11 Folgen

“Wir arbeiten dran” heißt der neue Podcast von Working Women – dem Kanal von EMOTION für Arbeit und Leben. In “Wir arbeiten dran” treffen die beiden Journalistinnen Kristina Appel und Julia Möhn auf Menschen, deren Ideen dafür sorgen, dass Frauen so arbeiten können wie sie wollen. Kristina und Julia sprechen jeden Monat mit Expert*innen, Coaches, Wissenschaftleri*innen und Unternehmer*innen und diskutieren mit ihnen die größten Herausforderungen von Working Women.  Redaktion: Kristina Appel, Julia Möhn Postproduction: Jessica Rohrmoser

Wir arbeiten dran – der Working Women Podcast Kristina Appel & Julia Möhn

    • Karriere
    • 5.0 • 5 Bewertungen

“Wir arbeiten dran” heißt der neue Podcast von Working Women – dem Kanal von EMOTION für Arbeit und Leben. In “Wir arbeiten dran” treffen die beiden Journalistinnen Kristina Appel und Julia Möhn auf Menschen, deren Ideen dafür sorgen, dass Frauen so arbeiten können wie sie wollen. Kristina und Julia sprechen jeden Monat mit Expert*innen, Coaches, Wissenschaftleri*innen und Unternehmer*innen und diskutieren mit ihnen die größten Herausforderungen von Working Women.  Redaktion: Kristina Appel, Julia Möhn Postproduction: Jessica Rohrmoser

    #11 Wie Frauen in der Wirtschaft unterdrückt werden

    #11 Wie Frauen in der Wirtschaft unterdrückt werden

    Professorin Linda Scott, emeritierte Oxford-Professorin, Wirtschaftswissenschaftlerin von Weltrang, hat ihr Leben lang erforscht, wie, warum und wo Frauen vom Kapital ferngehalten und aus Wirtschaftskreisläufen ausgeschlossen werden. Und welches großartige Potenzial ihre Beteiligung und Teilhabe für alle Gesellschaften hätte. Ihr Buch „Das weibliche Kapital“ (auf englisch: The Double X Economy) liefert dazu eine weltumspannende und Disziplin-überschreitende Analyse, die auch aufzeigt, dass das patriarchalische System Jahrtausende alt ist. In unserem Gespräch, das wir auf den EMOTION Women’s Days im Oktober aufgenommen haben, erklärt sie:

    - Warum es einen Zusammenhang zwischen der Geschlechtergleichberechtigung und der nationalen Wirtschaftsleistung gibt.


    - Warum wir Frauen oft unterstellen, sie seien selbst schuld an ihrer wirtschaftlichen Situation, weil sie die falschen Berufe wählen - ein statistisches Zerrbild!


    - Warum sie befürchtet, dass durch die Pandemie Frauen große Rückschritte in ihrer wirtschaftlichen Unabhängigkeit hinnehmen müssen. 


    - Warum von der wirtschaftlichen Gleichberechtigung von Frauen alle profitieren - Frauen aber nicht von anderen Arbeiter-Bewegungen profitieren, weil dort oft ihre Bedürfnisse ignoriert oder unterdrückt werden.


    - Warum Deutschland einen besonders schlechten Pension Gap hat und Mütter dramatisch benachteiligt.


    - Es ein Skandal ist, dass erst zwei Frauen den Wirtschaftsnobelpreis gewonnen haben.


    - 75 Prozent der Kaufentscheidungen in westlichen Gesellschaften werden von Frauen getroffen - das ist eine politische Macht, derer wir uns nicht bewusst sind.


    - Warum wir männliche Alliierte brauchen, die verstehen, dass die toxische Männlichkeit ihnen ebenso schadet wie uns.

    Buchtipp: Linda Scott: Das weibliche Kapital. Hanser. 26 Euro.

    • 1 Std. 1 Min.
    #10 - Was ist Erfolg – und macht er Frauen glücklich?

    #10 - Was ist Erfolg – und macht er Frauen glücklich?

    In unserer Leistungsgesellschaft ist Erfolg für viele Menschen das ultimative Ziel – vor allem im beruflichen Kontext, aber nicht nur. 
    Was macht Erfolg aus? Wie definieren wir ihn als Gesellschaft, als Individuum? Und: Macht Erfolg uns glücklich? In unserm Gespräch mit den Wissenschaftlerinnen Astrid Schütz und Marina Schall haben wir herausgefunden, dass Leistung, Erfolg und Glück hochkomplexe und sehr persönliche Konzepte sind, die uns allerdings universell im Leben beschäftigen. 
    Die Autorinnen des Buches “Macht Erfolg glücklich?” (Hogrefe) haben sich nicht nur für Ihr Buch etliche wissenschaftliche Studien und Experimente ausgewertet, sondern auch für unser Gespräch jede Menge Fakten und Erfahrungen in petto gehabt. 

