39 episodi

Es gibt so viele spannende und interessante Frauen da draußen.

Sie sind Unternehmerinnen, Mütter, Teilzeitarbeitende, Alleinerziehende, Pioniere und tolle Role Models. Sie zeigen, wie die Zukunft aussehen kann.

Sie erzählen von ihren Gründungen, was sie antreibt und motiviert. Wir sprechen darüber, wofür man sich einsetzen kann und soll - und wie sie das tun.

Sie sprechen über Business, übers Mutter-und Elternsein, über die Umstände des Arbeitens und ihre Karrieren.

Aber alle haben eines gemeinsam, den Willen, Dinge voranzutreiben und zu verändern.

Dazu gesellen sich die Männer, die die Frauen in ihren Plänen unterstützen, die immer mehr und mehr Kinderbetreuung übernehmen, und auch flexible Arbeitsmodelle in Anspruch nehmen. Die insgesamt fortschrittlicher werden und Gleichberechtigung als Selbstverständlichkeit leben.

Und natürlich die Unternehmen nicht zu vergessen, die mit "new work" Ansätzen, mit Flexibilität und Modellen wie "Jobsharing" neue Wege gehen.

In diesen spannenden Gesprächen präsentiere ich eine Vielzahl an Menschen, die Dinge bewegen und Vorbilder für die nachkommenden Generationen sind.

Viel Vergnügen beim Zuhören!

Eure Sigrid Uray

Intro/Outro-Musik: https://www.musicfox.com/info/kostenlose-gemafreie-musik.php

Mamawahrheiten fragt nach... Der große Karrieretalk für berufstätige Mütter Sigrid Uray

    • Economia

Es gibt so viele spannende und interessante Frauen da draußen.

Sie sind Unternehmerinnen, Mütter, Teilzeitarbeitende, Alleinerziehende, Pioniere und tolle Role Models. Sie zeigen, wie die Zukunft aussehen kann.

Sie erzählen von ihren Gründungen, was sie antreibt und motiviert. Wir sprechen darüber, wofür man sich einsetzen kann und soll - und wie sie das tun.

Sie sprechen über Business, übers Mutter-und Elternsein, über die Umstände des Arbeitens und ihre Karrieren.

Aber alle haben eines gemeinsam, den Willen, Dinge voranzutreiben und zu verändern.

Dazu gesellen sich die Männer, die die Frauen in ihren Plänen unterstützen, die immer mehr und mehr Kinderbetreuung übernehmen, und auch flexible Arbeitsmodelle in Anspruch nehmen. Die insgesamt fortschrittlicher werden und Gleichberechtigung als Selbstverständlichkeit leben.

Und natürlich die Unternehmen nicht zu vergessen, die mit "new work" Ansätzen, mit Flexibilität und Modellen wie "Jobsharing" neue Wege gehen.

In diesen spannenden Gesprächen präsentiere ich eine Vielzahl an Menschen, die Dinge bewegen und Vorbilder für die nachkommenden Generationen sind.

Viel Vergnügen beim Zuhören!

