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Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

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Verbessert euer Deutsch mit aktuellen Tagesnachrichten der Deutschen Welle – für Deutschlerner besonders langsam und deutlich gesprochen.

    12.04.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    12.04.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Montag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Mehr als drei Millionen Corona-Fälle in Deutschland

    In Deutschland haben sich seit Beginn der Corona-Pandemie mehr als drei Millionen Menschen nachweislich infiziert. Laut Robert Koch-Institut wurden zuletzt 13.245 neue Infektionen und 99 Todesfälle binnen eines Tages registriert. Die Gesamtzahl liegt nun bei 3.011.513 gemeldeten Fällen, die Dunkelziffer dürfte jedoch weitaus höher liegen. Rechnerisch gelten 2,68 Millionen von ihnen als genesen, wobei jedoch Long-Covid-Effekte nicht berücksichtigt werden. Deutschland erlebt derzeit die dritte Corona-Welle, laut DIVI-Intensivregister sind zurzeit 4.581 Patienten in intensivmedizinischer Behandlung.



    Wieder Schwarzer in Minneapolis von Polizei getötet

    Zehn Monate nach der tödlichen Polizeigewalt gegen George Floyd hat in der US-Stadt Minneapolis ein neuer Fall Proteste ausgelöst. Hunderte versammelten sich vor einer Polizeiwache, die Beamten setzten Tränengas und Blendgranaten gegen die Demonstrierenden ein. Zuvor war der 20-jährige Schwarze Daunte Wright von Beamten bei einer Verkehrskontrolle erschossen worden. Eine Beifahrerin wurde durch Polizeischüsse leicht verletzt. Der Vorfall ereignete sich etwa 16 Kilometer entfernt von der Stelle, an der George Floyd durch einen Polizeieinsatz starb - der Fall hatte weltweit Proteste ausgelöst.



    Union vor der Entscheidung zu Kanzlerkandidatur

    In den Regierungsparteien CDU/CSU steht eine Entscheidung über die Kanzlerkandidatur womöglich unmittelbar bevor. Der CDU-Vorsitzende Armin Laschet sagte in einem Interview mit Bild-TV, er gehe davon aus, dass er eine Mehrheit für seine Kandidatur im Präsidium seiner Partei habe. Laschet, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, hatte ebenso wie der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef Markus Söder seine Bereitschaft zur Kanzlerkandidatur erklärt. In Berlin und München waren Gespräche in mehreren Gremien der beiden konservativen Schwesterparteien geplant.



    Konservativer Bankier wird neuer Präsident in Ecuador

    Im zentralamerikanischen Ecuador ist der konservative Politiker Guillermo Lasso zum neuen Präsidenten gewählt worden. Nach Auszählung von knapp 98 Prozent aller Stimmen lag der 65-jährige Bankier mit rund 52,5 Prozent vorne. Der Sozialist Andrés Arauz räumte seine Niederlage ein und schwor die Fraktion seiner Partei auf konstruktive Oppositionsarbeit ein. Auf den designierten neuen Präsidenten Lasso warten nach der Amtseinführung Ende Mai viele Herausforderungen: Pandemiebedingt ist die ecuadorianische Wirtschaft eingebrochen, die Kluft zwischen Arm und Reich ist so groß wie seit 2010 nicht mehr.



    Iran meldet Attacke auf Atomanlage in Natans

    Inmitten der Gespräche über eine Wiederbelebung des internationalen Atomabkommens mit dem Iran hat das Land von einem "terroristischen" Angriff auf eine seiner wichtigsten Atomanlagen gesprochen. Nach Angaben der iranischen Atomenergiebehörde gab es in der zentralen Anlage zur Urananreicherung in Natans einen Zwischenfall, bei dem aber keine Radioaktivität ausgetreten und niemand verletzt worden sei. Ein israelischer Rundfunkbericht verwies in dem Zusammenhang auf den israelischen Geheimdienst Mossad als möglichen Drahtzieher.



