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Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

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Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

    08.05.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    08.05.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Viele Verletzte bei Unruhen in Jerusalem

    Bei schweren Zusammenstößen zwischen Palästinensern und der israelischen Polizei in Ost-Jerusalem sind am letzten Freitag des Fastenmonats Ramadan mindestens 163 Palästinenser und sechs Polizisten verletzt worden. Vor der Al-Aksa-Moschee auf dem Tempelberg attackierten Gläubige die Sicherheitskräfte mit Steinen, während die Polizei Gummigeschosse abfeuerte. Zuletzt verschärften sich die Spannungen wegen der drohenden Zwangsräumung von Häusern palästinensischer Familien im Ostteil Jerusalems, den Israel annektiert hat. Seit Tagen kommt es deswegen täglich zu teils gewaltsamen Protesten.



    EU-Gipfel legt sich auf konkrete Sozialziele fest

    Beim Sozialgipfel in Portugal haben sich Vertreter der EU-Staaten, von Gewerkschaften und Arbeitgebern zu einem gerechten Aufschwung nach der Corona-Krise und zu einem sozialeren Europa bekannt. Sie billigten konkrete Ziele, um die soziale Lage bis 2030 spürbar zu verbessern. So soll bis zum Ende des Jahrzehnts eine Beschäftigungsquote von mindestens 78 Prozent in der EU erreicht werden. Mindestens 60 Prozent der Erwachsenen sollen jährlich Fortbildungskurse belegen und die Zahl der Menschen, die von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht sind, soll um mindestens 15 Millionen sinken.



    WHO: Anderen Ländern droht gleiche Corona-Krise wie Indien

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor dem Risiko weiterer verheerender Corona-Ausbrüche nach dem Muster Indiens. WHO-Nothilfekoordinator Mike Ryan sagte, das Virus habe eine enorme Bewegungsenergie und eine massive Infektionskraft. In manchen Ländern entwickele sich die Lage schon ähnlich wie in Indien, sagte Ryan, ohne Namen zu nennen. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus verwies auf die angespannte Lage in Brasilien und Nepal.



    Schottische Nationalpartei steuert Wahlsieg an

    In Schottland hat die für Unabhängigkeit kämpfende Nationalpartei SNP bei der Regionalwahl einen Großteil der ausgezählten Parlamentssitze gewonnen. Am Abend gewann sie 38 von 47 Mandaten. Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon (SNP) zeigte sich zuversichtlich, dass ihre Partei zum vierten Mal in Folge die Wahl gewinnen werde. Nur wenn die SNP die absolute Mehrheit erringt, will sie Ende 2023 eine neue Abstimmung über die Abtrennung vom Vereinigten Königreich ansetzen. Daher gilt die Wahl als entscheidend für die Zukunft Großbritanniens.



    Bundespräsident Steinmeier wirbt für Bürgerbeteiligung in Debatten über Europa

    Zum Europatag am Sonntag hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für eine europaweite Bürgerbeteiligung geworben. Mit 20 weiteren Staatsoberhäuptern der EU-Staaten rief er die Bürger auf, sich in die Diskussion über die Zukunft Europas einzubringen. Die Corona-Pandemie habe Fragen aufgeworfen, die unsere Art zu leben betreffen. Sie habe die Stärken der europäischen Integration aufgezeigt, aber auch ihre Schwächen. Ab Sonntag sollen ein Jahr lang Bürgerdebatten auf europäischer, nationaler und regionaler Ebene stattfinden, die Handlungsempfehlungen zu zentralen Fragen entwickeln können.



    Fußball: Augsburg patzt auch in Stuttgart

    Die Lage des FC Augsburg im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga hat sich auch durch die Rückkehr des Trainers Markus Weinzierl nicht entschärft. Das Team verlor mit 1 zu 2 beim VfB Stuttgart und wartet nun seit fünf Spielen auf einen Sieg. Der Aufsteiger Stuttgart wahrte mit dem Sieg seine Mini-Chance auf die Teilnahme am Europapokal.