Eure Sigrid Uray

Intro/Outro-Musik: https://www.musicfox.com/info/kostenlose-gemafreie-musik.php

    #15 - Teilzeitkarrieretalk | Fritz Faukal | Projektleiter Automotive

    #15 - Teilzeitkarrieretalk | Fritz Faukal | Projektleiter Automotive

    Heute ist Fritz Faukal bei mir zu Gast. Er ist Teilzeitpapa und kümmert sich ab der Mittagszeit um seine beiden kleinen Söhne, während seine Frau das Bau-Unternehmen ihrer Familie führt.
    Er selbst ist Projektleiter im Bereich Automotive bei einem großen Aluminiumwerk in St. Pölten, in Niederösterreich.
    Fritz erzählt mir, wie sein doch sehr erfolgreicher Berufsweg bis zur Ankunft seiner Kinder war und wie sich die Situation verändert hat, als seine Frau die Firma ihrer Eltern übernehmen sollte.
    Wir sprechen über die Ausverhandlung der Kinderbetreuung zwischen "Demokratie und Pragmatismus".
    Und darüber, dass es Branchen gibt, in denen Teilzeitarbeit (vor allem für Männer) schlichtweg unmöglich scheint.
    Fritz erzählt uns außerdem wie er das scheinbar Unmögliche in seiner Firma möglich gemacht und seine Teilzeitvereinbarung durchgesetzt hat.
    Es war eine sehr spannende Diskussion über Möglichkeiten der Teilzeitarbeit für Männer im ländlichen Bereich, über die Akzeptanz in Unternehmen und der Gesellschaft und über Branchenunterschiede, wie man mit diesem Thema umgeht.
    Fazit: Väter in Teilzeit sind nach wie vor eine Rarität. Männer sind gegenüber Männern in diesem Zusammenhang nämlich genauso ungnädig, wie Frauen und Mütter einander gegenüber oftmals eher verurteilend als unterstützend begegnen.
    Wir können alle noch etwas über Akzeptanz und Flexibilität lernen, das ist klar!

    • 33 min
    #14 - Teilzeitkarrieretalk | Lucia Vilsecker | Entrepreneur & Co-Founder

    #14 - Teilzeitkarrieretalk | Lucia Vilsecker | Entrepreneur & Co-Founder

    Heute darf ich Euch wieder eine spannende Frau, Mutter von zwei Kindern, und CEO und Co-Founderin der Innovation Company „Black Swan Magic“ vorstellen.
    Wir diskutieren über flexible Kinderbetreuung, Spontanität und die Start Up Szene in Österreich. 
    Lucia Vilsecker war in ihrer Jugend intensiv im Vereinssport tätig, hat mehrere abgeschlossene Studien bzw. Kreativausbildungen, und ist seit Beginn ihrer beruflichen Karriere stark mit der Start Up Szene verbunden.
    Sie erzählt uns von ihren sehr flexiblen Jobs, in denen sie die Kinderbetreuung immer mit eingebunden hat und es tatsächlich geschafft hat, verantwortungsvolle Jobs sowie auch Führungspositionen in Teilzeit zu übernehmen.
    Besonders spannend fand ich ihren Ansatz zu überlegen, ob Teilzeitmütter für junge Start Ups nicht die perfekte Ergänzung wären, da sie bereits viel Erfahrung in bestimmten Bereichen mitbringen, aber in jungen Firmen oft noch keine Vollzeitjobs angeboten werden können. Food for thought...
    Und was Lucia, die mittlerweile noch eine zweite Firma, nämlich ein FemTech Start Up im Bereich Stealth Mode mitgegründet hat, noch alles über ihr aufregendes Leben mit Job und Kindern zu berichten hat, hört Ihr in dieser Folge des großen Teilzeitkarrieretalks.
    Lucias Unternehmungen:
    https://blackswan-magic.com/
    https://www.bodyliteracy.co/

