130 Folgen

Wir zaubern Dir ein Lächeln in Deine Gedanken! :-)



Der Znipcast ist der Podcast der Znip Academy. Hier gehen Janina und Henry näher auf auf Themen wie Mindest, Agilität, Agile, New Work, Kultur, Holokratie, Team Entwicklung, Scrum, KanBan, XP, Psychologie und allem, was für Dich und Deine persönliche Entwicklung, wie auch Deinem Umfeld, Deiner Firma oder Deinem Team wichtig ist. Das entscheidende dabei ist Mindset und hier bekommst Du von uns neue Impulse! :-)



Janina und Henry arbeiten bereits seit 2011 mit Agilen Methoden im Umfeld großer Konzerne. Auf ihrem Weg haben sie zusätzlich noch weitreichendes Wissen über Projektmanagement, NLP, Testmanagement, Psychologie und Projektmanagement gesammelt um ihren Organisationen und Teams zu neuen Höchstleistungen zu verhelfen. Zusätzlich haben sie ihre Produktteams auf eine sich schnell ändernde Welt eingestellt und dabei den Kunden in den Fokus gestellt. Diese vielen Wissensgebiete geben Dir einen speziellen Mix, den sie gern mit Dir teilen. ;-) Hör rein und lass Dich inspirieren! :-)



Mehr Informationen bekommst Du auf www.znipcast.de

Schreib uns, wenn Du Anregungen, Feedback oder Fragen hast: hello@znipcast.de



In Liebe,

Henry & Janina

Znipcast - für gute Zusammenarbeit | Agilität, Scrum, KanBan, Psychologie, Teamentwicklung und NLP | Podcast der Znip Acade Znipcast.de | Henry Schneider | Janina Alisa Kappelhoff

    • Bildung
    • 5,0 • 7 Bewertungen

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Der Znipcast ist der Podcast der Znip Academy. Hier gehen Janina und Henry näher auf auf Themen wie Mindest, Agilität, Agile, New Work, Kultur, Holokratie, Team Entwicklung, Scrum, KanBan, XP, Psychologie und allem, was für Dich und Deine persönliche Entwicklung, wie auch Deinem Umfeld, Deiner Firma oder Deinem Team wichtig ist. Das entscheidende dabei ist Mindset und hier bekommst Du von uns neue Impulse! :-)



Janina und Henry arbeiten bereits seit 2011 mit Agilen Methoden im Umfeld großer Konzerne. Auf ihrem Weg haben sie zusätzlich noch weitreichendes Wissen über Projektmanagement, NLP, Testmanagement, Psychologie und Projektmanagement gesammelt um ihren Organisationen und Teams zu neuen Höchstleistungen zu verhelfen. Zusätzlich haben sie ihre Produktteams auf eine sich schnell ändernde Welt eingestellt und dabei den Kunden in den Fokus gestellt. Diese vielen Wissensgebiete geben Dir einen speziellen Mix, den sie gern mit Dir teilen. ;-) Hör rein und lass Dich inspirieren! :-)



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Henry & Janina

    120 Agile Master - Mehr als nur Scrum

    120 Agile Master - Mehr als nur Scrum

    Agile Master

    Heute die Folge wo wieder vieles zusammen kommt. Der Agile Master oder die Agile Masterin. Eigentlich handelt der ganze Podcast davon und wir werden hier auch viel referenzieren können. Bestimmt wirst Du heute verstehen warum wir so viele Grundlagen gelegt haben und auch was es denn nun mit der Agile Masterin auf sich hat. Wir sind sogar schon in der Scrum Master Folge ein bisschen in das Thema eingetaucht, denn die Scrum Masterin ist eigentlich eine spezielle Agile Masterin.

    Diese Folge auf YouTube: https://youtu.be/d-OAXCYHr5I

    Rolle Agile Master

    Die Rolle Agile Master wird häufig synonym verwendet für Scrum Master oder Agile Coach. Das ist nicht ganz richtig und gleichzeitig okay. Also klar wir beschäftigen uns den ganzen Tag damit, wir sehen feine Unterschiede, doch woher soll ein Laie all dies erkennen? Selbiges gilt natürlich auch für den OKR oder gar KanBan Master.

    Bei Scrum, OKR und KanBan ist das Framework natürlich schon im Namen und zeigt auch worauf die jeweilige Rolle spezialisiert ist. Hier gehört es zum Job auch das jeweilige Framework im Team zu begleiten.