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    07.05.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    07.05.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.China überholt Industrieländer bei Emissionen

    Chinas Ausstoß von Treibhausgasen übersteigt nach einer Studie erstmals die Emissionen aller anderen Industrieländer zusammen. Nach einer Schätzung der US-Denkfabrik Rhodium Group entfielen 2019 allein auf die Volksrepublik 27 Prozent der weltweiten CO2-Äquivalente (CO2e). Die USA liegen auf Platz zwei mit elf Prozent, Indien auf Platz drei mit knapp sieben Prozent. CO2-Äquivalente sind eine Messgröße für Treibhausgase mit unterschiedlicher Klimawirkung. Der Studie zufolge haben sich Chinas Emissionen seit 1990 verdreifacht. Hauptursachen sind das starke Wachstum und die Kohleverstromung.



    Washington sagt Ukraine weitere Hilfe zu

    US-Außenminister Antony Blinken hat der Ukraine bei einem Besuch größeren Beistand im Konflikt mit Russland in Aussicht gestellt. Die USA bemühten sich aktiv darum, die Unterstützung in Sicherheitsbelangen auszubauen, sagte er. Blinken traf sich mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Beide Politiker wiesen darauf hin, dass Russland an der Ostgrenze der Ukraine nach wie vor zahlreiche Truppen stationiert hat. Die USA beobachteten die Lage "sehr, sehr genau", sagte Blinken.



    USA halten Wiederbelebung des Atomabkommens für machbar

    Die USA halten eine Wiederbelebung des Atomabkommens mit dem Iran in den kommenden Wochen für realistisch. Die bisherigen Gesprächsrunden in Wien seien "produktiv" gewesen, sagte ein ranghoher Mitarbeiter des US-Außenministeriums in Washington. Die Verhandlungen in der österreichischen Hauptstadt zwischen den verbliebenen Unterzeichnerstaaten werden an diesem Freitag fortgesetzt. Die 2015 geschlossene Vereinbarung soll verhindern, dass der Iran die Fähigkeit zum Bau einer Atombombe erlangt. Die USA waren 2018 unter dem damaligen Präsidenten Donald Trump aus dem Abkommen ausgestiegen.



    25 Tote bei Razzia in Rio de Janeiro

    Bei einem Polizeieinsatz in einer Favela der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro sind mindestens 25 Menschen getötet worden. Bei den Opfern handelt es sich nach offiziellen Angaben um 24 Verdächtige und einen Polizisten. Die Sicherheitskräfte sollten Verdächtige festnehmen, die Kinder für den Rauschgifthandel anwerben. Es gab heftige Schusswechsel und Explosionen. Anwohner konnten ihre Häuser nicht verlassen. Die Razzia erfolgte im Armenviertel Jacarezinho mit seinen 40.000 Einwohnern im Norden der Stadt. Es steht unter der Kontrolle eines großen Drogen- und Verbrechersyndikats.



    Konservative jagen Labour Hartlepool ab

    Erstmals seit Jahrzehnten haben die Tories des britischen Premierministers Boris Johnson das Unterhausmandat in der nordostenglischen Stadt Hartlepool errungen. Bei einer als Stimmungstest eingestuften Nachwahl machte die Kandidatin Jill Mortimer das Rennen. Das Ergebnis im Labour-Stammland gilt als großer Erfolg für die Konservativen. Für Labour-Chef Keir Starmer, der seit gut einem Jahr im Amt ist, bedeutet die Niederlage dagegen einen herben Rückschlag. Die Nachwahl wurde notwendig, weil der amtierende Labour-Abgeordnete Mike Hill nach Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs zurückgetreten war.



    Bundestag beschließt Helmut-Kohl-Stiftung

    An das Leben und Wirken des langjährigen deutschen Bundeskanzlers Helmut Kohl soll künftig eine Stiftung erinnern. Das beschloss der Bundestag gegen den ausdrücklichen Willen der Witwe Maike Kohl-Richter. Zu den Aufgaben der Stiftung, deren Einrichtung der Bundestag ohne Gegenstimmen billigte, gehört unter anderem die Errichtung einer öffentlich zugänglichen Erinnerungsstätte in Berlin. Der vor vier Jahren verstorbene CDU-Politiker bekleidete von 1982 bis 1998 das Amt des Bundeskanzlers und gilt als "Kanzler der deutschen Einheit".

