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Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

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Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

    28.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    28.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.NATO-Sondertreffen nach Eskalation in Idlib

    Nach der Eskalation des Konflikts zwischen der Türkei und Syrien kommt der Nordatlantikrat der NATO an diesem Freitag zu einem Sondertreffen zusammen. Die Türkei bat um dieses Treffen auf Grundlage des Artikels 4 des NATO-Vertrags. Dieser sieht Beratungen vor, wenn ein Mitgliedsstaat die Unversehrtheit seines Gebiets, die politische Unabhängigkeit oder die eigene Sicherheit bedroht sieht. Am Donnerstag waren bei einem syrischen Luftangriff in der Provinz Idlib mindestens 33 türkische Soldaten getötet worden. Ankara machte die syrische Regierung verantwortlich und startete Vergeltungsangriffe.



    Maas spricht von Kriegsverbrechen in Syrien

    Angesichts der Eskalation der Gewalt in Idlib hat Bundesaußenminister Heiko Maas das Vorgehen der syrischen Armee und Russlands als Kriegsverbrechen gebrandmarkt. Die Konfliktparteien hätten die Pflicht, die Zivilbevölkerung zu schützen. Stattdessen bombardierten sie zivile Infrastruktur wie Krankenhäuser und Schulen, sagte Maas vor dem UN-Sicherheitsrat in New York. Auch Maßnahmen zur Bekämpfung des Terrorismus würden niemanden von der Einhaltung des humanitären Völkerrechts freisprechen. Der SPD-Politiker verlangte nochmals eine sofortige Waffenruhe.



    Zahl der Coronavirus-Infizierten steigt in Deutschland

    Das Coronavirus breitet sich weiter in Deutschland aus. Im Laufe des Donnerstags wurden mindestens 22 neue Fälle nachgewiesen. So gibt es jetzt 14 neue Infektionen in Nordrhein-Westfalen, vier in Baden-Württemberg und jeweils einen in Rheinland-Pfalz, Bayern und Hessen. In Hamburg erkrankte ein Kinderarzt am Universitätsklinikum Eppendorf. Der Krisenstab der Bundesregierung berät an diesem Freitag über weitere Vorkehrungen. Dabei geht es auch darum, wie mit Großveranstaltungen - wie der Reisemesse ITB in der nächsten Woche in Berlin - umgegangen werden soll.



    Israel plant 1800 Siedlerwohnungen im Westjordanland

    Israel hat den Bau von fast 1800 Wohnungen im besetzten Westjordanland genehmigt. Die zuständige Behörde habe vier Tage vor der Parlamentswahl Bauplänen in zehn Siedlungen zugestimmt, teilte die Friedensorganisation Peace Now mit. Mehr als 90 Prozent davon lägen tief im Inneren des Westjordanlands, in Gebieten, die von den Palästinensern als Teil eines künftigen Staates beansprucht werden. Peace Now kritisierte, die rechts-religiöse Übergangsregierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wolle sich damit die Unterstützung rechter Wähler sichern.



    Metallica sind Namenspaten für Tiefseekrebs

    Ein neu entdeckter Tiefseekrebs ist nach der Heavy-Metal-Band Metallica benannt worden. Forscher vom Senckenberg Forschungsinstitut und der Universität Gent gaben der wurmartigen Krebsart den Namen Macrostylis metallicola. Die Tiere leben am Meeresboden zwischen Mexiko und Hawaii. Dort werden Untersuchungen für zukünftigen Manganabbau durchgeführt. Der bis zu 6,5 Millimeter lange Krebs lebt in einer Tiefe von rund 5000 Metern. Manganknollen enthalten neben den Bestandteilen Mangan und Eisen auch Elemente wie Kupfer, Kobalt sowie seltene Erden. Umweltschützer befürchten, dass der Abbau Ökosysteme und ganze Arten zerstören könnte.



    Leverkusen und Wolfsburg im Europa-League-Achtelfinale

    Die Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen und der VfL Wolfsburg stehen im Achtelfinale der Europa League. Leverkusen gewann 3 zu 1 beim FC Porto, die Niedersachsen siegten 3 zu 0 bei Malmö FF. Das Zwischenrunden-Rückspiel von Eintracht Frankfurt bei RB Salzburg ist wegen einer Orkanwarnung vom Donnerstagabend um 21 Stunden auf diesen Freitagabend verschoben worden.

