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Im «Literaturclub» werden jeweils vier bis fünf Neuerscheinungen besprochen und diskutiert. Immer am literarischen Puls der Zeit.

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Im «Literaturclub» werden jeweils vier bis fünf Neuerscheinungen besprochen und diskutiert. Immer am literarischen Puls der Zeit.

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    Literaturclub im Dezember – Mit Gast Viktor Giacobbo

    Literaturclub im Dezember – Mit Gast Viktor Giacobbo

    Nicola Steiner, Elke Heidenreich, Raoul Schrott und – als Gast – der Satiriker Viktor Giacobbo diskutieren über «Die F*ck-it-Liste» von John Niven, «Apeirogon» von Colum McCann, «Das wirkliche Leben» von Adeline Dieudonné sowie «Fünf Jahreszeiten» von Meral Kureyshi. «Die F*ck-it-Liste» des englischen Autors John Niven ist ein Rachethriller, der uns das Fürchten vor Trumps Amerika lehrt.
    «Apeirogon» von Colum McCann ist ein meisterhaft komponiertes Mosaik über eine ungewöhnliche Freundschaft im Nahen Osten.
    «Das wirkliche Leben» vom belgischen Shooting-Star Adeline Dieudonné schreibt vom Aufwachsen mit einem gewalttägigen Vater und der Unmöglichkeit, die Zeit zurückzudrehen.
    «Fünf Jahreszeiten» ist der zweite Roman der Berner Autorin Meral Kureyshi und ein poetisches Buch über eine junge Frau zwischen zwei Männern.

    Die Bücher der Sendung sind:
    John Niven: «Die F*ck-it-Liste». Heyne, 2020;
    Colum McCann: «Apeirogon». Rowohlt, 2020;
    Adeline Dieudonné: «Das wirkliche Leben». dtv, 2020; und
    Meral Kureyshi: «Fünf Jahreszeiten». Limmat, 2020.

    Gast der Sendung ist der Komiker und Satiriker Viktor Giacobbo.

    • 1 hr 16 min
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    Kinderliteraturclub

    Kinderliteraturclub

    In einer Spezial-Ausgabe des «Literaturclubs» diskutiert Nicola Steiner mit vier Kindern zwischen 10 und 12 Jahren über die Jugendbuch-Klassiker «Robinson Crusoe» von Daniel Defoe und «In 80 Tagen um die Welt» von Jules Verne. Ausserdem empfehlen die Kinder ihre Lieblingsbücher von heute.

    • 44 min
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    Von Mythen, Katastrophen und anderen Familiengeschichten: Die wichtigen Bücher im November

    Von Mythen, Katastrophen und anderen Familiengeschichten: Die wichtigen Bücher im November

    Nicola Steiner, Milo Rau, Philipp Tingler und – als Gast – die Kulturjournalistin Anne-Sophie Scholl diskutieren über «Die Stille» von Don DeLillo, «Der Halbbart» von Charles Lewinsky, «Frausein» von Mely Kiyak, «Streulicht» von Deniz Ohde sowie «Aber es wird regnen» von Clarice Lispector. In «Die Stille» beschreibt der bedeutende US-amerikanische Schriftsteller Don DeLillo eine Welt im Ausnahmezustand. Ein totaler Blackout zieht der digitalisierten Gesellschaft den Stecker.
    «Der Halbbart» ist ein historischer Roman vom Schweizer Charles Lewinsky, in der die Schlacht um Morgarten eine zentrale Rolle spielt. Es ist auch ein Buch über die Macht des Erzählens, über Mythen und Legenden.
    Die deutsche Autorin Mely Kiyak schreibt in «Frausein» anekdotenreich und sozialkritisch über ihr Erwachsenwerden in einer Gastarbeiterfamilie.
    Mit ihrer zärtlichen Familiengeschichte «Streulicht» legt die junge deutsche Schriftstellerin Deniz Ohde ein starkes literarisches Debut vor, das die Ungerechtigkeiten unseres Bildungssystems thematisiert.
    Die Brasilianerin Clarice Lispector war eine der geheimnisvollsten Autorinnen des 20. Jahrhunderts. Ihre Erzählungen im Band «Aber es wird regnen» sind zwischen Traum und Realität schillernde Sprachkunstwerke.

