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Das Wirtschaftsmagazin wirft einen eigenständigen Blick auf das Wirtschaftsleben – mit Hintergrundberichten, Grafiken und Reportagen.

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Das Wirtschaftsmagazin wirft einen eigenständigen Blick auf das Wirtschaftsleben – mit Hintergrundberichten, Grafiken und Reportagen.

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    CS: Thiam gefeuert – Rohner angezählt

    CS: Thiam gefeuert – Rohner angezählt

    Verwaltungsratspräsident Urs Rohner hat nach langem Hin und Her seinen CEO Tidjane Thiam gefeuert. Rohner selbst ist angezählt. Weitere Themen bei Moderator Reto Lipp: Globus steuert mit neuen Besitzern ins Luxussegment. Und: Wie stark der Staat bei Hausverkauf zugreift. Credit Suisse: Thiam geht – Rohner angezähltNach der Überwachung von Iqbal Khan und einem weiteren hochrangigen CS-Mitarbeiter muss CEO Tidjane Thiam gehen. Verwaltungsratspräsident Urs Rohner hat ihn nach langem Hin und Her gefeuert. Zu spät? Einmal mehr hat Urs Rohner erst unter Druck reagiert. An der Generalversammlung müssen die Aktionäre entscheiden, ob Urs Rohner ein weiteres Jahr bleiben kann. Schon jetzt ist klar, dass die Stiftung Ethos gegen ihn stimmen wird.

    Globus: Luxus, Luxus, Luxus
    Migros verkauft Problemkind Globus an die österreichische Signa und die thailändische Central Group. Die neuen Besitzer wollen Globus vom Mittelklassekaufhaus zum Luxustempel umbauen. Als Vorbild könnte das KaDeWe dienen: Das Berliner Traditionskaufhaus wird vom Schweizer André Maeder geleitet. «ECO» mit Einblicken, wie auch Schweizer Kundinnen und Kunden demnächst in Luxus schwelgen können.

    Hausverkauf: Der Staat will etwas abhaben vom Gewinn
    Manch ein Wohnungsverkäufer denkt, dass die Verkaufssumme nach Abzug aller Kosten ihm gehört. Doch dann hält der Staat die Hand auf. Die Grundstücksgewinnsteuer kann schnell mehr als 100’000 Franken ausmachen angesichts der explodierenden Grundstückspreise. Die Besteuerung ist kantonal geregelt, entsprechend gross sind die Unterschiede. Wo wird es teuer und wo nicht? Und wie kann man die Steuer umgehen? Antworten liefert Immobilienspezialist Donato Scognamiglio vom Beratungsunternehmen IAZI live im «ECO»-Studio.

    Grundstücksgewinnsteuer: Einnahmequelle für Gemeinden und Kantone
    Für Gemeinden und Kantone ist die Grundstücksgewinnsteuer mit den Jahren zu einer wichtigen Einnahmequelle geworden. Im Kanton Appenzell Innerrhoden ist sie sogar die drittwichtigste Steuer. Welchen Stellenwert die Steuer genau hat und was damit passiert – «ECO» gibt einen detaillierten Überblick.

    • 27 min
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    Corona – Was der Virus mit der Wirtschaft macht

    Corona – Was der Virus mit der Wirtschaft macht

    Die WHO ruft den Gesundheitsnotstand aus. In Peking herrscht Stillstand. In der Schweiz ergreifen mehr und mehr Firmen Gegenmassnahmen. Und Spekulantinnen und Spekulanten könnten bald der Epidemie wegen zur Kasse gebeten werden. Stillstand – Die Reportage aus Peking
    Dany Lützel ist Schweizer Geschäftsführer des Luxushotels Eclat in Peking. Normalerweise herrscht am chinesischen Neujahrsfest Hochbetrieb, jetzt ist das Hotel nur zu 15 Prozent ausgelastet. Die Gäste bleiben aus. Die Belegschaft schwankt zwischen Zuversicht und Zweifel.

    Coronavirus fordert Schweizer Firmen
    Ein KMU, das sein Produktionswerk in Wuhan dicht machen muss. Ein Pharmamulti, der gratis Tests für Corona-Infizierte bereitstellt. Eine Fluggesellschaft, die alle Flüge nach China streicht: Das Coronavirus hat die Schweizer Wirtschaft erfasst. Wie lange die Maschinen stillstehen, wie viele Millionen ausbleiben und vor allem was das längerfristig bedeutet, ist ungewiss.