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    27.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    27.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Trump sieht nur "sehr geringes" Coronavirus-Risiko

    Nach dem Einbruch der Aktienmärkte und Warnungen der Gesundheitsbehörden vor einer Ausbreitung des Coronavirus in den USA, versucht Präsident Donald Trump zu beschwichtigen. Das Risiko für Amerikaner sei weiterhin "sehr gering", es gebe keinen Grund zur Panik, betonte er vor Journalisten im Weißen Haus. Die USA seien sehr gut vorbereitet. Trump ernannte seinen Vizepräsidenten Mike Pence zum Sonderbeauftragten im Kampf gegen COVID-19. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums gibt es bislang 15 bestätigte Neuinfektionen im Land.



    Schlag gegen Rechtsterrorismus in den USA

    In den USA sind vier mutmaßliche Mitglieder der Neonazi-Gruppierung "Atomwaffen Division" festgenommen worden. Die Männer sollen sich verschworen haben, um Juden und andere Minderheiten sowie investigative Journalisten zu bedrohen und zu terrorisieren, wie das Justizministerium mitteilte. Sie sind zwischen 20 und 24 Jahre alt und werden nun in Seattle im Bundesstaat Washington unter Anklage gestellt. Die "Atomwaffen Division" gilt als extrem fanatisch und gewaltbereit. Sie wird mit mehreren Morden und Anschlagsplanungen in den vergangenen Jahren in den USA in Verbindung gebracht.



    Israels Botschafter sieht Deutschlands Demokratie in Gefahr

    Nach dem rechtsterroristischen Anschlag im hessischen Hanau vor einer Woche macht sich Israels Botschafter in Deutschland Sorgen um die Demokratie im Land. Keine demokratische Gesellschaft könne überleben, wenn Minderheiten permanent bedroht oder geschädigt würden, sagte Jeremy Issacharoff der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Eine offene Gesellschaft könne viele Dinge tolerieren, aber niemals Gewalt. Issacharoff appellierte an Juden und Muslime, ihre Religionszugehörigkeit nicht zu verstecken. Mehr Sicherheit könne nicht dadurch erreicht werden, dass Menschen ihre Identität, ihre Religion verheimlichten.



    Maas droht Waffenlieferanten im Libyen-Konflikt

    Außenminister Heiko Maas hat den Staaten, die trotz des UN-Verbots weiter Waffen und Kämpfer nach Libyen schicken, mit Konsequenzen gedroht. Insbesondere diejenigen Länder, die sich im Januar beim Berliner Libyen-Gipfel zu dem seit 2011 bestehenden Waffenembargo bekannt hätten, müssten sich bei Verstößen verantworten, forderte der SPD-Politiker in New York. Er nahm an einer Sitzung des Weltsicherheitsrats zum Libyen-Konflikt teil. UN-Generalsekretär António Guterres nannte ausdrücklich die Vereinigten Arabischen Emirate, Ägypten, Russland und die Türkei. Er sprach von einem Skandal.



    Neue Regierung in Tunesien

    Knapp fünf Monate nach der Parlamentswahl und einer schwierigen Suche hat Tunesien eine neue Regierung. Das Parlament sprach dem Kabinett von Elyes Fakhfakh Donnerstagfrüh das Vertrauen aus. Wie die Nachrichtenagentur TAP berichtete, stimmten 129 Abgeordnete für die Regierung, 77 dagegen, einer enthielt sich. Vor gut einem Monat hatte Präsident Kais Saied den früheren Minister Elyes Fakhfakh, der die Ressorts Finanzen und Tourismus leitete, mit der Regierungsbildung beauftragt.



    Gewalt bei Protesten auf griechischen Inseln

    Auf mehreren griechischen Ägäis-Inseln sind die Proteste gegen den Bau neuer Flüchtlingslager eskaliert. Auf Lesbos gab es Verletzte, als Demonstranten Polizisten mit Steinen bewarfen und diese mit Tränengas, Blendgranaten und dem Einsatz von Gummigeschossen reagierten. Auch auf Chios griffen Demonstranten Polizeibeamte an. Zeugen sprachen von einer kriegsähnlichen Situation. Auf fünf Inseln sind derzeit mehr als 38.000 Asylsuchende in völlig überfüllten Lagern untergebracht. Die griechischen Bewohner fürchten um ihre Sicherheit und Gesundheit.

