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Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

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Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

    20.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    20.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Generalbundesanwalt ermittelt nach Gewalttat in Hanau

    Bei einem Schusswaffenangriff auf zwei Lokale im hessischen Hanau sind mindestens neun Menschen getötet worden. Mehrere Menschen wurden verletzt. Der mutmaßliche Täter sowie eine weitere Person seien in einer Wohnung tot aufgefunden worden, so die Polizei. Inzwischen wird berichtet, dass die Polizei ein Video und ein Bekennerschreiben des mutmaßlichen Todesschützen auswertet. Der Generalbundesanwalt hat wegen des Verdachts auf einen rechtsextremen Hintergrund die Ermittlungen aufgenommen.



    US-Botschafter Grenell wird Geheimdienstkoordinator

    Der US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, wird neuer geschäftsführender Geheimdienstkoordinator im Weißen Haus. Das bestätigte Präsident Donald Trump im Kurznachrichtendienst Twitter. Grenell folgt damit auf den amtierenden Koordinator Joseph Maguire. Als Diplomat in Berlin hatte er mehrfach mit kritischen Äußerungen zur bundesdeutschen Politik für Aufsehen gesorgt.



    Erste TV-Debatte der Demokraten mit Michael Bloomberg

    Vor der US-Vorwahl im Bundesstaat Nevada haben sich die Präsidentschaftsbewerber der Demokraten eine weitere Fernsehdebatte geliefert. Erstmals war auch der Milliardär und Ex-Bürgermeister von New York, Michael Bloomberg, dabei. Bloomberg gilt als einer der reichsten Menschen der Welt. Er ist erst spät in die Kampagne eingestiegen. Auch der bisherige Spitzenreiter unter den Demokraten, Senator Bernie Sanders, sowie die Mitbewerber Elizabeth Warren, Amy Klobuchar, Joe Biden und Pete Buttigieg nahmen an der Diskussionsrunde in Las Vegas teil.



    IWF mahnt Schuldenschnitt in Argentinien an

    Der Internationale Währungsfonds (IWF) hält Argentiniens Schulden für nicht mehr tragbar und empfiehlt daher einen Schuldenschnitt. Es brauche einen "bedeutenden Beitrag von privaten Gläubigern", um Argentiniens Verschuldung wieder langfristig vertretbar zu machen, erklärte der IWF in Washington. Die Schulden des südamerikanischen Landes seien inzwischen angesichts eines fallenden Wechselkurses und einer steigenden Zinslast auf fast 90 Prozent der Wirtschaftsleistung angewachsen, hieß es.



    Trump soll Assange laut Medienberichten Begnadigung angeboten haben

    US-Präsident Donald Trump soll Medienberichten zufolge Wikileaks-Gründer Julian Assange eine Begnadigung unter Bedingungen angeboten haben. Der in London inhaftierte und gegen seine Auslieferung in die Vereinigten Staaten ankämpfende Assange sollte demnach im Gegenzug versichern, dass sich Russland 2016 nicht in den US-Präsidentschaftswahlkampf eingemischt habe. Das Angebot habe der ehemalige republikanische Kongressabgeordnete Dana Rohrabacher Assange im Londoner Gefängnis unterbreitet. Das Weiße Haus dementierte die Darstellung.



    Airbus-Rüstungssparte will wegen Auftragsflaute 2300 Stellen abbauen

    Der europäische Konzern Airbus will in seiner Rüstungs- und Raumfahrtsparte bis Ende 2021 knapp 2400 Stellen streichen. Betroffen seien auch 830 Arbeitsplätze in Deutschland, erklärte Spartenchef Dirk Hoke in einem Schreiben an die Mitarbeiter. Die Sparte leide unter der Auftragsflaute im Raumfahrt-Geschäft und immer wieder verschobenen Rüstungsvorhaben. Daher habe das Unternehmen weniger neue Aufträge erhalten und stecke finanziell in einer schwierigen Lage. Von den konzernweit 134.000 Mitarbeitern arbeiten 34.000 in der Rüstungssparte, knapp 13.000 von ihnen in Deutschland.