    Rettungsschiff "Alan Kurdi" wird nicht mehr blockiert

    Nach sechs Monaten wird das deutsche Seenot-Rettungsschiff "Alan Kurdi" nicht länger von der italienischen Küstenwache festgehalten. Das Verwaltungsgericht in Cagliari auf Sardinien habe entschieden, dass das Schiff freikommen müsse, teilte der Betreiberverein Sea-Eye mit. Der Richter habe seine Anweisung damit begründet, dass Sea-Eye schwere finanzielle Schäden durch die Festsetzung erleide und weitere Schäden entstehen könnten, wenn das Schiff nicht rechtzeitig zu Wartung

    • 9 min
    10.04.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    10.04.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.RKI meldet rund 24.000 neue Corona-Infektionen und fast 250 Tote

    In Deutschland sind innerhalb eines Tages 24.097 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden zudem 246 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf 120,6. Am Vortag hatte sie noch 110,4 betragen. Die Inzidenz ist ein wesentlicher Maßstab für die Verschärfung und Lockerung von Restriktionen. Im Februar war dieser Wert zwischenzeitlich auf unter 60 gefallen, bevor er wieder deutlich auf mehr als 130 stieg.



    Komplikationen auch bei Corona-Impfstoff von Johnson&Johnson

    Die EU-Arzneimittelbehörde EMA untersucht auch mehrere Fälle von Blut-Gerinnseln nach Impfung mit dem Stoff von Johnson&Johnson. Man nehme vier ernste Fälle von Thrombosen in den Blick, erklärt die Behörde. Einer von diesen sei tödlich verlaufen. Zudem prüfe man fünf Fälle eines Syndroms, die im Zusammenhang mit einer Astrazeneca-Impfung stehen könnten.



    Russland droht der Ukraine mit militärischem Eingreifen

    Im Konflikt um die Ostukraine hat Russland mit einem militärischen Eingreifen zum Schutz seiner Staatsbürger gedroht. Im Falle eines Aufflammens von Kampfhandlungen werde Moskau nicht tatenlos zuschauen, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow. Mehr als 400.000 russischsprachige Bewohner der Gebiete Donezk und Luhansk haben auch einen russischen Pass. Der ukrainische Armeechef Ruslan Chomtschak versicherte, man plane keinen Angriff auf die pro-russischen Separatisten. Beide Seiten haben im Grenzgebiet Truppen zusammengezogen. International wächst die Sorge vor einer Eskalation der Lage.



    Maas bezeichnet Iran-Gespräche als konstruktiv

    Außenminister Heiko Maas hat die internationalen Verhandlungen zur Rettung des Atomabkommens mit dem Iran als konstruktiv bezeichnet, aber vor verfrühter Euphorie gewarnt. Alle Seiten hätten Bereitschaft gezeigt, auf das gleiche Ziel hinzuarbeiten, nämlich die vollständige Umsetzung der Atom-Vereinbarung, sagte Maas. Vertreter aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Russland und China sowie EU-Diplomaten bemühen sich, in indirekten Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA zu vermitteln. 2018 waren die USA aus dem Abkommen ausgestiegen und hatten die Sanktionen gegen den Iran wieder in Kraft gesetzt.



    Journalist in Griechenland erschossen

    Der in Griechenland bekannte Polizeireporter und Blogger Giorgos Karaivaz ist an seinem Haus erschossen worden. Der Journalist wurde tot vor seinem Auto aufgefunden. Karaivaz sei mit sieben Schüssen niedergestreckt worden, berichteten griechische Medien. Zwei Männer seien anschließend auf einem Motorrad geflüchtet. Ermittler hätten am Tatort im Athener Stadtteil Alimos mindestens 17 Patronenhülsen sichergestellt, hieß es weiter. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen zeigte sich erschüttert und sprach via Twitter von einer verachtenswerten, feigen Tat.



    Staatschef Guelleh in Dschibuti wiedergewählt

    Der seit 22 Jahren mit harter Hand regierende Präsident des ostafrikanischen Staates Dschibuti ist für eine weitere Amtszeit wiedergewählt worden. Laut dem vorläufigen Ergebnis erhielt Ismail Omar Guelleh bei der Präsidentschaftswahl am Freitag 98,58 Prozent der Stimmen. Die frühere französische Kolonie liegt am südlichen Zugang des Roten Meeres. Unter Guelleh nutzte das Land seine strategisch günstige Lage, der Präsident brachte unter anderem Infrastrukturprojekte wie den Bau von Häfen voran. Dem Staatschef wird aber zugleich vorgeworfen, Presse- und Meinungsfreiheit einzuschränken.