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    26.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    26.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Coronavirus-Fälle in NRW und Baden-Württemberg

    Erstmals sind jetzt auch in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg Patienten nachweislich an COVID-19 erkrankt. In NRW wurde bei einem Mann im Kreis Heinsberg die Virusinfektion diagnostiziert. Der 47-Jährige ist in kritischem Zustand und wird im Universitätskrankenhaus Düsseldorf auf der Intensivstation isoliert. Seine Ehefrau und ein Verwandter gelten als Verdachtsfälle. In Baden-Württemberg wurde bei einem 25-jährigen Mann aus dem Landkreis Göppingen das Coronavirus bestätigt. Er hatte sich vermutlich während einer Italienreise in Mailand angesteckt.



    Verfassungsgericht entscheidet über Sterbehilfe

    Das Bundesverfassungsgericht entscheidet an diesem Mittwoch über das gesetzliche Verbot organisierter Sterbehilfe. Der neue Paragraf 217 steht seit 2015 im Strafgesetzbuch. Dagegen geklagt haben Sterbehelfer und schwerkranke Menschen, aber auch mehrere Ärzte. Sie befürchten, sich bei der palliativmedizinischen Behandlung Todkranker strafbar zu machen. Manche von ihnen wünschen sich auch die Freiheit, in bestimmten Fällen ein tödliches Medikament zur Verfügung stellen zu dürfen.



    Deutschland hilft Kenia bei der Ausbildung

    Deutschland will Kenia bei der beruflichen Ausbildung junger Menschen unterstützen. Das versicherte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Gespräch mit Präsident Uhuru Kenyatta. In Kenia drängen jedes Jahr rund 800.000 Schulabgänger auf den Arbeitsmarkt, oft ohne Chance auf einen Job. In Nairobi legten beide Präsidenten den Grundstein für ein Projekt, bei dem mit deutscher Unterstützung 280 Ausbildungsplätze zum Industriemechaniker und 200 Unterkünfte für Lehrlinge entstehen sollen. Die Bundesregierung stellt dafür ein Darlehen von 5,5 Millionen Euro bereit.



    Luftangriff von Kundus 2009 vor Gericht in Straßburg

    Mehr als zehn Jahre nach dem von einem deutschen Oberst veranlassten NATO-Luftangriff im afghanischen Kundus mit zahlreichen Toten befasst sich der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte an diesem Mittwoch mit dem Fall. Bei der Verhandlung in Straßburg geht es um die Klage eines Afghanen gegen Deutschland. Er wirft der Bundeswehr eine Menschenrechtsverletzung vor. Der Kläger hatte bei der Attacke zwei Söhne verloren. In den vergangenen Jahren war er mit Entschädigungsklagen vor deutschen Gerichten gescheitert. Ermittlungen gegen den damaligen Bundeswehr-Oberst wurden eingestellt.



    Breitseite gegen Bernie Sanders

    Der linksgerichtete US-Präsidentschaftsbewerber Bernie Sanders ist angesichts seiner Favoritenrolle bei den Vorwahlen von seinen demokratischen Konkurrenten scharf attackiert worden. Bei einer hitzigen TV-Debatte im Bundesstaat South Carolina warfen sie dem Senator vor, mit seinen Vorschlägen moderate Wähler zu verschrecken. Er habe deswegen bei der Präsidentschaftswahl im November keine Chance gegen Amtsinhaber Donald Trump. Sanders nahm die Angriffe mit Ironie: "Ich höre meinen Namen heute Abend ein wenig", sagte der 78-Jährige und verteidigte energisch seine politischen Vorschläge.



    Champions League: Bayern München schielt Richtung Viertelfinale

    Bayern München hat einen großen Schritt in Richtung Viertelfinale der Champions League gemacht. Der Fußball-Rekordmeister siegte im Achtelfinal-Hinspiel der Königsklasse beim FC Chelsea mit 3 zu 0 und geht mit einer glänzenden Ausgangslage in das Rückspiel am 18. März.