    Friedenspreis für Tsipras und Zaev

    Der Westfälische Friedenspreis geht in diesem Jahr an die früheren Regierungschefs von Griechenland und Nordmazedonien, Alexis Tsipras und Zoran Zaev. Zur Begründung heißt es, beide Politiker hätten sich durch ihre Einigung im mazedonischen Namensstreit um die Stabilität i

    • 8 min
    19.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    19.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Schon mehr als 2000 Tote durch Coronavirus

    In China sind inzwischen nach offiziellen Angaben mehr als 2000 Menschen am neuartigen Coronavirus gestorben. Die Gesundheitskommission in Peking teilte am Mittwoch mit, die Zahl der Todesopfer sei im Vergleich zum Vortag um 136 auf nun 2004 gestiegen. Die nachgewiesenen Infektionen mit COVID-19 kletterten demnach um 1749 auf 74.185 Fälle. In Japan dürfen derweil Passagiere der "Diamond Princess" das Kreuzfahrtschiff nach zweiwöchiger Quarantäne verlassen. Die Ausschiffung der rund 3000 Menschen werde mindestens drei Tage dauern, teilte die Regierung in Tokio mit.



    Syrien erlebt bislang schlimmste Flüchtlingskrise

    In Syrien findet nach Ansicht der Welthungerhilfe die schlimmste Flüchtlingskrise seit Beginn des Krieges vor fast neun Jahren statt. Im Nordwesten flohen nach UN-Angaben seit Dezember rund 900.000 Syrer vor der heranrückenden Armee und Gewalt. Die Menschen müssten in ein relativ kleines Gebiet fliehen, sagte Dirk Hegmanns, Regionaldirektor der Welthungerhilfe. Auch die Lager seien überlaufen. Es handele sich um eine "krasse humanitäre Katastrophe", auch wegen der winterlichen Temperaturen. Die Armee hatte 2019 eine Offensive auf die letzte große Rebellenhochburg um die Stadt Idlib begonnen.



    Libyens Regierung setzt Genf-Gespräche aus

    Die international anerkannte libysche Regierung von Ministerpräsident Fajis al-Sarradsch hat ihre Teilnahme an Gesprächen in Genf über einen Waffenstillstand ausgesetzt. Die militärisch schwache Regierung Libyens verwies zur Begründung auf neue Angriffe in Tripolis. Unter diesen Bedingungen seien weitere Verhandlungen nicht sinnvoll. Die Beratungen unter Vermittlung der Vereinten Nationen waren erst am Dienstag fortgesetzt worden. Dafür reisten ranghohe Militärs der Regierung und des aufständischen Generals Chalifa Haftar an. Zu direkten Treffen beider Seiten kam es nicht.



    USA erhöhen Druck auf Chinas Staatsmedien

    Die US-Regierung stuft Chinas staatliche Medien künftig als direkte Organe der kommunistischen Führung in Peking ein. Aufgrund des neuen Rechtsstatus müssen sie sich in den USA ähnlich einer Botschaft als ausländische Vertretung registrieren. Das habe eine stärkere Kontrolle zur Folge, sagte ein ranghoher Beamter des Außenministeriums. Betroffen sind die Nachrichtenagentur Xinhua, der Fernsehsender CGTN, China Radio sowie die Zeitungen "China Daily" und "The People's Daily". Die Medien seien Teil des "Propaganda-Apparats" der kommunistischen Partei und der Staatsführung, erklärte der Beamte.



    Bundeskabinett will Grundrente beschließen

    Nach monatelangen Verhandlungen und viel Streit will das Bundeskabinett an diesem Mittwoch die Grundrente beschließen. Mehr als eine Million Bezieher kleiner Renten sollen ab 2021 einen Aufschlag bekommen. Der Kompromiss sieht eine umfassende Einkommensprüfung, aber keine Vermögensprüfung vor. Die zunächst 1,3 Milliarden Euro, die die Grundrente kosten soll, sollen mit Steuermitteln finanziert werden. Die Grundrente ist ein Prestigeprojekt der SPD. Die zwei Vorgängerregierungen waren mit ähnlichen Vorhaben gescheitert.