    Cat-Bonds – Das Geschäft mit Katastrophen
    Gegen Unglücke und Katastrophen kurz «Cats» lassen sich Versicherungen abschliessen. Die Versicherer geben einen Teil der Risiken an die Rückversicherer weiter. Und die wiederum lagern mithilfe von Cat-Bonds Teile an den Kapitalmarkt aus. Die Bonds halten risikobereite Investorinnen und Investoren und lassen sich das hoch verzinsen. Auch im Falle des Coronavirus gibt es Cat-Bonds. Diese könnten nun aber bald zur Kasse gebeten werden.

    • 25 min
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    Zu billig: Das Antibiotika-Desaster

    Zu billig: Das Antibiotika-Desaster

    Weltweit sterben 700'000 Menschen, weil Antibiotika nicht mehr wirken. Sowohl in der Humanmedizin wie auch in der Landwirtschaft wurden jahrzehntelang viel zu viel Antibiotika eingesetzt. Panresistenzen sind die Folge. Trotzdem tut die Pharmaindustrie wenig, denn mit Antibiotika lässt sich kein Geld verdienen. Big Pharma: Forschung zu wenig lukrativ
    Weltweit sterben schätzungsweise 700'000 Menschen, weil bei ihnen Antibiotika nicht mehr wirken. Resistenzen haben stark zugenommen, erste panresistente Keime bedrohen uns. Doch die Pharmaindustrie tut wenig, denn mit Antibiotika lässt sich heute kein Geld verdienen. Antibiotika sind schlicht zu billig. Was muss getan werden, damit neue Antibiotika auf den Markt kommen?

    Phagen – die nützlichen Viren
    Die Bekämpfung von Bakterien mit Phagen ist lange bekannt. Doch wurde die Methode nach der Entdeckung der höchst erfolgreichen Antibiotika verdrängt. Neuerdings wird die Forschung mit Phagen in der Schweiz wiederbelebt. Daniel Koch, Leiter Abteilung Übertragbare Krankheiten im Bundesamt für Gesundheit, ist live im «ECO»-Studio.

    Übeltäter Landwirtschaft
    Nahezu 33 Tonnen Antibiotika verfüttern Schweizer Bauern jährlich, um ihre Tiere gesund zu halten. Das schafft nicht nur Resistenzen bei Tieren, sondern macht Abwasser zu Brutstätten für resistente Keime. Das Problem ist erkannt. Einige Bauern konnten feststellen, dass sich langfristige Investitionen ins Wohl der Tiere mehr rechnen als Antibiotika.

    • 27 min
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    Schwerpunkt Detailhandel – Wie geht es weiter bei der Migros?

    Schwerpunkt Detailhandel – Wie geht es weiter bei der Migros?

    Eine der grössten privaten Arbeitgeberinnen der Schweiz ist nicht zu beneiden: Sie kämpft mit schrumpfenden Erträgen. Deshalb muss die Migros dringend neue Wachstumsfelder finden und gleichzeitig weiter die Kosten senken. Live im «ECO»-Studio: Migros-Chef Fabrice Zumbrunnen. Der Wachstumsdruck der Migros
    Der Gewinn einer der grössten privaten Arbeitgeberinnen der Schweiz schrumpft. Ein Grund dafür: Der Versuch, ausserhalb des Kerngeschäfts zu wachsen, ist grösstenteils fehlgeschlagen. Die Tochterfirmen Interio und Depot wurden bereits verkauft, Globus wartet noch auf eine Abnehmerin oder einen Abnehmer. Und im Kerngeschäft, dem Detailhandel, ist der Markt in der Schweiz gesättigt. Wie findet die Migros neue Wachstumspfeiler?

    Das Kostenproblem der Migros
    Gleichzeitig hat die Migros ein Kostenproblem und sucht allerorten nach Einsparmöglichkeiten. So wurden bereits Jobs in der IT und Verwaltung abgebaut. Doch an der laut Expertinnen und Experten grössten Kostenschraube – der dezentralen Genossenschaftsstruktur – will die Migros nicht drehen. Welche Möglichkeiten bleiben ihr noch? Live im «ECO»-Studio: Migros-Chef Fabrice Zumbrunnen.