    • 8 min
    06.05.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    06.05.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Weitere Haftstrafe für Hongkonger Aktivist Joshua Wong

    Der inhaftierte Hongkonger Aktivist Joshua Wong ist zu einer zusätzlichen Haftstrafe von zehn Monaten verurteilt worden. Der 24-Jährige wurde wegen der Teilnahme an einer nicht genehmigten Demonstration zum Jahrestag der Niederschlagung der Demokratiebewegung in China 1989 bestraft. Wegen der Corona-Pandemie war die jährliche Kerzenandacht 2020 erstmals verboten worden, trotzdem versammelten sich 20.000 Teilnehmer. Wong - das "Gesicht" der Demokratiebewegung in Hongkong - sitzt derzeit schon wegen seiner Rolle bei Protesten 2019 in Haft. Im November wäre er eigentlich auf freien Fuß gekommen.



    Unabhängigkeitsbefürworter Schottlands hoffen auf Wahlerfolg

    In Großbritannien finden an diesem Donnerstag Regionalwahlen statt. Es sind die ersten Urnengänge seit Beginn der Corona-Pandemie und dem Brexit-Vollzug. Im Fokus steht vor allem die Parlamentswahl in Schottland. In dieser Provinz hoffen die Unabhängigkeitsbefürworter um Regierungschefin Nicola Sturgeon auf einen Sieg der Schottischen Nationalpartei (SNP) und ihrer Verbündeten. Auf dieser Grundlage wollen sie dann ein neues Unabhängigkeitsreferendum durchsetzen. Neu bestimmt werden zudem das Regionalparlament von Wales sowie Bürgermeister und Räte in vielen Städten und Kreisen Englands.



    USA unterstützen Aussetzung von Patenten auf Corona-Impfstoffe

    Im Kampf gegen das Coronavirus plädiert die US-Regierung für eine vorübergehende Aussetzung des Patentschutzes für Impfstoffe. Die außergewöhnlichen Umstände der COVID-19-Pandemie verlangten nach außergewöhnlichen Maßnahmen, erklärte die US-Handelsbeauftragte Katherine Tai. Nichtregierungsorganisationen sowie Entwicklungs- und Schwellenländer fordern seit längerem vehement die vorübergehende Ausnahmeregelung, damit die weltweite Impfstoff-Produktion angekurbelt werden kann. Das wurde von Industrienationen, in denen die großen Pharmakonzerne ansässig sind, bislang abgelehnt.



    Kanada lässt Corona-Impfstoff für Kinder zu

    Als eines der ersten Länder der Welt hat Kanada den Corona-Impfstoff von BioNTech/Pfizer für Kinder ab zwölf Jahren zugelassen. Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Ottawa sagte, Daten einer klinischen Studie in den USA mit rund 2000 Kindern und Jugendlichen hätten ergeben, dass der Impfstoff für sie genauso sicher sei wie für Erwachsene. Bislang war das Vakzin nur für Jugendliche ab 16 Jahren zugelassen. Auch die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) und die zuständigen Stellen in den USA prüfen derzeit die Zulassung des Corona-Impfstoffs für Kinder zwischen zwölf und 15 Jahren.



    "Starship"-Rakete erstmals nicht explodiert

    Nach vier fehlgeschlagenen Versuchen ist ein Prototyp der "Starship"-Rakete des Milliardärs Elon Musk nach einem Testflug erfolgreich wieder gelandet. Kurz nach der Landung waren Flammen am Fuß der SN-15-Rakete zu sehen, die ein Kommentator von SpaceX - des Raumfahrtunternehmens von Musk - jedoch als nicht ungewöhnlich bezeichnete. Für die Testflüge nutzt SpaceX ein Wüstengelände im US-Bundesstaat Texas. Musk hofft, dass die neue Rakete eines Tages Menschen und Fracht auf den Mars befördern wird. Im Jahr 2023 soll sie bereits bei einer bemannten Mondumrundung eingesetzt werden.



    Chelsea im Finale der Champions League

    Der FC Chelsea mit dem deutschen Trainer Thomas Tuchel ist Manchester City in das Endspiel der Champions League gefolgt. Das Team aus London gewann das Halbfinal-Rückspiel gegen Real Madrid 2 : 0 und steht damit erstmals seit 2012 wieder im Finale der Fußball-Königsklasse. Das Endspiel findet am 29. Mai in Istanbul statt.

