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Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

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Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

    22.10.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    22.10.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.In Deutschland erstmals mehr als 10.000 Corona-Fälle an einem Tag

    Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland ist erstmals seit Beginn der Pandemie auf mehr als 10.000 verzeichnete Fälle binnen eines Tages gestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) mitteilte, wurden am Mittwoch 11.287 neue Ansteckungsfälle erfasst. Damit wurde der bisherige Rekordwert deutlich übertroffen - er lag bei 7830 Infektionen innerhalb eines Tages und war am vergangenen Freitag von den Gesundheitsämtern gemeldet worden. Die Zahl der insgesamt seit Beginn der Pandemie in Deutschland registrierten Infektionsfälle stieg laut RKI bis Mittwoch auf 392.049.



    Nächtliche Ausgangssperre für Rom und Umgebung

    In Rom und der gesamten die Hauptstadt umgebenden Region Lazio wird wegen der erneuten starken Ausbreitung des Coronavirus für 30 Tage eine nächtliche Ausgangssperre verhängt. Sie soll am Freitag in Kraft treten und zwischen 23 und 5 Uhr gelten. Das entsprechende Dekret unterzeichneten Gesundheitsminister Roberto Speranza und Regionalpräsident Nicola Zingaretti. Lazio ist nach der Lombardei und Kampanien bereits die dritte italienische Region, in der eine nächtliche Ausgangssperre verhängt wurde. Ausnahmen zum Verlassen von Gebäuden sind aus medizinischen oder beruflichen Gründen möglich.



    NATO berät über Abschreckungsstrategie

    Die Verteidigungsminister der 30 NATO-Staaten wollen heute per Videokonferenz über die Stärkung von Abschreckungs- und Verteidigungssystemen beraten. Nach Angaben von Generalsekretär Jens Stoltenberg laufen bereits Arbeiten für eine Verbesserung der Luftabwehr. Sie waren unter anderem auf den Weg gebracht worden, weil Russland ein neues Marschflugkörper-System entwickelt hat. Die NATO will bei der Konferenz zudem ihre Vorbereitungen für die Bündnisverteidigung im Weltall vorantreiben. Dazu soll ein zentrales Kommando am NATO-Stützpunkt auf der US-Luftwaffenbasis Ramstein geschaffen werden.



    Trudeau-Regierung übersteht Misstrauensvotum

    Ein von Teilen der Opposition angestrengtes Misstrauensvotum gegen Kanadas liberale Minderheitsregierung unter Premier Justin Trudeau ist gescheitert. Damit kommt es erstmal nicht zu vorgezogenen Wahlen. Die Konservativen hatten die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses wegen angeblicher Korruption in der Regierung verlangt. Konkret geht es um einen millionenschweren Regierungsauftrag in der Corona-Krise an eine Wohltätigkeitsorganisation, zu der die Familie Trudeau enge persönliche Kontakte hat. Trudeau hatte die Misstrauensabstimmung mit dem Votum über seine politische Zukunft verknüpft.



    Thailands Demokratiebewegung stellt Ultimatum

    Die thailändische Regierung will angesichts der anhaltenden Proteste die Situation durch Zugeständnisse an die Demokratiebewegung entschärfen. Ministerpräsident Prayut Chan-o-cha hob eine erst in der vergangenen Woche für die Hauptstadt Bangkok verhängte Dringlichkeitsverordnung wieder auf. Diese sah unter anderem ein Versammlungsverbot von mehr als fünf Menschen vor. Der Demokratiebewegung ist das bei weitem nicht genug. Mehrere Tausend vorwiegend junge Demonstranten zogen zum Regierungssitz und forderten den Regierungschef auf, binnen drei Tagen zurückzutreten.



