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WirtschaftsWoche-Chefredakteur Beat Balzli diskutiert mit den wichtigsten Unternehmern, Top-Managerinnen, Ökonomen und Wirtschaftspolitikerinnen Deutschlands, wie es in der aktuellen Situation gelingt, erfolgreich ein Unternehmen zu führen – und wie sie selbst erfolgreich wurden. Dabei geben die Gäste faszinierende und tiefe Einblicke in ihr Leben als Entscheider und Privatpersonen.

Logodesign: Patrick Zeh

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WirtschaftsWoche-Chefredakteur Beat Balzli diskutiert mit den wichtigsten Unternehmern, Top-Managerinnen, Ökonomen und Wirtschaftspolitikerinnen Deutschlands, wie es in der aktuellen Situation gelingt, erfolgreich ein Unternehmen zu führen – und wie sie selbst erfolgreich wurden. Dabei geben die Gäste faszinierende und tiefe Einblicke in ihr Leben als Entscheider und Privatpersonen.

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    Schüco-Chef Engelhardt: „Wir müssen aus dieser Moll-Stimmung raus“

    Schüco-Chef Engelhardt: „Wir müssen aus dieser Moll-Stimmung raus“

    Eben noch brummte es auf deutschen Baustellen. Jetzt bremst plötzlich eine toxische Mischung das Geschäft. Gestörte Lieferketten, Fachkräftemangel, steigende Zinsen und eine Rekordinflation machen Bauprojekte zu unkalkulierbaren Himmelfahrtkommandos. Egal ob Gewerbeimmobilien oder neue Wohnungen, so manches Vorhaben wird von verunsicherten Investoren gerade auf Eis gelegt. Die Krise trifft nicht nur Baufirmen, sondern auch die großen Bauzulieferer. Womit wir bei meinem heutigen Gast wären. Er träumte von einer Politikerkarriere in der CDU, protestierte gerne in Fußgängerzonen gegen den Mauerbau, hat eine Schwäche für Familienunternehmen, glaubte lange an den deutsch-russischen Dialog, isst gerne Spargel – und gibt zu, in diesen Tagen nicht auf alles eine Antwort zu wissen. Andreas Engelhardt ist seit 2012 Vorstandsvorsitzender und seit 2014 persönlich haftender Gesellschafter des Bielefelder Unternehmens Schüco. Der Türen- und Fenstersystem-Hersteller beschäftigt mehr als 6000 Mitarbeiter und knackte vergangenes Jahr beinahe die Zwei-Milliarden-Umsatz-Marke.
    Engelhardt erzählt mir, warum er Helmut Kohl vermisst, wie er es als Nichtakademiker ins Top-Management schaffte und weshalb ihm die „Staatsversorgungsmentalität“ zunehmend Sorgen bereitet.

    Unsere aktuelle Titelgeschichte:
    Der Immobilienboom macht zu vererbende Häuser wertvoller. Die steigende Steuerlast droht Erben finanziell zu überfordern. Wer Vermögen zu übertragen hat, sollte daher früh handeln. Sieben Strategien helfen, die Erbschaftsteuer für die Familie zu mindern.
    https://www.wiwo.de/my/finanzen/vorsorge/vermoegen-steuerschonend-uebertragen-steuerfalle-immobilienerbe/28572830.html [wiwo+]

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    • 1 Std. 1 Min.
    Alnatura-Chef Rehn: „Für mich war die Zeit bei Nestlé ein großes Geschenk“

    Alnatura-Chef Rehn: „Für mich war die Zeit bei Nestlé ein großes Geschenk“

    Der Purpose ist das ultimative Buzzword. An ihm kommt heute keiner mehr vorbei. Im harten War for Talent will plötzlich jede Firma den Suchern nach dem Sinn ein nachhaltiges Zuhause geben. Eine ganze Wirtschaft stellt deshalb gerade den Menschen in den Mittelpunkt, rettet die Welt oder macht sie zumindest jeden Tag vermeintlich ein bisschen besser. Doch vieles riecht nach Marketing und nicht nach Überzeugungstätern. Wahre Pioniere prägten den Trend schon zu einer Zeit, als noch keiner von einem Trend gesprochen hat. Womit wir bei meinem heutigen Gast wären. Er putzte als Junge für die ganze Familie die Schuhe, überlässt die guten Schulnoten den anderen, wird kein Chefarzt wie sein Vater, kocht lieber Rezepte von Starkoch Jamie Oliver, verkrachte sich mit seinem Schwager, baute eine klimafreundliche Firmenzentrale aus Lehm, startete seine Karriere beim Schweizer Lebensmittelgiganten Nestlé und ist überzeugt, dass die Wirtschaft für den Menschen da ist, nicht umgekehrt. Götz Rehn ist Gründer und Geschäftsführer der Bio-Supermarktkette Alnatura mit einem Umsatz von rund 1,2 Milliarden Euro und über 140 Filialen.
    Er erzählt mir, warum zu Beginn niemand für ihn arbeiten wollte, er Betriebsräte für überflüssig hält, weshalb er in seiner Jugend vor einem Wasserwerfer stand – und womit er seinen Vater schockierte.

