12 episodes

Die «Sternstunde Philosophie» pflegt den vertieften und kritischen Ideenaustausch und geht den brennenden Fragen unserer Zeit auf den Grund.

Die «Sternstunde Philosophie» schlägt den grossen Bogen von der gesellschaftspolitischen Aktualität zu den Grundfragen der Philosophie: Wer ist wofür verantwortlich, worin besteht die menschliche Freiheit, was bestimmt unseren Lebenssinn? Zu Gast sind Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur, Politik und Wirtschaft – Stimmen, die zum Denken anregen und unser Zeitgeschehen reflektieren und einordnen.

Bisherige Gäste: Kofi Annan, Dalai Lama, Herta Müller, Helmut Schmidt, Noam Chomsky, Stéphane Hessel, Elisabeth Badinter, Michael Walzer, Peter Sloterdjik, George Steiner, Peter Nadas, Michael Sandel und viele mehr.

Sternstunde Philosophie Schweizer Radio und Fernsehen

    • Philosophy

Die «Sternstunde Philosophie» pflegt den vertieften und kritischen Ideenaustausch und geht den brennenden Fragen unserer Zeit auf den Grund.

Die «Sternstunde Philosophie» schlägt den grossen Bogen von der gesellschaftspolitischen Aktualität zu den Grundfragen der Philosophie: Wer ist wofür verantwortlich, worin besteht die menschliche Freiheit, was bestimmt unseren Lebenssinn? Zu Gast sind Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur, Politik und Wirtschaft – Stimmen, die zum Denken anregen und unser Zeitgeschehen reflektieren und einordnen.

Bisherige Gäste: Kofi Annan, Dalai Lama, Herta Müller, Helmut Schmidt, Noam Chomsky, Stéphane Hessel, Elisabeth Badinter, Michael Walzer, Peter Sloterdjik, George Steiner, Peter Nadas, Michael Sandel und viele mehr.

    • video
    Onora O’Neill: Ist Vertrauen gut – oder Kontrolle besser?

    Onora O’Neill: Ist Vertrauen gut – oder Kontrolle besser?

    Kann man künstlicher Intelligenz vertrauen? Die Frage geht an Onora O’Neill, eine der wichtigsten Philosophinnen unserer Zeit, die sich intensiv mit dem Thema Vertrauen und Vertrauenswürdigkeit auseinandergesetzt hat.

    • 59 min
    • video
    Weltklasse! Vom Beitrag des Sports zum Lebensglück

    Weltklasse! Vom Beitrag des Sports zum Lebensglück

    Für Milliarden Menschen ist Sport das Zentrum ihres Lebens. Täglich schenkt er Sinn, Freude und Intensität. Doch gibt es auch dunkle Aspekte. Die Abfahrtsolympiasiegerin Dominique Gisin sowie die ehemalige DDR-Leichtathletin Ines Geipel über Segen und Fluch der sportlichen Gesellschaft. «Es lebe der Sport, er ist gesund und härtet ab ...» Und tatsächlich: Was wäre ein Leben ohne Sport. Ohne die Freude des Wettkampfs, die lustvolle Überschreitung eigener Grenzen, die einzigartige Erfahrung des Gelingens und Meisterns, aber auch des Scheiterns. In weniger als 200 Jahren stieg der Sport zum dominanten Freizeitmedium moderner Gesellschaften auf. Ist das gut so? Oder steht der olympische Imperativ des «Schneller, Höher, Stärker» nicht vielmehr beispielhaft für eine Leistungsgesellschaft, in der alle dazu angehalten sind, bis über die Schmerzgrenze hinaus Tag für Tag das Letzte aus sich herauszuholen?
    Im Gespräch mit zwei Weltklasse-Athletinnen, der Schweizer Abfahrtsolympiasiegerin Dominique Gisin sowie der ehemaligen Leichtathletikweltrekordhalterin und Schriftstellerin Ines Geipel, erkundet Wolfram Eilenberger den Beitrag des Sports zum Lebensglück – und Unglück.

    • 57 min
    • video
    Annemarie Pieper: Die Wogen des Lebens

    Annemarie Pieper: Die Wogen des Lebens

    Am Jahresende nehmen sich viele nicht nur Vorsätze fürs kommende Jahr, sondern denken umfassend übers Leben nach: Läuft es, wie ich möchte? Halte ich das Ruder in der Hand oder lasse ich mich treiben? Ein Gespräch mit Annemarie Pieper, die ihre Philosophie stets aus den Wogen des Lebens schöpfte. Mit 60 Jahren hatte Annemarie Pieper die Nase voll, wie sie selbst sagt. Sie verliess die Universität Basel, um fortan Romane zu schreiben. Doch selbstverständlich geht es auch in ihrem belletristischen Werk um philosophische Fragen, denn schliesslich hatte Annemarie Pieper über zwanzig Jahre lang Philosophie gelehrt. Sie weiss, dass man das Leben nur planen kann, wenn man über dessen Absurdität diskutiert, und dass es gut ist, einen Plan B zu haben. Zum Jahreswechsel spricht Barbara Bleisch mit Annemarie Pieper über Lebensentwürfe, Solidarität und falsch verstandene Freiheit.

