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Die Universitätsbibliothek (UB) verfügt über ein umfangreiches Archiv an elektronischen Medien, das von Volltextsammlungen über Zeitungsarchive, Wörterbücher und Enzyklopädien bis hin zu ausführlichen Bibliographien und mehr als 1000 Datenbanken reicht. Auf iTunes U stellt die UB unter anderem eine Auswahl an Dissertationen der Doktorandinnen und Doktoranden an der LMU bereit. (Dies ist der 5. von 5 Teilen der Sammlung 'Fakultät für Physik - Digitale Hochschulschriften der LMU'.)

Fakultät für Physik - Digitale Hochschulschriften der LMU - Teil 05/05 Ludwig-Maximilians-Universität München

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Die Universitätsbibliothek (UB) verfügt über ein umfangreiches Archiv an elektronischen Medien, das von Volltextsammlungen über Zeitungsarchive, Wörterbücher und Enzyklopädien bis hin zu ausführlichen Bibliographien und mehr als 1000 Datenbanken reicht. Auf iTunes U stellt die UB unter anderem eine Auswahl an Dissertationen der Doktorandinnen und Doktoranden an der LMU bereit. (Dies ist der 5. von 5 Teilen der Sammlung 'Fakultät für Physik - Digitale Hochschulschriften der LMU'.)

    A microscope for Fermi gases

    A microscope for Fermi gases

    Diese Dissertation berichtet über ein neuartiges Quantengasmikroskop, mit dem Vielteilchensysteme von fermionischen Atomen in optischen Gittern untersucht werden. Die einzelplatzaufgelöste Abbildung ultrakalter Gase im Gitter hat mächtige Experimente an bosonischen Vielteilchensystemen ermöglicht. Die Erweiterung dieser Fähigkeit auf Fermigase bietet neue Aussichten, komplexe Phänomene stark korrelierter Systeme zu erforschen, für die numerische Simulationen oft nicht möglich sind.
    Mit Standardtechniken der Laserkühlung, optischen Fallen und Verdampfungskühlung werden ultrakalte Fermigase von 6Li präpariert und in ein 2D optisches Gitter mit flexibler Geometrie geladen. Die Atomverteilung wird mithilfe eines zweiten, kurzskaligen Gitters eingefroren. Durch Raman-Seitenbandkühlung wird an jedem Atom Fluoreszenz induziert, während seine Position festgehalten wird. Zusammen mit hochauflösender Abbildung erlaubt die Fluoreszenz die Rekonstruktion der ursprünglichen Verteilung mit Einzelplatzauflösung und hoher Genauigkeit.
    Mithilfe von magnetisch angetriebener Verdampfungskühlung produzieren wir entartete Fermigase mit fast einheitlicher Füllung im ersten Gitter. Dies ermöglicht die ersten mikroskopischen Untersuchungen an einem ultrakalten Gas mit klaren Anzeichen von Fermi-Statistik. Durch die Präparation eines Ensembles spinpolarisierter Fermigase detektieren wir eine Abflachung im Dichteprofil im Zentrum der Wolke,
    ein Charakteristikum bandisolierender Zustände.
    In einem Satz von Experimenten weisen wir nach, dass Verluste von Atompaaren an einem Gitterplatz, bedingt durch lichtinduzierte Stöße, umgangen werden. Die Überabtastung des zweiten Gitters erlaubt eine deterministische Trennung der Atompaare in unterschiedliche Gitterplätze. Die Kompression einer dichten Wolke in der Falle vor dem Laden ins Gitter führt zu vielen Doppelbesetzungen von Atomen in unterschiedlichen Bändern, die wir ohne Anzeichen von paarweisen Verlusten abbilden können. Somit erhalten wir die wahre Besetzungsstatistik an jedem Gitterplatz.
    Mithilfe dieser Besonderheit werten wir die lokale Besetzungsstatistik an einem Ensemble bandisolierenderWolken aus. Im Zentrum bei hoher Füllung sind die Atomzahlfluktuationen um eine Größenordnung unterdrückt, verglichen mit klassischen Gasen, eine Manifestation des Pauliverbots. Die Besetzungswahrscheinlichkeiten werden verwendet, um die lokale Entropie an jedem Gitterplatz zu messen. Eine niedrige Entropie pro Atom bis 0.34kB wird im Zentrum des Bandisolators gefunden.
    Die Erweiterung der Quantengasmikroskopie auf entartete Fermigase eröffnet neue Möglichkeiten der Quantensimulation stark korrelierter Vielteilchensysteme und kann einzigartige Erkenntnisse über fermionische Systeme im und außerhalb vom Gleichgewicht, Quantenmagnetismus und verschiedene Phasen des Fermi-Hubbard-Modells
    ergeben.

