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Die kulturWelt berichtet tagesaktuell von Ausstellungs-Eröffnungen, bringt Nachtkritiken aus Ballett-, Sprech- und Musiktheater, bespricht Bücher und Filme, porträtiert Künstler, kommentiert und glossiert kulturpolitische Ereignisse, ist auf Messen und Festivals vertreten, hält die Hörer über neue Entwicklungen auf dem Kunstmarkt, im Internet und in der Architektur auf dem Laufenden und befragt regelmäßig interessante Studiogäste. Schwerpunkt der Berichterstattung ist Bayern, aber auch das deutsche und internationale Kulturleben behält die kulturWelt jederzeit im Blick.

kulturWelt Bayerischer Rundfunk

    • Society & Culture

Die kulturWelt berichtet tagesaktuell von Ausstellungs-Eröffnungen, bringt Nachtkritiken aus Ballett-, Sprech- und Musiktheater, bespricht Bücher und Filme, porträtiert Künstler, kommentiert und glossiert kulturpolitische Ereignisse, ist auf Messen und Festivals vertreten, hält die Hörer über neue Entwicklungen auf dem Kunstmarkt, im Internet und in der Architektur auf dem Laufenden und befragt regelmäßig interessante Studiogäste. Schwerpunkt der Berichterstattung ist Bayern, aber auch das deutsche und internationale Kulturleben behält die kulturWelt jederzeit im Blick.

    Neue CD von Aloe Blacc: "All Love Everything"

    Neue CD von Aloe Blacc: "All Love Everything"

    Übermorgen erscheint das neue Album des amerikanischen Soul-Musikers Aloe Blacc. Der 41-jährige, der eigentlich den schönen Namen Egbert Nathaniel Dawkins the 3rd trägt, nennt es weltumarmend "All Love Everythin". Songs wie "I Need A Dollar” oder "Wake Me Up” haben Aloe Blacc Anfang der 2010er Jahre zum Weltstar gemacht. Er hat zuletzt eine sechsjährige Pause eingelegt, sich auf seine Familie konzentriert, und präsentiert nun das etwas andere Comeback-Album: "All Love Everything". Und außerdem in unserer kulturWelt: Mod.-Gespr. mit Regisseur Dennis Gansel über seine zweite Michael-Ende-Realverfilmung "Jim Knopf und die Wilde 13", "On the rocks" - Film von Sofia Coppola mit Bill Murray und "Au Rendez-vous des amis"- Klassische Moderne im Dialog mit Gegenwartskunst aus der Sammlung Goetz in der Pinakothek der Moderne.

    • 22 min
    "Die Sonne um Mitternacht schauen" im Münchner Lenbachhaus

    "Die Sonne um Mitternacht schauen" im Münchner Lenbachhaus

    Das Münchner Lenbachhaus zeigt ab 28. September 2020 die Ausstellung "Die Sonne um Mitternacht schauen. Gegenwarts¬kunst aus dem Lenbachhaus und der KiCo Stiftung". Fragen nach Identität, Geschlechterrollen, AIDS sind in dieser Ausstellung ebenso Themen wie die politische und soziale Wirklichkeit im geteilten Deutschland. Die ausgestellten Kunstwerke spannen einen Bogen von 1958 bis in die Gegenwart und bieten damit auch einen umfassenden Einblick in die zeitgenössische Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Und außerdem in unserer kulturWelt: Mod.-Gespr. mit der Kulturwissenschaftlerin Dr. Nina Weller über die Krise in Weissrussland, Portrait des afghanischen Musikers Pouva Raufyan und "Kultur in der Krise": Wie bewahren wir die Vielfalt?-Münchner Podium appelliert an die Politik.