    Drei ISS-Raumfahrer sicher zur Erde zurückgekehrt

    Nach gut einem halben Jahr auf der Internationalen Raumstation (ISS) sind zwei russische und ein US-amerikanischer Raumfahrer zur Erde zurückgekehrt. Die beiden Russen Anatoli Iwanischin und Iwan Wagner sowie der Amerikaner Chris Cassidy landeten nach einem dreistündigen Flug mit ihrer Sojus-Kapsel sicher in der kasachischen Wüste. Die drei verbliebenen Bewohner im Außenposten der Menschheit, eine Amerikanerin und zwei Russen, sollen sc

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    21.10.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    21.10.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Deutschland sagt NATO Soldaten für mögliche Corona-Einsätze zu

    Deutsche Soldaten könnten während der zweiten Welle der Corona-Pandemie zu Kriseneinsätzen in andere NATO- und Partnerländer geschickt werden. Wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums bestätigte, hat die Bundesregierung der NATO Unterstützung für deren Notfallplan "Allied Hand" zugesagt. Demnach würden bei Bedarf medizinisches Personal, Pioniere und Experten aus der Truppe für die Abwehr von atomaren, biologischen oder chemischen Gefahren für Auslandseinsätze bereitgestellt. Insgesamt soll die Entsendung von rund 160 Spezialisten möglich sein.



    Geberländer versprechen Sahelzone Milliardenhilfen

    Die Teilnehmer einer internationalen Geberkonferenz haben zur Unterstützung der Länder der afrikanischen Sahelzone Hilfen von mehr als 1,4 Milliarden Euro zugesagt. Die Region befinde sich an einem Tiefpunkt, sagte UN-Generalsekretär António Guterres. Durch Konflikte, den Klimawandel und die Corona-Krise sei das Gebiet in einer Abwärtsspirale, die dringend gestoppt werden müsse. Die Konferenz fand auf Initiative Dänemarks, Deutschlands, der EU sowie den UN statt. Deutschland will sich in den nächsten Jahren mit insgesamt 100 Millionen Euro am Kampf gegen die Notlage beteiligen.



    Khashoggi-Verlobte verklagt saudischen Kronprinzen

    Die Verlobte des vor zwei Jahren ermordeten saudi-arabischen Journalisten Jamal Khashoggi hat in den USA den mächtigen Kronprinzen des Ölstaates auf Schadenersatz verklagt. Hatice Cengiz argumentiert, Mohammed bin Salman habe die Ermordung ihres Lebenspartners angeordnet. In der Klageschrift heißt es, durch den gewaltsamen Tod habe sie einen persönlichen Verlust sowie finanziellen Schaden erlitten. In der Zivilklage geht es um Schadenersatz in nicht bezifferter Höhe. Riad hatte auf Druck eingestanden, der 59-Jährige sei "bei einem missglückten Einsatz zu seiner Festnahme" getötet worden.



    EU bringt Agrarreform auf den Weg

    Nach langem Ringen haben sich die EU-Mitgliedstaaten auf eine Reform der gemeinsamen Agrarpolitik geeinigt. Die zuständigen Minister verständigten sich in Luxemburg auf einen Kompromissvorschlag der deutschen EU-Ratspräsidentschaft. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner sprach von einem "Meilenstein" für einen "Systemwechsel". Künftig sollen alle Landwirte an höhere Umweltstandards gebunden sein. Die Agrarpolitik ist mit 387 Milliarden Euro - über die nächsten sieben Jahre verteilt - der größte Posten im EU-Haushalt. Deutschland stehen davon 42 Milliarden Euro zu.



    Abstimmung über Amy Coney Barrett festgesetzt

    Im Kampf um die langfristigen Mehrheiten am Obersten Gerichtshof der USA ziehen die Republikaner ihre Personalpolitik unbeirrt durch. Sie teilten mit, die konservative Juristin Amy Coney Barrett solle am Montag im Senat als Verfassungsrichterin bestätigt werden. Damit würde die Kandidatin von Präsident Donald Trump nur acht Tage vor der Präsidentschaftswahl am 3. November als neue Richterin am Supreme Court feststehen. Die oppositionellen Demokraten um Präsidentschaftskandidat Joe Biden hatten Trump vergeblich aufgefordert, den vakanten Posten nicht so kurz vor der Wahl neu zu besetzen.