    Marina Schall hat Psychologie an der Universität Tübingen studiert. IN ihrer Promotion beschäftigte sie sich unter anderem mit dem Thema Umgang mit Emotionen in Leistungskontext und sozialen Auswirkungen von Erfolg. Sie interessiert sich als angehende Psychotherapeutin besonders für gesundheitliche und psychologische Auswirkungen von Leistungsdruck, Selbstwert und Selbstannahme. Astrid Schütz ist Inhaberin des Lehrstuhls für Persönlichkeitspsychologie und Psychologische Diagnostik an der Otto-Friedrich Universität Bamberg. Sie und ihr Team forschen zu Personalauswahl, Potenzialdiagnostik und Mitarbeiterentwicklung und bieten für diese Bereiche auch Trainings und Coaching an.


    Link zum Text, der im Gespräch erwähnt wird:
    https://www.uni-bamberg.de/perspsych/forschung/interesse-an-studien/

    #09 Wie geht Kulturwandel, Michelle Euzet?

    #09 Wie geht Kulturwandel, Michelle Euzet?

    Michelle Euzet weiß, woran es häufig scheitert, wo der Kulturwandel weh tut und warum Diversity in Unternehmen einfach zu kurz gedacht wird. Deshalb weiß sie auch, wie nachhaltiger Kulturwandel gelingen kann. Sie weiß auch um die Notwendigkeit für Transformation – denn ohne Kulturwandel ist der viel diskutierte und überlebensnotwendige digitale Wandel in Deutschland nicht effektiv umsetzbar. So entscheiden die Themen Kultur und Diversität schlicht und einfach über die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen.

    Michelle Euzet ist Speakerin, Beraterin, alleinerziehende Mutter, Schwarze und hat 20 Jahre Erfahrung als Führungsperson in deutschen Traditionsunternehmen. Erst vor kurzem hat sie sich selbstständig gemacht und berät nun Firmen in ihrer Herzensangelegenheit: der kulturellen Transformation. Sie ist außerdem Associate Partner bei Hunting Her und setzt sich aktiv für die Förderung von Frauen in Unternehmen ein.
    Wir haben Michelle Euzet gleich zwei Mal verpflichtet. Erst für diesen Podcast, dann für eine Masterclass auf den EMOTION Women’s Day im Oktober. Ein Gespräch mit einer Expertin,  die keine Lippenbekenntnisse zulässt und die neben vielen guten Aussagen auch einfach e gute Fragen stellt. Etwa: „Wieviel reicher wären wir, wenn jeder all seine Facetten in ein Unternehmen einbringen dürfte?“

    • 1 Std. 3 Min.
    #08 Die Mental Load Falle mit Patricia Cammarata –

    #08 Die Mental Load Falle mit Patricia Cammarata –

    Mental Load. Schon mal gehört? Der Begriff steht für weit mehr als die Belastung von Frauen durch Care-Arbeit. Er umfasst mehr als To-Do-Listen und Präsenzzeit. Er beschreibt die geistige Belastung, die mit der Verantwortung für Partner Job und Familie einhergeht. Und damit ist Mental Load ein überwiegend weibliches Problem, das man aber keinesfalls unterschätzen sollte. Patricia Cammaratas Buch „Raus aus der Mental Load Falle“ (Beltz) schoss in der Amazon Kategorie „Karriereratgeber“ auf Platz 1. Nur ein Indkator dafür, dass Mental Load kein persönliches, sondern ein wirtschaftliches Problem ist.
    Patricia Cammarata ist Diplom-Psychologin und – zumindest in Deutschland – echte Pionierin auf dem Gebiet Mental Load. Sie arbeitet seit über 10 Jahren im IT-Bereich, ist preisgekrönte Bloggerin (@dasnuf) und hat in diesem Jahr nicht nur das eine, sondern tatsächlich zwei Bücher veröffentlicht. Neben „Raus aus der Mental Load Falle“ schrieb sie über ihr anderes, großes Kompetenzfeld der Mediennutzung von Kindern. Das Buch trägt den hinreißenden Titel: “Dreißig Minuten, dann ist aber Schluss”. Cammaratas Bücher sind aus dem Leben gegriffen. Ihre Lösungsansätze kommen häufig aus ihrer Arbeitswelt – so machen Patricia und ihr Partner die Wochenplanung für die Familie zum Beispiel über Trello. Klingt verrückt?
    Hören sie rein: Wir sprechen über Arbeitsteilung, über Planung und Organisation, über Partnerschaft und was Gleichberechtigung im Bezug auf Mental Load wirklich bedeutet.