    Wenn Du jetzt schon ein Bingo hast, schreib uns gern. 🙂

    Unser heutiges Thema lässt sich kaum ohne diese vielen Fachbegriffe erklären, daher die vorherigen Grundlagen.

    Agile Coach

    Abgrenzung zum Agile Coach. Ein Agile Coach ist eine Person, die von außen hereingeholt wird. Entweder zum Team oder zur Organisation. Dabei steht das Thema Coaching im Vordergrund.

    Also Coaching im 1:1 mit beispielsweise einer Scrum Masterin. Genauso kann es sich um ein Führungskräftecoaching oder das Begleiten einer Organisation sein. Letzteres meist in beratender Rolle oder im Change. Dies vor allem für die Strukturen der Organisation.

    Ein Agile Coach unterstützt also dabei die Rahmenbedingungen für Agilität zu schaffen und ist meist im Hintergrund tätig. Selten ist ein Agile Coach direkt im Team tätig. Dies kann natürlich auch einmal vorkommen, beispielsweise in der Rolle als Role Model für andere oder im Training.

    Dabei kann die Agile Coach extern oder intern beauftragt sein. Der Auftrag ist im Regelfall ein Coaching. Bzw. ein Agile Coaching, welches etwas anders ist beispielsweise ein systemisches Coaching. Dies haben wir in der Agile Coach Folge ausführlicher besprochen. Da es hier beispielsweise 5 Haltungen gibt, zwischen denen gewechselt werden kann.

    Der wesentliche Unterschied zeigt sich für Dich wahrscheinlich darin, dass der Coach nicht für die Umsetzung verantwortlich ist. Der Agile Master aber schon.

    Agile Master

    Doch nun zur eigentlichen Rolle, der wir uns heute widmen. Die Agile Masterin ist dafür zuständig Agilität in der Organisation umzusetzen. Also nicht mehr nur beratend oder im Coaching, sondern wirklich handfest umzusetzen.

    Also konkret: Wie kriege ich die Rollen (beispielsweise Product Ownerin) zum laufen? Wie kriege ich die Menschen dazu ihre neuen Rollen zu leben?

    Eine wirklich aktive Umsetzungsrolle.

    Sicherlich kannst Du jetzt den Begriff Agile Masterin synonym für Scrum Masterin verwenden. Aber der Scrum Master lenkt den Fokus auf den Scrum Framework. Wir wollen lieber den Fokus auf den Menschen im agilen System lenken. Daher gefällt uns der Begriff Agile Master besser.

    • 34 Min.
    Sommerpause: Wie lange braucht ihr um einen Workshop auf die Beine zu stellen?

    Sommerpause: Wie lange braucht ihr um einen Workshop auf die Beine zu stellen?

    Wie lange braucht ihr um einen Workshop auf die Beine zu stellen?

    Aus unserer Zweijahre Znipcast Folge sind noch Fragen wie „Wie lange braucht ihr um einen Workshop auf die Beine zu stellen?“ übriggeblieben. Auch diese beantworten wir gern.

    Dabei wurde Bezug auf das Workbook aus Psychologische Sicherheit genommen.

    Diese Folge auf YouTube: https://youtu.be/ukJS_LOeW-g

    Workbooks

    Wenn der Inhalt eines Workbooks schon feststeht, dann sind es noch 8 Stunden Arbeit für das Design.

    Hier ist die Kombination von Henry Schneider und Janina Kappelhoff wieder sehr gut. Gerade bei Kompaktseminaren wie Menschen lesen schreibt Henry den Text vor. Dieser ist auditiv und Janina macht dann dieses tolle Workbook draus.

    Den Content dafür sammelt Janina gern nebenbei. Dies ist ein kreativer Prozess und auf diese Weise entstehen die Workbooks auch Schubweise.

    Janina schätzt den Aufwand für ein Workbook auf etwa 20 Stunden. Plus die Stunden von Henry, die wahrscheinlich auch noch einmal 20 sind. In Summe also 40 Stunden für ein Workbook für ein Seminar.

    Damit ist ja aber das Training noch nicht fertig.

    Training

    Bei Trainings kommt dann noch mehr hinzu. Beispielsweise ist Psychologische Sicherheit noch mit einer Videoplattform, für die auch Videos erzeugt werden dürfen. Diese brauchen natürlich vorher auch erst einmal ein Konzept und Folien. Zusätzlich erzeugen wir Miro Boards, Links, WhatsApp Gruppen, etc.