    Kunstwerke auf Museumsinsel beschädigt

    Unbekannte haben in Berlins berühmten Museen mehr als 70 Ausstellungsstücke mit einer öligen Flüssigkeit besprüht. Betroffen sind Werke auch im Pergamonmuseum und der Alten Nationalgalerie, wie mehrere Medien berichteten. Unter den beschädigten Kunstwerken seien ägyptische Sarkophage, Steinskulpturen und Gemälde des 19. Jahrhunderts. Die Flüssigkeit habe darauf sichtbare Flecken hinterlassen. Die Vorfälle auf der Berliner Museumsinsel sollen sich bereits am 3. Oktober, dem Tag

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    20.10.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    20.10.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Scholz kündigt Studie zu Rassismus bei Polizei an

    Zum Thema Rassismus in der deutschen Polizei wird es nach Ankündigung von Vize-Kanzler Olaf Scholz nun doch eine Studie geben. Allerdings werde noch überlegt, wie sie bezeichnet werden solle, sagte der SPD-Politiker im WDR. Er tausche sich dazu regelmäßig mit Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) aus. Seehofer lehnt eine Rassismus-Studie ab, die nur die Polizei in den Blick nimmt, weil diese dadurch unter Generalverdacht gestellt werde. Er zeigte sich aber offen, im Rahmen einer umfassenden Studie zu Rassismus in der Gesellschaft auch die Sicherheitsbehörden zu untersuchen.



    Jüdische Friedhöfe in Griechenland geschändet

    In Griechenland wurden mehrere jüdische Friedhöfe und ein Mahnmal für die Opfer des Holocaust in der Stadt Thessaloniki geschändet. Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet, wurden auf das Denkmal, das rund 50.000 getöteten Juden gewidmet ist, die Worte gesprüht: "Mit Juden verliert man". Vor wenigen Tagen hatte es in Griechenland ein aufsehenerregendes Urteil gegen Führungsmitglieder der Neonazi-Partei "Goldene Morgenröte" gegeben.



    USA erheben Anklage gegen Russen wegen Cyberangriffen

    Die USA haben Anklage gegen sechs Offiziere des russischen Militärgeheimdienstes GRU wegen weltweiter Cyberattacken erhoben. Wie das US-Justizministerium mitteilte, zielten die Angriffe unter anderem auf das ukrainische Stromnetz, die französische Präsidentenwahl 2017 sowie 2018 auf die Olympischen Winterspiele in Südkorea ab. Zudem sollen die Beschuldigten mit einem Schadprogramm Computer von Unternehmen infiziert haben. Das Ministerium sprach von der "zerstörerischsten Serie" von Angriffen, die je einer einzelnen Gruppe zugeordnet worden seien. Keiner der Russen befindet sich derzeit in US-Haft.



    USA wollen Sudan von Liste der Terror-Staaten streichen

    Die USA haben dem Sudan angeboten, das afrikanische Land von der Liste staatlicher Unterstützer von Terroristen zu streichen. Voraussetzung ist einem Tweet von US-Präsident Donald Trump zufolge allerdings, dass die Regierung in Khartum die Summe von insgesamt 335 Millionen Dollar an amerikanische Terroropfer zahlt. Der Sudan ist seit 1993 international weitgehend isoliert. Damals kamen Osama bin Laden und andere gesuchte Extremisten in dem Land unter.



    US-Präsident Trump attackiert Gesundheitsexperten Fauci

    Donald Trump hat Medienberichten zufolge erneut scharfe Kritik an dem führenden Gesundheitsexperten des Landes, Anthony Fauci, geübt. Der Sender CNN und die "New York Times" berichten über Äußerungen des US-Präsidenten, die er vor Mitarbeitern seines Wahlkampfteams gemacht habe. Fauci sei eine "Katastrophe", sagte Trump demnach. Wenn man auf ihn gehört hätte, wäre die Zahl der an COVID-19 gestorbenen US-Bürger noch höher ausgefallen.



    Schikanierung von Hausangestellten in Katar

    Amnesty International hat die Erniedrigung und Misshandlung von Hausangestellten im Golfemirat Katar angeprangert. Fast 40 Prozent von 105 befragten Frauen gaben an, dass ihre Arbeitgeber sie beleidigt, angespuckt oder geschlagen hätten, wie es in einem Bericht der Menschenrechtsorganisation heißt. Zudem werde vielen Angestellten trotz eines Schutzgesetzes der Arbeitslohn vorenthalten. Immer wieder käme es auch zu Übergriffen und sexualisierter Gewalt. In Katar arbeiten laut Amnesty rund 173.000 Frauen als Hausangestellte. Sie kommen meist aus armen Ländern wie Bangladesch, Nepal oder Indien.