    • 7 分鐘
    25.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    25.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Laschet und Merz wollen für CDU-Vorsitz kandidieren

    Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet und der frühere Unions-Fraktionschef Friedrich Merz wollen am heutigen Dienstag offenbar ihre Kandidatur für den Partei-Vorsitz bekannt geben. Laschet lud gemeinsam mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zu einer Pressekonferenz ein. Aus Parteikreisen hieß es, Spahn kandidiere nicht und solle Laschets Stellvertreter werden. Zuvor hatte schon Merz für diesen Dienstag zu einer Pressekonferenz eingeladen. CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen hatte bereits vergangene Woche seine Kandidatur für die Nachfolge von Annegret Kramp-Karrenbauer angemeldet.



    Zehn Jahre Haft für Peking-kritischen Verleger

    Der in China festgehaltene Hongkonger Buchhändler Gui Minhai ist wegen der "illegalen Weitergabe von geheimen Informationen ans Ausland" zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt worden. Das Urteil sprach ein Volksgericht in Ningbo in der Provinz Zhejiang. Gui Minhai hatte China-kritische Bücher veröffentlicht und vertrieben. Er will nach Angaben des Gerichts nicht in Berufung gehen. Der in China geborene 55-Jährige wurde 1996 schwedischer Staatsbürger. Das Gericht teilte mit, seit 2018 habe er wieder einen chinesischen Pass. Der Fall löste schwere diplomatische Verwicklungen mit Schweden aus.



    Polizei in Volkmarsen geht von versuchter Tötung aus

    In der nordhessischen Kleinstadt Volkmarsen laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Ein 29-jähriger Deutscher war während des Rosenmontagsumzugs mit seinem Auto in eine Menschenmenge gerast. Nach Angaben des Frankfurter Polizeipräsidenten Gerhard Bereswill wurden 30 Menschen verletzt, unter ihnen sind etwa zehn Kinder. Hinweise auf eine politisch motivierte Straftat gibt es bisher nicht. Der festgenommene Fahrer ist nach ersten Erkenntnissen den Behörden nicht als Extremist bekannt. Bei einem weiteren Festgenommenen ist noch unklar, ob er ein Tatverdächtiger oder ein Zeuge ist.



    Coronavirus-Verdacht bei Kölner Tourist

    In einem Krankenhaus in Köln wird seit Montag ein Mann in Quarantäne behandelt, der sich möglicherweise mit dem Coronavirus infiziert hat. Der Patient klagt über Fieber, wie die Behörden mitteilten. Der Mann war vor Kurzem aus der norditalienischen Region Lombardei zurückgekehrt. Norditalien ist von der neuen Lungenkrankheit am stärksten in Europa betroffen. Die Zahl der Todesopfer stieg dort auf sieben, laut Innenministerium gibt es 229 Infizierte. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn nimmt an diesem Dienstag in Rom an einem Krisengipfel zur Ausbreitung des Coronavirus teil.



    Abschied von Kobe Bryant

    Knapp einen Monat nach dem Tod von Kobe Bryant haben tausende Menschen bei einer bewegenden Gedenkveranstaltung Abschied von dem US-Basketball-Ausnahmespieler und dessen Tochter Gianna genommen. Die Trauerzeremonie fand im Staples Center in Los Angeles statt, das 20.000 Menschen Platz bietet. Der Ex-NBA-Superstar (41) und seine 13-jährige Tochter waren am 26. Januar gemeinsam mit sieben weiteren Menschen bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen. Kobe Bryants Witwe Vanessa Bryant geht nach US-Medienberichten gerichtlich gegen die Helikopter-Betreiberfirma vor.



    Union Berlin schlägt Eintracht Frankfurt

    In der Fußball-Bundesliga hat Aufsteiger Union Berlin bei Eintracht Frankfurt mit 2:1 gewonnen. In der Tabelle steht Union nun als Zehnter vor den Hessen.