    Wir sind ziemlich gut darin Ideen zu haben und dann die ersten Überschriften zu haben. Manchmal ist Henry auch versucht das so im Rohzustand schon online zu stellen, weil wir uns sonst zu sehr verkünsteln und dann kommt es gar nicht oder erst sehr spät. So haben wir das bei Team Resilienz jetzt auch ausprobiert.

    Es könnten also so 4 Wochen Arbeit sein.

    Get shit done,

    Janina & Henry



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    Du möchtest dich von uns in der Tiefe in eurem Veränderungsprozess begleiten lassen, eure größten Komplexitätsnester auflösen und die besten Teamtipps bekommen? Dann buch uns 😉



    Janinas Ultimativer OKR Guide



    In der Podcastfolge erwähnte Folgen zur Vertiefung:



    * Zweijahre Znipcast Folge





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    • 4 Min.
    119 Me Time - Wie finde ich Zeitslots im Kalender um mal Ruhe für mich zu haben?

    119 Me Time - Wie finde ich Zeitslots im Kalender um mal Ruhe für mich zu haben?

    Me Time

    Aus der Folge Leadership stammt die Frage „Wie finde ich Zeitslots im Kalender um mal Ruhe für mich zu haben?“, also kurz: Me Time

    Denn es geht zum einen darum Zeitslots im Kalender zum Arbeiten zu haben und gleichzeitig auch Zeiten zu haben um für andere verfügbar zu sein. Oder findest Du es cool 2 Monate auf einen Termin beim Chef warten zu müssen? Zeitslots sind also eine Kunst für sich und Me Time erstrecht.

    Das Thema hat also viel mit Selbstführung zu tun. Hierbei geht also weniger um Leadership, Führung oder Agilität, sondern wirklich um Selbstmanagement und Selbstführung.

    Deinen Chronotyp kannst Du hier sehr gut selbst testen: https://chronotype-self-test.info/

    Diese Folge auf YouTube: https://youtu.be/ZQjC00SXtMw

    Videocall Software is a Bitch

    Ich weiß nicht wie es Dir, liebe Hörerin, mit dem Beginn von Corona ging, bei uns jedenfalls waren plötzlich die Kalender mit Videocalls voll. Klar man traf sich nicht mehr zufällig, sondern nur noch, wenn man einen Termin hatte. Das hat eine Weile gedauert, bis wir das wieder im Griff hatten.

    Mittagspause

    Eine der ersten Sachen, die uns bezüglich MeTime begegnet ist ein Serientermin zur Mittagspause. Henry Schneider nutzt das auch erst seit kurzen und fand es besser, als er das nicht tat. Warum? Die Mittagspause musste bei ihm nicht so starr sein. Bei Janina Kappelhoff dagegen schon. Henry hat lieber die Flexibilität. Früher nahmen die Menschen in Hernys Umfeld aber mehr Rücksicht darauf, ob dieser noch entsprechende Zeiten im Kalender hat um eine Mittagspause zu machen. Es war eine Art ungeschriebenes Gesetz und gegenseitiger Respekt. Da fragte man auch noch nach ob man Termine in die Mittagspause legen darf. Oder lud zum Lunch ein.

    Und online eine gemeinsame Pause ist nicht das Gleiche, wie ein gemeinsames physisches Mittagessen. 😉

    Selbige Handlung sehen wir nun auch bei Anfangs- und Endzeiten der Arbeit. Vor allem bei Eltern. Das obwohl E-Mailprogamme, wie Outlook sogar die Funktion bieten Anfangs- und Endzeiten für Arbeit einzutragen. Diese grauen Bereiche scheinen aber auch gern ignoriert zu werden.

    Wann fängst Du an?

    Und da sind wir häufig schon in dem nächsten Phänomen, dass wir sehen: Die Termine werden immer früher gebucht. 5Uhr vielleicht? Da sind noch freie Slots im Kalender! Nein!

    Nein sagen

    Wir dürfen lernen Nein zu sagen und unser Umfeld daran zu gewöhnen. Deshalb gibt es dazu auch eine eigene Znipcast Folge.

