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Mit Hilfe yogisch-ayurvedischer Inspiration, Rezepten, Übungen und ganz konkreter Tipps für Schule und daheim helfe ich dir, in deinem Alltag als Lehrerin glücklich und gesund zu werden und zu bleiben! Denn vielleicht hast du auch jedes Frühjahr dieses Kratzen im Hals. Oder du liegst im Herbst regelmäßig darnieder.
Oder es fehlt dir einfach die Energie im Klassenraum, die du so gern hättest. Vieles davon kannst du im Vorfeld vermeiden und dich körperlich, seelisch und geistig stabilisieren! Das brauchst du? Dann hör mal rein. Genau DAS ist's, wovon ich dir erzählen kann! Seit über 20 Jahren bin ich Lehrerin, ich bin Yogalehrerin, Ayurveda Ernährungscoach und Yoga-Ayurveda-Therapeutin. Die Kombi ist genial und du darfst herzlich gerne von meinem Wissen profitieren! (Ärztin bin ich keine, deshalb gibt's auch niemals ein Heilversprechen. Das Heilen von Krankheiten gehört in die Hände dafür ausgebildeter Personen.) https://ayurvedamachtschule.com https://ayurvedamachtschule.youcanbook.me

Ayurveda macht Schule! Barbara Ohler

    • Nutrition

Mit Hilfe yogisch-ayurvedischer Inspiration, Rezepten, Übungen und ganz konkreter Tipps für Schule und daheim helfe ich dir, in deinem Alltag als Lehrerin glücklich und gesund zu werden und zu bleiben! Denn vielleicht hast du auch jedes Frühjahr dieses Kratzen im Hals. Oder du liegst im Herbst regelmäßig darnieder.
Oder es fehlt dir einfach die Energie im Klassenraum, die du so gern hättest. Vieles davon kannst du im Vorfeld vermeiden und dich körperlich, seelisch und geistig stabilisieren! Das brauchst du? Dann hör mal rein. Genau DAS ist's, wovon ich dir erzählen kann! Seit über 20 Jahren bin ich Lehrerin, ich bin Yogalehrerin, Ayurveda Ernährungscoach und Yoga-Ayurveda-Therapeutin. Die Kombi ist genial und du darfst herzlich gerne von meinem Wissen profitieren! (Ärztin bin ich keine, deshalb gibt's auch niemals ein Heilversprechen. Das Heilen von Krankheiten gehört in die Hände dafür ausgebildeter Personen.) https://ayurvedamachtschule.com https://ayurvedamachtschule.youcanbook.me

    #009 -- Leichtes Abendessen.

    #009 -- Leichtes Abendessen.