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    • 1 Std. 15 Min.
    Fritz-Kola-Chef Wiegert: „Wir müssen ja nicht über Nacht die Welt erobern“

    Fritz-Kola-Chef Wiegert: „Wir müssen ja nicht über Nacht die Welt erobern“

    Glorreiche Gründergeschichten handeln in diesen Tagen immer von digitalen Helden. Am Wesen ihrer Plattform-Ökonomie soll die vernetzte Welt genesen. Gefühlt will irgendwie jeder das nächste Netflix sein – abgehoben, virtuell, skalierbar und verdammt zum Reichwerden. Doch was inzwischen fast alle vergessen haben: Reich und innovativ geht auch analog und bodenständig. Willkommen in der Welt der Sterneköche, Gewürzmischer und Brausekönige! Womit wir bei meinem heutigen Gast wären. Er will schon als Kind ein hellwacher Unternehmer werden, trainierte sein Verkaufstalent mit Damenmode, gilt als König der Gegenmeinung, kassiert einen Supershitstorm für eine Kampagne mit Trump- und Erdogan-Motiven, fühlt sich wie David gegen Goliath, hat eine Perspektive von 100 Jahren, will Europa erobern, lässt Handbücher von Mitarbeitern laut vorlesen, findet Risikokapital fürchterlich – und ist überzeugt, dass seine Firma trotz Wachstum authentisch bleiben kann. Mirco Wolf Wiegert hat 2003 zusammen mit einem Freund den Brausehersteller Fritz Kola gegründet. Inzwischen machen die Hamburger weit über 50 Millionen Euro Umsatz.
    Er erzählt mir, warum Gründer keine Manager sind, er sich bei vielen Menschen entschuldigen musste, jetzt die beste Zeit ist, um zu gründen – und Cola-Rezepte weniger geheimnisvoll sind als viele denken.

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    • 59 Min.
    Schleich-Chef Engehausen: „Zu jeder unternehmerischen Tätigkeit gehört auch immer ein Quäntchen Glück“

    Schleich-Chef Engehausen: „Zu jeder unternehmerischen Tätigkeit gehört auch immer ein Quäntchen Glück“

    Alle, die kleine Kinder haben, kennen das Gefühl. Du gehst mit ihnen in eine Spielzeugabteilung und fragst dich, wie du da wieder rauskommst. Schnell schon mal gar nicht. Denn da steht dann sicher ein riesiger Dinosaurier mitten in der Verkaufsfläche. Der Dino fasziniert Kinder derart, dass der Abschied nur unter lautstarkem Protest und strafenden Blicken aller restlichen Kunden möglich ist. In solchen Momenten verflucht man den Hersteller vielleicht so ein kleines bisschen. Womit wir bei unserem heutigen Gast wären. Er schwärmte als Kind für die Rauchenden Colts, fährt mit dem Campingbus zum Surfen, liest am liebsten das Leitbuch des Marineoffiziers, testet Produkte gerne an seinen Kindern, predigt das Spielen ohne Regeln, weiß nicht so recht, ob der Delfin oder der Esel sein Lieblingstier ist, und glaubt, dass Cybersex den echten Sex nicht ersetzen wird und darum Tradition und Moderne gut miteinander können. Dirk Engehausen ist seit 2015 der CEO des Spielfigurenherstellers Schleich. In dieser Zeit konnte er den Umsatz mehr als verdoppeln auf 255 Millionen Euro.
    Engehausen erzählt im Podcast, wie die Zeit bei der Armee seinen Führungsstil beeinflusst hat, er seinen alten Arbeitgeber Lego das Fürchten lehren will und weshalb ein trinkendes Zebra mal richtig floppte.

    Unsere aktuelle Titelgeschichte:
    Atomkrieg, Pandemie, Klimaschock: Superreiche fürchten die Apokalypse und suchen Sicherheit – für sich und ihre Milliarden. Sie lassen Tresore für ihr Gold bauen und heuern Exsoldaten zu ihrem Schutz an, sie kaufen Pässe für maximale Reisefreiheit und Luxusbunker, die unerreichbar sind für Putins Atomraketen. Ein Milliardengeschäft rund ums große Geld – und mit eigenen Gesetzen.
    https://www.wiwo.de/my/erfolg/trends/fluechtlinge-de-luxe-wie-superreiche-jetzt-ihr-geld-in-sicherheit-bringen-/28505166.html [wiwo+]

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    • 47 Min.
    EnBW-Chef Mastiaux: „Ich kann absolut nicht ausschließen, dass die Gaspreise nochmal nach oben gehen“

    EnBW-Chef Mastiaux: „Ich kann absolut nicht ausschließen, dass die Gaspreise nochmal nach oben gehen“