    Die Vorstufe davon können auch Arbeitsblocker sein. Dies ist schließlich Zeit, die man bewusst im Kalender Blocker und quasi zu den Kolleginnen sagt „Nein hier kannst Du keine Termine reinbuchen.“. Natürlich kann die nächste Stufe dann auch sein, auf die Blocker zu bestehen, falls die Kolleginnen dann lieb fragen. Die Zeit ist schließlich aus einem guten Grund geblockt. Hier hilft es vor allem die Zeit nicht nur Blocker zu nennen, sondern direkt wie die Arbeit, die man in der Zeit erledigen möchte.

    Gerade bei öffentlich geteilten Kalendern, was schön für die Transparenz ist, passiert es sonst häufig, dass mit Vorliebe die Blocker überbucht werden.

    Dies ist vor allem auch wichtig in Richtung unserer Chefs, ihnen auch transparent zu machen, dass sie unsere wichtige Arbeit unterbrechen und überdenken dürfen ob ihr Anliegen dies gerade rec...

    • 25 Min.
    118 Planning 2 - Die Details sind entscheidend

    118 Planning 2 - Die Details sind entscheidend

    Planning 2

    In der Planning 1 Folge haben wir bereits angedeutet, dass der aktuelle Scrum Guide nicht mehr zwischen Planning 1 und 2 unterscheidet und wir es, allein schon für die Aufteilung der Folgen, trotzdem für sinnvoll halten. Dies ist also die Anschlussfolge zum Planning 1 und beschreibt das Planning-Event zum Start eines neuen Sprints näher.

    Diese Folge auf YouTube: https://youtu.be/morcvkIbrbY

    Planning 1 und 2

    Wie erwähnt unterscheidet der aktuelle Scrum Guide nicht mehr zwischen Planning 1 und 2. Wir halten diese Unterscheidung trotzdem oft für sinnvoll. Allein um zu jedem Event klar abgegrenze Teilnehmerkreise, Eingangs- und Ausgangskriterien zu haben. Gleichsam ist der Zweck der jeweiligen Events so besser bekannt. Beispielsweise würde im klassischen Projektmanagement im Planning 1 das Lastenheft und im Planning 2 das Pflichtenheft entstehen.

    In diesen Plannings werden auch ganz andere Hirnstrukturen angesprochen.

    Vereinfacht gesprochen ist das Planning 1 etwas gröber, als das Planning 2, welches sich mehr auf einzelne Aufgaben (Tasks) konzentriert.

    In den meisten Fällen halten wir die Trennung also weiterhin für sinnvoll. Wie dies jedes Team löst bleibt ihm überlassen.

    Warum brauchen wir das Planning 2?

    Die Stories aus dem Planning 1 werden nun verfeinert. Es wird also mehr auf das WIE eingegangen und was genau müssen wir tun um diese Anforderung umzusetzen. Es geht also runter auf die technische Ebene mit konkreten Lösungsideen.

    Daraus entstehen Tasks, Aufgaben und Teilschritte. Diese Worte bitte mit äußerster Vorsicht benutzen, denn diese Teilaufgaben dürfen trotzdem parallelisierbar abgearbeitet und auch unabhängig sein. Natürlich kommt es manchmal vor, dass diese Teilschritte aufeinander aufbauen und unser Ziel ist gleichzeitig ein anderes.

    Das Ergebnis ist dann ein verfeinertes Sprint Backlog. Bzw. bei Henry Schneider ist dann die ToDo Spalte mit Tasks gefüllt.

    Wir wissen danach also, was im Detail alles in diesem Sprint passieren wird. Da diese Teilschritte maximal nur einen Tag groß sind, können wir dann jederzeit die Veränderung auf unserem Board feststellen und sehen auch jeden Tag Bewegung ohne das Team dazu fragen zu müssen.

    Dabei wiederholen wir nicht einfach nur die Akzeptanzkriterien und übersetzen diese 1:1 in Tasks. Wenn das bei Dir der Fall sein sollte, überdenke bitte, ob euch das Planning 2 einen Nutzen bringt. Es ist aber völlig okay, falls bestimmte Rollen oder Aufgaben aus den Akzeptanzkriterien oder Definition of Done hier auftauchen, wenn erforderlich.

    Wer ist dabei?

    Es gibt einen Dialog zwischen den Entwicklern im Team zu den Aufgaben. Alle Entwicklerinnen sind also anwesend. Zudem sind die Scrum Masterin und die Product Ownerin auf Abruf erreichbar. Also keine Tätigkeiten beginnen, die nicht spontan abgebrochen werden können. Die Product Ownerin könnte beispielsweise das Backlog in der Zwischenzeit aufräumen und die Scrum Masterin Menschen lesen üben.

