116 episodes

Zwei Mediziner unterhalten sich über die Psyche. Edutainment für Ohr und Seele - zwischen Hemdsärmeligkeit und wissenschaftlicher Akkuratesse. Neue Sendung: immer, wenn eine fertig ist!

PsychCast Dres. Dreher & Kugelstadt

    • Mental Health

Zwei Mediziner unterhalten sich über die Psyche. Edutainment für Ohr und Seele - zwischen Hemdsärmeligkeit und wissenschaftlicher Akkuratesse. Neue Sendung: immer, wenn eine fertig ist!

    Warum schieben wir Dinge auf? Über Prokrastination.

    Warum schieben wir Dinge auf? Über Prokrastination.

    Wir sprechen über das weit verbreitete Aufschieben, die Aufschieberitis, die Prokrastination. Wir klären, warum viele das tun und ob das auch positiv sein kann.

    • 45 min
    Vertrauen

    Vertrauen

    Im 115. PsychCast widmen wir uns dem Thema Vertrauen aus psychotherapeutischer Sicht.

    • 47 min
    Depression nach Herzinfarkt! Gefährlich? First steps Kardiopsychosomatik

    Depression nach Herzinfarkt! Gefährlich? First steps Kardiopsychosomatik

    Laut der WHO sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen weltweit die häufigste Ursache erkrankungsbedingter Beeinträchtigungen. Die Depression und Angststörungen folgen in den Industriestaaten auf Platz zwei. Für Erwerbsunfähigkeitsrenten liegen psychische Störungen in Deutschland auf dem ersten Platz.

    Psychosomatische Faktoren spielen erwiesenermaßen vor allem bei den folgenden kardialen Erkrankungen eine Rolle: Koronare Herzerkrankung, Arterielle Hypertonie, Herzrhythmusstörungen, Herzinsuffizienz und nach Herztransplantationen[1]. Besonders problematisch ist, dass in der ambulanten kurativen Versorgung kardiopsychosomatische Aspekte vernachlässigt werden[2] und Herzerkrankungen vom ambulanten PsychotherpeutInnen oft nicht aufgegriffen werden[3], was sich negativ auf die Erwerbsprognose auswirkt. Bei ca. 40 % der PatientInnen mit herzbezogenen Beschwerden findet sich ein psychischer Konflikthintergrund, bei dem Aspekte von Angst zentral sind[4], was sich nachteilig auf die eigene Selbsteinschätzung und realistische Beurteilung der Belastbarkeit auswirkt. Bei 20-25 % der PatientInnen mit Koronarer Herzerkrankung lassen sich depressive Symptome nachweisen, die über Verhaltensweisen, als auch über das endokrine System u. a. eine Arteriosklerose weiter vorantreiben, und bereits kurzfristig zu einer Abnahme der Arbeitsfähigkeit führen. Weiterhin besteht bei ca. jeder vierten PatientIn nach einem akuten kardialen Ereignis wie einem Myokardinfarkt eine Anpassungsstörung oder eine Traumafolgestörung, was die Wahrscheinlichkeit einer erneuten stationären Aufnahme (in die Akutklinik) innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt[5].

    Eine Depression und eine chronische Erschöpfung stellen bei Herzgesunden einen unabhängigen psychosozialen Risikofaktor für eine erhöhte kardiovaskuläre Mortalität dar, der im Bereich der typischen somatischen Risikofaktoren (Rauchen, Adipositas u. a.) liegt.[6]
    Ein bestehendes Missverhältnis von hohen Anforderungen und geringen Kontrollmöglichkeiten im Beruf und das Modell der beruflichen Gratifikationskrise (hohe Verausgabung und gering wahrgenommene Belohnung) erhöhen das Risiko für eine KHK um das 2- bis 4-fache.[7]
    Eine voll ausgeprägte depressive Erkrankung, aber auch schon (subklinisch) erhöhte Werte für „Depressivität“ können den Verlauf nach einem Myokardinfarkt oder bei Herzinsuffizienz negativ beeinflussen und gehen mit einer mehr als doppelt erhöhten Mortalität einher.[8]
    Ein kardioprotektiver Effekt kann v. a. durch soziale Unterstützung und Eingebundenheit (Milieutherapie) erreicht werden. [9]

    Wir sprechen anhand eines ausgedachten Patienten mit depressivem Syndrom nach Herzinfarkt über einige dieser Zusammenhänge. Dabei zeigt sich eine kleine Challenge, da wir in der klinischen Versorgung unterschiedlich mit den vorhandenen Kenntnissen umgehen - wir debattieren über die Risiken einer psychotherapeutischen Über- oder Unterversorgung. Die Folge ist mal wieder mehr medizin- und psychotherapielastig - wir hoffen, dass Ihr Neues daraus mitnehmen könnt. Der Ton klingt nächstes Mal wieder besser... In der Sendung erwartet Euch noch eine Verlosung von 5 Büchern von Alex Bestseller "Dann ist das wohl psychosomatisch!". (Quellen: siehe PsychCast Homepage)

    • 53 min
    Schmerzen

    Schmerzen

    Nichts, was du über akute Schmerzen weißt, gilt für chronische Schmerzen! Auf YouTube findest Du die Episode hier: https://youtu.be/4AGgszlkl-w

    • 1 hr 1 min
    Dr. Yael Adler über die Patient-Arzt-Beziehung

    Dr. Yael Adler über die Patient-Arzt-Beziehung

    Sie ist wieder da! Dr. med. Yael Adler ist wieder zu Gast bei uns und berichtet über die Beziehung zwischen Patient und Arzt in den somatischen Fächern. Es geht um Dino-Ärzte vom alten Schlag, Technokraten und Narzissten - und wie Ärzte oder Patienten zu einer gelingenden Beziehung im Behandlungszimmer beitragen können. Yael beschreibt so konstruktiv, wie wir es im PsychCast für die Psycho-Fächer versuchen, Wege für die Organmedizin, mehr bindungsorientiert zu arbeiten. Außerdem geht es ums Bücher Schreiben und gute Aufklärung über medizinische Zusammenhänge.

    • 1 hr 3 min
    Freundschaften im Laufe des Lebens

    Freundschaften im Laufe des Lebens

    In der 111. Folge des Psychcasts sprechen wir über Freundschaften, und wie sie sich im Laufe des Lebens ändern. Was ist hilfreich, um Freundschaften zu knüpfen, pflegen und zu intensivieren?

    • 47 min

Top Podcasts In Mental Health

Listeners Also Subscribed To