    • 56 min
    • video
    Reichtum: Warum er fasziniert, warum er irritiert

    Reichtum: Warum er fasziniert, warum er irritiert

    Geld stinkt, sagen die einen und nennen Superreiche rücksichtslos. Dahinter stecke nur Neid, sagen die anderen und verweisen auf den massiven Steuerbeitrag der Reichen. Kurz vor Weihnachten, wo das Jesuskind auf kargem Stroh besungen wird, fragt Barbara Bleisch ihre Gäste: Wie reich darf man sein? Für den Philosophen Christian Neuhäuser ist Reichtum ein moralisches Problem: Jene, die weniger haben, seien vom kulturellen Leben oft ausgeschlossen, und die Reichen erkauften sich politische Macht und untergraben damit die Demokratie. Für den Ethiker Markus Huppenbauer ist demgegenüber Reichtum nicht grundsätzlich ein Problem, sondern nur dann, wenn das Vermögen beispielsweise durch Betrug oder Zwang erworbt wurde. Und Karin Stüber, Präsidentin der Mercedes Benz Automobil AG und selbst auf der Liste der 300 reichsten Schweizerinnen und Schweizer, glaubt, dass reiche Menschen unkompliziert und schnell da helfen können, wo der Staat keine Möglichkeit hat.

    • 1 hr
    • video
    Moral total? Über neue Maßstäbe in Sprache, Politik, Kunst

    Moral total? Über neue Maßstäbe in Sprache, Politik, Kunst

    Die Frage nach der Moral nimmt in der Beurteilung von Kunst, Kultur und Politik einen immer grösseren Raum ein. Ist das gut so? Und für wen? Wolfram Eilenberger im Gespräch mit der österreichischen Philosophin Lisz Hirn und dem deutsch-amerikanischen Literaturwissenschaftler Hans Ulrich Gumbrecht. Jüngstes Beispiel: Der Literaturnobelpreis 2019 ging an den österreichischen Schriftsteller Peter Handke. Seit der Verkündung wird die Kritik an der Entscheidung der Jury immer lauter und drängt Worte des Lobes zunehmend zurück. Hauptstreitpunkt ist Handkes Parteinahme für die serbischen Nationalisten während der Jugoslawien-Kriege in den 1990er-Jahren, die ihn nun des Nobelpreises nicht würdig erscheinen lässt.

    In Museen werden Werke wie jene von Balthus weggehängt, weil sie anstössig wirken. Kinderbücher verschwinden aus den Schulzimmern, weil sie als rassistisch beurteilt werden. Und im Namen der Emanzipation wird die Sprache zum zentralen Kampfplatz.

    Doch wo liegt die Grenze zwischen moralischen Einwänden und dem Moralisieren? Wie ist es zu erklären, dass heute Progressive auf Moral pochen und sich Konservative dagegen wehren? Die moralisierende Linke: eine plötzlich verkehrte Welt? Und steht mit der allgegenwärtigen ökologischen Frage eine weitere Gesamtmoralisierung der menschlichen Existenz an, weitab einer Utopie eines befreiten Daseins?
    Wolfram Eilenberger diskutiert mit der österreichischen Philosophin Lisz Hirn und dem deutsch-amerikanischen Literaturwissenschaftler Hans Ulrich Gumbrecht.

    Lisz Hirn: «Geht's noch! Warum die konservative Wende für Frauen gefährlich ist», Moden Verlag 2019
    Hans Ulrich Gumbrecht: «Brüchige Gegenwart», Verlag Reclam 2019

    • 57 min
    • video
    Igor Levit: Das Klavier, der Tod und die Politik

    Igor Levit: Das Klavier, der Tod und die Politik

    Igor Levit ist weit mehr als einer der weltbesten Pianisten. Er zählt auch zu den prägenden politischen Stimmen seiner Generation. Mit Wolfram Eilenberger spricht er über seine Vision von engagierter Kunst, die magische Barrierefreiheit Beethovens und das Smartphone als modernes Tasteninstrument. «Die Zeit, in der man passiv sein konnte, ist für fast alle vorbei.» Aus dieser Einsicht folgt für den Ausnahmepianisten Igor Levit ein verändertes Rollenverständnis. Fern klassischer Beschreibungen und Erwartungen durchbricht der 32-jährige Deutsch-Russe die Grenze zwischen Kunst und Engagement, Auftritt und Haltung, Konzertsaal und Fussgängerzone. So virtuos und intensiv sein Spiel, so entschieden und emotional auch seine politischen Statements. Levits Beethoven-Interpretationen sind bereits jetzt legendär. Gleiches gilt für die Einträge auf seinem äusserst intensiv bespielten Twitter-Account @igorpianist.

    Warum Künstlerinnen und Künstler gerade heute eine entschieden politische Verantwortung haben, welche Rolle der Sprache der Musik dabei zukommt und wie man mit Beethovens Neunter gegen den Brexit demonstriert, das alles und noch viel mehr erläutert Levit im Gespräch mit Wolfram Eilenberger.

    • 57 min

Top Podcasts In Philosophy

Listeners Also Subscribed To

More by Schweizer Radio und Fernsehen