    • 8 min
    05.05.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    05.05.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Seehofer verbietet Islamisten-Verein Ansaar International

    Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hat den salafistischen Verein Ansaar International und alle Teilorganisationen der islamistischen Vereinigung verboten. Begründet wird das Verbot damit, dass die Spendensammlungen von Ansaar in der Absicht erfolgt seien, das Geld an terroristische Vereinigungen im Ausland weiterzugeben, insbesondere an die Al-Nusra-Front in Syrien, an die palästinensische Hamas sowie an Al-Shabaab in Somalia. Das Verbot sei am frühen Mittwochmorgen mit Durchsuchungen und Beschlagnahmungen in zehn Bundesländern vollstreckt worden, hieß es aus dem Innenministerium.



    Biden will Hälfte der US-Bürger bis 4. Juli komplett impfen

    US-Präsident Joe Biden hat neue Ziele für das amerikanische Corona-Impfprogramm herausgegeben. Bis zum Nationalfeiertag am 4. Juli sollten 160 Millionen Erwachsene - grob die Hälfte der Bevölkerung - komplett geimpft sein, sagte Biden in Washington. Zudem sollten 70 Prozent mindestens eine Impfdosis erhalten haben. Um diese Ziele zu erreichen, müssten in den kommenden zwei Monaten rund 100 Millionen Impfdosen verabreicht werden. Der Präsident rief deswegen erneut eindringlich alle auf, sich impfen zu lassen.



    Verteidigung beantragt Neuauflage von George-Floyd-Verfahren

    Der Verteidiger des wegen Mordes an Georg Floyd für schuldig befundenen Polizisten Derek Chauvin hat eine Neuauflage des Prozesses beantragt. Als Begründung führte Anwalt Eric Nelson rechtliche Fehler und Fehlverhalten von Gericht und Staatsanwaltschaft an. Der Prozess sei nicht fair gewesen und habe Chauvin seiner von der Verfassung garantierten Rechte beraubt, schrieb Nelson. Die Geschworenen hatten Chauvin unter anderem des Mordes zweiten Grades schuldig gesprochen. Ihm drohen damit bis zu 40 Jahre Haft. Die Verkündung des Strafmaßes am Gericht in Minneapolis ist für den 16. Juni geplant.



    Keine fristgerechte Regierungsbildung in Israel

    Für Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist die Frist für eine Regierungsbildung in Israel abgelaufen. Kurz vor Mitternacht hat der Regierungschef das Büro von Präsident Reuven Rivlin informiert, dass er nicht in der Lage war, rechtzeitig nach den Wahlen vom März eine Regierung zu bilden. Damit hat er das Mandat an den Staatschef zurückgegeben. Rivlin könnte den Auftrag zur Regierungsbildung nun einem anderen Politiker erteilen. Im Gespräch ist Oppositionsführer Jair Lapid, dessen liberale Zukunftspartei bei der Wahl den zweiten Platz belegt hatte.



    Klarer Wahlsieg der Konservativen in Madrid

    Bei der vorgezogenen Regionalwahl in der spanischen Hauptstadtregion Madrid hat die konservative Volkspartei (PP) einen beachtlichen Triumph erzielt. Nach der Auszählung von 95 Prozent der Stimmen gewann die Partei der populistischen Regionalpräsidentin Isabel Díaz Ayuso 65 der 136 Sitze im Regionalparlament. Damit hat sie ihr Wahlergebnis von 2019 mehr als verdoppelt. Die Sozialistische Partei von Regierungschef Pedro Sánchez verlor 13 Sitze und kommt nur noch auf 24 Mandate. Die linksgerichtete Podemos holte lediglich zehn Sitze. Parteichef Pablo Iglesias erklärte darauf seinen Rückzug.



    Teenager tötet drei Kinder und zwei Erzieherinnen

    Im südlichen Brasilien soll ein 18-jähriger mit einer schwertähnlichen Waffe in eine Kinderkrippe eingedrungen sein. Drei Kleinkinder und zwei Erzieherinnen sind tot, ein weiteres Kind ist verletzt. Offenbar hatten Betreuerinnen so viele Kinder wie möglich im Wickelraum versteckt und die Tür verriegelt. So konnten weitere Opfer verhindert werden. Das Motiv des Täters, der sich auch selbst verletzte, ist offen. Im betroffenen Bundesstaat Santa Catarina wurde eine dreitägige Staatstrauer ausgerufen.



