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Der wöchentliche Termin für Kulturdokumentarfilme. International relevante Kunstströmungen sowie Künstlerinnen und Künstler werden vorgestellt, ihr Werk diskutiert.

Die «Sternstunde Kunst» widmet sich nachhaltig den aktuellen Entwicklungen im schweizerischen und internationalen Kulturbetrieb. Der Fokus liegt auf dem aktuellen Kulturschaffen im In- und Ausland, mit Rückgriff auf die klassische Moderne. Das Themenspektrum umfasst bildende Kunst, Literatur, Architektur, Fotografie, Film, Musik, Comics, Medienkunst.

Sternstunde Kunst Schweizer Radio und Fernsehen

    • Arts

Der wöchentliche Termin für Kulturdokumentarfilme. International relevante Kunstströmungen sowie Künstlerinnen und Künstler werden vorgestellt, ihr Werk diskutiert.

Die «Sternstunde Kunst» widmet sich nachhaltig den aktuellen Entwicklungen im schweizerischen und internationalen Kulturbetrieb. Der Fokus liegt auf dem aktuellen Kulturschaffen im In- und Ausland, mit Rückgriff auf die klassische Moderne. Das Themenspektrum umfasst bildende Kunst, Literatur, Architektur, Fotografie, Film, Musik, Comics, Medienkunst.

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    Kunst der Zwillingsbrüder Riklin stellt den Alltag auf den Kopf

    Kunst der Zwillingsbrüder Riklin stellt den Alltag auf den Kopf

    Seit über 20 Jahren entwickeln die Zwillingsbrüder Frank und Patrik Riklin in ihrem Atelier für Sonderaufgaben Ideen, mit denen sie festgefügte (Denk-)Systeme auf den Kopf stellen. Mit dem «Null Stern Hotel» machten sie auch international Furore. Ein Porträt zweier umtriebiger Konzeptkünstler. «Da, wo alle gehen, wächst kein Gras», sagen Patrik und Frank Riklin, die Zwillingsbrüder aus St. Gallen, die seit über 20 Jahren als Konzeptkünstler zusammenarbeiten. In ihrem Atelier für Sonderaufgaben untersuchen sie die festgefügten Systeme des Alltags und stellen diese mit ihren Interventionen immer wieder auf den Kopf. Mit dem Projekt «Null Stern Hotel» schafften es die zwei Künstler sogar, eine Marke zu kreieren, die weltweit für Aufsehen sorgte und Investoren anzog. Den Zwillingen lag ein Angebot vor, mit dem sich ein Leben lang finanziell sorglos leben lässt. Die Entscheidung fiel den beiden nicht schwer, denn: «Nicht der Kunde ist König, sondern der Inhalt.»

    Geboren sind sie am 17. Dezember 1973 in St. Gallen. Frank ist neun Minuten älter als sein Zwillingsbruder Patrik. In vielem sind sie sehr ähnlich und dann auch wieder sehr anders. Der Film «Kunst hoch zwei – Patrik und Frank Riklin» zeichnet den Weg von zwei spannenden Persönlichkeiten nach, von der gemeinsamen familiären Prägung, über Zeiten der Abgrenzung und Identitätsfindung, bis hin zum Wiederzusammenfinden im gemeinsamen Atelier für Sonderaufgaben.

    • 53 min
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    Johannes Itten – Bauhaus-Pionier

    Johannes Itten – Bauhaus-Pionier

    Vor 100 Jahren wurde die weltberühmte Bauhaus-Schule gegründet. Geburtshelfer war ein Dorfjunge aus dem Berner Oberland – der dennoch vergessen ging. Das längst fällige Filmporträt über Johannes Itten (1888 bis 1967), Avantgardist, Ausbildner und Begründer einer wegweisenden Farbenlehre. Johannes Itten zählt zu den bedeutendsten Kunsttheoretikern und -pädagogen des 20. Jahrhunderts. Der von ihm erfundene Vorkurs, der als Kreativitätslabor zur Förderung eines schöpferischen Menschen gilt, ist heute ein obligatorischer Teil der Ausbildung der wichtigen Kunstschulen weltweit. Seine Farbenlehre ist ein Klassiker, auf den gar Stilisten und Kosmetikberater zurückgreifen. Und doch ist Johannes Itten heute ein bekannter Unbekannter.

    Neuanfänge und Brüche prägten sein Leben: Auf der Suche nach seinem eigenen Weg, nach neuen Lebenskonzepten, nach Antworten auf die Fragen seiner Zeit, lebte er in Berlin, Wien, Stuttgart, Bern, Genf, Weimar und Zürich. Itten war Mitbegründer der abstrakten Malerei, später Anhänger einer heute umstrittenen Lebensreform-Bewegung und Kritiker der Industrialisierung. Noch später führte er eine eigene revolutionäre Kunstschule in Berlin, die von den Nationalsozialisten geschlossen wurde. Danach leitete Itten in Zürich viele Jahre die Kunstgewerbeschule und war unter anderem Gründungsdirektor des Museums Rietberg. 1966 vertrat er die Schweiz an der Biennale in Venedig.

    Der Dokumentarfilm von Marina Rumjanzewa mit Animationen von Philipp Seefeldt ist eine Entdeckungsreise in das Werk und Leben von Johannes Itten. Nicht zuletzt erzählt der Film ein heute kaum bekanntes Kapitel der Geschichte des Bauhauses: dessen Anfänge, die ganz anders waren als das Bauhaus, wie wir es heute kennen.

    Eine Eigenproduktion der «Sternstunde Kunst», produziert von Anita Hugi.

    • 53 min
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    Wie Kirill Serebrennikov in Zürich Mozart inszenierte

    Wie Kirill Serebrennikov in Zürich Mozart inszenierte

    Der russische Regie-Star Kirill Serebrennikov steht in Moskau unter Hausarrest. Dennoch entsteht in Zürich seine Inszenierung von Mozarts «Così fan tutte». Der Film beleuchtet die Hintergründe in Moskau und erzählt die Geschichte der aussergewöhnlichsten Zürcher Opernproduktion der Saison. Die Inszenierung von Kirill Serebrennikov ist ein gewagtes Unternehmen für das Opernhaus Zürich. Er setzt damit ein starkes politisches Zeichen gegen eine Willkürjustiz, die mit der Anklage gegen Kirill Serebrennikov einen der innovativsten Künstler Russlands mundtot machen kann.

    Welches politische Kalkül steckt hinter den Anschuldigungen? Wie kann eine Oper inszeniert werden, wenn der Regisseur 1200 Kilometer entfernt unter Hausarrest steht und nur mit seinem Anwalt kommunizieren darf?

    Ein Film von Julia Bendlin und Eduard Erne.

    • 58 min
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    Gurlitts Schatten

    Gurlitts Schatten

    60 Jahre lang waren sie verschollen, dann fand man sie in München und Salzburg: 1400 Kunstwerke - Ölgemälde und Zeichnungen. Es war der grösste Kunstfund aller Zeiten. Der Jahrhundertschatz des Cornelius Gurlitt. Was steckt hinter dem Fund, und woher stammen die Bilder? Ein Film von Stefan Zucker.

    • 50 min

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