    UN-Kinder-Studie: Norwegen bietet die gesündesten Lebensverhältnisse

    Im weltweiten Vergleich bietet Norwegen laut einer UN-Studie Kindern die gesündesten Lebensverhältnisse und die besten Chancen für ein gutes Gedeihen. Die nächsten drei Plätze belegen Südkorea, die Niederlande und Frankreich. Das teilte die Weltgesundheitsorganisation WHO mit. Deutschland kam auf Rang 14. Am schlechtesten trifft es die Kinder in der Zentralafrikanischen Republik: Sie belegt den 180. und damit letzten Platz. In den Index fließen Daten über Gesundheit, Schulbildung und Ernährung ein. Als Risikofaktoren

    • 9 min
    18.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    18.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Mehr Corona-Infekte in China

    Die Zahl der Coronavirus-Patienten in China ist um weitere 1886 Fälle gestiegen. Innerhalb eines Tages waren weitere 98 Tote zu beklagen, wie die Gesundheitskommission in Peking mitteilte. An der COVID-19 genannten neuartigen Lungenkrankheit sind in Festland-China damit schon mehr als 1800 Menschen gestorben. Unter den Toten ist auch der Chef eines Krankenhauses in Wuhan. Die chinesische Millionenmetropole gilt als Zentrum der Epidemie.



    Lage der Uiguren unverändert kritisch

    Die Minderheit der Uiguren wird in China unvermindert allein wegen ihrer Religion und Kultur von staatlicher Seite verfolgt. Dies geht aus einer Gefangenenliste hervor, die der Deutschen Welle und anderen Medien zugespielt wurde. Darin wird über einen längeren Zeitraum das Schicksal von mehr als 300 Gefangenen aus einer kleinen Gemeinde in Xinjiang dokumentiert. Wie aus einem vertraulichen Papier des deutschen Auswärtigen Amtes hervorgeht, sind in der Region mindestens eine Million Uiguren interniert.



    Amazon-Chef gibt Milliarden für Klimaschutz

    Der Chef des Amazon-Konzerns, Jeff Bezos, hat eine Milliardenspende für den Klimaschutz angekündigt. Er wolle zehn Milliarden Euro in den "Bezos Earth Fund" einbringen, mit dem Wissenschaftler, Aktivisten und Nichtregierungsorganisationen beim Kampf gegen den Klimawandel finanziell unterstützt werden sollen, teilte Bezos mit. Er gilt als reichster Mann der Welt. Zuletzt waren auch aus der Amazon-Belegschaft verstärkt Forderungen an das Management laut geworden, sich im Kampf gegen den Klimawandel zu engagieren. Amazon stellt seinen Kunden jährlich zehn Milliarden Artikel zu.



    Ärzte prangern Assange-Haft als Folter an

    Mit einem eindringlichen Appell haben etwa 120 Ärzte und Psychologen eine bessere Versorgung des inhaftierten Wikileaks-Gründers Julian Assange gefordert. In einem Brief, den die Medizin-Zeitschrift "The Lancet" veröffentlicht hat, sprachen sie von "psychologischer Folter und medizinischer Vernachlässigung". Assange leide unter den Folgen des Aufenthalts in der ecuadorianischen Botschaft und im Londoner Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh, schreiben die Experten. Sie warnen davor, dass der 48-Jährige in der Zelle sterben könnte. Assange, dessen Auslieferung die USA fordern, sitzt seit April 2019 im Gefängnis im Osten der britischen Hauptstadt ein.



    Lieberknecht als Ministerpräsidentin vorgeschlagen

    Im Bundesland Thüringen deutet sich eine Lösung der Regierungskrise an. Der ehemalige Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hat seine Amtsvorgängerin Christine Lieberknecht (CDU) als Regierungschefin vorgeschlagen. Dies sei als Übergangsregelung bis zu möglichen Neuwahlen vorgesehen, sagte Ramelow in Erfurt. Ob die CDU eine solche Regelung mitträgt, ist unklar. Auslöser für die politische Krise war die unerwartete Wahl des FDP-Politikers Thomas Kemmerich mit Stimmen von CDU, FDP und maßgeblich der rechten AfD zum Ministerpräsidenten. Dies hatte deutschlandweit und auch international Proteste ausgelöst. Drei Tage später trat der 54-Jährige zurück.



    Milliardensumme für Wiederaufbau Albaniens

    Nach dem schweren Erdbeben in Albanien stellt die internationale Gemeinschaft 1,15 Milliarden Euro für den Wiederaufbau des Balkanlandes zur Verfügung. Alle Erwartungen seien übertroffen worden, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nach einer Geberkonferenz in Brüssel. Allein EU-Kommission, Europäische Zentralbank und die 27 EU-Staaten wollen 400 Millionen Euro geben.



