22 min

Die Jurtenkinder – Eine Schweizerin hilft den Ärmsten der Mongolei Reporter

    • Cultura y sociedad

Wer das urbane Zentrum von Ulan Bator verlässt, entdeckt zahllose Jurten und einfache Holzhäuser, die sich ringartig um die Stadt legen. Hier wohnen die Ärmsten. Alkohol, Gewalt und Missbrauch sind alltäglich. Die Bernerin Christine Jäggi kämpft dagegen an. Christine Jäggi, die 2003 als Reiseleiterin die Mongolei kennengelernt hat, wollte diese Abwärtsspirale nicht hinnehmen: Sie gründete einen Verein und engagiert sich seitdem für ein besseres Leben der Jurtenkinder. Heute ist die Kindertagesstätte Bayasgalant (mongolisch für glücklich) für 175 Kinder zu einem zweiten Zuhause geworden. Hier bekommen sie drei Mahlzeiten am Tag, saubere Kleidung, Betreuung und Bildung, aber vor allem dürfen sie hier einfach Kind sein und spielen.

Die heute 58-jährige Jäggi, selbst Mutter zweier erwachsener Kinder, kennt die Geschichten der Kleinen und Grossen. Mehrmals wöchentlich skypt sie mit der mongolischen Projektleiterin Zayanyam Okhinoo, die alles fest im Griff hat. Sie sprechen über Kinder, die zu Hause vom betrunkenen Vater angegriffen werden, und freuen sich aber gleichzeitig auch über den 18-jährigen Battur, der die Schule als Jahrgangsbester abgeschlossen hat und nun studieren will.

Die Reporterin Elvira Stadelmann hat Christine Jäggi im Sommer 2017 auf ihrer jährlichen Reise in die Mongolei begleitet. Beim Wiedersehen gehen die Emotionen. Es bestärkt Jäggi in ihrem Engagement, wenn sie sieht, wie Kinder, denen das Leben kaum eine Chance gibt, Fortschritte machen und selbstbewusst werden.

Wer das urbane Zentrum von Ulan Bator verlässt, entdeckt zahllose Jurten und einfache Holzhäuser, die sich ringartig um die Stadt legen. Hier wohnen die Ärmsten. Alkohol, Gewalt und Missbrauch sind alltäglich. Die Bernerin Christine Jäggi kämpft dagegen an. Christine Jäggi, die 2003 als Reiseleiterin die Mongolei kennengelernt hat, wollte diese Abwärtsspirale nicht hinnehmen: Sie gründete einen Verein und engagiert sich seitdem für ein besseres Leben der Jurtenkinder. Heute ist die Kindertagesstätte Bayasgalant (mongolisch für glücklich) für 175 Kinder zu einem zweiten Zuhause geworden. Hier bekommen sie drei Mahlzeiten am Tag, saubere Kleidung, Betreuung und Bildung, aber vor allem dürfen sie hier einfach Kind sein und spielen.

Die heute 58-jährige Jäggi, selbst Mutter zweier erwachsener Kinder, kennt die Geschichten der Kleinen und Grossen. Mehrmals wöchentlich skypt sie mit der mongolischen Projektleiterin Zayanyam Okhinoo, die alles fest im Griff hat. Sie sprechen über Kinder, die zu Hause vom betrunkenen Vater angegriffen werden, und freuen sich aber gleichzeitig auch über den 18-jährigen Battur, der die Schule als Jahrgangsbester abgeschlossen hat und nun studieren will.

Die Reporterin Elvira Stadelmann hat Christine Jäggi im Sommer 2017 auf ihrer jährlichen Reise in die Mongolei begleitet. Beim Wiedersehen gehen die Emotionen. Es bestärkt Jäggi in ihrem Engagement, wenn sie sieht, wie Kinder, denen das Leben kaum eine Chance gibt, Fortschritte machen und selbstbewusst werden.

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