    • 24 min
    Neubesetzung des Supreme Court

    Neubesetzung des Supreme Court

    Der Gegensatz könnte nicht schreiender sein: zwischen Ruth Bader Ginsburg, der im Alter von 87 Jahren verstorbenen Verfassungsrichterin am Supreme Court, Kämpferin für Liberalisierung, Abtreibungsrecht und Gleichberechtigung, eine Ikone, um die öffentlich getrauert wird, und der nun für den vakanten Platz im obersten amerikanischen Gericht von Trump vorgeschlagenen Juristin Amy Coney Barrett: 48 Jahre alt, Mutter von sieben Kindern, bereits etikettiert als: erzkonservativ, streng katholisch und Abtreibungsgegnerin. Sollte der Senat, in dem die Republikaner die Mehrheit stellen, zustimmen, wäre die konservative Mehrheit am Supreme Court auf Jahre zementiert. Was vermutlich auch radikale Folgen für die amerikanische Gesellschaft hätte. Mod.-Gespr. mit Frau Heike Paul, Amerikanistikprofessorin an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und Direktorin der Bayerischen Amerika-Akademie. Und außerdem in unserer kulturWelt: Was erzählt Europa? - Das europäische Archiv der Stimmen, Wie berichten Journalisten und Stefan Herheim inszenirt Wagners "Walküre" an der Deutschen Oper Berlin.

    • 24 min
    Die Macht der Wunde: Oskar Roehlers "Enfant Terrible” über Rainer Werner Fassbinder

    Die Macht der Wunde: Oskar Roehlers "Enfant Terrible” über Rainer Werner Fassbinder

    Als Rainer Werner Fassbinder (Oliver Masucci) 1967 mit gerade einmal 22 Jahren eine Inszenierung des Antitheaters in München komplett umkrempelt, dachten die Anwesenden nicht einmal im Traum daran, dass dieser junge Rebell einmal zu den bedeutendsten Filmemachern des Landes zählen wird. Filmstart von Oskar Roehlers "Enfant Terrible" über Rainer Werner Fassbinder / Unsere weiteren Themen: Vom Pochen des Schmerzes und der Wut: Portrait der Dichterin Dilek Mayatürk / Hinter Gittern: Die Kuratorin Isabelle Dzierson über die Ausstellung im Dresdener Hygienemuseum "Im Gefängnis”

    • 20 min
    Filmkritik "Space Dogs"

    Filmkritik "Space Dogs"

    Die Hündin Laika wurde als erstes Lebewesen in den Weltraum geschickt und starb. Eine Legende besagt, dass sie als Geist auf die Erde zurückgekehrt ist und noch immer durch die Straßen von Moskau streift. Laikas Spuren führen zu zwei ihrer Nachfahren: zwei Straßenhunde im heutigen Moskau. Deren Geschichte zeigt ihre innige Gefolgschaft, unerbittlicher Brutalität und einen Blick auf den Menschen. Der Blick aus der Sicht eines Hundes wird verwoben mit bisher unveröffentlichtem Filmmaterial aus der Ära der sowjetischen Raumfahrt und wird so zu einer magischen Erzählung über die Moskauer Straßenhunde. Außerdem heute in der kulturWelt: Mundart in Noten: Neues Album von PamPamIda / Geschichte der Mobilität: Die Ausstellung "Tempo, Tempo" im Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg. Und: Formstrenge Sprechchöre Ulrich Rasches Inszenierung "Das Erdbeben von Chili" am Münchener Residenztheater

    • 27 min
    Zum Tode von Juliette Greco

    Zum Tode von Juliette Greco

    Als "Muse" der Existenzialisten ist sie bekannt geworden, mit ihrer markanten dunklen Stimme und ihrer schwarzen Kleidung hat sie ab Ende der 40er Jahre eine ganze Generation geprägt: Nach einem langen außergewöhnlichen Leben ist Juliette Gréco am Mittwoch im Kreise ihrer Familie gestorben. Sie wurde 93 Jahre alt. Nicht nur in Frankreich, auch in Deutschland, den USA und Japan hat sich die Sängerin mit Chansons wie "L'accordéon", "La Javanaise" und "Déshabillez-moi" in den 50er und 60er Jahren einen Namen gemacht. Daneben wirkte sie als Schauspielerin in Filmen mit, unter anderem von Jean Cocteau. "Ich liebe die schönen Wörter, wie man ein Bild liebt", schrieb sie in ihrer Autobiografie "Je suis faite comme ça" ("So bin ich eben") von 2012. Christoph Leibold im Gespräch mit Roland Spiegel zum Tode von Juliette Greco. Außerdem: Konstantin Küspert über seinen neuen "Nathan" am Theater Regensburg und Deluxe-Version des Prince'-Doppelalbums "Sign of the Times"

    • 29 min

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