    AYMS #009
    Leichtes Abendessen.
    Ein gutes Abendessen fördert den Schlaf, unterstützt die Regeneration und legt so eine perfekte Grundlage für den nächsten Tag.
    Warmes Frühstück, flottes und
    gehaltvolles Mittagessen und ein leichtes Abendessen – so ist diese
    kurze Podcast Reihe dann komplett. Das eine ergänzt das andere und
    zusammen ergibt es Sinn.
    Mit den folgenden Tipps erfährst du,
    wie du dein Abendessen optimierst, so dass du am nächsten Tag
    mit mehr Energie loslegen kannst und alle Speicher aufgefüllt sind:
    Brot ist jedoch beim „Abendbrot“
    häufig das zentrale Nahrungsmittel auf dem Tisch. Für viele ist das
    aber gar nicht wirklich optimal. Brot erhöht durch die enthaltenen
    Triebmittel Vata. Durch längere Lagerung und den manchmal hohen
    Salzgehalt wird Pitta erhöht. Und die vielen Kohlehydrate erhöhten
    außerdem Kapha. Nicht alle empfinden Brot per se als „beschwerend“,
    aber vielleicht hattest du von Brot schon mal Magendrücken,
    Verstopfung oder Blähungen – das kann eine mögliche Reaktion
    sein.
    Toaste doch dein Brot einfach leicht
    an, das hilft und macht es bekömmlicher. Wenn du dann noch nach und
    nach die sehr fettigen und salzigen Beläge wie Wurst und Hartkäse
    ersetzt durch Gemüseaufstriche und Frisch- oder Weichkäse, hast du
    schon viel für die Entlastung deines Verdauungssystems getan. Dann
    regenerierst du besser über Nacht.
    Unter Umständen verträgst du auch das
    rohe Gemüse nicht gut, auch das erhöht Vata, begünstigt Blähungen
    und Falten, kein Witz.
    Ein optimales Abendessen sollte leicht
    verdaulich sein und warm, wie alle Mahlzeiten. Der Ayurveda ist in
    Bezug auf Ernährung ein Energiesparmodell. Gekocht sind viele
    Inhaltsstoffe leichter verfügbar und die Wärme der Nahrung ist
    näher an der Körperumgebung, innerhalb derer sie verdaut werden
    soll. So muss nichts mehr aufwändig prozessiert werden, der Körper
    fährt nicht wieder hoch, die Leberaktivität bleibt reduziert (auch
    durch einen reduzierten Konsum von Proteinen am Abend) und du kommst
    schneller in die gemütliche Bettschwere. Das klappt am besten, wenn
    du dein Abendessen zwischen 18 und 19 h zu dir nimmst.
    Folgende Rezeptideen habe ich für
    dich:
    Gemüsesuppe
    Gemüsepuffer (in Fett ausgebraten oder im Ofen
    gebacken)
    Avocadodip
    Nudeln mit Pesto und ggf. etwas Hartkäse
    Obstcrumble oder Reste vom Frühstück für den
    „Nachtisch zuerst“ (siehe Folge #001)
    Der Schwenk in die Schule:
    Wir sollten am Abend etwas leicht
    verdauliches zu uns nehmen sollten, damit wir gut regenerieren. Und
    so darf auch das, was wir den SchülerInnen für den Nachmittag und
    Abend als Hausaufgabe mit geben, diese Qualitäten haben. Wenn wir
    ihnen fette Brocken vorsetzen, die sie irgendwie noch durchkauen und
    aufwändig verarbeiten müssen, darf es uns nicht wundern, wenn sie
    am nächsten Tag mit tiefen Augenringen vor uns sitzen, weil der Tag
    mit Aufregung und Stress statt mit Ruhe und Gemütlichkeit geendet
    ist. Höre doch hierzu mal in die Hausaufgaben-Folgen des wunderbaren
    Locker-Lehrer-Podcasts von Lydia Clahes rein. Die hat dazu ganz
    wunderbare Ideen zusammengestellt!
    Wie mir all diese Tipps gerade selbst ziemlich gut helfen und welche Erfahrungen auf meinem Weg wichtig waren, die mich zu diesen Ideen hier inspiriert haben, das erfährst du in der nächsten Folge #010 Vormittags recht haben und nachmittags frei?
    Solltest du genauer wissen wollen,
    welche Gemüsesorten, Pastasorten, Gewürze, Nüsse/ Kerne, Kräuter
    etc. für dich optimal sind, kannst du gerne unter einem der Links
    unten einen Termin mit mir ausmachen. Diese Bestimmung und die
    Auswahl der für dich passenden Nahrungsmittel ist die Grundlage für
    meine Beratende Begleitung in meinem Ayurveda macht Schule-Programm
    für Lehrkräfte! Dazu findest du alles auf meiner Homepage!


