34 Min.

Zweites Kind? – Wie entscheiden wir, ob wir ein weiteres Kind bekommen möchten‪?‬ Familienrat mit Katia Saalfrank

    • Kinder und Familie

Natascha* schreibt:

"Liebe Katia, lieber Matze.

Zunächst erstmal Danke für euren großartigen Podcast. Ich bin ein Fan der ersten Stunde, obwohl ich damals noch nicht mal schwanger war. Ich finde eure respektvolle und wertschätzende Art einfach super. Katias Expertise und Matzes praktische Erfahrungen aus dem Familienalltag ergänzen sich perfekt.

Nun zu meiner Frage. Vor gut sechs Monaten ist meine Tochter Sabrina* geboren, zur Familie gehören noch Papa Kai* und ich (Natascha*). Eigentlich war für Kai* und mich immer klar, dass wir gerne zwei Kinder haben möchten, die altersmäßig nicht mehr als zwei bis drei Jahre auseinander sind. Aber seitdem Sabrina* auf der Welt ist, bin ich mir nicht mehr ganz sicher.

Unser Modell sieht im Moment so aus, dass ich ein Jahr Elternzeit habe, mein Mann hat gemeinsam mit mir die ersten zwei Monate Elternzeit gemacht und arbeitet jetzt wieder Vollzeit (Corona-bedingt komplett im Homeoffice). Im Anschluss an meine Elternzeit wird Kai* weitere sieben Monate Elternzeit nehmen, während ich Vollzeit berufstätig bin.

Sabrina* ist ein wirklich tolles Baby, lacht sehr viel und ist sehr aufmerksam. Trotzdem macht mir die neue Aufgabe sehr zu schaffen, ich fühle mich oft ausgelaugt und habe das Gefühl zu wenig Zeit für mich und auch zu wenig Paarzeit mit Kai* zu haben. Deshalb ist mein Wunsch, irgendwann ein zweites Baby zu bekommen, stark ins Wanken geraten.

Zusätzlich zur aktuellen Situation spielen auch die Angst, die Geschwisterbeziehung könnte schwierig werden, eine Rolle, da ich selbst kein gutes Verhältnis zu meiner fast sieben Jahre älteren Schwester habe. Daher auch der Wunsch, dass der Altersunterschied zwischen den Geschwistern eher klein sein sollte.

Mein Mann wünscht sich weiterhin ein zweites Kind, hätte aber auch Verständnis, wenn Sabrina* kein Geschwisterchen bekommt. Ich fühle mich sehr unsicher, da ich nicht weiß, ob mein Wunsch zu dritt zu bleiben nur vorübergehend ist. Früher hat mir die Vorstellung von zwei Kindern, ihrer Beziehung untereinander und zu uns als Eltern sehr gefallen.

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir helfen könntet, die verschiedenen Gedanken bezüglich dieser Frage zu ordnen. Außerdem würde ich mich interessieren, welche Aspekte ihr bezüglich dieser Entscheidung besonders wichtig findet. Zu guter Letzt fände ich auch spannend zu erfahren, wie ihr und eure Partner*innen die Entscheidung für bzw. gegen weitere Kinder getroffen habt.

Macht weiter so und viele Grüße,

Natascha*"

*Name geändert

Wenn ihr auch Fragen an Katia Saalfrank habt, dann schickt sie gerne an familienrat@mitvergnuegen.com

Buch: Andre Stern – Die Rhythmen und Rituale unserer Kinder

Affirmations- und Verbindungskarten: https://bit.ly/Verbindungskarten

Katias Kinder-besser-Verstehen-Kurse (Pädagogische Grundausbildung für Eltern und Fachleute, Modul 1 - 3 Kleinkind/Schulkind/Pubertät): https://bit.ly/KBV-Kurse und Beraterausbildung: https://bit.ly/2LwR9qX