    • 34 min
    Polittalk Teilzeitkarriere | Petra Wimmer | Familie - SPÖ

    Polittalk Teilzeitkarriere | Petra Wimmer | Familie - SPÖ

    In dieser Folge diskutieren wir darüber, dass Corona bedingt und aufgrund der "automatischen" Verpflichtung zur Kinderbetreuung die Frauen seit Beginn der Krise deutlich mehr zurückstecken mussten als die Männer.
    Was wir in Österreich brauchen, ist mehr Gleichgewicht! Gleichberechtigung muss im Kopf stattfinden, wir müssen es leben und auch den nächsten Generationen vorleben. 
    Natürlich besprechen wir auch das Angebot der Kinderbetreuungseinrichtungen. 
    Dazu existiert sogar auch ein Sozialpartnerpapier:
    ÖGB, AK, Bäuerinnen und IV haben sich zusammengesetzt und diskutiert, wie Kinderbetreuung aussehen müsste, um Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie zu schaffen.
    Die Stakeholder haben sich schon was überlegt, aber nun lässt die politische Umsetzung auf sich warten!
    Wir sind beide davon überzeugt, dass die Wirtschaft auch Interesse daran haben muss, dass die Frauen als Arbeitskräfte zur Verfügung stehen.
    Leider kämpfen wir in Österreich immer noch gegen alte Rollenbilder, alte Denkstrukturen.
    Man muss sich fragen, ist Kinderhaben überhaupt noch attraktiv (vor allem für Frauen, die beruflich etwas weiterbringen und Karriere machen wollen)?
    Und die Antwort ist, dass Teilzeit nicht mehr nur Frauensache sein kann. Kinder sollen nicht die "Karriereverhinderer" der Frauen sein. Und außerdem, solange Frauen so viel weniger verdienen als Männer, wird die Entscheidung, wer die hauptsächliche Care- und Hausarbeit übernimmt, auf Basis des Geldes leicht getroffen.
    Eine Idee mehr Männer in die Kinderbetreuung einzubinden ist, dass beide Eltern 30 Stunden zu jeweils 80% arbeiten und so gemeinsam mehr Betreuungszeit haben, und die Frauen mehr arbeiten und verdienen könnten.
    Leider scheint es derzeit immer noch so zu sein, dass Männer das Thema Teilzeit in ihren Firmen gar nicht ansprechen, denn es ist nach wie vor ein Kampf. 
    Außerdem kennt sich niemand mit dem Kindergeld aus, das gehört dringend reformiert, meint die Nationalratsabgeordnete. Es muss besser verständlich gemacht werden. Auch hier braucht es mehr Bewusstseinsbildung und Kampagnen. 
    Gleichberechtigung in der neuen Generation wird schon VOLL gelebt und selbstverständlich gesehen - bis Kinder kommen. Auf einmal kommen die alten Modelle zum Vorschein. Und auch die Jungen gehen dann den „einfacheren Weg“ und leben weiter nach den alten Rollenbildern. 
    Man könnte mit neuen Modellen, wie zB Jobsharing den Familien und vor allem Teilzeitarbeitenden viel mehr Flexibilität bieten und deutlich mehr Möglichkeiten im Arbeitsbereich anbieten.  
    Auch eine 4 Tage Woche resultiert meistens in deutlich motivierteren und effizienteren MitarbeiterInnen.
    Wir sind uns einig.
    Wir müssen in Österreich 
    die Frauen mehr in die Arbeit holen, Kinderkriegen attraktiver machen, und Väter aufrufen mehr Zeit mit Kindern zu verbringen
    Wir wissen alle, es gibt noch viel zu tun!
    Viel Vergnügen beim Reinhören!

    • 41 min
    Polittalk Teilzeitkarriere | Markus Koza | Arbeit & Soziales - Die Grünen