    Erleben wir gerade Deutschlands Abstieg, fragen sich in diesen Tagen wieder viele. Die digitale Tristesse ist längst nicht mehr das einzige Handicap. Ein ganzes Land gibt sich scheinbar der Dysfunktionalität hin. Auf Straße, Schiene und in der Luft wiederholt sich beinahe täglich der Verkehrsinfarkt. Und nun droht wegen Putin auch noch der nächste Winter empfindlich kalt zu werden. Die Versorgungssicherheit mit Energie steht auf dem Spiel. Notfallpläne werden durchgespielt, die Preise explodieren, Firmen sorgen sich um ihre Existenz. Nur noch wenige durchschauen, was sich hier gerade abspielt und wie ernst die Lage noch werden kann. Womit wir bei meinem heutigen Gast wären. Er ist ein Kind des Ruhrgebiets, spielte in einer richtig schlechten Schülerband, reist gerne mit einer faltbaren Gitarre durch die Welt, handelte schon vor fünfzehn Jahren mit Flüssigerdgas, spielt ziemlich gut Tennis, übt sich in schwäbischer Zurückhaltung, hält E-Auto-Ladesäulen für mögliche Investitionsruinen, findet die Verwaltung sei nicht auf die Energiewende vorbereitet und ist überzeugt, dass Wasserstoff frühestens in zehn Jahren breit zum Einsatz kommt. Frank Mastiaux ist seit zehn Jahren CEO des von der öffentlichen Hand kontrollierten Energiekonzerns EnBW – mit einem Umsatz von 32 Milliarden Euro und einem Betriebsgewinn von knapp 3 Milliarden.
    Mastiaux erzählt mir im Podcast, was geschehen muss, damit die Energiewende endlich gelingt, warum der Gasmarkt psychologisch reagiert und wie man dieser Tage mit russischen Geschäftspartnern kommuniziert.

    Unsere aktuelle Titelgeschichte:
    Unternehmer sind schwer beschäftigt mit Gasengpässen und Kapazitätsproblemen, mit Fachkräftemangel und Rezessionsrisiken – und mit der Regelwut der Bürokratie. Sie beklagen eine Kultur der Angst und Innovationsfeindlichkeit in Behörden. Und proben nun den Aufstand gegen ihre Überregulierung.
    https://www.wiwo.de/28467902.html [wiwo+]

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    • 1 Std. 19 Min.
    Klöckner-Chef Kerkhoff: „Eins ist klar: Die Herausforderung ist riesig“

    Klöckner-Chef Kerkhoff: „Eins ist klar: Die Herausforderung ist riesig“

    Kaum ein Produkt ist so eng mit der Geschichte des Industriestandortes Deutschland verbunden wie Stahl. Er bestimmt seit Jahrzehnten Aufstieg und Fall von traditionsreichen Imperien, narzisstischen Managern und aggressiven Investoren. Nun droht der nächste Stresstest. Der Klimawandel wird zur ultimativen Herausforderung für die Stahlindustrie. Die grüne Transformation kostet Milliarden und der Erfolg ist keineswegs gesichert, sagen die einen. Die anderen prophezeien dem grünen Stahl eine blühende Zukunft. Womit wir bei meinem heutigen Gast wären. Er wohnt am liebsten in einem Volkswagen Bulli, twittert Fotos von seinem Impfausweis, kann von Energie bis Handyverträgen eigentlich alles verkaufen, eröffnet gerne Kneipen für Mitarbeiter, liest Krimis, die seine Aufsichtsräte schreiben, und ist überzeugt, dass der Ersatz von Stahl eine Umweltkatastrophe wäre. Guido Kerkhoff ist seit Mai 2021 Vorstandsvorsitzender von Klöckner, der mit über fünf Milliarden Euro Umsatz zu den weltweit größten Stahlhändlern gehört.
    Kerkhoff erzählt mir, wie er vergeblich versuchte, den Niedergang von Thyssenkrupp zu stoppen – und warum Schrott das neue Gold und Stahl der neue Klimaretter ist.

    Unsere aktuelle Titelgeschichte:
    Seit dem Überfall Russlands auf die Ukraine ist klar: Deutschland muss ohne Putins Erdgas wirtschaften – früher oder später. Jetzt wissen wir: Das Aus kann schon in den nächsten Wochen kommen. Konzerne und Mittelständler rüsten für den Winter – und fürchten um ihre Existenz.
    https://www.wiwo.de/my/unternehmen/energie/putin-provoziert-die-energiekrise-deutschlands-gas-trauma/28467772.html [wiwo+]

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    • 47 Min.

Kundenrezensionen

4,7 von 5
255 Bewertungen

255 Bewertungen

Kaffeemaschine99 ,

Sehr informativ

Ich freue mich immer auf die neue Folge am Freitag.
Manchmal geht bohrt Balzli ein bisschen zu tief im privaten seines Gastes.

A-MieS ,

Einfach ein toller Podcast!

Wahnsinnig unterhaltsam und interessant zugleich! Beat Balzli bringt viel Humor rein und ist mega sympathisch!

Ronny Zienert ,

So muss ein Podcast sein

Hervorragend recherchiert und mit Empathie interviewt. Für mich einer der besten Podcasts überhaupt.

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