    • 7 分鐘
    24.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    24.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Israels Militär attackiert Islamischen Dschihad

    Nach Raketenangriffen aus dem Gazastreifen hat die israelische Armee Ziele in dem Palästinensergebiet sowie auch in Syrien bombardiert. Die Attacken richteten sich gegen Stellungen der Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad. Diese hatte zuvor Raketen auf Israel abgefeuert, nachdem einer ihrer Kämpfer von israelischen Soldaten getötet worden war. Er soll versucht haben, Sprengstoff in der Nähe des Gaza-Grenzzauns anzubringen.



    Polizisten greifen Armee-Hauptquartier an

    In Haiti haben protestierende Polizisten die Zentrale der Armee in der Hauptstadt Port-au-Prince angegriffen. Sie fordern bessere Arbeitsbedingungen. Laut Medienberichten gab es bei dem Angriff mindestens einen Toten und mehrere Verletzte. "Wir sind im Belagerungszustand", sagte Armeeoberbefehlshaber Jodel Lessage der Nachrichtenagentur AFP. Das Hauptquartier werde mit Sturmgewehren, Brandsätzen und Tränengas attackiert. Die Soldaten schossen seinen Angaben zufolge zurück.



    Staatschef Gnassingbé gewinnt Wahl in Togo

    Die Präsidentenwahl im westafrikanischen Togo hat laut offiziellen Ergebnissen der langjährige Amtsinhaber Faure Gnassingbé für sich entschieden. Er sei mit 72 Prozent der Stimmen für eine vierte Amtszeit gewählt worden, teilte die Nationale Wahlkommission in Lomé mit. Sein stärkster Herausforderer, der frühere Ministerpräsident Agbéyome Kodjo, kam demnach auf nur 18 Prozent. Der Oppositionskandidat sprach von Wahlbetrug.



    Klarer Wahlsieg für "Rot-Grün" in Hamburg

    Bei der Bürgerschaftswahl im Bundesland Hamburg haben die Regierungsparteien SPD und Grüne einen deutlichen Sieg errungen. Die Sozialdemokraten blieben trotz Verlusten mit 39 Prozent die mit Abstand stärkste Kraft, die Grünen konnten ihr Ergebnis von 2015 auf gut 24 Prozent verdoppeln. Die CDU stürzte hingegen auf ein Rekordtief von rund elf Prozent. Die Linke konnte leicht auf neun Prozent zulegen. Die rechtspopulistische AfD und die liberale FDP schafften nur knapp den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde.



    Österreich hält Personenzüge aus Italien auf

    Ein Coronavirus-Fehlalarm hat den Zugverkehr zwischen Italien und Österreich massiv behindert. Zwei Eurocitys auf dem Weg von Venedig nach München wurden von den österreichischen Behörden am Brennerpass gestoppt. Einer der Züge hatte zwei deutsche Frauen an Bord, die Fieber und starken Husten hatten. Sie wurden aber negativ auf das Virus getestet. Italien ist das Land mit der höchsten Zahl an bestätigten COVID-19-Erkrankten in Europa - nämlich inzwischen mehr als 150. Drei Menschen starben dort bereits an dem neuartigen Coronavirus.



    Gewaltsame Proteste stören Auftakt von Musikfestival in Chile

    Erneut ist es in Chile zu gewalttätigen Ausschreitungen gekommen. Zum Auftakt des größten lateinamerikanischen Musikfestivals im chilenischen Badeort Viña del Mar lieferten sich tausende regierungskritische Demonstranten Straßenschlachten mit der Polizei. Dabei wurden Autos in Brand gesteckt und Hotels angegriffen. Die Sicherheitskräfte setzten Wasserwerfer und Tränengas ein. Die Proteste hatten im Oktober begonnen. Etwa 30 Menschen wurden seitdem nach Behördenangaben getötet, tausende verletzt. Die Proteste richten sich gegen die zunehmende Armut im Land.



