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Durchblicken. Auch wenn’s kompliziert ist. In Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. In Deutschland und der Welt. Neue Blickwinkel kennenlernen. Mit Reportagen, Features und Diskussionen.

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Durchblicken. Auch wenn’s kompliziert ist. In Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. In Deutschland und der Welt. Neue Blickwinkel kennenlernen. Mit Reportagen, Features und Diskussionen.

    Olympia-Countdown – Deutsche Topathlet*innen in Corona-Zeiten

    Olympia-Countdown – Deutsche Topathlet*innen in Corona-Zeiten

    Für Spitzensportler ist die Olympia-Verschiebung auf diesen Sommer eine Herausforderung. Mental. Körperlich. Finanziell.
    Die Corona-Pandemie hat auch Sportler in großen Teilen der Welt eingeschränkt, zeitweise sogar lahmgelegt. Wettkämpfe wurden im vergangenen Jahr reihenweise abgesagt oder verschoben. Wie die Olympischen Spiele in Tokio, die erst in diesem Sommer - also ein Jahr später - stattfinden sollen. Wahrscheinlich. Vielleicht auch nicht.
    Für viele deutsche Spitzensportler ist die Olympia Verschiebung ein harter Schlag gewesen. Denn für diese Momente, diese Augenblicke bereiten sie sich jahrelang vor. Zielstrebig, fokussiert und diszipliniert. Sie schinden ihre Körper und auch finanziell sind sie bereit, Herausforderungen anzunehmen!
    Fabian Wittke hat norddeutsche Olympiakandidat*innen getroffen. Welche Höhen und Tiefen haben sie bisher durchlebt? Wie bereiten sie sich mental und körperlich in diesen unsicheren Corona Zeiten auf die Olympischen Spiele vor? Können sie sich - auch ohne Wettkämpfe - auf ihre Sponsoren verlassen?
    Einblicke in eine Trainingswelt.
    Die Shownotes zur Folge:
    Das sind die olympischen Sportstätten:
    https://tokio.sportschau.de/tokio2020/sportarten/index.html
    Was bisher geschah - Videos und Audios zu den Olympischen Sommerspielen 2021 in Tokio:
    https://tokio.sportschau.de/tokio2020/videos_audios/index.html
    In dem Podcast (u.a.): Laura Ludwig, Gesa Krause, Sarah Scheurich, Max Hartung, Tim Ole Naske

    • 15 min
    Verstoßen, vergewaltigt, verdammt - Leben als "Unberührbare" in Indien

    Verstoßen, vergewaltigt, verdammt - Leben als "Unberührbare" in Indien

    Das indische Kastensystem ist auch heute noch starr und kann brutal sein. Der gewaltsame Tod einer 19-jährigen Frau hat Indien erschüttert. Eine Spurensuche.
    Der Tod der 19-jährigen Manisha im September 2020 hat viele Menschen in Indien aufgewühlt. Zwei Wochen lang kämpfte die junge Frau um ihr Leben. Dann erlag sie ihren schweren Verletzungen. Sie wurde Opfer eines brutalen Verbrechens, körperlich schwer misshandelt. Noch in den letzten Stunden vor ihrem Tod soll sie die Namen ihrer Peiniger der Polizei genannt haben. Doch die Polizei interessierte das nicht. Nach dem Tod haben Polizisten noch am gleichen Tag Manisha nachts in ihrem Dorf heimlich verbrannt.
    Manisha kommt aus der Region Hathras, im Norden von Indien. Und Manisha war eine Dalit, eine „Unberührbare“, wie sie früher genannt wurden. Die Dalits stehen im indischen Kastensystem ganz unten. Das Kastensystem ist eine Jahrtausend alte soziale Ordnung in Indien. Es kategorisiert die Menschen von ihrer Geburt an, in hohe und niedrige Kasten. Bis heute ist die indische Gesellschaft an diese starren Regeln gebunden. 95 Prozent der Inderinnen und Inder heiraten nur in ihrer eigenen Kaste.
    Auch wenn die indische Verfassung „Unberührbarkeit“ und Diskriminierung aufgrund der Kaste unter Strafe stellt, können die Dalits vor allem in ländlichen Gebieten der Hierarchie des Kastenwesens nicht entkommen. Manisha ist kein Einzelfall. Polizisten, aber auch Bürgermeister lassen es geschehen, schauen bewusst weg.
    Die Shownotes zur Folge:
    Fotogalerie aus Manishas Dorf auf der Sendungsseite:
    https://www.ndr.de/nachrichten/info/epg/NDR-Info-Hintergrund,sendung1126734.html

    • 25 min
    Neue chinesische Sicherheitsgesetze - Repression in Hongkong

    Neue chinesische Sicherheitsgesetze - Repression in Hongkong

    Nach den neuen Sicherheitsgesetzen geht die Polizei in Hongkong weiter hart gegen Regimekritiker vor. Viele Hongkonger wollen auswandern.
    Ein Jahr nach den letzten großen Massendemonstrationen in Hongkong hat sich die Lage in der chinesischen Sonderverwaltungsregion drastisch gewandelt. Chinas Gesetz zur Nationalen Sicherheit erlaubt seit dem vergangenen Sommer ein hartes Durchgreifen gegen die pro-demokratische Opposition. Protestslogans sind verboten, die parlamentarische Opposition ist mit Mandatsentziehungen quasi ausgeschaltet worden.
    Nachdem die Polizei in Hongkong schon Anfang Januar über 50 Regierungsgegner wegen "Subversion" vorübergehend festgenommen hatte, wurden am heutigen Donnerstag weitere 11 Menschen verhaftet. Dieses Mal unter dem Verdacht der Fluchthilfe. Die Vereinten Nationen zeigen sich sehr besorgt und viele Hongkonger planen ihre Auswanderung.
    Ein Feature von Ruth Kirchner