    Polittalk Teilzeitkarriere | Markus Koza | Arbeit & Soziales - Die Grünen

    Die vielbesungene und ständig diskutierte Vereinbarkeit ist eine große Herausforderung, die mehr schlecht als recht gelungen ist. Das diskutiere ich gleich zu Anfang des Gesprächs mit Nationalratsabgeordneten Markus Koza von den Grünen.
    Im städtischen Bereich ist die Kinderbetreuungsdichte ok. Hier ist es sogar oft ok einer Arbeit mit erhöhter Teilzeit oder sogar Vollzeit nachzugehen. Am Land ist es aber definitiv ein Problem.
    Laut Hr. Koza ist es das gesellschaftspolitische Ziel, dass grundsätzlich die Erwerbsquote von Frauen und Männern angehoben wird. Eigenständigkeit muss gefördert werden.
    Aber wir sind in Österreich nun mal ein konservatives Land. Und so konservativ ist oftmals auch immer noch die Frauenrolle in unseren Köpfen. Das bedeutet: Kinderbetreuung ist Frauensache. Leider gibt es auch kaum bis keine Männer in den Kindergärten. Unsere Kinder werden immer noch von der "Kindergartentante" begleitet. Männer sucht man hier vergebens.
    Dabei sind gerade Kindergarten und Volksschule die primären Bildungsstätten unserer Kinder.
    Außerdem diskutieren wir eine allgemeine Arbeitszeitverkürzung in Österreich.
    Laut Hr. Koza ist Arbeitszeitverkürzung keine „neue“ Idee, schließlich hat sich Arbeit immer verändert. Natürlich muss die Verkürzung mit einer allgemeinen Produktivitätssteigerung einhergehen. Zum Beispiel kommen hier Automatisierung und andere Produktionswege zum Zug.
    Es gibt heute einfach neue Bedürfnislagen. Jeder sucht nach einer gewissen Work-Life Balance.  Und vor allen Dingen heißt Anwesenheit nicht effizientes Arbeiten.
    Hr. Koza erwähnt dazu den Bedarf an flexiblen Lösungen, Anpassungen in den Kollektivverträgen wie auch Änderungen in Betriebsvereinbarungen.
    Es gibt zur (Teilzeit)Arbeit im Allgemeinen einige Ideen, die die Grünen mit der ÖVP verhandelt. Dazu zählt zum Beispiel ein Arbeitszeitkorridor, der über einen Bonus gefördert werden kann. Oder auch sonstige partnerschaftliche Elternzeitmodelle. Wichtig ist zu verhindern, dass Frauen zu lange von der Arbeit weg sind.
    Der Wiedereinstieg ist für viele Frauen sehr schwierig. Mit beiden Eltern in Teilzeiten bzw. in der Kinderbetreuung, dafür aber für weniger lange Zeit kann man Frauen besser in der Arbeit halten - was wichtig ist für später.
    Allerdings geht auch aus der Studie des Katholischen Familienverbands hervor, dass der Großteil der Eltern in Teilzeit arbeiten will, weil sie mehr Zeit mit den Kindern verbringen wollen. Es wird selten diskutiert, dass die Frauen bzw. Eltern weniger arbeiten WOLLEN.
    Dazu meint Hr Koza, dass es normal ist, dass der "Wunsch nach einer Arbeitszeit besteht, die ein Leben neben der Arbeit zulässt."
    Aber natürlich muss man sich auch der Risiken bzgl. der Teilzeitarbeit bewusst sein!
    Wie immer geht eben alles gut, solange das Familieneinkommen passt – und die Familie besteht. Trennungen und Jobverlust bewirken immer ein ökonomisches Problem.
    Und dazu stellt sich dir Frage: Wie cool ist Karenz für Männer wirklich?
    Es stimmt, dass momentan ein bisschen Bewegung in das Thema kommt. Immer mehr Männer interessieren sich dafür in Karenz oder auch in Teilzeit zu gehen.
    Grundsätzlich wird das Elternzeitmodell gerade stark diskutiert. Beide Elternteile müssen die Arbeitszeit neu gestalten. Und beide sollten möglichst rasch in die Arbeitswelt zurück – möglichst solidarisch. Das kann Karenzzeiten in Summe reduzieren.
    Wir sind uns aber auch einig, dass der Papamonat in Österreich nicht attraktiv gestaltet ist. Es gibt wenig Geld, und dann muss man es noch zurückzahlen, wenn man in Karenz geht.
    Zum Schluss sprechen wir über ein äußerst umstrittenes Thema. Das Pensionssplitting soll eine Umverteilung von Männern in Richtung Frauen bringen.
    Der Sprecher für Arbeit und Soziales bei den Grünen erklärt die Position der Partei so: Was derzeit verhandelt ist, ist EIN Schritt dorthin, aber es braucht auch andere Schritte.
    Erstens braucht es mehr Einkommenstransparenz von M

    • 45 min
    Polittalk Teilzeitkarriere | Henrike Brandstötter | Frauen & Gleichbehandlung - NEOS

    Polittalk Teilzeitkarriere | Henrike Brandstötter | Frauen & Gleichbehandlung - NEOS