    Natural braneworlds in six dimensions and the cosmological constant problem

    Natural braneworlds in six dimensions and the cosmological constant problem

    The observed accelerated expansion of the universe is successfully parameterized by a cosmological constant. However, since this parameter in Einstein's equations is not protected against quantum corrections, the observed and theoretically expected value vastly differ, thus giving rise to the cosmological constant problem. In this thesis, the issue is addressed by embedding our universe--represented by a brane--in a six-dimensional bulk spacetime, where the cosmological constant plays the role of a brane tension, which then no longer needs to imply an expansion of the three apparent spatial dimensions; rather, it curves the extra space and hence stays hidden from a brane observer. In this context, the crucial question is whether this so-called degravitation mechanism may be implemented in a phenomenologically viable and 't Hooft natural way. Corresponding answers will be given in the case of four different models.
    The main part of this thesis has its focus on the 6D brane induced gravity model--a higher-dimensional generalization of the Dvali-Gabadadze-Porrati model--according to which a brane with sub-critical tension curves the bulk into a cone of infinite spatial extent.
    First, it is shown that the model is free of ghost instabilities only if the tension is not unnaturally small.
    This in turn opens a window of opportunity to study theoretically consistent modified cosmologies. In this context, it is shown that a homogeneous and isotropic brane acts as an antenna that emits and absorbs cylindrically symmetric Einstein-Rosen waves.
    We encounter two interesting types of solutions--sub-critical ones, which feature dynamical degravitation but are incompatible with observations, as well as compact super-critical ones, which still might be phenomenologically viable but certainly not technically natural. While this clearly shows that the cosmological constant problem cannot be solved in a 6D version of the model, our results point towards higher-dimensional constructions as the remaining playground for future research.
    Next, we introduce a new two-brane model where a thick super-critical brane curves the extra space into a cigar that closes in a microscopically thin sub-critical brane, representing our universe. In the case both branes only host a tension, we derive fully analytic solutions, which correspond to a de Sitter phase on our brane and are hence phenomenologically promising. Unfortunately, as a fine-tuning of the brane tension is required, they are not technically natural. The failure is attributed to the compactness of the extra space.
    To further exemplify the virtue of infinite volume extra dimensions, we devise a hybrid model where the brane is wrapped around an infinitely long cylinder of microscopic width. This construction turns out to be the minimal setup that features bulk waves as a dynamical ingredient of a modified cosmology. We find that, due to the existence of an infinitely large dimension, the system admits a degravitating solution. While being conceptually interesting, a supernova fit shows that the corresponding 4D cosmology cannot describe our universe.
    Finally, we turn to the model of supersymmetric large extra dimensions that had been claimed to successfully address the cosmological constant problem. Here, a Maxwell flux stabilizes the extra space that has the shape of a rugby ball.
    We critically review the corresponding mechanism, and find that a vanishing brane curvature--as required by the degravitation idea--is only ensured by a scale invariant brane sector, which however leads to an unavoidable parameter constraint due to a flux quantization condition.
    In a second step, we generalize our analysis to solutions that admit a de Sitter phase on the brane. Provided the model parameters are not tuned, we find that either the brane curvature or the volume of the extra space exceeds its phenomenologi

