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Deutsch lehren – ein spannender Job. Warum unterrichten Lehrer und Lehrerinnen in aller Welt die deutsche Sprache? Wie gestalten sie ihren Unterricht? Was lesen sie selbst gerne, was mögen sie an Deutschland? Lehrer und Lehrerinnen aus Europa, Afrika, Asien, Amerika und dem Nahen und Mittleren Osten erzählen von ihren Erfahrungen und geben den einen oder anderen Tipp.

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Deutsch lehren – ein spannender Job. Warum unterrichten Lehrer und Lehrerinnen in aller Welt die deutsche Sprache? Wie gestalten sie ihren Unterricht? Was lesen sie selbst gerne, was mögen sie an Deutschland? Lehrer und Lehrerinnen aus Europa, Afrika, Asien, Amerika und dem Nahen und Mittleren Osten erzählen von ihren Erfahrungen und geben den einen oder anderen Tipp.

    Alba aus Kolumbien

    Alba aus Kolumbien

    Wer Deutsch beherrscht, ist etwas Besonderes. Das will die Deutschlehrerin ihren Lernenden neben Grammatik, Vokabeln und richtiger Aussprache der Umlaute vermitteln.Name: Alba

    Land: Kolumbien

    Geburtsjahr: 1976

    Beruf: Koordinatorin für Internationale Beziehungen, Deutsch-Lehrbeauftragte, Lehrerin für Religion, Politik und Bildungsmedien an der Escuela Normal Superior María Auxiliadora de Copacabana in Antioquia

    Das mag ich an der deutschen Sprache:
    Dass man Repekt von anderen Leuten erntet, wenn man eine in ihren Augen so schwierige Sprache beherrscht. Vor allem unseren ärmsten Schülerinnen und Schülern können so in der Zukunft Türen geöffnet werden, die sonst verschlossen wären.

    Ich unterrichte Deutsch, weil …
    ich an einem Forschungsprojekt der PH Heidelberg zur Pädagogik für Straßenkinder beteiligt war. Ziel war es zu erreichen, dass Deutschunterricht in den Lehrplan von Schulen aufgenommen wurde. Für das Projekt wurden einige Lehrerinnen und Lehrer sowie Alumni verpflichtet, Deutsch zu lernen und zu lehren.

    Das ist typisch deutsch für mich:
    Fachwerkhäuser, Pünktlichkeit und Umweltschutz.

    Meine Lieblingsregion/-stadt in Deutschland:
    Die Region um die wunderschöne mittelalterliche Stadt Schwäbisch Hall. Mit ihr verbinde ich sehr viele schöne Erinnerungen. Aber es gibt noch mehrere andere Orte, die mich begeistern. Freiburg, wo ich mich 2018 im Rahmen der Internationale Deutscholympiade (IDO) aufhielt, gehört sicher dazu.

    Mein deutsches Lieblingsessen:
    Die zahlreichen Sorten von Brötchen und Kuchen.

    Mein deutsches Lieblingswort:
    „Möglichkeit“. Das war das erste Wort mit Umlaut, das ich auf A1-Niveau gelernt habe.

    Mein deutsches Lieblingsbuch:
    Allgemein mag ich Werke von Soziologen und Theologen wie beispielsweise von Hans Küng. Aber auch historische Romane wie Umberto Ecos „Der Friedhof in Prag“ reizen mich.

    Mein Lektüretipp für den Deutschunterricht:
    Lektüre wähle ich abhängig vom jeweiligen Sprachniveau. Jungen mögen Krimis sehr. Für die Niveaus A1 und A2 empfehle ich manchmal „Der Tote im Moor“.

    Das ist für meine Schüler schwer an der deutschen Sprache:
    Die Deklination, das Genus, das oft nicht mit dem spanischer Wörter übereinstimmt, aber auch die Aussprache von Umlauten.

    Mein größtes Erfolgserlebnis als Lehrerin:
    Die Möglichkeit, jungen Menschen Austauschmöglichkeiten und neues kulturelles Wissen vermitteln zu können.

