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Das Gartenradio beschäftigt sich mit allen Aspekten des Gartens. Von einzelnen Pflanzen, über berühmte internationale Gärten bis hin zur Faszination Kleingarten finden hier alle Pflanzenfreunde ihr Zuhause. Jeden Sonntag läuft das Gartenradio ab 16 Uhr im Wortstream von detektor.fm.

Gartenradio – Der Garten-Podcast Heike Sicconi | Gartenradio.fm

    • Casa e giardinaggio

Das Gartenradio beschäftigt sich mit allen Aspekten des Gartens. Von einzelnen Pflanzen, über berühmte internationale Gärten bis hin zur Faszination Kleingarten finden hier alle Pflanzenfreunde ihr Zuhause. Jeden Sonntag läuft das Gartenradio ab 16 Uhr im Wortstream von detektor.fm.

    Zu Gast bei den Bamberger Süßholzrasplern - 136

    Zu Gast bei den Bamberger Süßholzrasplern - 136

    Mussärol heißt die Kräutergärtnerei von Gertrud Leumer. Mussärol ist Bambergisch und bedeutet Majoran und zwar echter Majoran (Majorana hortensis), klärt Gertrud Leumer auf.  Es ist der einjährige Majoran, der im Mittelalter die zweitwichtigste Kulturpflanze nach dem Süßholz in Bamberg war. Gärtnerin in sechster Generation Ob ihre eigenen Vorfahren auch schon Süßholz angebaut haben, weiß sie nicht so genau, aber es wäre nicht unwahrscheinlich. Immerhin ist sie in sechster Generation Gärtnerin. Allerdings war in Gertrud Leumers Kindheit der Hype um die Wurzel schon längst vorbei und das Süßholz auf den Äckern Geschichte. Süßholz gehört zum Welterbe Das Verschwinden des Süßholzanbaus war Gertrud Leumer ein Dorn im Auge. Schließlich haben die Bamberger Gärtner eine besondere Verantwortung. Die Bamberger Gärtnerstadt gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO und das Wissen, die Sprache, die Rituale und sogar die Religion der Bamberger Gärtner hat es auf die Liste des immateriellen Welterbes gebracht. Die Bamberger Süßholzgesellschaft Lasst es uns  noch einmal mit Süßholz versuchen, hatte sich Gertrud Leumer im Jahr 2010 gedacht. Sie fand eine Handvoll Mitstreiter und gründete die Bamberger Süßholzgesellschaft. Mittlerweile gibt es eine kleine, aber feine Produktpalette, die in ausgewählten Bamberger Geschäften verkauft wird.
    Wie das Süßholz nach Bamberg kam, warum es verschwunden war, ob es sich auch für Privat-Gärten eignet und wie die Bamberger Gärtner um ihr Welterbe ringen  - erzählt unter anderem anderen Gertrud Leumer in dieser Folge.
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    • 34 min
    Bodendecker - alles andere als spießig! - 135

    Bodendecker - alles andere als spießig! - 135

    „Das Problem ist,“ sagt Sandra Wattler, Gärtnerin in der Alexianer Klostergärtnerei in Köln „dass in Gärtnereien und Baumärkten unter dem Schild „Bodendecker“ meistens nur die üblichen Verdächtigen stehen. 
    Die üblichen Verdächtigen Das kleine Immergrün (Vinca minor), die Golderdbeere (Waldsteinia ternata), oder der Cotoneaster gehören zu den Klassikern im Bodendecker-Bereich. Gegen diese Pflanzen ist auch nichts einzuwenden, meint die Gärtnerin, es gäbe nur viel mehr zu entdecken, wenn man auch Stauden, Zwiebel- und sogar Wasserpflanzen mit in Betracht zieht.
    Stauden, Kräuter, Zwiebelpflanzen Wie immer bestimmen Standort, Lichtverhältnisse und der Boden, welche Pflanzen gedeihen. Aber für jeden Standort, ob trocken oder feucht, schattig oder sonnig, gibt es eine ganze Reihe von Alternativen. Kulinarisch interessant sind Thymian oder Waldmeister. Naturnah wird das Beet durch regionale Stauden wie die Heidenelke. Bei den Zwiebelpflanzen eignet sich unter anderem die Waldanemone für zauberhafte Blütenteppiche. 
    Welche Bodendecker für welchen Standort geeignet sind, welche Pflege sie brauchen, inwiefern Bodendecker eine Alternative für Rasen sein können und ob sie auch auf dem Balkon sinnvoll sind – erzählt Sandra Wattler in dieser Folge.
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    • 34 min
    Frau Blasls "Böse Blumen" - 134