    Bielefeld gewinnt gegen Freiburg

    Abstiegskandidat Arminia Bielefeld

    • 7 min
    09.04.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    09.04.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Freitag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.RKI meldet mehr als 25.000 neue Corona-Infektionen und fast 300 Todesfälle

    In Deutschland sind innerhalb eines Tages mehr als 25.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete 25.464 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das sind 3576 mehr als vor einer Woche. 296 weitere Menschen sind in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt damit auf 110,4 von 105,7 am Vortag. Unterdessen zeichnet sich eine Verschiebung der für Montag vorgesehenen Bund-Länder-Runde zum weiteren Vorgehen ab. Die Spitzen der Regierungsfraktionen von Union und SPD fordern eine Debatte im Bundestag über die Corona-Lage.



    Untersuchungsausschuss prüft Corona-Politik von Brasiliens Präsident Bolsonaro

    Der brasilianische Senat wird eine Untersuchung zum Kurs von Präsident Jair Bolsonaro in der Corona-Pandemie führen. Das Oberste Gericht des Landes ordnete einen Untersuchungsausschuss im Oberhaus des Parlaments an, der "mögliche Versäumnisse" des Staatschefs beim Corona-Krisenmanagement prüfen soll. Dabei wird es vor allem um die Lage im Bundesstaat Amazonas gehen, die besonders dramatisch ist. Bolsonaro hat die Gefahren durch das Coronavirus immer wieder verharmlost, steht aber zunehmend unter Druck. Brasilien ist mit 345.000 Corona-Toten hinter den USA das am stärksten betroffene Land weltweit.



    US-Verteidigungsminister Austin besucht Deutschland

    Als erstes Mitglied der neuen US-Regierung wird Verteidigungsminister Lloyd Austin am kommenden Dienstag in Deutschland erwartet. In Berlin werde er sich mit Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer und dem außen- und sicherheitspolitischen Berater der Bundeskanzlerin, Jan Hecker, treffen, teilte das Pentagon mit. Weiter hieß es in Washington, bei der Begegnung mit "einem unserer engsten NATO-Partner" gehe es unter anderem um die Bekämpfung des Einflusses gemeinsamer Rivalen und die Aufstellung des US-Militärs in Deutschland.



    George Floyd starb an Sauerstoffmangel

    Im Gerichtsprozess um den gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd hat ein Sachverständiger Sauerstoffmangel als Todesursache festgemacht. Der Mangel an Sauerstoff habe sein Herz schließlich zum Stillstand gebracht, erklärte der Lungenarzt und Intensivmediziner Martin Tobin vor den Geschworenen im Gericht in der US-Stadt Minneapolis. Er wies Angaben der Verteidigung des angeklagten weißen Ex-Polizisten Derek Chauvin zurück, wonach medizinische Vorerkrankungen zu Floyds Tod beigetragen haben könnten. Chauvin hatte sein Knie rund neun Minuten lang auf den Nacken Floyds gedrückt.



    Merkel telefoniert mit Putin wegen Ukraine-Konflikt

    Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu einem Abbau der "Truppenverstärkungen" an der Grenze zur Ostukraine aufgefordert. Dies sei erforderlich, um "eine Deeskalation der Lage zu erreichen", sagte Merkel laut einer Regierungssprecherin in einem Telefonat mit dem Kreml-Chef. Auch die USA zeigten sich besorgt. Russland habe jetzt mehr Soldaten an der Grenze zur Ukraine als zu jedem anderen Zeitpunkt seit 2014, sagte US-Präsident Joe Bidens Sprecherin. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj besuchte die Front im Donbass und zeichnete Soldaten aus.



    Draghi beschimpft Erdogan als Diktator

    Der fehlende dritte Sessel beim jüngsten Besuch von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Ankara führt zu diplomatischen Spannungen zwischen Italien und der Türkei. Italiens Ministerpräsident Mario Draghi warf dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan vor, von der Leyen gedemütigt zu haben. Er bezeichnete ihn zudem indirekt als Diktator. Das türkische Außenministerium bestellte umgehend den italienischen B

    • 8 min
    08.04.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    08.04.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Donnerstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Wieder mehr als 20.000 neue Corona-Fälle in Deutschland

    In Deutschland sind innerhalb eines Tages mehr als 20.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden 20.407 Neuansteckungen sowie 306 weitere Todesfälle registriert. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ging demnach erneut etwas zurück und lag bei 105,7. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche ist ein wesentlicher Maßstab für die Verschärfung und Lockerung von Restriktionen. Im Februar war dieser Wert zwischenzeitlich auf unter 60 gefallen.