    Die Bücher der Sendung sind:
    Don DeLillo: «Die Stille». Kiepenheuer & Witsch, 2020;
    Charles Lewinsky: «Der Halbbart». Diogenes, 2020;
    Mely Kiyak: «Frausein». Hanser, 2020;
    Deniz Ohde: «Streulicht». Suhrkamp, 2020;
    Clarice Lispector: «Aber es wird regnen». Penguin, 2020
    Gast der Sendung ist die Kulturjournalistin Anne-Sophie Scholl.

    • 1 hr 14 min
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    Bücher aus der Schweiz – 30 Jahre Literaturclub

    Bücher aus der Schweiz – 30 Jahre Literaturclub

    Nicola Steiner, Elke Heidenreich, Thomas Strässle und – als Gast – der Schriftsteller Usama Al Shahmani sprechen in der Jubiläumssendung über «Aus der Zuckerfabrik» von Dorothee Elmiger, «Die Marschallin» von Zora del Buono, «Elbwärts» von Thilo Krause sowie «Während wir feiern» von Ulrike Ulrich. Die Schweizer Schriftstellerin Zora del Buono setzt im Roman «Die Marschallin» ihrer beeindruckenden Grossmutter gleichen Namens ein literarisches Denkmal. In Schlaglichtern erzählt sie die turbulente Biografie einer Frau, die den Ersten Weltkrieg, den Faschismus und den kommunistischen Widerstand erlebt hat.

    Mit einem literarischen Experiment ist Dorothee Elmiger zugleich für den Schweizer und den Deutschen Buchpreis nominiert. «Aus der Zuckerfabrik» versammelt unter dem leitenden Motiv des Zuckers Beobachtungen und Gedanken über unsere komplexe Gegenwart.

    «Elbwärts» von Thilo Krause ist eine poetische Suche nach einer Heimat, die es nicht mehr gibt. Krause beschreibt die Rückkehr eines Mannes an die Orte seiner Kindheit im sächsischen Elbsandsteingebirge. Erinnerungen an die DDR überblenden sich mit Beobachtungen aus heutiger Zeit.

    Ulrike Ulrich beschreibt in ihrem Zürich-Roman «Während wir feiern» Selbst- und Fremdbilder der Schweiz. Sie schildert eine 1. August-Feier und deren Vorbereitung im Künstlermilieu. Dabei konfrontiert sie die Festgesellschaft mit den existenziellen Problemen eines tunesischen Asylbewerbers.

    Die Bücher der Sendung sind:
    Dorothee Elmiger: «Aus der Zuckerfabrik». Hanser, 2020;
    Zora del Buono: «Die Marschallin». C.H. Beck, 2020;
    Thilo Krause: «Elbwärts». Hanser, 2020;
    Ulrike Ulrich: «Während wir feiern». Berlin Verlag, 2020
    Gast der Sendung ist der Schriftsteller und Übersetzer Usama Al Shahmani.

    • 1 hr 16 min
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    Neues von Elena Ferrante – Der Literaturclub im September