    Das Eingangsthema unseres Gespräches ist - wie sollte es anders sein - natürlich wieder die Pandemie und welchen Impact die aktuelle Kinderbetreuungssituation für Frauen hat. Während der letzten Monate, mittlerweile schon fast zwei Jahre, ist fast die gesamte Care-und Hausarbeit wieder an den Frauen hängengeblieben.
    Grundsätzlich sollen in den Familien beide Partner gleichberechtigt und gleich zuständig sein. Kinderkriegen ist laut Fr. Brandstötter nicht die Sache der Frauen, also quasi eine "Risikosache" für Frauen.
    Immerhin tobt derzeit in fast allen Wirtschafts- und Unternehmensbereichen der Kampf um die besten Köpfe. Und dafür müsste man neue Arbeitsmodelle erarbeiten.
    Wir sprechen über das Beispiel der skandinavischen Länder, das uns als Vorbild dienen sollte. Der Vorschlag ist ein individueller Karenzanspruch von insgesamt max 18 Monate bis zur Vollendung des 3. Lebensjahres des Kindes, inkl. Bestandsschutz der Arbeit . So hätte man durchaus mehr Zeit mit den Kindern, aber beide Eltern sollten in Karenz sein. Jeweils sollte es hier eine Minimalzeit geben, in der jeweils ein Elternteil in Karenz sein muss.
    Fr. Brandstötter wünscht sich mehr Flexibilität fürs Kinderbetreuungsgeld. Es sollte mehr Varianten geben und so mehr Wahlfreiheit für die Eltern bieten - wie auch die Wahlmöglichkeit, diverse Kombinationen aus den vorhandenen Modellen zu wählen.
    Die Nationalratsabgeordnete der NEOS meint auch, dass die Politik nicht vorschreiben soll, dass 30 Stunden auf einmal die neue Vollzeit sind. Und das mit vollem Lohnausgleich, das kann auch keine Lösung sein.
    Grundsätzlich bringen lange Karenzzeiten und lange Teilzeitarbeitszeiten für die Frauen eine unmittelbare Abhängigkeit vom Partner und vom Staat.
    Daher können flexiblere Arbeitszeitmodelle und ein Ausbau der Kinderbetreuung (hier vor allem der Öffnungszeiten) Fortschritte bringen, mehr Frauen zurück in mehr Arbeit zu bringen.
    Natürlich gibt es in Teilzeit auch zu wenige Möglichkeiten Karriere zu machen, aber wir brauchen auch die Steuern. Vollzeit muss nach Aussage von Fr. Brandstötter das Modell "on the long run" sein.
    Wie ändern wir nun also unsere alten Rollenbilder? Wie bekommen wir die Frauen und Mädchen aus den alten Rollen heraus und kommen in ein "neues Modern"?
    Fr. Brandstötter ist überzeugt, Angebot schafft Nachfrage! Gerade im ländlichen Raum müssen wir tradierte Rollenbilder aufbrechen und Männern den Vorteil der geteilten Kinderbetreuung und Mehrarbeit der Frauen darlegen. Für Männer liegt immerhin auch die Last des Geld Verdienens auf den Schultern. Es ist doch deutlich besser sich das Risiko aufzuteilen.
    Die NEOS möchten weiters "financial literacy" in die Schule bringen, also eine Grundausbildung für Finanzthemen.
    Je bessere Financial Skills vor allem die Frauen haben, desto bessere Voraussetzungen haben sie für ihre berufliche und private Zukunft. Auch Arbeitgeber sollten hier bessere Aus-und Fortbildungsmöglichkeiten anbieten. So können sie sich auch als guter Arbeitgeber für junge Frauen positionieren.
    Die Entwicklungen gehen langsam vor sich, aber sie werden kommen. Die Jungen lassen sich nicht mehr alles gefallen. Davon ist sie überzeugt.
    Schlussendlich ist Aufklärung das Wichtigste. Wenn ich mich für etwas entscheide, muss ich einfach wissen, welche Konsequenzen auf mich zukommen.
    Viel Vergnügen beim Zuhören!

