8 episodes

Der Podcast von Kulturprojekte Berlin zu „75 Jahre Kriegsende – Befreiung Europas vom Nationalsozialismus“. Unsere Reporter*innen Katja Weber und Markus Dichmann nehmen euch mit auf einen Spaziergang an bekannte und weniger bekannte Schauplätze der letzten Kriegstage in Berlin. Jede Folge widmet sich einem konkreten Thema, das sich am historischen Geschehen festmacht und uns bis in die Gegenwart reicht. Wir hören von unsagbaren Verbrechen, Größenwahn, zivilem Widerstand, Mut und Hoffnung. Mehr Infos zu allen Projektinhalten unter www.75jahrekriegsende.berlin | www.facebook.com/75jahrekriegsende.berlin

75 Jahre Kriegsende - Nach Berlin Kulturprojekte Berlin

    • Society & Culture

Der Podcast von Kulturprojekte Berlin zu „75 Jahre Kriegsende – Befreiung Europas vom Nationalsozialismus“. Unsere Reporter*innen Katja Weber und Markus Dichmann nehmen euch mit auf einen Spaziergang an bekannte und weniger bekannte Schauplätze der letzten Kriegstage in Berlin. Jede Folge widmet sich einem konkreten Thema, das sich am historischen Geschehen festmacht und uns bis in die Gegenwart reicht. Wir hören von unsagbaren Verbrechen, Größenwahn, zivilem Widerstand, Mut und Hoffnung. Mehr Infos zu allen Projektinhalten unter www.75jahrekriegsende.berlin | www.facebook.com/75jahrekriegsende.berlin

    #07 - Der Talk zum Podcast

    #07 - Der Talk zum Podcast

    In der Podcastreihe „Nach Berlin“ haben wir sechs Spaziergänge durch Berlin unternommen: An historische Orte rund um das Ende des Zweiten Weltkriegs, die für unsere Stadt heute und den Umgang mit der NS-Geschichte bedeutend sind. Was war los am Alexanderplatz, am Brandenburger Tor oder am Humboldthain im Frühjahr 1945? Was erzählen uns diese Orte und ihre Gedenkzeichen heute? In dieser Podcast-Spezialausgabe schauen wir nun nicht nach Berlin, sondern nach Hause: Moderatorin Katja Weber hat drei junge Gäste gefragt, wie sie Geschichte und gesellschaftliche Werte vermitteln – für ein junges Publikum im Allgemeinen und ihre spezifischen Zielgruppen im Besonderen. Und Maria Popov, Moderatorin des YouTube-Kanals „Auf Klo“, Tarik Tesfu, Reporter des Kanals „Jäger & Sammler“, sowie der Regisseur und Autor Patrick Stegemann suchen Antworten. Außerdem hören wir von dem berühmten Dirigenten Daniel Barenboim und dem Star-Geiger Daniel Hope, welche persönlichen Geschichten sie mit dem heutigen Berlin und den Spuren der Vergangenheit verbinden. „Nach Berlin” der Podcast von Kulturprojekte Berlin zu „75 Jahre Kriegsende - Befreiung Europas vom Nationalsozialismus".

    • 25 min
    #06 - Siegessäule & Flakturm Humboldthain

    #06 - Siegessäule & Flakturm Humboldthain

    In dieser Episode geht es unter die Erde! 1937 hatte Albert Speer seinen ersten Entwurf für die Umgestaltung Berlins vorgelegt. Später als „Welthauptstadt Germania“ mystifiziert, sah der Plan unter anderem einen sieben Kilometer langen Prachtboulevard, monumentale Regierungsgebäude, einen riesigen Triumphbogen und ein unterirdisches Tunnelsystem vor, in dessen Dimensionen sich der Mensch seiner Winzigkeit bewusst werden sollte. Was davon tatsächlich umgesetzt worden ist, waren vor allem Abrissarbeiten und gezielte antijüdische Maßnahmen. Auch nach den wenigen baulichen Überresten forscht Reporterin Katja Weber in dieser Folge. Ausgestattet mit Gummistiefeln und Grubenlampe begibt sie sich zusammen mit Sascha Keil und Dietmar Arnold von den Berliner Unterwelten e.V. sowie mit Bjoern Weigel von den Kulturprojekten Berlin auf eine spannende Tour, die von der Siegessäule in einen Tunnel unter dem Tiergarten bis zum Flakturm Humboldthain führt. Außerdem hören wir von der jüdischen Bloggerin und Autorin Juna Grossman, die vor dem Vergessen warnt und für eine lebendige Erinnerungskultur wirbt.