    Hongkonger Aktivist Nathan Law erhält Asyl in Großbritannien

    Neun Monate nach seiner Flucht aus Hongkong hat der prominente Aktivist Nathan Law in Großbritannien politisches Asyl bekommen. Der 27-jährige frühere Oppositionsabgeordnete berichtete auf Twitter, sein Antrag sei genehmigt worden. Bei seiner Wahl 2016 war Law der jüngste Parlamentarier in der Geschichte der früheren britischen Kronkolonie. Doch verlor er seinen Sitz ein Jahr später, als ein Gericht befand, dass er seinen Amtseid nicht aufrichtig geleistet habe. Gegen ihn lief zuletzt auch ein Verfahren wegen illegaler Versammlung. Im Juni flüchtete Law nach Großbritannien.



    USA nehmen Finanzhilfe für Palästinenser wieder auf

    Die neue US-Regierung wird die von Ex-Präsident Donald Trump gestoppte Finanzhilfe für die Palästinenser wieder aktivieren. 150 Millionen US-Dollar gehen an das UN-Hilfswerk für Palästina-Flüchtlinge (UNWRA), 75 Millionen Dollar sind für Entwicklungsprojekte im Gazastreifen und im Westjordanland vorgesehen, wie US-Außenminister Antony Blinken mitteilte. Weitere zehn Millionen Dollar würden für Maßnahmen zur Friedensbildung zwischen Palästinensern und Israelis eingesetzt. Das Geld soll auch helfen, die Corona-Pandemie zu stemmen. Bundesaußenminister Heiko Maas sprach von einem "richtigen Signal".



    Jordaniens König erklärt Krise für beendet

    Jordaniens König Abdullah II. hat die politische Krise der vergangenen Tage für beendet erklärt. Der Aufstand sei vorbei, hieß es in einer Erklärung des Monarchen, die im staatlichen Fernsehen verlesen wurde. Die Regierung des Königreichs hatte am Wochenende nach eigenen Angaben ein Komplott vereitelt und den Halbbruder des Königs, Hamsa bin Hussein, wegen Vorwürfen der Verschwörung unter Hausarrest gestellt. Der König erklärte, Prinz Hamsa und seine Familie stünden unter seinem "Schutz".



    Randalierer setzen Linienbus in Belfast in Brand

    In einem pro-britischen Wohnviertel der nordirischen Hauptstadt Belfast haben Jugendliche einen Linienbus gekapert und angezündet. Der Doppeldeckerbus brannte vollständig aus. Ein Pressefotograf wurde angegriffen. Die Polizei rief die Bevölkerung auf, mehrere Gebiete in Belfast zu meiden. Dort gibt es seit Tagen Krawalle, bei denen inzwischen mehr als 40 Polizisten verletzt wurden. Die pro-britischen Unionisten in Nordirland sind dagegen, dass nach dem Brexit Waren, die aus dem Vereinigten Königreich eingeführt werden, kontrolliert werden müssen.



    Ölverschmutzung vor Norwegens Küste abgewendet

    Der seit Ostermontag mit schwerer Schlagseite vor der Küste Norwegens treibende Frachter "Eemslift Hendrika" ist von einem niederländischen Bergungsteam gesichert worden. Zwei Schlepper bringen das Schiff nun in den Hafen der norwegischen Stadt Ålesund, wie die Küstenverwaltung mitteilte. Zuvor war angesichts des schlechten Wetters befürchtet worden, das 112 Meter lange Schiff könne mit 350 Tonnen Schweröl und 50 Tonnen Diesel an Bord auf Grund laufen. Sensible Naturgebiete wären verseucht worden. Der Frachter hatte Schlagseite bekomme

    • 7 min
    07.04.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    07.04.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.Amnesty beklagt Folgen der Corona-Krise

    Die Menschenrechtslage hat sich durch die Corona-Krise rund um den Globus verschlechtert. Das geht aus dem jüngsten Jahresbericht von Amnesty International hervor. In vielen Teilen der Welt verstärke die Pandemie bestehende Ungleichheit, Diskriminierung und Unterdrückung. Dabei litten vorerkrankte Menschen, Geflüchtete, Beschäftigte im Gesundheitswesen, Minderheiten sowie Frauen und Mädchen am meisten unter den Folgen, so die Menschenrechtsorganisation. Ihr Bericht prangert auch die Benachteiligung ärmerer Länder bei der Verteilung von Impfstoff an.