    Meine Erfahrungen mit den Deutschlernangeboten der Deutschen Welle:
    Ich arbeite im Unterricht viel mit den verschiedenen Lernangeboten, egal ob Video, Text oder Audio, schätze die didaktische Aufbereitung. Mir persönlich gefallen aber auch TV-Sendungen der Deutschen Welle wie Euromaxx, Kultur.21, Quadriga.


    Dieses Interview entstand im Rahmen der Internationalen Deutscholympiade 2018. Sie wird gemeinsam vom Goethe-Institut mit dem Internationalen Deutschlehrerinnen- und Deutschlehrerverband veranstaltet.

    • 5分
    Valentina aus Russland

    Valentina aus Russland

    Die Liebe zu Deutsch weckten bei Valentina gute Lektoren des DAAD und der Bosch-Stiftung. An der Sprache selbst schätzt sie die Logik, die Wortbildung und das Adverb „warum“. Warum nur?Name: Valentina

    Land: Russland

    Geburtsjahr: 1984

    Beruf: Deutschlehrerin in Princeton, USA

    Das mag ich an der deutschen Sprache:
    Die Logik und die Möglichkeiten, verschiedene Wörter zu bilden.

    Ich unterrichte Deutsch, weil …
    ich selbst als Schülerin und Studentin gute Lehrkräfte hatte, die in Russland als Lektoren des Deutschen Akademischen Austauschdienstes DAAD und der Bosch-Stiftung tätig waren. Mit einem Stipendium der Frankfurter Allgemeinen Zeitung studierte ich Germanistik in Heidelberg, wo ich auch promovierte.

    Das ist typisch deutsch für mich:
    Getroffene Vereinbarungen auch einzuhalten.

    Meine Lieblingsstadt in Deutschland:
    Heidelberg.

    Mein deutsches Lieblingsessen:
    Spätzle und Maultaschen, die von Freunden zubereitet werden.

    Mein deutsches Lieblingswort:
    „Warum?“ Damit kann man nämlich ein Gespräch mit Deutschen beliebig lange in Gang halten.

    Mein deutsches Lieblingsbuch:
    „Die Vermessung der Welt“ von Daniel Kehlmann.

    Mein Lektüretipp für den Deutschunterricht:
    Die „Känguru-Chroniken“ von Marc-Uwe Kling.

    Das ist für meine Schüler schwer an der deutschen Sprache:
    Die Bezeichnungen grammatischer Kategorien.

    Mein größtes Erfolgserlebnis als Lehrerin:
    Spontane Gespräche mit ehemaligen Schülerinnen und Schülern, die auf Deutsch geführt werden können.

    • 2分
    Necssima aus Benin

    Necssima aus Benin

    Seine Lehrmethode: Spaß haben beim Lernen, dann ist man auch motiviert. Deutschlehrer wurde er, weil die Sprache in dem französischsprachigen Benin einen guten Ruf hat.Name: Necssima

    Land: Benin

    Geburtsjahr: 1974

    Beruf: Deutschlehrer an einem katholischen Gymnasium in Cotonou

    Das mag ich an der deutschen Sprache:
    Präzise Wörter. Manche versteht man auch ohne Wörterbuch. Ein Beispiel: „Frauenarzt“. Das französische Wort „gynécologue“ kann man sich nicht sofort erschließen.

    Ich unterrichte Deutsch, weil …
    Deutsch in meinem Heimatland einen guten Ruf hat und es dort wenige Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer gibt.

    Das ist typisch deutsch für mich:
    Die Pünktlichkeit – und dass Deutsche erst etwas planen und dann handeln.

    Meine Lieblingsregion/-stadt in Deutschland:
    Berlin, eine bunte und lebendige Stadt!

    Mein deutsches Lieblingsessen:
    Bratwurst mit Brötchen.

    Mein deutsches Lieblingswort:
    „Spaß“. Ohne Spaß gibt es keine Motivation. Und ohne Spaß ist das Leben langweilig.

    Mein deutsches Lieblingsbuch:
    „Ihr und Wir“. Man lernt in diesen Lehrbüchern nicht nur die deutsche Sprache, sondern erfährt auch viel über das Land Deutschland.

    Mein Tipp für den Deutschunterricht:
    Um die Aussprache zu üben, lasse ich meine Schülerinnen und Schüler die Texte laut lesen.

    Das ist für meine Schüler schwer an der deutschen Sprache:
    Die Grammatik, vor allem wegen der Deklination.