    • 1 hr 2 min
    #05 - Alexanderplatz

    #05 - Alexanderplatz

    Berlin Alexanderplatz: Verkehrsknotenpunkt der Stadt, Weltzeituhr, DDR-Architektur. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs war er nahezu vollständig zerstört. Heute erinnert hier nichts mehr an die Zeit, als die „Rote Burg“, die Berolinastatue und das Milieu der NS-fernen „kleinen Leute“ den Platz geprägt haben. Fast nichts mehr – denn wer genau hinsieht, der entdeckt auf und um den Alexanderplatz herum kleine Gedenktafeln, Stolpersteine und Straßennamen, hinter denen sich jede Menge spannender Geschichten verbergen. Welche das sind, das versucht in dieser Folge Reporter Markus Dichmann gemeinsam mit dem Historiker Kaspar Nürnberg herauszufinden. Er ist Geschäftsführer des Aktiven Museums Faschismus und Widerstand in Berlin, das viele dieser Gedenktafeln und Stolpersteine initiiert hat. Von Shermin Langhoff, Intendantin des Maxim Gorki Theaters, hören wir, wie die Kunst den ungehörten eine Stimme geben kann.

    • 1 hr
    #04 - Gedenkort Zwangslager Marzahn

    #04 - Gedenkort Zwangslager Marzahn

    Sommer 1936: Während die Vorbereitungen für die Olympischen Spiele auf Hochtouren laufen, entsteht im Nordosten Berlins ein von den Nazis errichtetes Zwangslager für Sinti und Roma – absichtlich neben stinkenden Rieselfeldern. Auf diesem „Zigeunerrastplatz“, wie ihn die Täter beschönigend nennen, müssen bis 1943 rund 3.000 Sinti und Roma unter katastrophalen Bedingungen leben. Als das Lager 1943 zerstört wird, werden die meisten Sinti und Roma weiter in Konzentrationslager deportiert. An der 2011 errichteten Gedenkstätte mitten in Marzahn trifft sich Reporterin Katja Weber in dieser Folge mit der Historikerin Dr. Annegret Ehmann und spricht mit ihr über die Ausgrenzung und Ermordung der Sinti und Roma, die schwierige Erinnerungsarbeit angesichts fortgesetzter Diskriminierung und wie man heute auch ohne Zeitzeugen Geschichte zum Leben erwecken kann. Außerdem hören wir vom Sozialaktivisten Raul Krauthausen, wie wir aus schmerzhaften Erinnerungen etwas positives für die Zukunft lernen können.

    • 58 min
    #03 Ku'damm & Gedächtniskirche

    #03 Ku'damm & Gedächtniskirche

    „Eine ‚feine Jejend’“ – so beschreibt schon 1921 der Berliner Journalist Hardy Worm den berühmten Berliner Boulevard Kurfürstendamm im Neuen Westen der Stadt. Bis in die 1930er-Jahre hinein blühte hier das wirtschaftliche und kulturelle Leben. Die Nationalsozialisten versuchten es mit brutalen Krawallen, mit Enteignungen der jüdischen Eigentümer und schließlich mit der „Reichskristallnacht“, den Novemberpogromen 1938, zu zerstören. Gemeinsam mit dem Historiker Dr. Christoph Kreutzmüller begibt sich Reporter Markus Dichmann in dieser Folge auf Spurensuche, die vom KaDeWe am Wittenbergplatz bis zur ehemaligen Synagoge in der Fasanenstraße reicht. Schließlich landet er in der Gedächtniskirche, in der er mit Pfarrerin Kathrin Oxen über die Frage nachdenkt, ob der berühmte Kirchturm nicht nur Mahnung, sondern auch ein Ort der Versöhnung sein kann. Vom Künstler Fetsum hören wir außerdem, wie Musik als Heilmittel gegen Rassismus funktionieren kann.

    • 1 hr 19 min
    #02 - Olympiastadion

    #02 - Olympiastadion

    Olympische Spiele, Hertha BSC und Antisemitismus: das Olympiastadion Berlin gehört zu den bekanntesten und widersprüchlichsten Sportstätten in Deutschland. 1934 bis 1936 von den Nationalsozialisten für die Olympischen Spiele errichtet, haben hier nicht nur internationale Elite-Sportler*innen gestanden, sondern im April 1945 auch noch etliche Hitlerjungen, die in den sinnlosen Endkampf geschickt wurden. Reporterin Katja Weber erkundet gemeinsam mit dem Historiker Dr. Ralf Schäfer in dieser Folge das Gelände rund um das Olympiastadion und erfährt unter anderem, was die Olympischen Spiele 1936 mit Antisemitismus und Ausgrenzung zu tun haben, wer eigentlich Carl Diem war und ob es schon NS-Architektur ist, weil Hitler ein Faible für Muschelkalkwände hatte. Außerdem hören wir von dem ehemaligen Fußballprofi Roy Präger, welche Rolle der Fußball auch noch im Jahr 2020 bei der Bekämpfung von Rassismus spielen kann.

    • 1 hr 2 min

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