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    19.10.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    19.10.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Bolivianer wählen neuen Präsidenten

    Die Bolivianer haben über den künftigen Präsidenten des Landes abgestimmt. Knapp ein Jahr nach dem Rücktritt von Staatschef Evo Morales hat dessen Schützling Luis Arce gute Chancen, die meisten Stimmen zu erhalten. Der linksgerichtete Kandidat der Bewegung für den Sozialismus (MAS) liegt laut ersten Nachwahlbefragungen deutlich vor seinem Hauptrivalen, dem konservativen Ex-Präsidenten Carlos Mesa. Die 7,3 Millionen Wahlberechtigten bestimmen parallel zur Präsidentenwahl auch die beiden Kammern des Kongresses neu, in denen derzeit die MAS die Mehrheit hat.



    Gewalt am Jahrestag der sozialen Unruhen in Chile

    In Chile ist es ein Jahr nach Beginn der sozialen Unruhen erneut zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen. In der Hauptstadt Santiago zündeten Unbekannte zwei Kirchen an, Supermärkte wurden geplündert und Straßenbarrikaden errichtet. Die Behörden sprachen von 18 verletzten Beamten. Insgesamt nahmen rund 25.000 Menschen an den Demonstrationen teil. Am 18. Oktober 2019 hatten die Proteste nach einer Fahrpreiserhöhung der Metro begonnen und sich massiv ausgeweitet. Mehr als eine Million Chilenen gingen gegen die soziale Ungleichheit und für Sozialreformen auf die Straße.



    US-Wahlen - Biden fordert weiter zur Briefwahl auf

    Zwei Wochen vor den US-Präsidentschaftswahlen haben so viele Bürger wie noch nie bereits vor dem Wahltag ihr Stimmrecht genutzt. Nach Angaben der Universität in Florida machten bislang rund 27,7 Millionen US-Wahlberechtigte entweder von der Briefwahl Gebrauch oder sie gaben ihre Stimmzetttel persönlich ab. Der demokratische Herausforderer Joe Biden lobte die Briefwähler. "Warte nicht - stimme heute ab", rief Biden seine Anhänger auf.



    Integrationsbeauftragte nennt Corona-Pandemie Belastung für Migranten

    Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Annette Widmann-Mauz, sieht die Corona-Pandemie gerade für Migranten und Geflüchtete als harte Belastungsprobe. "Sie arbeiten oft in Branchen, die besonders mit den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie zu kämpfen haben, wie Handel, Logistik oder dem Gastgewerbe", erklärte Widmann-Mauz vor dem an diesem Montag stattfindenden 12. Integrationsgipfel. "Gleichzeitig sind wichtige Integrationsangebote ausgefallen oder können nur eingeschränkt stattfinden."



    Prozessbeginn gegen acht Cyberkriminelle

    Vor dem Landgericht im rheinland-pfälzischen Trier hat ein Prozess gegen acht mutmaßliche Cyberkriminelle begonnen. Sie sollen in einem ehemaligen Bunker auf Servern illegale Webseiten gehostet haben, über die Kriminelle aus aller Welt millionenschwere Geschäfte abwickelten. Die Anklage wirft den Angeklagten im Alter von 21 bis 60 Jahren Beihilfe zu mehr als 249.000 Straftaten vor, vor allem soll es um Drogenhandel im Darknet gehen. Die unterirdische Anlage an der Mosel war vor gut einem Jahr aufgeflogen.



    Deutschland bewirbt sich um Frauenfußball-WM 2027

    Der Deutsche Fußball-Bund bewirbt sich mit Belgien und den Niederlanden um die Ausrichtung der Frauen-Weltmeisterschaft 2027. Der DFB schließe sich damit einer Initiative der Niederländer an, teilte der Verband mit. Sollte die Bewerbung erfolgreich sein, wäre Deutschland nach 2011 zum zweiten Mal Gastgeber einer Frauen-WM. Die kommende Weltmeisterschaft findet 2023 in Australien und Neuseeland statt. Die Bundesrepublik wird 2024 bereits die Fußball-WM der Männer ausrichten.