    Ayurvedische Ausbeute:

    Nimm dein Abendessen zwischen
    18 und 19 h zu dir!
    Bereite dir ein leich

    • 25 min
    #008 -- Schnelles Mittagessen nach der Schule

    #008 -- Schnelles Mittagessen nach der Schule

    AYMS #008
    Schnelles Mittagessen nach der Schule.
    Tipps und Tricks, damit du dir flott ein gutes
    und nahrhaftes Mittagessen zubereiten kann, das deine leeren Akkus
    wieder auffüllt.
    Vielleicht kennst du das ja auch: Nach
    der Schule bist du ziemlich leergelaufen und k.o. und brauchst nach
    einem fordernden Vormittag etwas Vernünftiges Essen und das am
    besten sofort. Brote sind da tatsächlich keine gute Lösung und
    führen bei manchen Menschen zu Blähungen und einem unguten
    Bauchgefühl. Ich habe am Tag, an dem ich den Podcast aufgenommen
    habe, tatsächlich nur Brote zum Mittag gegessen und wusste danach
    GENAU, warum diese Folge so wichtig ist – es ging mir damit nämlich
    nicht besonders gut, obwohl ich von meiner Konstitution her Brot auch
    mal vertrage. Aber so richtig super ist es auch für mich nicht.
    Deswegen kommen hier meine Tipps für
    ein entspanntes Mittagessen nach einem stressigen Schulvormittag,
    die ich aus eigener Erfahrung für gut befinde und selbst (fast
    immer) beherzige:
    Tipp 1: Frühstücke vernünftig!
    Iss vor der Schule eine Kleinigkeit und nimm dir etwas Gutes mit in
    die Schule. So kann dein Verdauungssystem kontinuierlich Energie in
    dein System abgeben und du bist mittags noch einigermaßen gut
    versorgt. Höre dazu gern die Folge #004 Warmes Frühstück.
    Dort kannst du nachhören, wie man so eine nahrhaftes und leckeres
    Morgenmahlzeit unkompliziert vorbereitet.
    Tipp 2: Schnippele das Gemüse,
    das du am nächsten Tag essen möchtest, für ein flottes Mittagessen
    schon am Abend oder am späten Nachmittag des Vortages und bewahre es
    in einer Schüssel im Kühlschrank auf. Auch Salat lässt sich
    wunderbar waschen und zupfen und in einer Schüssel mit Siebeinsatz
    und Deckel bis zum nächsten Tag im Kühlschrank frisch halten.
    Mit dem gescnittenen Gemüse lässt
    sich ganz einfach dieses simple und nahrhafte Gericht zubereiten, das
    durch unterschiedliches Gemüse und durch eine Variation an Gewürzen
    jeden Tag anders schmeckt. Man kann es wirklich täglich machen!
    Rezept für ein Kichadi/ Kitchery
    Ghee/ Öl*
    Gewürze/ Tridosha
    Curry*
    Gemüse*
    Basmatireis
    rote Linsen*
    Zitronensaft
    ggf. ungesalzene
    Gemüsebrühe
    Rosinen
    erhitze eine hohe
    Pfanne oder einen passenden Topf
    gib Ghee/ Öl in
    den heißen Topf
    Gewürze/
    Tridosha-Curry im Öl „aufwecken“
    geschnippeltes
    Gemüse dazugeben
    Basmati Reis und
    ggf. die gleiche Menge rote Linsen hinzufügen (1 Handvoll p.P.)
    ein paar Spritzer
    Zitronensaft hineingeben
    mit heißem Wasser
    (oder ungesalzener Gemüsebrühe) angießen und Deckel schließen
    Während der
    Garzeit überprüfen, ob noch genug Wasser vorhanden ist und evtl.
    ergänzen.
    1 Handvoll Rosinen
    kurz vor dem Ende der Garzeit mit dazugeben und unterrühren, quellen
    lassen. Ggf. nachwürzen und am Schluss leicht salzen.
    Genieße dein
    Kitchery ggf. mit einem Chutney, vielleicht mit dem Rest deines
    Obstes vom Frühstück!
    Wenn du es nicht schaffst, diese 15
    Minuten auszuhalten, die die Zubereitung des Kicherys etwa benötigt,
    dann schnabuliere einen kleinen Nachtisch zuerst, z.B. einen Keks,
    ein Stückchen Schokolade, einen Rest vom Frühstück … Dazu kannst
    du gerne die Folge #001 Der Nachtisch kommt zuerst. hören, da
    erfährst du alles Wichtige zu diesem Thema!
    Falls es besser in deinen Tagesablauf
    passt, abends warm zu essen, kannst du mittags jetzt im Sommer
    vielleicht wenigstens einen Salat frisch zubereiten und dazu ein paar
    Chapatis in der Pfanne ausbacken. Auch hierzu ein einfaches Rezept:
    Chapatis
    Mehl*
    Gewürze* (z.B.
    Kreuzkümmel, Fenchel, Kümmel, Anis (nach Geschmack)
    Salz
    lauwarmes Wasser
    Öl*
    *Welches
    Gemüse, Mehl, Öl oder Gewürz optimal für dich ist, können wir in
    einer Konstitutionsanalyse herausfinden, die Unterschiede in der
    Wirkung sind dabei teilweise beträchtlich.
    Das
    Mehl, Gewürze und Salz mischen.