    • 22 Min.
    117 Marketing - Kaum einer machts

    117 Marketing - Kaum einer machts

    Marketing

    In eigener Sache: Psychologische Sicherheit auf 03.01.2023 verschoben – Early Bird bis 30.11.2022 – Studenten kostenlos

    Passend dazu sprechen wir heute über eine der wichtigsten Aufgaben der Product Ownerin

    Heute ist Janina nicht da und das wird in nächster Zeit öfter passieren, dass wir alleine aufnehmen. Grund dafür ist, dass unsere Kalender mit Seminaren, Trainings und sonstigem, wie Hochzeiten, voll sind. Ja vor allem Seminare, die wir besuchen, denn nichts ist wichtiger als die ständige Weiterbildung.

    Diese Folge auf YouTube: https://youtu.be/FdVlLSp4k3g

    Kein Vertrieb oder Verkauf

    Doch zum heutigen Thema: Marketing

    Hä? Wird das jetzt so ein Vertriebspodcast? Nein, mir geht es um was ganz anderes und Vertrieb kann ich Dir sowieso nicht erzählen, ist nicht meine Paradedisziplin. Ich kenne zwar die Prinzipien, wie Scarcity (Verknappung), Reziprozität, Kontrast und Kuriosität. Ja okay, das spielen wir wirklich eher zufällig. Also ich kenne diese Prinzipien und möchte niemanden durch künstliche Verknappung, große Rabatte zu vorher teuer gemachten Produkten oder ähnlichem überzeugen. Heißt nicht, dass ich hier nicht auch dazu lerne und vielleicht doch einmal Dinge einfließen lasse. Jedenfalls je mehr ich über Manipulation weiß, desto weniger habe ich Bock diese bei Dir einzusetzen, da mir persönlich Freiheit und damit verbunden freie Entscheidungen sehr wichtig sind.

    Das Thema

    Worum es mir heute geht ist eher das sich selbst und vor allem sein Produkt und Team zu vermarkten. Meiner Meinung nach eine der wichtigsten Aufgaben der Product Ownerin und auch von Projektmanagerinnen. Ja Grüße an meine Bubble! Diese Folge ist an euch gerichtet! 🙂

    Jetzt das kuriose, warum ich das Thema aufmache: Ich sehe kaum, dass Marketing gemacht wird.

    Hier möchte ich ein bisschen aufrütteln. Ich möchte, dass ihr das als Teil eures Jobs anseht und euch auch entsprechend darin weiterbildet

    Aus meinen IT-Zeiten kenne ich noch den Spruch „Gute IT sieht man nicht!“ – und das stimmt, meist fällt uns die IT nur auf, wenn sie nicht richtig funktioniert. Und beide Zustände sind nicht ganz so geil, also wenn jeder auf Dein Produkt schimpft, weil es so schlecht ist, oder wenn niemand das Team oder die Firma hinter dem Produkt wahrnimmt, weil es einfach selbstverständlich ist.

    Warum das so fatal ist

    Es gibt Teams, deren Backlog läuft leer. Bitte nicht falsch verstehen, es ist ein richtig guter Zustand, wenn man mit seinem Projekt fertig ist und dieses beenden kann. Eigentlich ein Grund zum Feiern und auch ich schätze es sehr, wenn ich Projekte beenden kann.

    Doch in vielen Firmen hängt hier die Karriere, Teamidentität, Bonus und ähnliches dran. In solchen Fällen empfinden es die Teams als sehr schlimm, wenn der Arbeitsvorrat leer wird.

    Ich finde es gut in dem Fall bereits neue Projekte in Aussicht zu haben und diese vielleicht mit dem ganzen oder Teilen des eingeschwungenen Teams weiterbearbeiten zu können. Ohne Marketing, aber vielleicht kein neuer Auftrag.

    Jetzt kommt das Hauptproblem: Kürzungsrunde im Unternehmen. Es müssen 20% der Ausgaben eingekürzt werden. Wo kürzt man am liebsten? Genau, bei den Projekten die niemand als wichtig erachtet oder sogar niemand kennt. Im Zweifel Dein Projekt.

    Bist Du IT-Admin? Wozu braucht man 5 davon, wenn die IT im Unternehmen doch läuft?

    Kann man die Softwareentwicklung des Produktes vielleicht an eine Externe Firma in Indien vergeben, die das auf dem Papier zum halben Preis macht?