    Quantenklassische Hybridbeschreibung von Solvatisierungseffekten

    Quantenklassische Hybridbeschreibung von Solvatisierungseffekten

    Eine aussagekräftige theoretische Beschreibung des Infrarot (IR)-Schwingungsspektrums eines Biomoleküls in seiner nativen Umgebung durch Molekulardynamik (MD)-Simulationen benötigt hinreichend genaue Modelle sowohl für das Biomolekül, als auch für das umgebende Lösungsmittel. Die quantenmechanische Dichtefunktionaltheorie (DFT) stellt solche genauen Modelle zur Verfügung, zieht aber hohen Rechenaufwand nach sich. Daher ist dieser Ansatz nicht zur Simulation der MD ausgedehnter Biomolekül-Lösungsmittel-Komplexe einsetzbar. Solche Systeme können effizient mit polarisierbaren molekülmechanischen (PMM) Kraftfeldern behandelt werden, die jedoch nicht die zur Berechnung von IR-Spektren nötige Genauigkeit liefern.
    Einen Ausweg aus dem skizzierten Dilemma bieten Hybridverfahren, die einen relevanten Teil eines Simulationssystems mit DFT, und die ausgedehnte Lösungsmittelumgebung mit einem (P)MM-Kraftfeld beschreiben. Im Rahmen dieser Arbeit wird, ausgehend von einer DFT/MM-Hybridmethode [Eichinger et al., J. Chem. Phys. 110, 10452-10467 (1999)], ein genaues und hocheffizientes DFT/PMM-Rechenverfahren entwickelt, das der wissenschaftlichen Ọ̈ffentlichkeit nun in Form des auf Großrechnern einsetzbaren Programmpakets IPHIGENIE/CPMD zur Verfügung steht.
    Die neue DFT/PMM-Methode fußt auf der optimalen Integration des DFT-Fragments in die "schnelle strukturadaptierte Multipolmethode" (SAMM) zur effizienten approximativen Berechnung der Wechselwirkungen zwischen den mit gitterbasierter DFT bzw. mit PMM beschriebenen Subsystemen.
    Dies erlaubt stabile Hamilton'sche MD-Simulationen sowie die Steigerung der Performanz (d.h. dem Produkt aus Genauigkeit und Recheneffizienz) um mehr als eine Größenordnung.
    Die eingeführte explizite Modellierung der elektronischen Polarisierbarkeit im PMM-Subsystem durch induzierbare Gauß'sche Dipole ermöglicht die Verwendung wesentlich genauerer PMM-Lösungsmittelmodelle. Ein effizientes Abtastens von Peptidkonformationen mit DFT/ PMM-MD kann mit einer generalisierten Ensemblemethode erfolgen.
    Durch die Entwicklung eines Gauß'schen polarisierbaren Sechspunktmodells (GP6P) für Wasser und die Parametrisierung der Modellpotentiale für van der Waals-Wechselwirkungen zwischen GP6P-Molekülen und der Amidgruppe (AG) von N-Methyl-Acetamid (NMA) wird ein DFT/PMM-Modell für (Poly-)Peptide und Proteine in wässriger Lösung konstruiert. Das neue GP6P-Modell kann die Eigenschaften von flüssigem Wasser mit guter Qualität beschreiben. Ferner können die mit DFT/PMM-MD berechneten IR-Spektren eines in GP6P gelösten DFT-Modells von NMA die experimentelle Evidenz mit hervorragender Genauigkeit reproduzieren. Somit ist nun ein hocheffizientes und ausgereiftes DFT/PMM-MD-Verfahren zur genauen Berechnung der Konformationslandschaften und IR-Schwingungsspektren von in Wasser gelösten Proteinen verfügbar.