    Mein größtes Erfolgserlebnis als Lehrer:
    Wenn ich merke, dass meine Schülerinnen und Schüler Spaß am Lernen haben. Dafür organisiere ich die eine oder andere Aktivität. 2009 etwa besuchte einer meiner Schüler eine deutsche Realschule. Ich selbst hatte Gelegenheit, 2018 an derInternationale Deutscholympiade teilzunehmen.

    Meine Erfahrungen mit den Deutschlernangeboten der Deutschen Welle:
    Ich kenne noch keine. Aber alles, was unterstützt, um mit Spaß Deutsch zu lernen, werde ich sicher nutzen.


    Dieses Interview entstand im Rahmen der Internationalen Deutscholympiade 2018. Sie wird gemeinsam vom Goethe-Institut mit dem Internationalen Deutschlehrerinnen- und Deutschlehrerverband veranstaltet.

    • 5分
    Ainagul aus Kasachstan

    Ainagul aus Kasachstan

    Als Deutschlehrerin setzt sich Ainagul für den Erhalt des Deutschunterrichts und die Vermittlung dieser „große Kultursprache“ in Kasachstan ein. In ihrem Unterricht setzt sie auch Fabeln ein – nicht ohne Hintergedanken.Name: Ainagul

    Land: Kasachstan

    Geburtsjahr: 1979

    Beruf: Deutschlehrerin an einem staatlichen Institut

    Das mag ich an der deutschen Sprache:
    Es ist einfach eine sehr schöne Sprache.

    Ich unterrichte Deutsch, weil …
    ich den Menschen dienen möchte und auch etwas für den Erhalt des Deutschunterrichts in meinem Land tun möchte. Leider findet er nur noch an einigen Hochschulen statt. Eine „große Kultursprache“ wie Deutsch kann man nicht so einfach verschwinden lassen.

    Das ist typisch deutsch für mich:
    Höflichkeit, Pünktlichkeit, Pflichtbewusstsein.

    Meine Lieblingsregion/-stadt in Deutschland:
    Richtig entscheiden kann ich mich nicht. Städte wie Köln, Düsseldorf, Bonn und Berlin gefallen mir sehr. Ich kenne aber Bayern noch nicht.

    Mein deutsches Lieblingsessen:
    Pommes mit Currywurst.

    Mein deutsches Lieblingsbuch:
    Ich habe zwei Lieblingsbücher: „Faust“ von Johann Wolfgang von Goethe und „Der Meister und Margarita“ von Michail Bulgakow. Beide Werke haben viel gemeinsam.

    Mein deutsches Lieblingswort:
    „Wunderschön“. Die Bedeutung gefällt mir sehr.

    Mein Lektüretipp für den Deutschunterricht:
    Ich setze gern Kurzgeschichten und Krimis ein, aber auch Fabeln. Mit diesen kann man erzieherische Ziele erreichen.

    Das ist für meine Schüler schwer an der deutschen Sprache:
    Zu verstehen, dass Deutsch – anders als Latein – eine lebendige Sprache ist und gesprochen werden muss. Leider fehlt meinen Studentinnen und Studenten die sprachliche Umgebung dafür. Eine weitere Schwierigkeit für sie sind die trennbaren Präfixe.

    • 3分
    Anita aus Paraguay

    Anita aus Paraguay

    Die Liebe zu ihrer Muttersprache und dem reichen deutschen Wortschatz brachte Anita zum Lehrerberuf. Sie liest gern Bücher von Kästner und Busch und schmunzelt, wenn sich ihre Schüler über deutsche Komposita amüsieren.Name: Anita

    Land: Paraguay

    Geburtsjahr: 1986

    Beruf: Deutschlehrerin am Instituto Cultural Paraguayo Alemàn in Asunción

    Das mag ich an der deutschen Sprache:
    Den üppigen Wortschatz und die herausfordernde Grammatik. Auch kann man neue Wörter erfinden oder Wörter leicht miteinander kombinieren.

    Ich unterrichte Deutsch …
    hauptsächlich, weil es meine Muttersprache ist, denn ich bin in Balingen nahe Stuttgart geboren. Auch finde ich es toll, wenn es Menschen in Paraguay gibt, die meine Muttersprache lernen wollen.