    Anschließend
    etwas lauwarmes Wasser dazugeben und verkneten.


    (Nimm
    nur so viel Wa

    #007 -- Sommerhitze.

    #007 -- Sommerhitze.

    AYMS #007
    Sommerhitze.
    Wie du mit Ayurveda dir und anderen helfen
    kannst, sie gut zu überstehen!
    Im Sommer ist es wärmer draußen als
    in anderen Jahreszeiten. Wer sich ein bisschen schon mit Doshas
    auskennt, mit Vata, Pitta und Kapha, kommt schnell darauf, dass im
    Sommer Pitta im Außen erhöht ist. Pitta zeichnet sich aus
    durch Hitze, durch Wärme. Im Innen, in unserem Körper, ist
    allerdings das Feuer eher schwach und die Verdauungsleistung nicht so
    hoch, wie z.B. im Winter. Da sind die Mahlzeiten deftig, da brauchen
    wir Wärme von innen, denn von außen kommt sie nicht. Ergibt ja
    Sinn.
    Auf das eher schwache
    Verdauungsfeuer/Agni sollten wir im Sommer Rücksicht nehmen!
    Wir bringen unseren Körper ins
    Gleichgewicht durch passende Nahrungsmittel:

    sauer, salzig und scharf sollten
    wir meiden
    süß, bitter und zusammenziehend
    nützen uns
    das Verdauungsfeuer regen wir mit
    passenden Kräutern und leichten Gerichten an

    Ein paar wichtige
    Dos und Don'ts gibt es natürlich, so sollten Eis und kalte Getränke
    niemals direkt vor den Mahlzeiten genossen werden. Warum, erkläre
    ich im Podcast. Lauwarme Getränke, Tees oder mit z.B. Minze
    aromatisiertes Wasser sind hingegen in Maßen gute Begleiter zu einem
    Essen.
    Je besser deine
    Verdauung auch im Sommer funktioniert, desto vollständiger baust du
    Schadstoffe ab und desto weniger Schlackenstoffe/ Ama sammelt sich in
    deinem Körper. Du baust also jetzt schon für deine Gesundheit im
    Winter vor!
    Dein Tagesablauf
    darf gerne so aussehen:

    früh
    aufstehen
    kleine oder
    erweiterte ayurvedische Morgenroutine
    ca. ½ l
    warmes Wasser direkt nach dem Aufstehen
    leichtes
    Frühstück
    gehaltvolles
    und frisches Mittagessen mit Betonung auf grünen Blattsalaten und
    Gemüse
    Bewegung und
    etwas Süßes am Nachmittag
    Abendessen
    mit gedünstetem Gemüse oder einer Suppe

    Was du
    weitestgehend reduzieren solltest:

    Chili und
    scharfe Gewürze
    Saures
    Alkohol, auch
    Martinis ;-)

    Salz
    Fleisch
    Smoothies



    Was dir
    stattdessen sehr nützt:

    Pippali/
    langer Pfeffer
    anregende
    Kräuter (so lange sie dich nicht zu stark erhitzen)
    saftiges,
    vollreifes Obst
    hochwertige
    Obstsäfte
    Mandelmilch,
    Milch, Ghee



    Auch in der
    Schule funktioniert die Verdauung im Kopf verlangsamt. Lass dir
    von mir erklären, wie du deinen Schultag für die Kinder so
    einteilst, dass du ihnen optimale Leistungsfähigkeit ermöglichst
    und sie dabei unterstützt, „gut“ zu sein und auch im Sommer am
    Ball zu bleiben! Das macht es auch für dich angenehmer …


    Ayurvedische Ausbeute

    Im Sommer ist die Hitze im
    Außen groß, dafür in deinem Körper eher schwach.
    Iss leichte Kost mit Betonung
    auf grünem Gemüse, Blattsalaten und vollreifem Obst.
    Reduziere sauer, salzig und
    scharf.
    Iss eher süß, bitter und
    zusammenziehend.
    Nütze in der Schule die
    leistungsfähigste Zeit am Vormittag und würze den Unterricht so,
    dass er leicht verdaulich ist!



    Viel Freude mit
    meinen Tipps!

    Wenn du Fragen
    hast, schreib mir gerne, alle Möglichkeiten, Kontakt aufzunehmen,
    findest du unten.


    Sommerliche Grüße!
    Barbara


    PS: Ayurveda macht Schule!


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    • 18 min
    #006 -- Lieblingslehrer.

    #006 -- Lieblingslehrer.