    Assad trotzt türkischen Warnungen

    Syriens Machthaber Baschar al-Assad zeigt sich von türkischen Drohungen mit Vergeltungsangriffen unbeeindruckt und will die Offensive auf die letzte große Rebellenhochburg Idlib

    • 7 min
    17.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    17.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Zahl der Coronavirus-Fälle in China steigt über 70.000

    In China sind 105 weitere Menschen durch das neuartige Coronavirus gestorben. Das teilte die nationale Gesundheitskommission mit. Insgesamt forderte das Virus damit nun fast 1800 Todesopfer. Die Zahl der Infizierten stieg um mehr als 2000 auf nunmehr 70.500. Außerhalb der besonders schwer von dem Virus betroffenen Provinz Hubei ging die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen Tagen jedoch zurück. Am Montag meldeten die Behörden für den Rest des Landes nur 115 neue Fälle, vor einer Woche waren es noch fast 450. Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnte indes vor vorschnellem Optimismus.



    Trump fordert Russland zu Seitenwechsel im Syrien-Krieg auf

    US-Präsident Donald Trump hat Russland aufgefordert, seine Unterstützung des syrischen Machthabers Baschar al-Assad zu beenden. Laut einer Mitteilung des Weißen Hauses brachte Trump seine "Sorge über die Gewalt" in Syrien in einem Telefonat mit seinem türkischen Amtskollegen Recep Tayyip Erdogan zum Ausdruck. Trump sprach sich für eine politische Lösung im syrischen Bürgerkrieg aus. Kämpfe zwischen syrischen und türkischen Truppen in der Provinz Idlib haben zuletzt die Gefahr einer weiteren Eskalation erhöht. Die Türkei und Russland beraten derzeit über das Vorgehen beider Staaten in Syrien.



    Rücktrittsforderung an US-Justizminister

    Mehr als 1100 ehemalige Mitarbeiter des US-Justizministeriums haben Ressortchef William Barr eine Schwächung des Rechtsstaats vorgeworfen. Sie fordern deshalb seinen Rücktritt. In einem offenen Brief werfen die Ex-Mitarbeiter Barr und Präsident Donald Trump vor, Einfluss auf die Justiz auszuüben und deren Unabhängigkeit anzugreifen. Kritikpunkt ist das Vorgehen im Fall des ehemaligen Polit-Beraters Roger Stone. Trump hatte Forderungen der Staatsanwaltschaft von bis zu neun Jahren Haft einen "Justizirrtum" genannt, woraufhin sich Barrs Ministerium für eine niedrigere Strafe aussprach.



    EU-Kommissar regt Millionenhilfen für griechische Flüchtlingslager an

    Der EU-Kommissar für Krisenmanagement, Janez Lenarcic, hat ein neues Hilfspaket für Griechenland angeregt, um menschenwürdige Bedingungen in den überfüllten Flüchtlingslagern herzustellen. Es sei eine Frage der Solidarität der europäischen Staaten, die griechischen Behörden zu unterstützen, sagte Lenarcic den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Zugleich sei es vor allem in der Verantwortung der griechischen Regierung, die Lage in den Camps zu verbessern. In den Lagern auf fünf griechischen Inseln leben laut UNHCR derzeit mehr als 36.000 Menschen, ausgelegt sind sie nur für 5.400 Personen.



    Gefangenenaustausch im Jemen geplant

    Im Bürgerkrieg im Jemen haben sich die Konfliktparteien auf einen umfassenden Austausch von Gefangenen verständigt. Dies teilten die UN und das Internationale Rote Kreuz nach mehrtägigen Verhandlungen in Jordaniens Hauptstadt Amman mit. Die Namenslisten sollen bald vorgelegt werden. Die jemenitische Regierung und die Huthi-Rebellen hatten sich bereits 2018 auf einen umfangreichen Austausch von Gefangenen geeinigt, die Vereinbarung aber bislang nur zu einem kleinen Teil umgesetzt.