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    17.10.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    17.10.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Erste Festnahmen nach Mord in Paris

    Nach dem tödlichen Messerangriff in Paris hat es erste Festnahmen im Umfeld des mutmaßlichen Täters gegeben. Aus französischen Justizkreisen verlautete, es handle sich um vier Familienmitglieder, darunter einen Minderjährigen. Ein Jugendlicher hatte seinem Geschichtslehrer auf offener Straße die Kehle durchgeschnitten. Anschließend wurde der Schüler von der Polizei erschossen. Der Lehrer soll im Unterricht zum Thema Meinungsfreiheit Mohammed-Karikaturen gezeigt haben. Präsident Emmanuel Macron zeigte sich beim Besuch des Tatorts geschockt und sprach von einem "islamistischen Terrorakt".



    Parlamentswahl in Neuseeland

    In Neuseeland ist ein neues Parlament gewählt worden. Premierministerin Jacinda Ardern und ihre linksgerichtete Labour-Partei haben gute Aussichten auf einen Sieg. Die Regierungschefin verwies in ihrem Wahlkampf besonders auf die Erfolge im Kampf gegen das Coronavirus: Bei rund fünf Millionen Einwohnern verzeichnete Neuseeland bisher nur 25 Todesfälle im Zusammenhang mit COVID-19. In Umfragen erreichte die 40-Jährige 55 Prozent Zustimmung und damit 32 Prozentpunkte mehr als ihre Gegnerin Judith Collins von der konservativen Nationalpartei. Gut die Hälfte der 3,5 Millionen Stimmberechtigten wählte per Briefwahl.



    Erneut Rekordanstieg der Corona-Fälle

    Die Zahl der neu registrierten Corona-Infektionen in Deutschland hat einen weiteren Höchstwert erreicht. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete einen Anstieg um 7830 Fälle innerhalb eines Tages. Damit haben sich in Deutschland bislang insgesamt 348.557 Menschen angesteckt. Nach Angaben des RKI stieg die Zahl der mit oder an Corona Gestorbenen um 33 auf jetzt 9767. Trotzdem wird die Kritik an den verschärften Corona-Regeln lauter. Die Einhaltung sei teilweise kaum kontrollierbar, hieß es vom deutschen Städte- und Gemeindebund. Mehr als stichprobenartige Kontrollen seien personell nicht möglich.



    Zweitägiger Gefangenenaustausch im Jemen beendet

    Im Jemen ist der Austausch von mehr als 1000 Kriegsgefangenen zwischen den Konfliktparteien erfolgreich abgelaufen. Nachdem am Donnerstag schon mehr als 700 ehemalige Häftlinge zurückkehren durften, brachten am Freitag zwei Maschinen 352 weitere Gefangene in die von der Regierung kontrollierte Stadt Aden und in das unter Rebellenherrschaft stehende Sanaa. Das Internationale Rote Kreuz sorgte dabei für einen auf die Minute genau getakteten Ablauf. Die Einigung war unter Vermittlung der Vereinten Nationen zustande gekommen. Nach Rebellenangaben ist ein weiterer Austausch bereits beschlossen.



    Mexikanischer Ex-Minister in den USA angeklagt

    Mexikos ehemaliger Verteidigungsminister Salvador Cienfuegos Zepeda wird des bandenmäßigen Drogenschmuggels in die USA und der Geldwäsche bezichtigt. Das geht aus der jetzt bekannt gewordenen Anklageschrift an einem Gericht in New York hervor. Der 72-Jährige mit dem Spitznamen "Der Pate" soll während seiner Amtszeit gegen Bestechung das gewalttätige mexikanische Drogenkartell H-2 unterstützt haben. Cienfuegos war am Donnerstag in Los Angeles bei der Einreise in die USA festgenommen worden.



    Moody's stuft britische Kreditwürdigkeit herab

    Wegen des Brexit-Streits hat die Ratingagentur Moody's die Kreditwürdigkeit Großbritanniens gesenkt. Die Note werde von Aa2 auf Aa3 heruntergestuft, teilte Moody's mit. Als Begründung führte die Agentur an, dass Großbritanniens wirtschaftliche Stärke seit der letzten Herabstufung 2017 zurückgegangen sei. Das schwächere Wachstum werde verschlimmert durch die Entscheidung der Briten, die EU zu verlassen und ihre Unfähigkeit, einen Handelsvertrag zu schließen. Zugleich veränderte Moody's aber den Ausblick für Großbritannien von negati

    • 7 min
    16.10.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    16.10.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Johnson will sich zum Brexit-Streit äußern