    Die Probleme die dadurch entstehen merken viele Firmen erst hinterher....

    • 36 Min.
    116 Planning 1 - Product Ownerin, Du hast viel zu tun. :-)

    116 Planning 1 - Product Ownerin, Du hast viel zu tun. :-)

    Planning 1

    Heute reden wir über das Planning 1. Der aktuelle Scrum Guide kennt nur das Planning und unterscheidet nicht mehr zwischen 1 und 2. Wir halten das dennoch für sinnvoll und teilen die Folge daher nach 1 und 2 auf. Es ist endlich mal wieder eine Folge, die sich gezielt an unsere Product Ownerinnen wendet.

    Diese Folde auf Youtube: https://youtu.be/DBjavG2SUxY

    Erstes Event im Sprint

    Beim Planning handelt es sich um das erste Event in einem neuen Sprint.

    Wir führen das Ritual durch, damit alle wissen, was in der nächsten Iteration für unser Produkt getan wird. Also beispielsweise, welche Features umgesetzt werden oder welche Anforderungen abgearbeitet werden.

    Im klassischen Projekt gibt dies der Projektmanager oder der Chef vor. Du merkst hier schon die Ähnlichkeit eines Scrum Sprints zu einem Wasserfall, nur sehr viel kürzer.

    Der eigentliche Unterschied liegt nun darin, dass hier eine Einigung mit dem Team passiert, statt einfach nur wild, vielleicht unrealistische, Vorgaben zu machen.

    Du merkst hier vielleicht auch schon, dass das Planning 1 Event das Äquivalent zu einem klassischen Lastenheft sein könnte. Der Output ist nämlich ein priorisiertes Sprint Backlog. Dieses ist eine Liste (in Reihung) der Anforderungen für einen Zeitabschnitt. Eben wie ein Lastenheft.

    Was wollen wir tun

    Das Ergebnis des Planning 1 ist dabei das Commitment des Teams zu dem WAS wollen wir tun. Es klammert dabei zu dem Zeitpunkt aus, WIE wir das erreichen werden.

    Im originären Lastenheft sollte dies auch so sein. Wir besprechen hier mit dem Team, vor allen den Entwicklerinnen, nicht wie sie die Dinge zu erledigen haben. Sie sind schließlich die Expertinnen.

    Der Vorteil vom Planning 1 ist auch ganz eindeutig: Alle wissen nun, was es zu tun gibt und was im nächsten Sprint passiert

    Eingangsgröße

    Eingangsgröße des Planning 1 ist, dass die Product Ownerin ein priorisiertes und besprochenes Backlog mitbringt.

    Es ist also dem Team bereits vorher bekannt und gut vorbereitet. So kann der Product Owner leicht dem Team vermitteln, was für den nächsten Sprint geplant ist.

    Das erfordert natürlich Vorarbeit. Beispielsweise in Form eines Refinements.

    Selbstorganisation

    Im Agilen achten wir jetzt ja viel auf Selbstorganisation, wie passt das zusammen?

    Die Entwicklerinnen ziehen sich die User Stories von oben in den Backlog und haben einen Dialog oder eine Verhandlung mit der Product Ownerin. Diese darf also nicht einfach so viel wie möglich hineingeben, sondern das Team sagt wann Schluss ist.

    Natürlich kann man hier der Product Ownerin im Vorfeld helfen, dass sie nicht zu viel vorbereitet und damit Verschwendung erzeugt. Beispielsweise, wenn die Velocitiy des Teams bekannt ist, es einen Durchschnittswert, WiP-Limits oder Story Points gibt.

    In diesem Dialog können wir mit der Product Ownerin darüber sprechen, warum vielleicht einige Dinge so nicht zu realisieren sind. Beispielsweise weil Anforderungen Abhängigkeiten miteinander haben. Diese müssen vielleicht nacheinander statt gleichzeitig umgesetzt werden. Durch den Dialog kann sich auch die Reihenfolg...

    • 24 Min.

Kundenrezensionen

5,0 von 5
7 Bewertungen

7 Bewertungen

Rangerope ,

Interessant und inspirierend

Der Podcast ist klasse. Themen werden sehr locker präsentiert, sind dabei aber sehr inspirierend und immer interessant. Die beiden machen das echt klasse. Lob an Henry auch für seine „Solo-Podcasts“, die sind ebenfalls sehr hörenswert. Freue mich auf weitere Folgen!

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