    Chemieriesen müssen Schadenersatz zahlen

    Im Rechtsstreit um den Unkrautvernichter Dicamba hat eine US-Jury den Agrarchemie- und Pharmakonzern Bayer sowie den Chemiekonzern BASF zu millionenschwerem Schadenersatz verurteilt. Insgesamt sollen die beiden Unternehmen einem Pfirsichbauern 265 Millionen Dollar zahlen. Der Landwirt will durch den Einsatz von Dicamba auf benachbarten Feldern Ernteverluste erlitten haben, weil der Unkrautvernichter auch auf seine Plantagen geweht worden sei. Dicamba stammt vom US-Konzern Monsanto, den Bayer im Sommer 2018 übernomme

    • 9 min
    15.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    15.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Coronavirus kommt in Afrika an

    Mit dem ersten Infektionsfall in Ägypten hat das neuartige Coronavirus nun auch den afrikanischen Kontinent erreicht. Die aus dem Ausland stammende Person habe keine Symptome der Atemwegserkrankung, sei aber in einem Krankenhaus isoliert worden, hieß es aus Kairo. In den vergangenen Wochen hatten Experten wiederholt vor einer Ausbreitung des Virus nach Afrika gewarnt, weil die Gesundheitsversorgung dort vielerorts mangelhaft ist. In China stieg die Zahl der offiziell registrierten Todesopfer inzwischen auf mehr als 1500. Gut 66.000 Menschen hätten sich bisher infiziert.



    Schlagabtausch der Großmächte in München

    Auf der Münchner Sicherheitskonferenz wird an diesem Samstag ein politischer Schlagabtausch der atomaren Großmächte erwartet. Reden sollen die Außenminister der USA, Russlands und Chinas. Zum Auftakt des Treffens am Freitag hatte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier scharfe Kritik an den drei Ländern geübt. Die Regierungen in Washington, Moskau und Peking zerstörten mit nationalem Egoismus die internationale Weltordnung, so Steinmeier. Am Rande der Sicherheitskonferenz soll es eine Fülle von bilateralen Treffen zu Themen wie Syrien, Libyen oder Afghanistan geben.



    EU-Staaten beklagen Situation in Idlib

    Deutschland und andere EU-Staaten haben sich "zutiefst alarmiert" über den eskalierenden Konflikt in der syrischen Region Idlib gezeigt. Die skandalösen Angriffe auf zivile Ziele in dicht besiedelten Gebieten, darunter medizinische Einrichtungen und Siedlungen für Flüchtlinge, müssten sofort ein Ende haben, erklärten Deutschland, Frankreich, Polen, Estland und Belgien nach einer Sitzung des Weltsicherheitsrats in New York. Nach Angaben des UN-Nothilfebüros wurden in der letzten größeren Rebellenhochburg in Syrien seit Anfang Dezember schon mehr als 800.000 Menschen vertrieben.



    USA erhöhen Zölle auf EU-Flugzeuge

    Im Streit mit der EU über Subventionen für den europäischen Flugzeugbauer Airbus dreht die US-Regierung wieder an der Zollschraube. Die Abgaben auf Flugzeuge aus der Europäischen Union würden Mitte März von zehn auf 15 Prozent angehoben, teilte das Büro des US-Handelsbeauftragen Robert Lighthizer mit. Hintergrund ist ein seit 15 Jahren vor der Welthandelsorganisation ausgetragener Streit über staatliche Hilfen für Airbus wie auch für den Rivalen Boeing in Milliardenhöhe, die die WTO jeweils für unzulässig erklärt hat.



    Gedenken an Schulmassaker von Parkland vor zwei Jahren

    Zwei Jahre nach dem Schulmassaker von Parkland im US-Bundesstaat Florida haben Überlebende und Angehörige der Opfer gedacht. Mit einer Schweigeminute in der Nähe der Marjory Stoneman Douglas High School erinnerten sie an die 17 Schüler und Schulmitarbeiter, die ein 19-jähriger ehemaliger Schüler damals erschossen hatte. Das Massaker führte zur Gründung der March for Our Lives-Bewegung für strengere Waffengesetze und zu US-weiten Protestaktionen. Ihre Forderungen nach einer Verschärfung des Waffenrechts scheiterten aber insbesondere an den Republikanern im Kongress.



    Mindestens 15 Kinder sterben bei Brand in Waisenhaus in Haiti

    Bei einem Brand in einem Kinderheim in Haiti sind Medienberichten zufolge 15 Kinder ums Leben gekommen. Zwei Kinder seien in dem Heim selbst gestorben, 13 weitere später im Krankenhaus an Rauchvergiftungen. In der Einrichtung lebten insgesamt 66 Kinder. Haiti gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Der karibische Inselstaat leidet immer noch an den Folgen des schweren Erdbebens vom 12. Januar 2010. Damals kamen mehr als 200.000 Menschen ums Leben. Mehr als 1,5 Millionen Haitianer wurden obdachlos.