    Das ist typisch deutsch für mich:
    Die Deutsche Bahn mal ausgenommen: die Pünktlichkeit. Aber auch, dass es Zeit braucht, Freundschaften zu schließen – und Dinge wie Gummibärchen und Birkenstock-Sandalen.

    Meine Lieblingsregion/-stadt in Deutschland:
    Obwohl ich in Balingen geboren bin, gefallen mir viele Städte und Regionen in Deutschland. Überall kann man etwas Schönes entdecken.

    Mein deutsches Lieblingsessen:
    Maultaschen!

    Mein deutsches Lieblingswort:
    Momentan ist es „zauberhaft“, es vermittelt so einen Hauch von Magie. Meist ändern sich meine Lieblingsworte, abhängig von Stimmungen und Zeit.

    Mein deutsches Lieblingsbuch:
    Die Märchen der Brüder Grimm, aber auch Bücher von Erich Kästner, Wilhelm Busch und Eugen Roth.

    Mein Lektüretipp für den Deutschunterricht:
    Werke von Johann Wolfgang von Goethe, die für A1- bis A2-Niveau didaktisiert wurden und als Hör-CD in den Übungsbüchern enthalten sind.

    Das ist für meine Schüler schwer an der deutschen Sprache:
    Die Grammatik, vor allem die Artikel. Amüsant dagegen finden sie die zusammengesetzten Wörter, die manchmal ähnlich klingende Entsprechungen im Spanischen haben.

    Mein größtes Erfolgserlebnis als Lehrerin:
    Zu sehen, welche Fortschritte Schülerinnen und Schüler machen, die mit A1 begonnen haben. Das eine oder andere Lob, dass sie meine Erklärungen schwieriger Sachverhalte verstanden haben. Und natürlich: die Erfolgsmeldungen aus Deutschland, wenn sie dort studieren und klarkommen.

    • 5分
    Chantsal aus der Mongolei

    Chantsal aus der Mongolei

    Chantsal empfiehlt ihren Schülern, ihren Tag mithilfe eines Spiegels Revue passieren zu lassen: auf Deutsch, versteht sich! Sie mag Bayern, die Märchen der Brüder Grimm und deutsches Essen. Einfach herrlich!Name: Chantsal

    Land: Mongolei

    Geburtsjahr: 1983

    Beruf: Lehrerin an der Schule 14 in Erdenet

    Das mag ich an der deutschen Sprache:
    Die Aussprache und ihren Reichtum.

    Ich unterrichte Deutsch, weil …
    mir Deutsch Spaß macht und ich den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit bieten möchte, in Deutschland eine Ausbildung zu absolvieren. Anschließend könnten sie dabei helfen, unser Land in einigen Bereichen weiterzuentwickeln. Ich selbst habe an einem einjährigenWeiterbildungsprogramm des Pädagogischen Austauschdienstes für ausländische Deutschlehrkräfte im Jahr 2017 teilgenommen.

    Das ist typisch deutsch für mich:
    Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit.

    Meine Lieblingsregion/-stadt in Deutschland:
    Bayern und ganz besonders München. Einfach schön!

    Mein deutsches Lieblingsessen:
    Sauerkraut und Leberwurst, verschiedene Brotsorten sowie Kuchen und Gebäck.

    Mein deutsches Lieblingswort:
    „Herrlich!“. Es ist ein Ausdruck des Glücklichseins. Ein herrliches Wort!

    Mein deutsches Lieblingsbuch:
    Die Märchen der Brüder Grimm, besonders Rotkäppchen.

    Mein Tipp für den Deutschunterricht:
    Ich lasse meine Schülerinnen und Schüler Tagebuch führen. Aber auf eine besondere Art: Täglich sollen sie sich vor den Spiegel stellen und erzählen, was sie erlebt haben. Natürlich auf Deutsch!

    Das ist für meine Schüler schwer an der deutschen Sprache:
    Die Grammatik, besonders die Artikel, die trennbaren Verben und die Präpositionen.

    Mein größtes Erfolgserlebnis als Lehrerin:
    Wenn meine Schülerinnen und Schüler ihre Ziele erreichen.

    • 3分

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