    Man C

    • 8 min
    04.05.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    04.05.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.US-Präsident Biden lässt mehr Geflüchtete ins Land

    Nach Kritik von Parteifreunden und Hilfsorganisationen hebt US-Präsident Joe Biden die Obergrenze für die Aufnahme von Flüchtlingen nun doch deutlich an. Die von Bidens Vorgänger Donald Trump festgelegte Begrenzung auf maximal 15.000 Flüchtlinge im Jahr wird um mehr als das Vierfache auf 62.500 angehoben. Die historisch niedrige Obergrenze der Trump-Regierung habe nicht Amerikas Werte als Nation widergespiegelt, die Flüchtlinge willkommen heiße und unterstütze, sagte Biden. Bei der Zahl handelt es sich um die Obergrenze von Flüchtlingen, die im Zuge eines UN-Programms aufgenommen werden können.



    U-Bahn-Unglück in Mexiko-Stadt

    In Mexiko-Stadt ist eine U-Bahnbrücke zum Teil eingestürzt, dabei verunglückte eine Bahn. Es soll mindestens 13 Tote und mehr als 70 Verletzte gegeben haben. Mehrere Waggons stürzten einige Meter in die Tiefe und stießen miteinander zusammen, wie auf Videos zu sehen war, die in sozialen Medien verbreitet wurden. Unter dem eingestürzten Abschnitt der Überführung waren Autos unterwegs gewesen. Rettungskräfte holten Passagiere mit einer Leiter aus den herabhängenden Waggons.



    Indien meldet mehr als 20 Millionen Corona-Fälle seit Pandemiebeginn

    Indien hat seit dem Beginn der Corona-Pandemie mehr als 20 Millionen Infektionen registriert. Das Gesundheitsministerium meldete mehr als 357.000 neue Fälle binnen eines Tages. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Virus stieg um 3449 auf mehr als 222.000. Das Land erlebt derzeit eine heftige zweite Corona-Welle. Das Gesundheitssystem ist völlig überlastet. Immer wieder gibt es Berichte über Todesfälle wegen mangelnden Sauerstoffs in Kliniken. Deutschland und andere Staaten schickten inzwischen Nothilfe in das Land.



    Kolumbiens Finanzminister tritt nach Protesten zurück

    Nach tagelangen Protesten gegen eine umstrittene Steuerreform hat der kolumbianische Finanzminister Alberto Carrasquilla seinen Posten geräumt. Er sagte, sein Verbleib in der Regierung würde einen "notwendigen Konsens" für einen neuen Reformvorschlag erschweren. Die Proteste waren ausgelöst worden, als der Minister eine Steuerreform ankündigte, die besonders die Mittelschicht hart getroffen hätte. Mindestens 19 Menschen sind bei gewaltsamen Auseinandersetzungen ums Leben gekommen. Der rechtsgerichtete Präsident Iván Duque strebt nun eine Reform im Konsens mit verschiedenen politischen Gruppen an.



    Tatverdächtiger im Fall der "NSU 2.0"-Drohschreiben verhaftet

    Ein mutmaßlicher Verfasser von rechtsextremen Drohschreiben ist in Berlin festgenommen worden. Der 53-jährige erwerbslose Deutsche steht im dringenden Verdacht, seit August 2018 mit dem Absender "NSU 2.0" bundesweit eine Serie von Drohschreiben mit volksverhetzenden, beleidigenden und drohenden Inhalten verschickt zu haben. Das teilten die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das Hessische Landeskriminalamt mit.



    Lufthansa kauft zehn neue Jets

    Nach dem wohl schwierigsten Geschäftsjahr der Firmengeschichte kauft Lufthansa zehn neue Langstreckenflugzeuge von Airbus und Boeing. Der Vorstand habe den Erwerb von fünf Airbus A350-900 und fünf Boeing 787-9 beschlossen, verkündete die Fluggesellschaft. Der Aufsichtsrat habe dem Vorhaben zugestimmt. Die Jets sollen ältere Flugzeugtypen mit höherem Treibstoffverbrauch und CO2-Ausstoß ersetzen. Am Vormittag tritt der Lufthansa-Vorstand vor die Aktionäre. Nach der Rettung mit neun Milliarden Euro Staatshilfe ringt der Konzern um seine Eigenständigkeit.