    Alpha-event characterization for germanium detectors

    Alpha-event characterization for germanium detectors

    A detailed study of alpha interactions on the passivated surface of a germanium detector is
    presented. Germanium detectors can be used to search for both neutrinoless double beta
    decay of 76Ge and direct interaction of dark matter. In order to increase the sensitivity to
    both neutrinoless double beta decay and dark matter beyond the current state of the art,
    the next generation of germanium-based experiments has to have a mass of about one ton
    and has to reduce the background by a factor of ten. The choices of detector technology
    facilitating both searches and the background reduction are one of the biggest challenges
    for such an experiment. Surface contaminations on the material close to the detectors or
    on the detectors themselves, can generate a background due to alpha particles, which was
    found to be limiting in some experiments.
    The characterization of events induced by alpha particles will help to identify such
    events and thus eliminate them as sources of background. An especially designed segmented
    true-coaxial detector was probed with alpha particles from an 241Am source inside the
    test-stand GALATEA, located at the MPI f¨ur Physik in Munich. Pulse shape analysis was
    performed to identify the characteristics of alpha events. The properties of the detector
    directly underneath the passivation layer on the end-plate were also studied. As part of
    the detector characterization, the thickness of the effective dead layer was determined.
    The studies presented here suggest improvements on detector design, which would
    allow an effective reduction of alpha background in next generation of germanium-based
    experiments.

    Terahertz-Charakterisierung des elektronischen Transportes in einkristallinen und polykristallinen Halbleitern

    Terahertz-Charakterisierung des elektronischen Transportes in einkristallinen und polykristallinen Halbleitern

    Modified gravity and cosmology with two extra dimensions

    Modified gravity and cosmology with two extra dimensions

    In this thesis, we investigate the gravitational consequences of theories in which the four spacetime dimensions of our universe are augmented by two spatial extra dimensions. More specifically, the focus is on braneworld scenarios, where our world is confined on a hypersurface in the higher-dimensional bulk, allowing the extra dimensions to be large or even infinite. Our main motivation for studying such models is that they could in principle be able to solve the cosmological constant (CC) problem via degravitation: the CC only curves the extra space, leaving the brane geometry flat.
    A major difference to the simpler case of a codimension-one brane is that here, gravitational waves can be emitted into the bulk, even at the 3D homogeneous and isotropic level, as is relevant for cosmology. Therefore, we first analyze the question how an outgoing wave boundary condition can be implemented, which is necessary in order to obtain a closed set of modified Friedmann equations predicting the cosmological on-brane evolution. We find that a potential tool from the literature, provided by a certain decomposition of the Weyl tensor - while being applicable to plane gravitational waves - fails for cylindrical waves. This failure is related to the fact that it is already impossible to locally separate incoming from outgoing linear cylindrical waves (on flat spacetime), as we demonstrate by explicitly deriving the corresponding nonreflecting boundary condition, which is nonlocal in time.
    We then consider a generalization of the Dvali-Gabadadze-Porrati (DGP) model, containing an additional compact on-brane dimension on top of the one infinite codimension. Since here the 3D maximally symmetric brane emits plane waves, the Weyl tensor criterion can be used to exclude incoming bulk waves, and we derive the resulting Friedmann equations. If the compact dimension is stabilized, DGP cosmology is recovered, but we find indications that the stabilization should break down when the CC starts to dominate, which would lead to additional, potentially interesting late time modifications. If, on the other hand, the compact direction is allowed to expand freely, there are dynamically degravitating solutions - which, however, lack a 4D regime and are thus ruled out, as we demonstrate by fitting to supernova data.
    Next, we turn to the codimension-two version of the DGP model. By numerically solving the full nonlinear coupled bulk-brane system for cosmological symmetries on the (regularized) brane, we show that in some region of parameter space, a CC - but also any other fluid component - gets degravitated dynamically, and a static geometry is approached via the emission of Einstein-Rosen waves. For other model parameters, pathological super-accelerating solutions are encountered. The origin of this unstable behavior is traced back to a tachyonic ghost mode which is identified in this parameter region by studying linear metric perturbations around a nontrivial pure tension background. While confirming the ghost result on Minkowski from the literature, we gain the important insight that the ghost disappears if the brane tension is large enough, thereby reconciling the model with the physical expectation of a healthy low energy effective theory. Unfortunately, the healthy region is again incompatible with an appropriate 4D gravity regime, and therefore ruled out phenomenologically.
    The preceding analysis only covered sub-critical brane tensions, meaning that the deficit angle of the exterior conical geometry is less than 2π. In the following chapter, we investigate super-critical tensions (first in 4D), and find that the (regularized) static solution is no longer stable. Instead, the axial direction expands at an asymptotically constant rate, and the exterior geometry (which is necessarily compact) takes the form of a growing cigar. We are able to derive an an

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