    Manchester City zwei Jahre vom Europapokal ausgeschlossen

    Der englische Meister Ma

    • 7 min
    14.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    14.02.2020 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Zahl der Virusfälle in China steigt weiter stark an - fast 65.000

    Nach der neuen Einstufung der Coronavirus-Fälle in China ist die Zahl der bestätigten Ansteckungen erneut stark gestiegen. Allein in der Provinz Hubei kamen innerhalb eines Tages rund 4800 Infektionen hinzu. Damit steigt die Zahl der Infizierten landesweit auf fast 65.000. Da DNA-Tests häufig die Infektion nicht erfassen, werden jetzt auch die Fälle mitgerechnet, bei denen eine Lungenentzündung, Fieber, Atemprobleme und andere typische Symptome nachweisbar sind.



    Deutsche Wirtschaft stagniert zum Jahresende 2019

    Die deutsche Wirtschaft tritt auf der Stelle. In den letzten drei Monaten 2019 wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorquartal nicht mehr, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Im Gesamtjahr legte das Bruttoinlandsprodukt - wie schon vor einem Monat angenommen - um 0,6 Prozent zu. Das war deutlich weniger als jeweils in den beiden Vorjahren. Ähnlich schwach wie 2019 war das Wachstum zuletzt 2013. Für dieses Jahr rechnet die Bundesregierung mit einem Plus von 1,1 Prozent.



    Syrisches Parlament stuft Massaker an Armeniern als Völkermord ein

    Das syrische Parlament hat die Massaker an den Armeniern im Osmanischen Reich während des Ersten Weltkriegs als Völkermord anerkannt. In einer Resolution kritisierten die Abgeordneten "alle Versuche, dieses Verbrechen zu leugnen und die historischen Fakten zu verfälschen". Das meldet die staatliche Nachrichtenagentur Sana. Während des Ersten Weltkrieges hatte das Osmanische Reich Armenier systematisch verfolgt und unter anderem auf Todesmärsche geschickt. Historiker sprechen von Hunderttausenden bis zu 1,5 Millionen Opfern. Die Türkei bedauert die Massaker, bestreitet aber einen Völkermord.



    US-Justizminister wehrt sich gegen Trump-Tweets

    US-Justizminister William Barr hat Präsident Donald Trump in einem Fernseh-Interview aufgefordert, sich nicht weiterhin mit seinen Tweets in laufende Strafverfahren einzumischen. Trumps öffentliche Kommentare und Tweets machten es ihm unmöglich, seine Arbeit zu tun, so Barr. Zuletzt hatte der US-Präsident das vorgeschlagene Strafmaß für seinen langjährigen Vertrauten Roger Stone über Twitter scharf kritisiert. Stone war von einem Geschworenengericht in Washington unter anderem für schuldig befunden worden, die Ermittlungen des Kongresses in der Russland-Affäre behindert zu haben.



    Amazon erzielt Gerichtserfolg in Streit um milliardenschweren Pentagon-Auftrag

    Im Streit um die Vergabe eines milliardenschweren Auftrags des US-Verteidigungsministeriums hat der Onlineriese Amazon einen juristischen Erfolg erzielt. Eine Bundesrichterin ordnete an, den an den Softwarekonzern Microsoft vergebenen Auftrag vorübergehend auf Eis zu legen. Amazon wirft US-Präsident Donald Trump vor, sich unrechtmäßig in den Vergabeprozess eingemischt zu haben. Der zehn Milliarden Dollar schwere Auftrag war im vergangenen Oktober überraschend an Microsoft gegangen, obwohl Amazon als Favorit gegolten hatte.



    Steinmeier eröffnet Münchner Sicherheitskonferenz

    In München beginnt an diesem Freitag die 56. Sicherheitskonferenz. Das Treffen in der bayerischen Landeshauptstadt wird von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eröffnet. Zu der bis Sonntag dauernden Konferenz werden mehr als 800 Teilnehmer erwartet, darunter 40 Staats- und Regierungschefs sowie etwa hundert Außen- beziehungsweise Verteidigungsminister. Bereits am Freitagvormittag ist am Rande der Tagung ein Treffen der internationalen Koalition gegen die Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) geplant.



    Nach Streit um Polanski: Führung von César-Akademie tritt zurück

    Vor dem Hintergrund eines Streits um Filmregisseur Roman Polanski hat die F

    • 8 min

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