에피소드 14개

Vertiefende Gespräche mit herausragenden Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft und Politik. Die Sternstunde Philosophie vermittelt lebensnahe Denkanstösse zu zentralen Fragen unserer Zeit.

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Vertiefende Gespräche mit herausragenden Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft und Politik. Die Sternstunde Philosophie vermittelt lebensnahe Denkanstösse zu zentralen Fragen unserer Zeit.

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    Sophie Passmann: Komplett ironisch, total feministisch

    Sophie Passmann: Komplett ironisch, total feministisch

    Sophie Passmann ist eine der bekanntesten Satirikerinnen unserer Zeit und landet nach «Alte weisse Männer» mit ihrem neuen Buch «Komplett Gänsehaut» schon den zweiten Bestseller – und das mit 27 Jahren. Barbara Bleisch spricht mit dem Ausnahmetalent über Spiessertum, Sexismus und Satire.

    Noch keine dreissig, aber eine der wichtigen Stimmen Deutschlands – Sophie Passmann hat geschafft, was nur ganz Wenigen gelingt: Sie nahm an der Seite Jan Böhmermanns im «Neo Magazin Royale» unseren Zeitgeist aufs Korn, hat einen eigenen Podcast, schreibt eine Kolumne für die «Zeit» und hat in den sozialen Medien weit über 200’000 Follower. Passmann nimmt kein Blatt vor den Mund: Sie kritisiert Rassismus und Sexismus messerscharf, schreckt aber auch vor Selbstkritik nicht zurück. In ihrem neuen Buch «Komplett Gänsehaut» seziert sie das Milieu des mittelständischen Urban Hipsters, der im Biosupermarkt einkauft, ganz schön «woke» ist und dauernd an allem etwas auszusetzen hat. Als selbst ernanntes «Mittelstandsgirl» geht Passmann im Buch ihrer eigenen Identität auf den Grund und nimmt ihre Generation der Millennials unter die Lupe. Barbara Bleisch trifft Sophie Passmann zum Gespräch über Spiessertum, Feminismus und Cancel Culture.

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    50 Jahre Frauenwahlrecht – Demokratie für (fast) alle

    50 Jahre Frauenwahlrecht – Demokratie für (fast) alle

    Vor 50 Jahren gestanden die Schweizer auch ihren weiblichen Mitbürgerinnen das Stimm- und Wahlrecht zu. Einer der krassesten Ausschlüsse aus der Schweizer Demokratie kam zu einem Ende. Doch auch heute dürfen nicht alle mitbestimmen. Warum eigentlich?

    Die Schweiz zelebriert sich gern als «Wiege der Demokratie». Die Hälfte der Bevölkerung schloss sie jedoch bis 1971 vom Mitbestimmungsrecht aus. Die Schweiz war damit eines der letzten Länder der Welt, das auch seinen weiblichen Mitbürgerinnen demokratische Rechte zugestand. Der Blick ins Ausland zeigt, dass in vielen Ländern die Frauen anfänglich von der Mitbestimmung ausgeschlossen blieben. Oft erteilte man vor den Frauen den Sklaven, dem Arbeitervolk und den Randständigen das Wahlrecht. Demokratie wurde dabei gern als männliches Unterfangen inklusive Saufgelage inszeniert, weiss die bekannte deutsche Historikerin Hedwig Richter. Patriarchale Ausschlussmechanismen griffen aber weiter, auch nachdem die Frauen das Wahlrecht erhalten hatten, so die Historikerin Fabienne Amlinger. Heute sind es nicht mehr die Frauen, sondern andere Gruppen, die im Vorzimmer der Macht auf Einlass warten, sagt die Politologin Silja Häusermann. Wer darf mitreden in einer Demokratie und wie verschaffen sich Ausgeschlossene Gehör? Barbara Bleisch diskutiert die Fragen mit den drei Expertinnen.

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    Mit Tantra zur spirituellen Erkenntnis?

    Mit Tantra zur spirituellen Erkenntnis?

    Es soll ein Weg zur Erleuchtung sein, so zumindest wurde es in Indien einst verstanden. Hierzulande wird mit Tantra für bessere Sexualität und harmonischere Partnerschaften geworben. Was haben die westlichen Ausformungen dieser Strömung noch mit ihrer hinduistisch-buddhistischen Herkunft zu tun?

    Der globale kulturelle Austausch Ende des 19. Jahrhunderts brachte so einige religiöse und philosophische Ideen nach Europa. So war es auch beim Tantra. Was die Kolonialherren noch schockierte, weil es äusserst unkonventionelle Praktiken beinhaltete, begeisterte die Theosophische Gesellschaft umso mehr, weil sie im Tantra eine uralte Weisheit vermuteten. Die westliche Faszination für den «spirituellen Osten» nahm dann Mitte des 20. Jahrhunderts der Philosophieprofessor und spätere Guru Osho auf. Er verknüpfte tantrische Theorien und Rituale mit Psychotherapie und löste damit bis heute einen Boom aus. Wenn Forschende sich heute unsicher sind, ob die teils sexuell aufgeladenen tantrischen Texte nicht vielmehr metaphorisch zu verstehen sind, wird Tantra landläufig vorrangig damit assoziiert.