    Impfangebot für jeden US-Amerikaner

    In den USA sollen alle Erwachsenen noch in diesem Monat einen Corona-Impftermin vereinbaren können. Vom 19. April an sei jeder Erwachsene berechtigt, sich in die Schlange zu stellen, um eine Corona-Impfung zu bekommen, sagte Präsident Joe Biden. Mit der Aufhebung der Staffelung sei die Hoffnung verbunden, dass mehr Menschen schneller geimpft werden, hatte zuvor eine Sprecherin des Weißen Hauses gesagt. Die USA sind – gemessen an absoluten Zahlen der Infektionen und Toten – das am schwersten von der Corona-Pandemie betroffene Land.



    Russland nimmt Nawalny-Unterstützer fest

    Russische Ärzte haben vergeblich versucht, Zugang zum Straflager Pokrow zu erhalten, in dem der erkrankte Kremlkritiker Alexej Nawalny inhaftiert ist. Seine Hausärztin Anastassija Wassiljewa, weitere Unterstützer des Kremlkritikers sowie ein Reporter des US-Nachrichtensenders CNN wurden vorübergehend festgenommen – wegen Störung der "öffentlichen Ordnung", wie es hieß. Nawalny war aus Protest gegen mangelhafte medizinische Versorgung Ende März in einen Hungerstreik getreten. Russland weist internationale Forderungen nach einer sofortigen Freilassung des 44-Jährigen zurück.



    Ukraine fordert "echtes Signal" an Russland

    Angesichts der wachsenden Spannungen mit Russland hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die NATO aufgefordert, den Beitritt seines Landes zur westlichen Militärallianz voranzutreiben. Das sei der "einzige Weg, um den Krieg im Donbass zu beenden", twitterte Selenskyj mit Blick auf die Unruheregion im Osten der Ukraine. Ein beschleunigtes Beitrittsverfahren wäre "ein echtes Signal an Russland", betonte der Staatschef. Die NATO reagierte zurückhaltend und forderte von der Führung in Kiew weitere Reformen.



    Hoffnungsschimmer bei Atomgesprächen in Wien

    Die erste Runde der neuen Gespräche über Irans umstrittenes Atomprogramm ist nach Angaben der Beteiligten positiv verlaufen. Äußerungen aus den USA, die eine Aufhebung von Sanktionen in Erwägung ziehen, wurden von der Führung in Teheran als "vielversprechend" begrüßt. Das Außenministerium in Washington bezeichnete seinerseits das Treffen am Dienstag in Wien als "konstruktiv". Es stünden allerdings noch schwierige Verhandlungen bevor. Sie sollen am Freitag fortgesetzt werden. Die EU tritt dabei als Vermittler zwischen den USA und dem Iran auf.



    Arkansas verbietet Behandlungen von Transjugendlichen

    Im US-Bundesstaat Arkansas ist ein umstrittenes Gesetz beschlossen worden, das geschlechtsangleichende Maßnahmen für transsexuelle Jugendliche verbietet. Das Parlament in der Hauptstadt Little Rock setzte sich damit über ein Veto des republikanischen Gouverneurs Asa Hutchinson hinweg. Er hatte argumentiert, der Staat dürfe sich nicht "ins Zentrum jeder medizinischen, menschlichen und ethischen Angelegenheit" stellen. Die Bürgerrechtsorganisation American Civil Liberties Union (ACLU) warnte vor "verheerenden" Folgen des Verbots. Zugleich kündigte sie eine Klage gegen das Gesetz an.