    Der britische Premier Boris Johnson will an diesem Freitag erklären, ob und wie Großbritannien weiter mit der Europäischen Union über einen Handelspakt verhandelt. Von den bisherigen Ergebnissen des EU-Gipfels zeigte sich Großbritanniens Chef-Unterhändler David Frost enttäuscht. Kanzlerin Angela Merkel signalisierte in der Nacht zum Freitag Kompromissbereitschaft. Insgesamt sei ein Abkommen für beide Seiten sinnvoll. Die EU und Großbritannien arbeiten seit Monaten an einem Vertrag, der nach dem Brexit und der wirtschaftlichen Trennung zum Jahresende Zölle und Handelshemmnisse verhindern soll.



    Trump und Biden bei konkurrierender TV-Fragestunde

    Der demokratische US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat ein nationales Vorgehen gegen das Coronavirus und das Tragen von Masken angemahnt. Mit den Masken könne ein weiterer Lockdown verhindert werden, sagte er in einer Fragestunde des Senders ABC mit Wählern in Philadelphia. Ganz anders äußerte sich US-Präsident Donald Trump während der zur gleichen Zeit vom Fernsehsender NBC veranstalteten Fragestunde mit Wählern in Miami. Trump reagierte öfters gereizt, so auch, als er auf die Verschwörungstheoretiker von QAnon angesprochen wurde, die unter seinen Republikanern Unterstützer haben.



    Syrische Kurden lassen mehr als 600 IS-Gefangene frei

    Im Nordosten von Syrien haben die kurdisch dominierten Syrischen Demokratischen Kräfte 631 Häftlinge freigelassen, die wegen ihrer Verbindungen zur Terrormiliz "Islamischer Staat" festgehalten wurden. Nach Angaben des Syrischen Demokratischen Rates handelte es sich bei den Freigelassenen um Syrer "ohne Blut an ihren Händen". Ein Sprecher sagte, die Freilassungen aus den Gefangenenlagern bei Kamischli nahe der Grenze zur Türkei seien die ersten nach einem Amnestie-Abkommen mit arabischen Stämmen in Ostsyrien. Weitere sollten folgen. Ausländer mit Verbindungen zum IS seien bisher nicht freigelassen worden.



    Knesset billigt Abkommen mit Vereinigten Arabischen Emiraten

    Das israelische Parlament hat dem Friedensabkommen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten zugestimmt. 80 der insgesamt 120 Knesset-Abgeordneten stimmten dafür, 13 dagegen. Die übrigen waren nicht anwesend oder enthielten sich. Im September hatte Israel unter US-amerikanischer Vermittlung das historische Annäherungsabkommen mit den Emiraten unterzeichnet. Es sieht die Aufnahme diplomatischer Beziehungen vor. Beide Seiten erhoffen sich davon wirtschaftliche Vorteile. Vor allem aber schmieden sie damit eine Allianz gegen den gemeinsamen Feind Iran.



    Tausende Indigene starten Protestmarsch

    In Kolumbien sind mehr als 5000 Indigene zu einem Protestmarsch in die Hauptstadt Bogotá gestartet. Dort wollen sie Präsident Ivan Duque treffen und ihn und seine Regierung unter Druck setzen. Der Protest richte sich gegen Morde an sozialen Anführern und Massaker in ländlichen Gebieten. Nach Angaben der Nichtregierungsorganisation "Indepaz" sind etwa 1000 soziale Anführer, Menschenrechts- und Umweltaktivisten getötet worden, seit die Regierung 2016 ein Friedensabkommen mit der Guerilla-Organisation FARC unterzeichnet hat.



    Twitter sucht Ursache von weltweiten Technik-Problemen

    Der Kurzbotschaftendienst Twitter geht globalen Technik-Problemen in seinem Netzwerk nach. Zwei Stunden lang hatten Nutzer auf allen Kontinenten Schwierigkeiten, auf die Plattform zuzugreifen. Ein Sprecher des US-Unternehmens sagte, es gebe keine Hinweise auf einen Hackerangriff als Ursache. Twitter spielt als Kommunikationsplattform im derzeitigen US-Wahlkampf eine wichtige Rolle. Zuletzt war das Unternehmen von US-Präsident Donald Trump scharf angegriffen worden, weil es den Zugang zu einem umstritt

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