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Im Zentrum von «Sternstunde Philosophie» stehen Persönlichkeiten aus allen Bereichen: Stimmen, die zum Denken anregen oder unser Zeitgeschehen reflektieren und einordnen.

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Im Zentrum von «Sternstunde Philosophie» stehen Persönlichkeiten aus allen Bereichen: Stimmen, die zum Denken anregen oder unser Zeitgeschehen reflektieren und einordnen.

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    Bas Kast – Die Entscheidungen deines Lebens

    Bas Kast – Die Entscheidungen deines Lebens

    Bauch oder Kopf? Sicherheit oder Risiko? Ganz neu beginnen oder in Ruhe weitermachen? Der Weg zu einer gelingenden Existenz führt über selbstbestimmte Entscheidungen. Der Wissenschaftsautor Bas Kast erklärt, worauf man bei den kleinen und grossen Entscheidungen des Lebens achten sollte. «Werde, der du bist!». Leichter gesagt als getan. In seinen Büchern geht der Wissenschaftsjournalist und Bestsellerautor Bas Kast der Frage nach, was eine gute Lebensentscheidung von einer schlechten unterscheidet.

    Was tun, wenn man sich im eigenen Leben nicht mehr zuhause fühlt? Wenn das Berufsleben nur noch abgespult und die Beziehung von Routinen regiert wird? Sind es wirklich die grossen Entscheidungen wie Ehe oder Berufswahl, an denen sich ein Leben entscheidet? Oder doch eher die kleinen alltäglichen?

    Bas Kast geht diesen Fragen nicht nur als Wissenschaftsjournalist nach, sondern auch als Erzähler und Romancier. Im Gespräch mit Wolfram Eilenberger legt er die Bedingungen eines gelingenden Lebens frei und ermuntert zum Mut, in der Mitte des Lebens noch einmal ganz Neues zu wagen.

    • 57 min
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    Kollapsologie: Steht die Welt am Abgrund?

    Kollapsologie: Steht die Welt am Abgrund?

    Der Untergang des Abendlandes steht zwar nicht direkt bevor. Dennoch bietet das Katastrophenjahr 2020 reichlich Anlass, über Stabilität und Fragilität unserer Lebensform nachzudenken. Sind wir Menschen noch zu retten? Sollten Krisenzeiten gute Zeiten für das Philosophieren sein, dann gibt das Jahr 2020 gewiss besonders viel zu denken. Weltweite Krisen scheinen sich derzeit geradezu zu überstürzen: ökologisch, virologisch, politisch. Wohl nie mehr seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs wirkten unsere Gesellschaften derart fragil.

    Und die Pandemie lehrt einmal mehr: Vor nichts ist der Mensch gefeit, allem technologischem Fortschritt zum Trotz. Könnte es vielleicht sogar sein, dass der Mensch des Menschen grösster Feind ist? Und die Menschheit im Begriff steht, die Lebensvoraussetzungen zukünftiger Generationen sehenden Auges zu zerstören? Die Bewegung der Kollapsologen, die in Frankreich ihre Wurzeln hat, will die Menschen auf das drohende Ende vorbereiten. Andere sprechen von Panikmache.

    Was sagt die Philosophie? Dies diskutieren am philosophischen Stammtisch Svenja Flasspöhler, Stefan Riedener, Wolfram Eilenberger und Barbara Bleisch.

    • 58 min
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    Triage – Darf man Menschenleben abwägen?

    Triage – Darf man Menschenleben abwägen?

    Das Corona-Virus bringt Schweizer Spitäler zunehmend an Kapazitätsgrenzen. Die Frage der «Triage» wird damit akut: Wem ist zu helfen, wenn nicht allen geholfen werden kann? Yves Bossart spricht mit dem Schweizer Philosophen Adriano Mannino über die moralischen Zwickmühlen rund um Covid-19. Die Coronakrise wirft heikle moralische Fragen auf: Was darf ein Menschenleben kosten? Wer soll im Konfliktfall behandelt werden: die 30-jährige Mutter oder die 70-jährige Witwe? Diese Fragen müssen angesichts der zunehmenden Auslastung der Intensivstationen rasch beantwortet werden.

    Richtlinien für diese Triage gibt es, sie wurden vor kurzem angepasst. Aber sind sie richtig? Hat die Schweiz – auch im europäischen Vergleich – zu lange gezögert mit verschärften Massnahmen? Und wie sähe eine verantwortungsvolle Risiko- und Krisenethik aus? Darüber spricht Yves Bossart mit Adriano Mannino, Philosoph, Sozialunternehmer und Co-Autor des Buches «Covid-19: Was in der Krise zählt. Über Philosophie in Echtzeit».

