos ist. Mit Erklären, darüber sprechen, Regelungen finden, Punkte sammeln, etc. kommen wir gerade überhaupt nicht weiter. Auch als "gutes Beispiel voranzugehen" funktioniert nicht: mein Mann und ich benutzen eine solche Sprache nie, weder vor den Kindern, noch ohne sie. Wie setze ich sinnvoll Grenzen in einem Bereich, wo es keine offensichtlichen natürlichen Konsequenzen gibt?”

*Name geändert

Wenn ihr auch Fragen an Katia Saalfrank habt, dann schickt sie gerne an familienrat@mitvergnuegen.com

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Sophie* fragt: “Liebe Frau Saalfrank, ich habe eine Frage, die fürchte ich viele Familien betrifft. Wie gehe ich mit "Ausdrücken", den dazu passenden "Zeichen" und was wir früher als "Assi-Sprache" bezeichnet hätten um? Vielleicht kurz als Hintergrund: wir haben zwei 8 Jahre alte Jungs (Zwillinge) und ein zweijähriges Mädchen, sind also eine fünfköpfige Familie. Bis zur Einschulung hielt sich alles noch im Rahmen. Die Jungs sind in England geboren worden und haben dort den Großteil ihrer Kindergartenzeit verbracht. Zwar gab es dort im Kindergarten auch den sogenannten "Toilet Humor", aber es hielt sich alles in Grenzen. Doch sobald sie eingeschult worden sind hier in Deutschland, dauerte es wenige Wochen und sie hatten die gesamte Palette an Ausdrücken und Zeichen drauf – von Mittelfinger, ‘Halt die Fresse’, ‘Hey Digger’ und so weiter. Ich muss es wahrscheinlich nicht weiter ausführen...
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