    • 15 min
    Azubis lost in Work - Berufseinsteiger in Corona Zeiten

    Azubis lost in Work - Berufseinsteiger in Corona Zeiten

    Viele Azubis zittern um ihre berufliche Zukunft. Vor allem in Berufen, die vom Lockdown betroffen sind. Einige Experten sprechen von der "Generation Corona".
    Fast ein Jahr lang leben wir schon mit dem Coronavirus. Wir alle leiden mehr oder weniger darunter. Eine Gruppe ist besonders betroffen: Junge Menschen, die gerade auf dem Sprung in ihre Zukunft sind. Die zwischen Schulabschluss, Bewerbungen und Berufseinstieg schwirren. Junge Menschen, die eigentlich durchstarten wollen - aber nicht wissen, ob sie ihre Ausbildung beenden können oder danach einen Job finden. Einige Experten drücken ihnen schon jetzt einen Stempel auf: “Generation Corona”. Sie prophezeien ihnen eine düstere Zukunft.
    Katharina Elsner wollte wissen: Wie gehen Azubis damit um? Sie hat im schleswig-holsteinischen Neustadt eine angehende Hotelfachfrau kurz vor ihrer Abschlussprüfung getroffen, in Rostock einen Veranstaltungstechniker, dem Partys als Motivation für seinen gewählten Beruf so sehr fehlen - und eine junge Pflegerin, die gleich im ersten Lehrjahr im Krankenhaus auf der Corona-Station eingesetzt wurde.

    • 25 min
    Re-Islamisierung der Hagia Sophia - Weltkulturerbe als politischer Spielball

    Re-Islamisierung der Hagia Sophia - Weltkulturerbe als politischer Spielball

    Die Hagia Sophia symbolisiert den Kampf der Religionen. 1000 Jahre wurde sie als Kirche genutzt - seit Sommer 2020 auf Anordnung Erdogans als Moschee.
    Die Hagia Sophia gehört als Weltkulturerbe zu den touristischen Hotspots von Istanbul. Auf dem europäischen Teil Istanbuls gelegen hat die Hagia Sophia eine äußerst wechselvolle Geschichte hinter sich. Eine Geschichte, die auch den Kampf um die Vorherrschaft des Glaubens in der Region widerspiegelt.
    Knapp 1000 Jahre galt die Hagia Sophia als die prächtigste Kirche des christlichen Ostens. Mit der osmanischen Eroberung Konstantinopels - dem heutigen Istanbul - wurde sie 1453 zur Moschee, 1935 zum Museum. Im Sommer 2020 ordnete der türkische Präsident Erdogan dann an, dass die Hagia Sophia wieder als Moschee genutzt werden soll. Das oberste türkische Verwaltungsgericht hatte dafür die rechtliche Grundlage geschaffen. Die Hagia Sophia ist nicht die einzige ehemalige byzantinische Kirche, die wieder als Moschee dient: Türkisch-islamistische Kräfte feiern dies als Stärke des Islams – orthodoxe Christen empören sich laut.
    Die Shownotes:
    Pro und Contra auf NDR Kultur
    https://www.ndr.de/ndrkultur/sendungen/freitagsforum/Pro-und-Contra-Hagia-Sophia-wird-wieder-Moschee,hagiasophia104.html
    Sehenswürdigkeit Hagia Sophia
    https://istanbul-tourist-information.com/sehenswuerdigkeiten/museum/hagia-sophia-die-heilige-weisheit-istanbuls/

    • 24 min
    Alt und Offline - Fehlende Internetversorgung in Pflegeheimen

    Alt und Offline - Fehlende Internetversorgung in Pflegeheimen

    Fehlende Internetversorgung in Alten- und Pflegeheimen behindert die Teilnahme Älterer am öffentlichen Leben.
    Chatten, Skypen, Googeln: Viele Senioren sind heute ganz selbstverständlich im Internet unterwegs. Doch WLAN gibt es nur in den wenigsten Alten- und Pflegeheimen. Wer dort einzieht oder einziehen muss, ist plötzlich von vielem abgeschnitten. Laut dem Altersbericht der Bundesregierung gibt es bei der Internetversorgung große Defizite, die in der Corona-Krise schmerzlich bewusst geworden sind.
    Dabei kann die Digitalisierung nach Meinung von Altersforscher*innen das Leben von Senioren deutlich verbessern. Internetbasierte Sprachassistenz-Systeme wie Alexa können mehr Menschen mehr Eigenständigkeit verschaffen.
    Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen fordert deshalb, ein WLAN-Zugang müsse – wie fließend Wasser oder ein Telefonanschluss – zur Grundausstattung in allen Altenheimen gehören. Konkrete Verhandlungen mit Heimträgern gibt es im Norden nur in Hamburg - bisher ohne Ergebnis. Anders in NRW. Dort wurde der Internetzugang schon 2019 gesetzlich vorgeschrieben, im Wohn- und Teilhabegesetz.

    • 15 min

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