    • 58 min
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    Die Schweiz als Komplizin

    Die Schweiz als Komplizin

    Das IKRK, die Neutralität, die direkte Demokratie – wer hat’s erfunden? In vielem ist die Schweiz Vorbild. Doch unsere Geschichte hat auch Schattenseiten, etwa im Zweiten Weltkrieg. Wie sollen wir mit unserer schuldhaften Vergangenheit umgehen? Und wo leisten wir heute noch Beihilfe zum Bösen? Im Zweiten Weltkrieg war das Schweizer Boot allzu schnell voll. Die Geschäfte mit Nazi-Deutschland waren verlockend. Vor den Nazis waren es die Kolonialmächte, später das südafrikanische Apartheidregime. Dank des Bankgeheimnisses profitierte die Schweiz zudem von Steuerhinterziehung und Ausbeutung. Heute ist die Schweiz Drehscheibe für umstrittene Geld- und Rohstoff-Geschäfte. Wie und warum machen wir uns immer wieder zur Komplizin? Wie gehen wir mit unserer schuldhaften Vergangenheit um? Und wo agiert die Schweiz heute noch als Helfershelferin? Yves Bossart im Gespräch mit dem Philosophen Michael Schefczyk, der Historikerin Lea Haller und dem Historiker Kijan Espahangizi. Eine Sendung anlässlich des SRF Programmschwerpunktes «1945» zu 75 Jahren Kriegsende.
    www.srf.ch/1945

    • 57 min
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    Astrophysiker Heino Falcke brennt für schwarze Löcher

    Astrophysiker Heino Falcke brennt für schwarze Löcher

    Mit der Veröffentlichung der ersten Aufnahme eines schwarzen Lochs wurde Wissenschaftsgeschichte geschrieben. Der Astrophysiker Heino Falcke war einer der führenden Köpfe des Projekts. Barbara Bleisch unternimmt mit dem umtriebigen Forscher eine Reise ans Ende von Raum und Zeit. Schwarze Löcher faszinieren wie wenig anderes im Weltall. Ihre Schwerkraft ist so immens, dass sie alles, was in ihre Nähe kommt, verschlucken wie ein galaktischer Staubsauger. Was in einem solchen Loch verschwindet, gelangt nie wieder hinaus, denn Raum und Zeit kollabieren in ihm. Der Astrophysiker Heino Falcke beschäftigt sich seit seinem Studium mit diesen schwer verständlichen Phänomenen. Heute ist er Professor an der Radboud-Universität in Nijmegen und steht an der Spitze des Forscher-Konsortiums, dem im April 2019 die Sensation gelungen ist, das erste Bild eines schwarzen Lochs präsentieren zu können. Barbara Bleisch begibt sich mit ihm an die Ränder einer völlig irren Welt.

    • 59 min
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    Federica Gregoratto – Echte Liebe ist Freiheit und Befreiung! Polyamorie und wahre Liebe!

    Federica Gregoratto – Echte Liebe ist Freiheit und Befreiung! Polyamorie und wahre Liebe!

    Freiheit finden wir in der Liebe, wahre Liebe verlangt Transformation und Emanzipation. Dies ist in der romantischen Liebe schwierig. Denn sie ist ausschliesslich.
    Liebe vermehrt sich, wenn man sie teilt. Das behaupten Menschen, die mehrere Liebesbeziehungen gleichzeitig haben. Aber stimmt das? Wie frei kann und soll die Liebe sein? Und wann macht sie uns blind? Yves Bossart spricht mit der Philosophin Federica Gregoratto über die befreiende Kraft der Liebe. Die Liebe löst das Grundproblem der menschlichen Existenz, denn sie befreit uns von der Einsamkeit. Das behauptete der Psychoanalytiker Erich Fromm in seinem Buch «Die Kunst des Liebens». Doch stimmt das? Und wenn ja, wie können wir verhindern, dass die Beziehung zum Gefängnis wird? Die Philosophin Federica Gregoratto meint, wahre Liebe sei ein Prozess der Emanzipation und der Transformation. Liebe könne uns befreien: von sozialen Zwängen ebenso wie von falschen Selbstbildern. Wann aber macht uns Liebe blind? Und wie verändern Dating-Apps, MeToo und die Pornoindustrie unser Liebesleben? Darüber spricht Yves Bossart mit der Philosophin Federica Gregoratto. Sie arbeitet an der Universität St. Gallen und schreibt ihre Habilitationsschrift zum Thema Liebe.

    • 58 min

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