    • 25 min
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    Schwerpunkt zum CO2-Emissionshandel

    Schwerpunkt zum CO2-Emissionshandel

    Die Schweiz muss den CO2-Ausstoss verringern, will sie die Verpflichtungen aus dem Kyotoprotokoll einhalten. Das soll das Emissionshandelssystem (EHS) leisten. Bis heute aber hat es weitgehend versagt. Das könnte sich jetzt ändern. Warum das Emissionshandelssystem versagt hat
    Die Schweiz muss den CO2-Ausstoss reduzieren, um die Verpflichtungen des Kyotoprotokolls zu erfüllen. Dazu hat es das Emissionshandelssystem (EHS) installiert. Doch der Gesetzgeber war viel zu grosszügig mit der Industrie und führte das System ad absurdum.

    Wie Holcim vom EHS profitiert
    Wie lax das EHS aufgestellt ist, zeigt sich am grössten Schweizer Emittenten von CO2. Der Zementherstellerin Holcim gelang es in den vergangenen Jahren, grosse Mengen an Gratiszertifikaten anzuhäufen. Diese liessen sich zu Geld machen. Die Erlöse will der Konzern einsetzen, um umweltfreundlicher zu werden. Aus einer Marktlenkungsabgabe wird damit eine Subvention.

    Was der Gesetzgeber sagt
    Sophie Wenger, Expertin für Emissionshandel im Bundesamt für Umwelt, hat den Gesetzgebungsprozess begleitet. Im Studio stellt sie sich den kritischen Fragen von Reto Lipp.

    Warum es besser werden könnte
    Seit dem 1. Januar nimmt die Schweiz am EHS der EU Teil. Die Preise für die Zertifikate sind in der EU deutlich höher, die Regeln werden ab 2021 deutlich strenger. Es besteht die Chance, dass das EHS endlich funktioniert und den Umbau der Industrie zu einer umweltfreundlicheren Produktion vorantreibt.

    • 27 min
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    Diese Themen prägen das Wirtschaftsjahr 2020

    Diese Themen prägen das Wirtschaftsjahr 2020

    Der Klimawandel, Blasen an den Finanz- und Immobilienmärkten und der Streit um das Rahmenabkommen werden die Schweiz auch 2020 beschäftigen. Reto Lipp diskutiert mit drei ausgewiesen Experten live im Studio, welche Gefahren und Chancen sich daraus ergeben – für Private wie für Unternehmen. Keine Musterschülerin: Schweiz wird Klimaziel 2020 verpassen
    Die Jugend rebelliert, der Ruf zu handeln wird lauter und der Bundesrat verspricht für 2050 eine klimaneutrale Schweiz. Doch schon das erste Etappenziel verpasst die Schweiz. Dabei sind erneuerbare Energiequellen laut ETH-Professor und Unternehmer Anton Gunzinger inzwischen konkurrenzfähig. Er zweifelt aber an der Handlungsfähigkeit des Staates und fordert mehr Eigeninitiative. Das und mehr, live im Gespräch mit Reto Lipp.

    Finanzmärkte und Immobilien: Wann platzt die Blase?
    Rekordtiefe Zinsen haben 2019 die Aktienkurse in historische Höhen getrieben: Der Leitindex SMI durchbrach das erste Mal seit seinem Bestehen die 10’000er-Marke. Und auch auf dem Immobilienmarkt stiegen die Preise – schweizweit um rund zwei Prozent. Die Tiefzinsen begleiten die Wirtschaft aber auch im 2020. Geht das Preisfeuerwerk einfach so weiter? Oder wird 2020 das Jahr, in dem die Blase platzt? Im «ECO»-Studio gibt Janwillem Acket, Chefökonom der Bank Julius Bär, live Antworten auf diese Fragen.

    Rahmenabkommen: Wie reagiert die EU?
    Die Verhandlungen über das Rahmenabkommen begannen im Mai 2014. Seit November 2018 liegt ein Vertragsentwurf vor. Doch die Schweiz zögert. Insbesondere in zwei Punkten herrscht Uneinigkeit: Die Gewerkschaften fürchten eine Aufweichung des Lohnschutzes und die Schweiz lehnt den Europäischen Gerichtshof als oberste Instanz ab, die im Streitfall für die Auslegung des Rechts sorgt. Die Schweiz will nachverhandeln, die EU nicht. Sebastian Ramspeck, SRF-Korrespondent in Brüssel, schätzt live im «ECO»-Studio ein, mit wie viel Entgegenkommen die Schweiz noch rechnen kann.

    • 27 min

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