    Theologe Hans Küng gestorben

    Hans Küng, einer der renommiertesten Theologen weltweit und

    • 7 min
    06.04.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    06.04.2021 – Langsam gesprochene Nachrichten

    Trainiere dein Hörverstehen mit den Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag – als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.NATO warnt Russland vor Eskalation in der Ukraine

    Angesichts von russischen Truppenbewegungen unweit der ukrainischen Grenze warnt die NATO Moskau vor einer weiteren Eskalation der Lage. Die destabilisierenden Maßnahmen Russlands würden alle Bemühungen unterlaufen, die Spannungen im Rahmen des von der OSZE vermittelten Waffenstillstands-Abkommens von Mitte 2020 zu deeskalieren, sagte ein NATO-Sprecher der Zeitung "Welt" laut Vorabbericht. Auch US-Präsident Joe Biden und der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell hatten sich nach russischen Truppenbewegungen an der Grenze zur Ukraine hinter die Regierung in Kiew gestellt.



    Treffen in Wien zur Wiederbelebung des Atomabkommens

    Am Sitz der Internationalen Atomenergiebehörde startet ein neuer Versuch, das Atomabkommen mit dem Iran zu retten. Unter Führung der EU wollen die fünf verbliebenen Partner der Vereinbarung mit der Islamischen Republik darüber beraten, unter welchen Bedingungen die USA wieder zu dem Abkommen von 2015 zurückkehren. US-Präsident Joe Biden hat Interesse daran signalisiert, verlangt aber, dass der Iran zuvor seine Verpflichtungen wieder einhält. Der Iran seinerseits hat sich dazu bereiterklärt, sobald die USA ihre Sanktionen aufgehoben haben. Die Gespräche könnten laut Insidern Wochen dauern.



    George-Floyd-Prozess: Schwere Vorwürfe gegen den Angeklagten

    Im Prozess um den gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd hat der Polizeichef von Minneapolis das Vorgehen des angeklagten Ex-Polizisten als klaren Regelverstoß gebrandmarkt. Derek Chauvin habe die Regeln der Polizeibehörde der Stadt verletzt, als er Floyd bei dessen Festnahme sein Knie mehr als neun Minuten lang in den Nacken gepresst habe, sagte Medaria Arradondo. Chauvin muss sich vor Gericht unter anderem wegen "Mordes zweiten Grades" verantworten. Das entspricht in etwa einem Totschlag in einem schweren Fall und kann mit bis zu 40 Jahren Gefängnis bestraft werden.



    Lockdown in England soll kommende Woche weitgehend enden

    Großbritanniens Premier Boris Johnson will angesichts der Fortschritte bei den Impfungen gegen das Coronavirus in England ab dem 12. April Lockerungen zulassen. Pubs und Restaurants dürfen wieder Gäste bewirten, Zoos, Fitnessstudios, Friseure und Geschäfte mit nicht-lebensnotwendigen Waren wieder öffnen. Die anderen britischen Landesteile bestimmen eigene Corona-Regeln, folgen aber meist den Maßnahmen Englands. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt in Großbritannien derzeit bei rund 40 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Rund 60 Prozent der Erwachsenen sind bereits einmal gegen Corona geimpft.



    Nordkorea sagt Tokio ab

    Nordkorea will nach Medienberichten wegen der Corona-Pandemie nicht an den Olympischen Spielen in Tokio teilnehmen. Das habe das Nationale Olympische Komitee am 25. März beschlossen, berichtete eine Sport-Website in dem abgeschotteten Land. Die Entscheidung sei getroffen worden, um die Athleten vor der globalen Gesundheitskrise zu schützen, die durch das Coronavirus verursacht worden sei. Nordkorea ist eines der wenigen Länder, die noch keinen einzigen Corona-Fall gemeldet haben.



    US-Finanzministerin Yellen fordert für Konzerne globale Mindeststeuer

    US-Finanzministerin Janet Yellen hat sich für die Einführung einer globalen Mindeststeuer für international tätige Unternehmen ausgesprochen. Die USA arbeiteten mit der G20-Gruppe führender Volkswirtschaften zusammen, um einen dahingehenden Konsens zu finden, sagte Yellen im Vorfeld eines Treffens des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank. Das Ziel sei es, sich im Umgang mit den Konzernen nicht gegenseitig zu unterbieten. Die frühere US-Regierung von Präsident Donald Trump hatte Bemühungen um eine globale Mindeststeuer für inter

    • 7 min

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