    • 38 min
    Polittalk Teilzeitkarriere | Norbert Sieber | Sicherheit, Familie & Landwirtschaft - ÖVP

    Polittalk Teilzeitkarriere | Norbert Sieber | Sicherheit, Familie & Landwirtschaft - ÖVP

    Norbert Sieber ist Sprecher der Österreichischen Volkspartei für Sicherheit, Familie und Landwirtschaft und bei mir zu Gast im Teilzeitkarriere Talk.
    Er ist mir in der ersten Folge des Politikspecials Rede und Antwort gestanden zum Thema Karriere in Teilzeit und Vereinbarkeit von Familie und Beruf aus politischer Sicht.
    Wir besprechen, welche Förderungsmaßnahmen bzw. Verbesserungsmöglichkeiten wir in Österreich haben.
    Könnten dies flexible Arbeitszeitmodelle sein, oder etwas mehr und bessere Teilzeitangebote?
    Seitens der Regierung gab und gibt es während der Corona Pandemie schon einige Maßnahmenbündel, wie den Familienhärtefonds usw.
    Hr. Sieber erklärt, dass wir im internationalen Vergleich gut da stehen, stellt aber klar, dass dieses Maßnahmen nicht die strukturellen Probleme bzgl. Teilzeitarbeitenden lösen.
    Natürlich ist aber das Wichtigste für die Familien die Wahlfreiheit! Und Frauen wählen nun mal öfter die Karenz, den Hauptanteil an der Kinderbetreuung und die Teilzeitarbeit danach. 
    Aber wo müssen wir ansetzen? Wir wissen alle, dass die Frauenberufe schlechter bezahlt sind, und dass Frauen vor allem in den schlecht bezahlten Branchen/Berufen arbeiten?
    Natürlich ist ein wichtiger Faktor der qualitative Ausbau der Kinderbetreuung – momentan fokussieren wir uns eher auf die Quantität. Und, wie der Nationalratsabgeordnete meint, ist die Qualität der Kinderbetreuung vor allem bei den unter 3 Jährigen von äußerster Wichtigkeit. 
    Was könnten denn auch hier neue Alternativmodelle sein ? Wie sieht es zum Beispiel mit dem Ausbau des Tagesmutter Angebots aus?
    Zumeist geht es wohl um Flexibilität und die Möglichkeit seine Freizeit freier zu gestalten. Im Gespräch sind wir uns sehr einig, dass die Unternehmen, die am besten diesen Anforderungen entgegen kommen können, den Kampf um die besten Fachkräfte gewinnen werden.
    Wie immer dreht sich alles um das gute, alte Geld. Wenn im Familieneinkommen das höhere Einkommen der Männer fehlt, stellt sich die Frage oft nicht mehr, wer in Karenz gehen soll. Und verpflichtende Regelungen sind für den Familiensprecher Norbert Sieber nicht vorstellbar. 
    Frauen und Männer ein Mindestmaß an Stunden machen würden (ca. 60%), bis die Kinder zwischen ca 4 (bis unter Umständen sogar 8 )Jahre alt sind. Und wenn der Staat die Pensionszahlungen aufzahlen würde - bis zu einem gedeckelten Maß der aktuellen Medianpension? Norbert Sieber jedenfalls glaubt, dieses Modell könnte der Altersarmut ein bisschen den Riegel vorschieben. Plus, und das ist ja ein wichtiger politischer und wirtschaftlicher Gedanke: der Sprung zur Vollzeit wäre wieder einfacher für viele Frauen
    Wir besprechen auch das Pensionssplitting sehr ausführlich, denn dazu habe ich viele Fragen - vor allem auch, wie denn der Stand der Dinge momentan ist. Immerhin steht es im aktuellen Regierungsprogramm.
    Norbert Sieber erklärt mir, dass es noch einige Abstimmungsnotwendigkeiten bei den Regierungsparteien gibt und momentan noch keine konkreten Aussagen dazu möglich sind.
    Achja, übrigens:
    Jedes 5. Kind, das man sich gewünscht hätte, kommt nicht auf die Welt, weil es in den Arbeitsalltag der Eltern nicht reinpasst.  So steht es zumindest im Familienbericht Österreich. Und diese Kinder fehlen uns. Und weil die hochgebildeten Frauen von heute auch Karriere machen wollen, verzichten sie auf die Kinder. Teilzeitkarriere unbekannt!
    Es wird daran gearbeitet...

    Viel Vergnügen beim Reinhören!

    • 48 min

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