    Neues von Elena Ferrante – Der Literaturclub im September

    Nicola Steiner, Laura de Weck, Martin Ebel und – als Gast – der Pianist Oliver Schnyder diskutieren über Elena Ferrantes «Das lügenhafte Leben der Erwachsenen», Rolf Lapperts «Leben ist ein unregelmässiges Verb», Hilmar Klutes «Oberkampf» sowie Melitta Brezniks «Mutter. Chronik eines Abschieds». «Das lügenhafte Leben der Erwachsenen», so heisst der neue Roman der rätselhaften Autorin Elena Ferrante. Vom Schauplatz her schliesst er an ihren Welterfolg «Meine geniale Freundin» und die neapolitanische Saga an. Nun erzählt sie von den krassen Lebensunterschieden in zwei unterschiedlichen Quartieren der Stadt.
    Der preisgekrönte Schweizer Schriftsteller Rolf Lappert legt einen fast 1000-seitigen Roman vor. «Leben ist ein unregelmässiges Verb» beschreibt den Lebensweg von vier Kindern, die abgeschieden von der Aussenwelt in einer Landkommune aufgewachsen sind.
    Der deutsche Schriftsteller und Journalist Hilmar Klute hat seinen zweiten Roman geschrieben. Sein Held in «Oberkampf» will ein neues Leben beginnen und landet dabei in einem Paris im Ausnahmezustand – zur Zeit der Anschläge auf die Satirezeitschrift «Charlie Hebdo».
    «Mutter. Chronik eines Abschieds» heisst das Buch von Melitta Breznik, die als Schriftstellerin und Ärztin in der Schweiz lebt. Nüchtern und dennoch berührend beschreibt sie, wie eine Frau ihre Mutter auf dem letzten Abschnitt ihres Lebensweges intensiv begleitet.

    Die Bücher der Sendung sind:
    – Elena Ferrante: «Das lügenhafte Leben der Erwachsenen». Suhrkamp, 2020;
    – Rolf Lappert: «Leben ist ein unregelmässiges Verb». Hanser, 2020;
    – Hilmar Klute: «Oberkampf». Galiani, 2020; und
    – Melitta Breznik: «Mutter. Chronik eines Abschieds». Luchterhand, 2020.

    Gast der Sendung ist der Pianist Oliver Schnyder.

    • 1 hr 15 min
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    Schlechte Zeiten, gute Bücher – Der «Literaturclub» im Juni

    Schlechte Zeiten, gute Bücher – Der «Literaturclub» im Juni

    Nicola Steiner, Laura de Weck, Milo Rau und – als Gast – der Dialektologe Christian Schmid diskutieren über «Die Parade» von Dave Eggers, «Danach» von Rachel Cusk, «Nach der Flut das Feuer» von James Baldwin, «Alpefisch» von Andreas Neeser sowie «Tage mit Felice» von Fabio Andina. Der US-amerikanische Bestseller-Autor Dave Eggers hat eine Parabel über Zusammenarbeit geschrieben. Darin müssen zwei höchst unterschiedliche Männer eine Strasse in einem von Konflikten erschütterten Land bauen.

    Mit «Danach. Über Ehe und Trennung» verarbeitet Rachel Cusk den Konflikt mit ihrem Ehemann literarisch. Dieser Text, eine Mischung aus Essay und Memoir, machte sie beim Erscheinen 2012 zur «meistgehassten Schriftstellerin Englands».

    «Nach der Flut das Feuer» ist ein klassischer Essay über strukturellen Rassimus, noch immer hochaktuell. Damit schrieb sich James Baldwin vor über 50 Jahren in die Geschichte der schwarzen Bürgerrechtsbewegung ein.

    Mit «Alpefisch» hat der Schweizer Schriftsteller Andreas Neeser erstmals einen Roman in Mundart verfasst. Es ist eine Geschichte über eine zum Scheitern verurteilte, junge Liebe.

    «Tage mit Felice» folgt einem alten Mann eine Woche lang in dessen so geheimnisvollen wie genügsamen Alltag im Bleniotal. Damit legt der Tessiner Autor Fabio Andina einen entschleunigenden Roman vor.

    Die Bücher der Sendung sind:

    – Dave Eggers: «Die Parade». Kiepenheuer und Witsch, 2020;
    – Rachel Cusk: «Danach. Über Ehe und Trennunng». Suhrkamp, 2020;
    – James Baldwin: «Nach der Flut das Feuer». dtv, 2019;
    – Andreas Neeser: «Alpefisch». Zytglogge, 2020; und
    – Fabio Andina: «Tage mit Felice». Rotpunkt, 2020.

    Gast der Sendung ist der Mundartexperte Christian Schmid.

    • 1 hr 15 min

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