Katias Sommerakademie Kinder besser verstehen (von der Erziehung zur Beziehung) – mit dem Code ‚familienrat’ (einfach in das entsprechende Feld eingeben) bekommt ihr 10% Rabatt. Ihr könnt jederzeit den Kurs absolvieren: https://sommerakademie-kinderbesserverstehen.de/

In Katias Online-Shop findet ihr Karten und weiteres pädagogisches Material für einen bindungs- und beziehungsorientierten Alltag mit Kindern: https://www.katiasaalfrank.de/online-shop/


Supporter des Familienrates ist dieses Mal Bookbeat.
Mit BookBeat könnt ihr unbegrenzt Hörbücher hören: Egal wie viel, wann und wo ihr möchtet. Mehr als 100.000 Titel warten auf Euch. Jetzt einen Monat gratis testen: bookbeat.de/familienrat.

Natascha* schreibt:

"Liebe Katia, lieber Matze.

Zunächst erstmal Danke für euren großartigen Podcast. Ich bin ein Fan der ersten Stunde, obwohl ich damals noch nicht mal schwanger war. Ich finde eure respektvolle und wertschätzende Art einfach super. Katias Expertise und Matzes praktische Erfahrungen aus dem Familienalltag ergänzen sich perfekt.

Nun zu meiner Frage. Vor gut sechs Monaten ist meine Tochter Sabrina* geboren, zur Familie gehören noch Papa Kai* und ich (Natascha*). Eigentlich war für Kai* und mich immer klar, dass wir gerne zwei Kinder haben möchten, die altersmäßig nicht mehr als zwei bis drei Jahre auseinander sind. Aber seitdem Sabrina* auf der Welt ist, bin ich mir nicht mehr ganz sicher.

Unser Modell sieht im Moment so aus, dass ich ein Jahr Elternzeit habe, mein Mann hat gemeinsam mit mir die ersten zwei Monate Elternzeit gemacht und arbeitet jetzt wieder Vollzeit (Corona-bedingt komplett im Homeoffice). Im Anschluss an meine Elternzeit wird Kai* weitere sieben Monate Elternzeit nehmen, während ich Vollzeit berufstätig bin.

Sabrina* ist ein wirklich tolles Baby, lacht sehr viel und ist sehr aufmerksam. Trotzdem macht mir die neue Aufgabe sehr zu schaffen, ich fühle mich oft ausgelaugt und habe das Gefühl zu wenig Zeit für mich und auch zu wenig Paarzeit mit Kai* zu haben. Deshalb ist mein Wunsch, irgendwann ein zweites Baby zu bekommen, stark ins Wanken geraten.

Zusätzlich zur aktuellen Situation spielen auch die Angst, die Geschwisterbeziehung könnte schwierig werden, eine Rolle, da ich selbst kein gutes Verhältnis zu meiner fast sieben Jahre älteren Schwester habe. Daher auch der Wunsch, dass der Altersunterschied zwischen den Geschwistern eher klein sein sollte.

Mein Mann wünscht sich weiterhin ein zweites Kind, hätte aber auch Verständnis, wenn Sabrina* kein Geschwisterchen bekommt. Ich fühle mich sehr unsicher, da ich nicht weiß, ob mein Wunsch zu dritt zu bleiben nur vorübergehend ist. Früher hat mir die Vorstellung von zwei Kindern, ihrer Beziehung untereinander und zu uns als Eltern sehr gefallen.

Ich würde mich freuen, wenn ihr mir helfen könntet, die verschiedenen Gedanken bezüglich dieser Frage zu ordnen. Außerdem würde ich mich interessieren, welche Aspekte ihr bezüglich dieser Entscheidung besonders wichtig findet. Zu guter Letzt fände ich auch spannend zu erfahren, wie ihr und eure Partner*innen die Entscheidung für bzw. gegen weitere Kinder getroffen habt.

Macht weiter so und viele Grüße,

Natascha*"

*Name geändert

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