    Lieblingslehrer und Lieblingslehrerinnen.
    Was sie tun, wie sie sind, und was das Yoga Sutra
    dazu zu sagen hat!
    Alle Lieblingslehrerinnen und
    Lieblingslehrer sind total toll und irgendwie trotzdem alle ganz
    unterschiedlich. Zum Yoga-Sutra komme ich gleich noch, aber eines
    steht wohl fest: LieblingslehrerIn wären wir alle gern! Ganz
    bestimmt hast du auch schon mal einen Liebesbrief von einer Schülerin
    oder einem Schüler bekommen, worin stand, wie wunderbar und cool du
    bist und auch warum. Oder du hast in einem Freundebuch geblättert
    und auf einer Seite unter „LieblingslehrerIn“ deinen Namen
    gefunden. Mir jedenfalls ist beides schon mal passiert und ich finde,
    es fühlt sich sehr gut an. Ist es das, wofür wir arbeiten?
    Vielleicht manchmal. Macht es uns glücklich, wenn es passiert?
    Definitiv!
    Ist es schwer, Lieblingslehrerin zu
    sein? Oder ist es einfach? Was muss man dafür tun? Wie muss man
    dafür sein? Denk einmal selbst zurück an deine Schulzeit. Wer war
    deine Lieblingslehrerin? Wer war dein Lieblingslehrer? Was fällt dir
    zu diesen Menschen ein? Welche Wörter passen zu ihnen?
    Waren sie gerecht? War ihr Unterricht
    vorhersehbar? Hatten sie Humor? So ungefähr war meine
    Lieblingslehrerin, von der ich dir im Podcast ein wenig erzähle. Und
    auch über das weiße Sofa in meiner Klasse und die Kinder, die
    manchmal darauf geschlafen haben, berichte ich dir.
    Wie versuchst DU als Lehrkraft zu sein?
    Wie versuchst du, NICHT zu sein? Und welche Geschichten aus der
    Grundschulzeit liegen dem zugrunde? Erinnere dich daran, oder höre
    dir meine an, denn auch zu meinem Un-Lieblingslehrer erzähle
    ich dir eine Story:
    Für eine Geschichtsklausur waren eine
    Freundin und ich lange zusammengesessen und hatten uns ausführlichst
    vorbereitet. Auch wenn ich in Geschichte nie eine besondere Leuchte
    war, war DIESES Thema etwas, was mich faszinierte. Jedoch war der
    Ausgang dieser Arbeit nicht der, den wir erwartet hatten, was nicht
    zuletzt daran lag, dass der Lehrer uns nicht wirklich ansah und
    anhörte, sondern „aus Prinzip“ handelte. Das kann ich seit jenem
    Moment wohl nicht mehr leiden.
    Mir sind andere Dinge wichtig geworden:
    Das Gefühl, das bleiben soll: gerecht
    behandelt und gesehen zu werden.
    Das Gefühl, das nicht entstehen darf:
    ungerecht behandelt und nicht angeschaut zu werden!
    Das Yoga-Sutra hat dazu eine Weisheit
    parat, die Teil des achtfachen Yogapfades ist, in welchem u.a. die
    Haltung zu unserer Umwelt und zu uns selbst, sowie Körperübungen,
    Atemübungen und der Weg über die Konzentration in die „Erleuchtung“
    beschrieben sind. Diese eine Weisheit, die ich heute mit dir teilen
    will, gehört zur Sammlung von Yamas, der Prinzipien, wie wir mit
    anderen umgehen sollten. Sie wird Ahimsa/ Gewaltlosigkeit genannt, und lautet wie folgt: „Überlegtes und behutsames
    Umgehen mit allem, was lebt, besonders mit den Lebewesen, die hilflos
    sind oder die sich in Schwierigkeiten befinden“.
    Dazu gehört vielleicht auch mal
    ungewöhnliches Verhalten, selbstbewusste und klare Stellungnahme für
    ein Kind, und daraus folgt dann alles andere: Gerechtigkeit,
    Klarheit, Struktur, Vorhersehbarkeit, Humor, Selbstkontrolle,
    emotionale Leichtigkeit, Verbindlichkeit …
    Das gehört für mich zu einem
    Lieblingslehrer, zu einer Lieblingslehrerin.Wie denkst du darüber?
    Ayurvedische Ausbeute:

    Lieblingslehrer haben positive
    Eigenschaften, die sie bewusst (oder unbewusst) kultivieren und zum Wohle ihrer Schülerinnen und Schüler einsetzen.
    Eine gute Begründung dafür
    findest du im Yoga-Sutra 2:30 zum Stichwort Ahimsa/ Gewaltlosigkeit.

    Was war und ist für dich in deinem Handeln als Lehrkraft wichtig?Kennst du deine Superkräfte und
    deine Lieblingslehrer-Eigenschaften?Weißt du sie im Unterricht
    zugunsten deiner Schützlinge einzusetzen?Komm mit mir darüber
    ins Gespräch!
    Ich wünsche dir viel Freude, wenn
    demnächst die Schule wieder los

    • 20 min
    #005 -- Mein "Warum".

    #005 -- Mein "Warum".