    • 58 Min.
    Jetzt erst recht!

    Jetzt erst recht!

    Wirtschafts-Expert*innen befürchten, dass die Wirtschaftskrise eine Krise der Frauen wird: 20 Prozent der Frauen haben Corona-bedingt ihre Arbeitszeit reduzieren müssen, so eine Untersuchung des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). In der Hälfte der Familien kümmert sich allein die Frau um die Versorgung der Kinder, zeigt die Corona-Studie der Uni Mannheim.
    Und weil die besonders gefährdeten Branchen - Tourismus, Dienstleistung, Handel - Branchen mit einem hohen Frauenanteil unter den Beschäftigten sind, kann diese Rezession zu einer “Shecession” werden. 
    Wie schaffen wir es, dass Frauen weiter ihre beruflichen Ziele erreichen können? Wie nutzen wir die Chancen des forcierten Digitalisierungsschubs? Was können Unternehmen jetzt für Frauen tun?
    Wir sprechen über Risiken und Chancen der Zeit mit drei Expertinnen, die im engen Austausch mit Unternehmen und mit Frauen stehen.
    * Die Finanzexpertin und Wirtschafts-Informatikerin Henrike von Platen hat 2017 das Fair Pay Innovation Lab gegründet. Ihr Unternehmen sammelt Best Practice Beispiele, leitet Fair Pay Management Circles, damit Unternehmen nicht immer wieder dieselben Fehler machen, und leistet Aufklärungsarbeit. 
    * Die Münchner Managerin Barbara Lutz hat 2012 den Frauen-Karriere-Index gegründet und analysiert und berät seitdem - unter der Schirmherrschaft des Bundesfamilienministeriums - Unternehmen zu Diversity.
    * Karoline Iwersen ist bei der Krefelder Unternehmensberatung “brands for talents” zuständig für Vertrieb und Beratung. Die vierfache Mutter hilft Frauen ihre persönliche Rolle im Kontext Familie und Beruf zu finden.

    • 54 Min.
    #06 Wie lerne ich, mich selbst zu führen?

    #06 Wie lerne ich, mich selbst zu führen?

    Seit vier Wochen ist Deutschland on Lockdown, seit vier Wochen sehen sich Menschen und Unternehmen vor große Herausforderungen gestellt. Die einen haben mehr Zeit als ihnen lieb ist, andere arbeiten mehr, als sie es sich je vorstellen konnten. Plötzlich sind wir alle auf uns alleine gestellt. Wie wir als Individuen mit Corona, mit Ungewissheit und Stress umgehen, wie wir die aktuelle Krise erleben und sie hinter uns bringen, entscheiden wir zu einem großen Teil selbst. „Was sind meine Superkräfte?“ „Was bringt mich zum Strahlen?“ und „Was bricht mein Herz?“ Das sind die Fragen, die wir mit Beraterin und Trainerin Mounira Latrache in dieser Folge untersuchen. Darüber hinaus lassen wir uns natürlich erklären, was diese Dinge mit moderner Führung zu tun haben.
    Selbstführung ist ein Herzensthema von Latrache. Eines, das sie als Trainerin und Mitgründerin der Agentur „Connected Business“ in Berlin seit über drei Jahren lehrt. Wenn wir mit alten Paradigmen, alten Prozessen und tradierten Rollen brechen wollen, muss man im Sinne von New Work neue, individualisierte Lösungen schaffen, die dann zum Gemeinwohl beitragen.
    Selbstführung ist auch das Thema ihres aktuellen Buches „Connected Business – Wie ich gelernt habe, mich selbst und andere zu führen“ (Ariston, EVT 27. April 2020). Ihre These: Nur wenn ich mich selbst gut kenne und führe, kann ich auch andere führen.  
    Wie sieht das aus? Es ist vor allem mit viel Arbeit verbunden, mit Selbstreflexion und dem Willen, Verantwortung zu übernehmen. Wir sprechen mit Mounira Latrache über Emotionen am Arbeitsplatz, über persönlichen Antrieb und wie man es schafft, wirklich Halt in sich selbst zu finden. Latrache hat „Connected Business“ bereits vor Corona geschrieben. Aber es hätte wohl zu keiner günstigeren Zeit erscheinen können. Denn wenn das Außen keine klare Richtung weisen kann, ist der innere Kompass unerlässlich.

    • 1 Std. 18 Min.

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