    Frau Blasls "Böse Blumen" - 134

    Wie unangenehm Pflanzen wirken können, hat Klaudia Blasl selbst erlebt. Denn wie einst Obelix ist sie - nein, nicht in einen Kessel mit Zaubertrank gefallen -  sondern in ein Feld voller Brennnesseln.  Eine schmerzhafte Erfahrung. Zwei Wochen dauerte es, bis die brennenden Pusteln abgeheilt waren. Aber seitdem ist sie unempfindlich gegen die Berührung von Brennnesseln, Efeu oder sogar von Seidelbast, also Pflanzen, auf die viele Menschen bei Hautkontakt mit Pusteln oder Ausschlägen reagieren. 
    Vegane Mordwerkszeuge  Ob dieses Erlebnis Einfluss auf ihrer spätere Leidenschaft für literarische Giftmorde mit Pflanzen hatte, man weiß es nicht. Jedenfalls lernte Blasl schon als Kind in der Steiermark zu unterscheiden, was genießbar ist und wovon man lieber die Finger lassen sollte. 
    Nazis, Nerds und Nervensägen  Miederhosenmord,  Gamsbartmassaker, Kernölkönig, 111 tödliche Pflanzen, die man kennen muss und Böse Blumen sind von ihr bereits im Emons Verlag erschienen. Die Titel der Bücher verraten es schon. Mord ohne Humor geht bei Klaudia Blasl nicht. Und auf noch etwas kann man sich bei ihr verlassen: wer sterben muss, hat es irgendwie verdient. Wer sich jenseits der Literatur über Pflanzengifte und ihre Wirkung austauschen möchte, findet auf ihrer Facebook-Seite Criminal Gardening eine sehr lebendige Giftpflanzen-Freunde-Gemeinde. 
    Wie raffiniert bis heute auch in Wirklichkeit mit Pflanzen gemordet wird; welche Pflanze das Zeug zum Massenmörder hat  und wie Klaudia Blasl selbst zur literarischen Giftmischerin wurde – erzählt sie mitten zwischen ihren mörderischen Gewächsen im österreichischen Burgenland.
    Iofs und Bilder auf GartenRadio.fm.

    • 36 min
    Nachts im Garten - 133

    Nachts im Garten - 133

    Wer nachts Igel, Gartenschläfer oder Fledermäuse beobachten und belauschen möchte, ist mit einem naturnahen Garten bestens aufgehoben. Einen Fledermausgarten kann man pflanzen, heißt es zum Beispiel.  Zwar fressen das Langohr, das Mausohr, die Hufeisennase oder die anderen der rund zwölf heimischen Fledermausarten keine Pflanzen, aber sie jagen die Insekten, die von nachts blühenden und duftenden Pflanzen angelockt werden.
    Warum manche Pflanzen abends ihre Blüten zusammenklappen und andere sich nur nachts entfalten, was es mit der blauen Stunde auf sich hat, wie Mondlicht wirkt und warum Solarleuchten im Garten weniger umweltfreundlich sind, als man meint - erzählt Janek Weber, Gärtner in der Alexianer Klostergärnterei.
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    • 29 min
    Sanddorn - Von der Bückware zum Superfood – 132

    Sanddorn - Von der Bückware zum Superfood – 132

    Neben dem niederländischen Königshaus gibt es hierzulande wohl nur wenige Familien, die sich so in den Dienst der Farbe „Orange“ gestellt haben, wie Familie Berger aus Petzow. Doch statt König oder Königin, wird dort dem Sanddorn in Oranje gehuldigt.
    Die Sanddornpioniere
    Angefangen hat die Sanddornbegeisterung der Familie Berger Mitte der achtziger Jahre. Schon vor der Wende hatte Andreas Berger in der GPG Glindow, also in der Gärtnerischen Produktionsgenossenschaft an der Erforschung von Anbau und Ernte von Sanddorn gearbeitet. Nach der Wende pachtete er die 20 ha große Sanddornplantage der Genossenschaft. Seine Frau, Christine Berger begann Säfte zu entwickeln, packte sie in ihren Rucksack und putzte Klinken, um den Sanddorn an den Mann, bzw. die Frau zu bringen. Doch hüben wie drüben stand der Sanddorn nicht hoch im Kurs.
    Orange, Hip und Bio
    Doch die Bergers sind dem Sanddorn treu geblieben. Mittlerweile bauen sie das Wildobst biologisch dynamisch auf 150 ha an.
    Warum der Sanddorn in der DDR Bückware war, woher sein schlechter Ruf kam, was ihn so gesund macht und wie man anbaut und erntet, ohne sich von den Dornen stechen zu lassen  – erzählt Dorothee Berger in dieser Folge.
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    • 29 min
    Knollen - die vergrabenen Schätze – 131

    Knollen - die vergrabenen Schätze – 131

    Rübe, Knolle, Wurzel, Zwiebel  Es ist längst nicht alles Knolle, was unter der Erde reift und wie Knolle aussieht. Wo botanisch der Unterschied liegt und was für den Hobbygärtner interessant ist, erklärt Gärtnermeisterin Dagmar Hauke diesmal auf dem Gemüsefeld der Alexianer Klostergärtnerei in Köln. Exotische Vielfalt  Jenseits des Selleries lohnt es sich Neues wie den Knollenziest zu entdecken, der ursprünglich aus China stammt. Er bildet fingerlange Knollen, die nach Artischocke schmecken. Allerdings gehört er eher ins Stauden- statt in das Gemüsebeet, denn damit er Knollen ausbildet, die groß genug für den Verzehr sind, sollte man ihn ein paar Jahre lang am selben Platz stehen lassen. Überirdisch schön, unterirdisch essbar  Es gibt sogar einige Blumen, deren Knollen man Essen kann, Dahlien zum Beispiel. Auch die Knollen der Nachtkerze oder der Knollenkresse gehören dazu. Sogar Gräserknollen sind genießbar. Die Erdmandel sieht unterirdisch nicht nur wie eine Mandel aus, sie schmeckt auch nach Mandel. Eine kulinarische Geschmacks-Alternative für Menschen mit Nussallergie. 
    Wie man erkennt, wann eine Knolle reif ist; woran es liegen kann, dass der Sellerie keine Knolle bildet; wie man Knollen wieder zum Wachsen bringt und worin der wesentliche Unterschied zwischen Knolle, Rübe und Wurzel besteht und wie man sie richtig anbaut  – erklärt Gärtnermeisterin Dagmar Hauke in dieser Folge.
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    • 32 min

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