    #005 Das Warum.In dieser Folge erfährst du viel über
    mich, meine Erfahrungen in der Schule und über die Gründe, die dazu
    geführt haben, dass ich dieses Projekt "Ayurveda macht Schule"
    ins Leben gerufen habe.
    Ich war selbst eine sehr gute Schülerin
    und habe in der Grundschule eine Klasse übersprungen. Das fand ich
    damals ganz toll! Bis zur 7. Klasse lief alles super und das
    „fehlende“ Jahr fiel nicht so auf, aber ab da war es richtig
    doof, immer die jüngste zu sein -- und noch dazu die leistungsmäßig
    beste. Der Versuch, schlechte Noten zu schreiben, um dazu gehören zu
    können, stieß bei meinen Eltern auf Verwunderung, bei manchen
    Lehrerinnen ebenso, vielen fiel es gar nicht auf. Beinahe hätte ich
    die Schule gewechselt, weil ich mit niemandem mehr klar kam und
    niemand wusste, was zu tun war.
    In der Mittelstufe kamen zum Glück ein
    paar richtig klasse Typen in meine Klasse und mit einigen davon bin
    ich noch heute befreundet! Eine ziemlich verrückte Clique trug mich
    durch diese Zeit, und wir haben unsere geballte kreative Intelligenz
    (und die Tatsache, dass mich alle für harmlos hielten) genutzt und
    viele wirklich coole Streiche ausgeheckt -- dazu müsste ich mal eine
    Extra-Episode machen und EURE Schulstreiche dazu sammeln!!! So ließ
    es sich aushalten ...
    Ein absoluter "Game-Changer"
    war dann mein USA-Austauschjahr nach der 10. Klasse. Sowohl meine
    Englischkenntnisse als auch mein Selbstbewusstsein haben langfristig
    davon profitiert. Ich kam zurück und war endlich wieder "so alt
    wie alle anderen" und um viele Erfahrungen reicher. Ich zehre
    noch heute davon.
    Meine Erfahrungen in der Oberstufe mit
    inspirierenden und un-inspirierenden Lehrerinnen und Lehrern, von
    denen ich in der Folge #006 Lieblingslehrer. noch mehr
    berichten werde, haben tatsächlich den Grundstein zu meiner Vision
    gelegt: Ich nutze das, was ich bin, um Lehrerinnen zu stärken, ihnen
    durch yogisch-ayurvedische Inspiration und konkrete Alltagstipps zu
    einem stabilen und glücklichen Selbst zu finden. Denn so können sie
    ihre Schülerinnen und Schüler sehen, wie sie sind, und alles das
    aus ihnen herausholen, was in ihnen steckt. 
    Meine Vision sind Lieblingslehrerinnen
    und Lieblingslehrer, die die Verantwortung erkennen, die sie für
    sich haben und die sich so gut um sich selbst kümmern, dass sie ganz für
    die Kinder da sein können, die ihnen anvertraut sind. 
    Ayurvedische Ausbeute:

    Wenn es dir gut geht, geht es
    denen um dich herum gut. Und wenn es denen gut geht, geht es dir
    besser.
    Du bist selbst dafür verantwortlich, dich so glücklich wie
    möglich zu machen.

    PS: Durch die Arbeit mit mir ändert
    sich an den Umständen in der Schule nichts und ich kann weder
    Krankheiten heilen noch befristete Verträge verlängern. Aber du
    selbst wirst anders und gehst mit Situationen neu um, das Mikroklima
    um dich herum ändert sich zum Positiven. Du wirst es sehen …
    PPS: Jetzt mal echt: Schreibt mir eure
    besten Schulstreiche, ich mache eine Extra-Episode dazu! Ich freu
    mich schon!!!
    Virtuellen Kaffee mit mir trinken:
    https://ayurvedamachtschule.youcanbook.me
    In meine
    Facebook-Gruppe kommen:
    https://www.facebook.com/groups/ayurveda.macht.schule 

    • 19 min
    #004 -- Warmes Frühstück.

    #004 -- Warmes Frühstück.

    Dem Frühstück kommt im Ayurveda eine ganz besondere Wichtigkeit zu.Und was wäre, wenn du einfach mal anders frühstücken würdest? Warmer, duftender Getreidebrei statt kalter Stulle? Gedünstetes Obst statt grüner Apfel? Thermobehälter statt Brotdose? Teekanne statt Wasserflasche? All das macht einen riesen Unterschied in deinem Wohlgefühl als Lehrkraft. Lass dir von meiner neuen Podcastfolge Lust auf etwas Neues machen und nutze mein Rezept zum Ausdrucken als Inspiration für deine eigenen Ideen! https://ayurvedamachtschule.com https://ayurvedamachtschule.youcanbook.me

    • 20 min

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