    Bill Gates trennt sich von seiner Frau Melinda

    Microsoft-Gründer Bill Gates und seine Ehefrau Melinda lassen sich nach 27 Jahren Ehe scheiden. Der 65-jährige Gates gilt mit einem gesch

    • 9 min
    03.05.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    03.05.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Bundesregierung will Erleichterungen für Geimpfte festlegen

    In Deutschland bemüht sich die Regierungskoalition um eine bundesweite Regelung, welche Erleichterungen es in der Corona-Pandemie für vollständig Geimpfte und Genesene geben soll. Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) stellte eine Klärung noch in dieser Woche in Aussicht. Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) hat einen Entwurf vorgelegt, der die Aufhebung von bestimmten Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen vorsieht. In mehreren Bundesländern gelten bereits erste Erleichterungen für vollständig Geimpfte und Genesene.



    Viele Tote bei anhaltenden Kämpfen in Afghanistan

    Bei Kämpfen zwischen afghanischen Soldaten und den radikalislamischen Taliban sind nach offiziellen Angaben aus Kabul binnen 24 Stunden mehr als hundert Aufständische getötet worden. Die Kämpfe hätten in mehreren Provinzen stattgefunden, teilte das Verteidigungsministerium in der Hauptstadt mit. Am Samstag hatte der Abzug der 2500 verbliebenen US-Soldaten aus dem Land formell begonnen, als Teil des kompletten Abzugs der NATO-Verbände.



    Übergangsregierung im Tschad ernannt

    Nach dem Tod des langjährigen Staatschefs Idriss Déby Itno hat der Militärrat im Tschad eine Übergangsregierung ernannt. Dabei sei auch ein Ministerium für nationale Versöhnung neu geschaffen worden, teilte ein Armeesprecher mit. Wie die Nachrichtenagentur AFP weiter berichtet, seien die Minister vom Chef des Militärrats, Débys 37-jährigem Sohn Mahamat, ernannt worden. Die Armee hatte vergangenen Monat verkündet, dass der bisherige Machthaber seinen an der Front im Norden des Landes erlittenen Verletzungen erlegen sei.



    Opposition kündigt neue Proteste in Belarus an

    Der im Exil lebende, belarussische Oppositionspolitiker Pawel Latuschka hat für den 9. Mai eine neue landesweite Demonstration gegen das Regime von Diktator Alexander Lukaschenko angekündigt. Über die sozialen Netzwerke werde er die Bevölkerung aufrufen, auf die Straße zu gehen, sagte Latuschka dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Man werde sehen, wie Lukaschenko an diesem Tag erklären wolle, dass er Menschen verprügeln lasse. Am kommenden Sonntag wird in der früheren Sowjetrepublik und in Russland an das Ende des Zweiten Weltkriegs erinnert.



    Kolumbiens Präsident stoppt Steuerreform nach Protesten

    Nach tagelangen Protesten hat Kolumbiens rechtsgerichteter Präsident Ivan Duque eine umstrittene Steuerreform zurückgenommen. Es müsse diskutiert werden, wie die dauerhafte Finanzierung der Sozialprogramme garantiert werden könne, sagte Duque. Das Parlament solle ein neues Regelwerk entwerfen. Die Reform sollte das Haushaltsloch stopfen, das durch die Corona-Krise entstanden ist. Seit Mittwoch hatten Zehntausende gegen die Reform protestiert, die nach ihrer Meinung kleine und mittlere Einkommen belastet. Bei Ausschreitungen wurden nach Presseberichten mindestens zehn Menschen getötet.



    Drei Tote bei Unglück mit Flüchtlingsboot vor San Diego

    Vor der Küste des US-Bundesstaats Kalifornien sind bei einem Bootsunglück drei Menschen ums Leben gekommen. 27 Menschen wurden nahe der US-Metropole San Diego verletzt, als das überfüllte Boot kenterte und zerbrach. Die Überlebenden wurden in Krankenhäuser gebracht, wie örtliche Behörden mitteilten. Bei den Insassen handelt es sich offenbar um Migranten, die versuchten, illegal in die USA zu gelangen. San Diego liegt im Süden Kaliforniens an der Grenze zu Mexiko. Zuletzt versuchten immer mehr Migranten, über die Grenze in die Vereinigten Staaten zu kommen.



    Nigerianische Journalistin Ovuorie erhält Freedom of Speech Award

    Die nigerianische Journalistin Tobore Ovuorie erhält den "Freedom of Speech Award 2021" der Deutschen Welle. DW-Intendan

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