    Was also ist Tantra? Welche Rolle spielt Sexualität darin und wie hängt das alles mit der vielbesagten Erleuchtung zusammen? Diesen Fragen gehen Yves Bossart und Olivia Röllin in einer Begegnung der «Sternstunde Philosophie» und der «Sternstunde Religion» nach. Ihre Gäste sind Livia-Lea Maag, Tantra-Masseurin, Sophie Wennerscheid, Kulturwissenschaftlerin, Jan-Ulrich Sobisch, Tibetologe, und Diana Richardson, Tantra-Meisterin.

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    Imagineering oder: Wie wir Zukunft neu denken

    Imagineering oder: Wie wir Zukunft neu denken

    Corona hat sämtliche Routinen gekappt – bis auf die Denkroutinen. Zwar kam über Nacht die ganze Welt zum Stillstand. Doch wenn es darum geht, aus der Krise zu lernen, verfallen wir schnell in ein «Weiter wie bisher». Wie lässt sich eine Zukunft denken, die mehr ist als Besitzstandwahrung?

    Die Zukunft ist stillgelegt. Wer weiss schon, ob sich das Buchen von Ferien lohnt, das Sabbatical im Ausland stattfinden kann? Umso mehr hätten wir Zeit, uns Gedanken zu machen, wie wir zukünftig leben wollen. Nicht nur persönlich, sondern als Gesellschaft. Die Politökonomin Maja Göpel hat mit ihrem Buch «Unsere Welt neu denken» (2020) einen Bestseller gelandet. Das neu gegründete «New Institute», dem sie vorsteht, will denn auch genau dies: Ganz neu und anders denken. Die Wirtschaft umkrempeln, sodass die Natur nicht länger ausgebeutet wird. Ein neues Wir hervorbringen, das Grenzen überwindet und dennoch lokale Verwurzelung ermöglicht.
    Solche Träume entpuppen sich aber allzu oft als Schäume, wenn es ans konkrete Umsetzen geht. Das weiss auch der Kulturwissenschaftler Jörg Metelmann. Er fordert, dass wir stärker darüber nachdenken müssen, wie wir das Alte loslassen, bevor wir zum Neuen kommen können. Und er plädiert für «Imagineering», ein Konzept, das Walt Disney gross gemacht hat und das Fantasie und Umsetzungskraft verbindet. Barbara Bleisch blickt den beiden Zukunftsforschenden in die Karten.

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    Lars Eidinger – Das Leben als Kunstwerk

    Lars Eidinger – Das Leben als Kunstwerk

    Auf der Bühne der Welt sucht jeder Mensch seine Rolle. Kaum jemand geht dabei so kompromisslos vor wie der Schauspieler Lars Eidinger. Wie Verwandlung zu wahrer Selbsterkenntnis führt und was es heisst, ganz im Moment zu leben, erklärt der gefeierte Filmstar in einem dramatischen Gespräch.

    «Ein Experte fürs Masslose», «ein trauriger Clown», «ein Angstbündel», «ein Narzisst», «eine Personifizierung neuer Männlichkeit» – was soll dieser Mensch nicht alles auf einmal sein. In jedem Fall zählt der 1976 geborene Berliner Schauspieler Lars Eidinger zu den grossen Künstlern seiner Generation. Egal, ob auf der Bühne als Shakespeares «Hamlet» oder als Filmstar in «Babylon Berlin» oder auch dem Schweizer Kinoerfolg «Schwesterlein»: Eidinger sucht in jeder Rolle das Maximum an Präsenz und Offenheit.
    Sein Spiel ist ebenso schonungslos wie provokant, ebenso meditativ wie intensitätssüchtig. Im Gespräch mit Wolfram Eilenberger spricht Eidinger in beispielloser Offenheit über das Theater als Sucht, die Angst vor dem Tod als Urgrund seiner Kunst und das rauschhafte Glück, immer wieder ein anderer zu werden.

    • 58분
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    Rafaela Hillerbrand – Ethik des Risikos

    Rafaela Hillerbrand – Ethik des Risikos

    Vor zehn Jahren ereignete sich die Nuklearkatastrophe von Fukushima. Wie sollen wir heute mit Risiken umgehen? Bei der Energieversorgung, beim Impfen, bei der Digitalisierung? Yves Bossart spricht mit der Philosophin Rafaela Hillerbrand über die Tücken der Technik und die Ethik der Risiken.

    Fukushima hat vor zehn Jahren die Welt erschüttert. Die Kernkraftwerke aber sind nicht verschwunden. Denn auch alternative Energiequellen haben ihre Tücken. Wie also müsste eine Ethik der Energiewende aussehen? Was sagt die Philosophie zum Umgang mit Unsicherheit? Wie sollen wir handeln, wenn wir die Folgen nicht kennen? Wie können wir Risiken einschätzen? Darüber spricht Yves Bossart mit der promovierten Physikerin und Philosophin Rafaela Hillerbrand. Sie ist Professorin für Wissenschaftsphilosophie und Technikethik am weltweit führenden Institut für Technikfolgenabschätzung in Karlsruhe.

    • 57분

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