    Saharasand zwingt Flughäfen zur Schließung

    Ein Sandsturm aus der Sahara hat am Wochenende den Flugverkehr auf den Kanarischen Inseln lahmgelegt. Nach ersten Flugausfällen am Samstag auf Gran Canaria und Teneriffa wurden am Sonntag alle acht Flughäfen der spanischen Inselgruppe wegen schlechter Sichtverhältnisse geschlossen. Überall in der Luft hing feiner Wüstensand, der von starkem Wind auf die Kanaren geblasen wurde. Die Inseln lie

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    22.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    22.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Thüringer CDU will Ramelow wählen

    Die Thüringer CDU will den früheren Ministerpräsidenten Ramelow von der Linken mit zum Regierungschef wählen.
    Die Partei müsse jetzt eine Ausnahme von ihrem Unvereinbarkeitsbeschluss und anschließend konstruktive Oppositionsarbeit machen, sagte der thüringische CDU-Bundestagsabgeordnete Schipanski heute früh im Deutschlandfunk. Anscheinend hätten sich die vier christdemokratischen Abgeordneten gefunden, die Ramelow bereits im ersten Wahlgang mit zur Mehrheit verhelfen wollen.
    Gestern Abend hatten sich Linke, SPD, Grüne und CDU auf einen Weg aus der Regierungskrise verständigt. Die Wahl Ramelows ist für den 4. März vorgesehen. Am 25. April des kommenden Jahres soll es dann vorgezogene Landtagswahlen geben. Linke, SPD, Grüne und CDU haben auch einen sogenannten Stabilitätsmechanismus verabredet. Damit soll unter anderem verhindert werden, dass der AfD bei Abstimmungen eine entscheidende Rolle zukommt.



    OECD warnt vor nationalen Alleingängen bei Digitalsteuer

    Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) warnt vor nationalen Alleingängen bei der Digitalsteuer.
    Einseitige Maßnahmen seien kein geeigneter Weg, sagte OECD-Generalsekretär Gurría beim Treffen der G20-Finanzminister im saudi-arabischen Riad. Nationale Digitalsteuern führten unweigerlich zu Spannungen im Handel und könnten starke Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben.
    Unter Führung der OECD arbeiten zahlreiche Staaten derzeit an einer internationalen Steuerreform. Ziel ist eine globale Mindestbesteuerung. Sie soll sogenannte Steueroasen unattraktiver machen. Große Digitalkonzerne sollen eine solche Steuer nicht mehr umgehen können.
    Weil die Gespräche schleppend verlaufen, haben mehrere Länder wie Frankreich und Spanien zuletzt eigene Digitalsteuern eingeführt. Nachdem die USA mit Strafzöllen drohten, setzten sie diese jedoch bis Jahresende aus.



    Deutschland und Frankreich gegen israelische Siedlungspläne

    Deutschland und Frankreich kritisieren die jüngsten Siedlungspläne der israelischen Regierung.
    Man sei „zutiefst besorgt“, erklärten das Auswärtige Amt in Berlin und das Außenministerium in Paris. Die geplanten 5.000 Wohneinheiten würden das besetzte Ost-Jerusalem weiter vom Westjordanland abtrennen und daher die Möglichkeit eines zusammenhängenden und lebensfähigen palästinensischen Staates untergraben.
    Der israelische Regierungschef Netanjahu hatte das Bauvorhaben am Donnerstag angekündigt. Im von Israel besetzten Westjordanland und Ost-Jerusalem leben derzeit mehr als 600.000 israelische Siedler. Die UNO stuft die Siedlungen als völkerrechtswidrig ein. Im Nahost-Plan von US-Präsident Trump wird allerdings die Anerkennung aller bestehenden israelischen Siedlungen im Westjordanland in Aussicht gestellt.



    Erster Coronavirus-Toter in Italien

    Italien hat den ersten Todesfall durch das Coronavirus gemeldet.
    Bei dem Opfer handelt es sich nach Angaben des Gesundheitsministeriums um einen 78-jährigen Italiener aus der Region Venetien. Dort gibt es zwei Infektionsfälle, in der benachbarten Lombardei 15. Aus Sorge vor einer weiteren Ausbreitung der Viruserkrankung ordneten die Behörden in etwa zehn norditalienischen Städten die Schließung von öffentlichen Gebäuden an. Auch Lebensmittelgeschäfte, Bars, Diskotheken sowie Sportzentren sollen mindestens für eine Woche geschlossen bleiben.
    In Berlin trafen mehrere Passagiere des Kreuzfahrtschiffs „Diamond Princess“ ein. Das Schiff stand wegen des Coronavirus zwei Wochen im japanischen Yokohama unter Quarantäne. Laut Behörden sollen die Rückkehrer zwei Wochen lang zu Hause isoliert werden.

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